Gerücht: Apple entwickelt kabelloses....

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von verdun, 15. April 2003.

  1. verdun

    verdun New Member

    Düsseldorf (rpo). Apple Computer hat ein kabelloses Display für seine Computer entwickelt, das die nächsten Tage der Öffentlichkeit präsentiert werden soll. Das behaupten zumindest unternehmensnahe Quellen. Der tragbare Flachbildschirm soll einem Tablet PC ähneln jedoch zusätzlich ein abnehmbares Keyboard besitzen. Ob das Display auch über Handschriftenerkennungsfunktion verfügt, sei noch unklar.

    Auftragsfertiger für das Produkt soll Taiwans Quanta Computer sein, die bereits mit der Testproduktion begonnen haben, so die Information. Die chinesische Tageszeitung "Economic Daily News" berichtete, dass Quanta Aufträge für ein 15-Zoll Tablet PC-ähnliches Gerät habe, das zum dem ersten Quartal 2004 auf den Markt kommen soll.

    Apple selbst wollte zu dem Gerücht keinen Kommentar abgeben. Das Display soll den Quellen nach für Endanwender konzipert und auch dementsprechend im Preis angesiedelt sein. Den Quellen nach plant der Hersteller außerdem auch einen 19-Zoll iMac auf den Markt zu bringen. Auch für diese Geräte sei Quanta der Vertragsfertiger.

    Quelle: ZDNet Deutschland
     
  2. Usires

    Usires New Member

    Ja, ja... der 19-Zoll-iMac geistert schon seit einem Jahr durch die Gerüchteküche, ich glaube da nicht mehr dran.

    Aber das mit dem Tablet-PC-Klon - kann gut sein. Apple braucht in diesem Segment auf jeden Fall etwas. Ob allerdings eine Consumer-Strategie in diesem Marktsegment jetzt schon greift, halte ich für unwahrscheinlich. Momentan sind die Herstellungskosten für Tablet PCs so hoch, dass die daraus resultierenden Endkundenpreisen jenseits des Geldbeutels eines durchschnittlich verdienenden Angestellten liegen.

    Aber Apple ist ja immer für eine Überraschung gut. Die sollen erstl mal Universal Music kaufen, dann sehen wir weiter. :)
     
  3. JensJensen

    JensJensen New Member

    Lücke' füllen? Was soll man denn überhaupt mit solch einem Tablet Mac/PC anstellen? Verstehe ich überhaupt nicht...
    So ein Teil im Programm zu haben, kann einfach nicht wichtig sein.

    Viel spannender ist die Apple Universal Music Geschichte. Ich las eben bei MacOS Rumors, dass Apple schon eine passende Domain registriert hat (www.appleuniversal.com). Im WHOIS ist Apple tatsächlich als Registrar mit apple.com Nameservern angegeben. Entweder ist diese Domain-Registration nur eine Vorbeugung oder es ist wirklich etwas im Busch...
     
  4. Macowski

    Macowski New Member

    Tablet? Würd ich kaufen.
    2004 :-(
     
  5. oli2000

    oli2000 Rest-Optimist

    Vor wenigen Jahren noch habe ich mich gefragt, wozu zum Teufel man denn wohl ein Handy brauchen soll, wenn an den Straßen Telefonzellen stehen & Also, vielleicht brauche ich ja einen Tablet-PC, ich weiß es nur noch nicht.
    ;)
     
  6. oli2000

    oli2000 Rest-Optimist

    19"-iMac halte ich auch für falsch.

    Ich verstehe auch nicht, wieso dieser Tage ein Tablett vorgestellt werden soll, das im ersten Quartal 04 auf den Markt kommt. Normalerweise ist doch alles immer so geheim, dass es mit der Präsentation auch zeitgleich zu haben sein soll. Zumindest ist das seitens Apple immer so vorgesehen.
     
  7. verdun

    verdun New Member

    UNIVERSAL MUSIC IM ANGEBOT

    Apple und Microsoft zögern

    Das Management der weltweit größten Plattenfirma Universal Music hat in den vergangenen Wochen offenbar verzweifelt versucht, einen Käufer für das Unternehmen zu finden. Die Computerhersteller Microsoft und Apple winken bisher ab - möglicherweise haben sie ein abschreckendes Beispiel vor Augen.


    New York - Universal Musics (UM) Chairman Doug Morris und der einflussreiche Chef des Geffen A&M Plattenlabels Jimmy Iovine wollten sich nicht auf ihre Hände setzen und abwarten, bis der Musikkonzern ohne ihr Zutun verkauft wird. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge haben die beiden Manager in den vergangenen Wochen versucht, einen Käufer für UM zu finden. Damit wollten Morris und Iovine offenbar Jean-René Fortou zuvorkommen, dem Chef des französischen Mischkonzerns Vivendi Universal , zu dem der Musikriese gehört.
    Fortou, so das Kalkül der beiden, könnte UM an einen so genannten Corporate Raider veräußern, der das Unternehmen dann Gewinn bringend filetieren und weiterverkaufen würde. Dem Franzosen wird ohnehin unterstellt, er interessiere sich nicht für das Musikgeschäft und habe kein Verständnis für die kreativen Prozesse der Branche. Lieber wäre den UM-Chefs wohl ein origineller Kopf als Eigentümer - jemand wie Steve Jobs, der Vorstandsvorsitzende von Apple Computer .

