Frontbericht

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Morgenstern, 8. November 2010.

  1. Morgenstern

    Morgenstern Active Member

    Meine älteste Tochter wohnt im Wendland und hat mich soeben telefonisch informiert, dass die Polizei nur dann angemessen vorgeht, wenn Presse anwesend ist. Ansonsten benehmen sich die Damen und Herren von der Eingriffsverwaltung ausgesprochen ruppig bis brutal. Bei Letzterem sind insbesonders die Hundertschaften aus Mecklenburg-Vorpommern aufgefallen.

    Schön wenn wir Polizei haben. Schlimm ist, wenn sie schlecht geführt wird. Noch schlimmer ist, wenn der einzelne Polizist keine innere Hemmnis mehr verspürt und dann gegen das Übermaßverbot vielfach verstößt.

    Im Fernsehen beklagten sich GdP-Vertreter über die überlange Einsatzzeit. Von Demonstrantenseite hat sich da bisher noch niemand beklagt, das seine Einsatzzeit schon mehrere Tage geht.

    Ich hatte selbst mal engste berufliche Beziehungen über 4 1/2 Jahre zu dem Verein. Ich habe da eine Menge sehr besonnener Polizisten kennengelernt. Aber auch solche, bei denen ich davon ausgehe, dass die es ihrer geglückten Sozialisation zu verdanken haben, dass sie die Handschellen am Gürtel tragen und nicht woanders.
     
  2. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Was? Polizeibrutalität?! Aber doch nicht bei uns! Billige Propaganda! Das sind sicher die gleichen Krakeeler und Berufsdemonstranten, denen schon in Stuttgart die Augen aus dem Gesicht gewaschen wurden. Dass die aber auch nicht klug werden. Naja, Unruhestifter eben.
     
  3. Morgenstern

    Morgenstern Active Member

    Convi, du bist ein Eimer. :D
     
  4. vulkanos

    vulkanos New Member

    wessen Inhalts?
     
  5. Schaumberger

    Schaumberger Wurschthaut, alte

    Das überrascht doch nicht: Das Ziel der Demonstranten (Die ich zumindest mental unterstütze!) ist es doch den Transport wie auch den damit verbundenen Polizeieinsatz in die Länge zu ziehen. Jetzt kann sich jeder ausmalen welche Laune ein Polizist (auch nur ein mensch) hat der 20 Stunden am Stück durch die Kälte stapfen darf um irgendwelche Leute von irgendwelchen Gleisen oder Straßen zu tragen. Das da zuerst die Höflichkeit und später auch die Sensibilität auf der Strecke bleibt ist mehr als selbstverständlich und sollte auch von Demonstranten nachvollziehbar sein (gehört ja auch zur Strategie und dem ziel der Demo: die Grenzen auszuweiten/zu überschreiten)

    Natürlich sind Polizisten Profis die auch in Extremsituationen kontrolliert handeln müssen, auf der anderen Seite finde ich es etwas seltsam sich darüber aufzuregen wenn jemand, den man über Tage hinweg pausenlos provoziert, entsprechend gereizt reagiert.
    Die subjektive Wahrnehmung des Demonstranten kommt da erschwerend hinzu, während der Demonstrant den grummeligen Polizisten zum ersten mal zu Gesicht (zu spüren?) bekommt, hat der Polizist schon etliche Stunden Konflikt und damit verbundenen Stress hinter sich.

    Nochmal, ich finde den Protest gut und richtig, aber auf den armen Bütteln rumzuhacken ist etwas daneben – die machen auch nur ihren Job.
     
  6. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Ja, und die Polizisten bekommen dafür auch kein Geld, nur so Plastikchips, die sie gegen Gummibärchen oder Karussellfahrten eintauschen können.
     
  7. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Und dabei wollten sie niemals solche Staatsbüttel, nein, alle wollten Feuerwehrmann werden …

    [​IMG]
     
  8. wilzim

    wilzim MacWilly

    Egal ob Feuerwehr oder Polizei - wennsbBrennt müssen sie raus!

    ´Lieber ungekämmt als vom Stahlhelm frisiert´
     
  9. McDil

    McDil Gast

    Nur darum geht es! In Deutschland ist nach wie vor eine "law-and-order"-Mentalität weit verbreitet und es wird Zeit, dass unsere "Eliten" sich darauf nicht mehr unbedingt verlassen können.

    Und schon erheben sich ja die Stimmen, die vor "zu viel Volk" warnen. Man wird möglicherweise erleben, wie sich daraus eine Medienkampagne entwickelt, die genau eines zum Ziel hat: Das Aufwachen vieler Bürger als Chaoten-und Nörglertum zu diskreditieren.
     

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