    Apple Music?

    Am Freitag hatte die "Los Angeles Times" berichtet, Jobs erwäge den Kauf der von Analysten auf etwa sechs Milliarden Dollar taxierten Musiksparte von Vivendi. Völlig unlogisch erschien das auf den ersten Blick nicht, denn Jobs ist bereits seit einiger Zeit in der Plattenindustrie unterwegs und spricht mit allen großen Unternehmen. Hintergrund ist, dass Apple laut "Journal" in wenigen Wochen einen Bezahldienst mit Musikdownloads für die Mac-Gemeinde anbieten will. Dieser werde mit der Musiksoftware iTunes funktionieren und einzelne Songs für etwa einen Dollar zum Download anbieten.



    Dem "Journal" zufolge sind die Gespräche zwischen Apple und Universal Music jedoch ergebnislos verlaufen. Parallel sollen Morris und Co. auch mit dem Softwarekonzern Microsoft über ein Engagement bei UM gesprochen haben. Was aus diesen Gesprächen geworden ist, scheint bisher unklar.

    Schuster, bleib bei Deinen Leisten

    Die Börse hatte bereits am Freitag gezeigt, was sie von einer Lösung Apple + Universal hält: überhaupt nichts. Die Apple-Aktie gab mehr als acht Prozent auf 13,20 Dollar nach. Die Reaktion ist nachvollziehbar, denn was auf den ersten Blick Sinn macht, erweist sich bei genauerer Betrachtung als problematisch.

    Erstens wäre die Akquisition für Apple mit erheblichen finanziellen Unsicherheiten behaftet. Apples Barreserven in Höhe von derzeit 4,4 Millairden Dollar wären futsch, nach dem Deal wäre das Unternehmen wohl ähnlich klamm wie Ende der Neunziger. Zweitens käme der Kauf von UM, die mehr Umsatz machen als der Computerhersteller, für Apple einem Kulturschock gleich. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen aus Cupertino immer nur kleine, leicht verdaubare Häppchen geschluckt - eine Milliardenakquisition wäre etwas völlig Neues.

    Kannibalisierung ist bisher kein Thema


    AP

    Erste Wahl: Steve Jobs wäre die Art von kreativem Manager, der den Universal-Bossen wohl als Eigentümer am liebsten wäre


    Drittens macht der hypothetische Deal bei genauerer Betrachtung sehr wenig Sinn: Um eine Musikplattform zu betreiben, braucht man keine Plattenfirma. Zudem ist Apple derzeit in der beneidenswerten Lage, mit dem MP3-Player iPod und der Software iTunes exzellente Hard- und Software für das Geschäft mit digitaler Musik im Angebot zu haben - ohne sich Gedanken um digitales Rechtemanagement machen zu müssen.

    Wenn das Unternehmen eine große, eigene Musikbibliothek hätte, müsste es wesentlich vorsichtiger agieren. Das beste Beispiel dafür, wie schwierig es ist, gleichzeitig die eigenen Copyrights zu wahren, bietet der japanische Elektronikgigant Sony. Dem gelang es in den vergangenen Jahren, mit Produkten wie dem MiniDisc-Walkman oder dem Kleincomputer Clié, zahlreiche erfolgreiche digitale Gadgets auf den Markt zu bringen - das blieb allerdings nicht ohne negative Folgen. Während Elektronikprodukte inzwischen etwa die Hälfte von Sonys operativem Ergebnis ausmachen, blutet die Musiksparte des Konzerns langsam aus - Umsatz und Gewinn von Sony Music schrumpfen seit mehreren Quartalen.

    So stands gestern bei Spiegel Online

    Gruss
    verdun
     
  8. JensJensen

    JensJensen New Member

    ...irgendwie überzeugend. :)
    Grundlegend denke ich aber, dass ich einfach nicht zu der Zielgruppe gehöre, die solch mobile Gerätschaften braucht (für diese Palm-Dinger interessierte ich mich nie, Handy mittlerweile abgeschafft).

    Nach wie vor fällt mir nichts ein was man mit einem Tablet Mac anfangen sollte. Draußen ist es zu hell für Displays. Wenn ich arbeite, setze ich mich an den Schreibtisch, das ist völlig Ok.
     
  9. JensJensen

    JensJensen New Member

    angekündigt' erlaubt die Titel anzuspielen und das ganze generell einfach funktioniert, dann werden die Kunden auch automatisch mehr Musik kaufen... denke ich.
     

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