gesülzt

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von quick, 25. November 2002.

  1. quick

    quick New Member

    oh was ist es heute wiedermal amüsant hier

    <TT>...solche inneren selbstgespräche führen wir alle unentwegt, auch ohne dass wir uns dessen immer bewusst sind...</TT>

    ;-)
     
  2. CChristian

    CChristian New Member

    Wie ist das Wetter bei Dir, quick? Bei uns hier in Aachen wirds schon dunkel, aber ich hoffe, dass es sich die Sonne nochmal überlegt und 'ne Extraschicht einlegt.

    Auch ;-)
     
  3. quick

    quick New Member

    oh das wetter ist gut, so 23º a 24º ... sonne ... sitze hier im garten mit dem neuen Titanium PowerBook G4 ... und warte das es dunkel wird ;-)
     
  4. CChristian

    CChristian New Member

    Ach ja, das Dunkel kommt ja heute mal von rechts. ;-)

    24°? Fönst Du Dir grad die Haare? Wir ham hier schon seit längerem keine Zwanziger mehr. Die Vegetationszeit (&gt;5°) nähert sich dem Ende...

    Ach ja: Glückwunsch natürlich zum neuen Buch! *g*
     
  5. quick

    quick New Member

    ja hast recht, soll mal ein neues buch schreiben ;-)

    Wann ist es kalt oder 

    Wer friert denn hier, Ihr WeicheIer ????

     

    +10°C Die Bewohner von Mietwohnungen in Helsinki drehen die Heizung ab. Die Lappen (Bewohner Lapplands) pflanzen Blumen. 

    +5°C Die Lappen nehmen ein Sonnenbad, falls die Sonne noch über den Horizont steigt. 

    +2°C Italienische Autos springen nicht mehr an.

    0°C Destilliertes Wasser gefriert.

    -1°C Der Atem wird sichtbar. Zeit, einen Mittelmeerurlaub zu planen.

    Die Lappen essen Eis und trinken kaltes Bier.

    -4°C Die Katze will mit ins Bett.

    -10°C Zeit, einen Afrikaurlaub zu planen.       

    Die Lappen gehen zum Schwimmen.

    -12°C Zu kalt zum Schneien.

    -15°C Amerikanische Autos springen nicht mehr an.

    -18°C Die Helsinkier Hausbesitzer drehen die Heizung auf.

    -20°C Der Atem wird hörbar.

    -22°C Französische Autos springen nicht mehr an. Zu kalt zum Schlittschuhlaufen.

    -23°C Politiker beginnen, die Obdachlosen zu bemitleiden.

    -24°C Deutsche Autos springen nicht mehr an.

    -26°C Aus dem Atem kann Baumaterial für Iglus geschnitten werden.   

    -29°C Die Katze will unter den Schlafanzug.

    -30°C Japanische Autos springen nicht mehr an. Der Lappe flucht, tritt gegen den Reifen und startet seinen Lada.

    -31°C Zu kalt zum Küssen, die Lippen frieren zusammen. Lapplands Fußballmannschaft beginnt mit dem Training für den Frühling.

    -35°C Zeit, ein zweiwöchiges heißes Bad zu planen. Die Lappen schaufeln Schnee vom Dach.

    -39°C Quecksilber gefriert. Zu kalt zum Denken. Die Lappen schließen den obersten Hemdknopf.

    -40°C Das Auto will mit ins Bett. Die Lappen ziehen einen Pullover an.

    -45°C Die Lappen schließen das Klofenster.

    -50°C Die Seelöwen verlassen Grönland. Die Lappen tauschen die Fingerhandschuhe gegen Fäustlinge.

    -70°C Die Eisbären verlassen den Nordpol. An der Universität Rovaniemi wird ein Langlaufausflug organisiert.

    -75°C Der Weihnachtsmann verlässt den Polarkreis. Die Lappen klappen die Ohrenklappen der Mütze runter. 

    -250°C Alkohol gefriert. Der Lappe ist sauer. 

    -268°C Helium wird flüssig. 

    -270°C Die Hölle friert.

    -273,15°C Absoluter Nullpunkt. Keine Bewegung der Elementarteilchen. Die Lappen geben zu: "Ja, es ist etwas kühl, gib' mir noch einen Schnaps ..."  
     
  6. terkil

    terkil Gast

    Apropos Book: Hab mir heute "Bill Wymans Rolling Stones Story" gekauft.

    Ist ein kiloschwerer Schinken, aber als Stones Fan..........
     
  7. grufti

    grufti New Member

    hier in Stuttgart kann es durchaus sein, dass es weiterhin trocken bleibt. Sofern es nicht plötzich zum Regnen anfängt.

    Grüßle,
    in der Hoffnung, dass meine wissenschaftliche Vorbildung ausreicht, darüber zu diskutieren, welches angelesene Umfeld möglicherweise noch zusätzlich erforderlich ist um sich anmaßen zu dürfen, deine aufrüttelnde und in weiten Teilen auch auch durchaus mehrdeutige Botschaft sachgemäß interpretieren zu können. Endlich wieder ein echtes Reizthema. Glückwunsch!

    ;-)
     
  8. Ich sehe, Du hast den anderen Threat verfolgt :)
     
  9. quick

    quick New Member

    s wirklich unangenehm, jetzt heißt's sich an die eigene Nase fassen. Denn das Problem heißt nicht Hundeködel oder Hund, das Problem heißt Mensch, heißt Rücksichtslosigkeit, Gedankenlosigkeit, manchmal auch nur Bequemlichkeit. Unter Anerkennung dieser Tatsache ließen sich vielfältige Lösungsmöglichkeiten finden. Hier ist der Einzelne genauso gefordert wie staatliche Stellen.

    Kein Hund muß sein Geschäft mitten auf dem Gehweg oder gar direkt im Eingangsbereich des Nachbarn verrichten; wer darauf achtet, sein Tier zu diesem Zweck an den Straßenrand zu führen, schützt letztendlich auch die eigenen Schuhe. Wer zudem körperlich in der Lage dazu ist, sollte sich vielleicht überlegen, künftig ein paar Ausrüstungsgegenstände mit auf den Weg zu nehmen, um den Hundedreck zu beseitigen. Ältere oder gebrechliche Menschen, die sich nicht ständig bücken können, haben ohnehin meist kleinere Hunde. Und wer sich dann über die paar Ködel künstlich aufregen muß, sollte sich erstmal überlegen, wie oft er eigentlich schon die alte Dame mit Straßendreck beferkelt hat, wenn er mal wieder allzu forsch sein Auto durch die Pfützen lenkte.
    Also, Nachdenken ist gefordert; staatlicher Zwang, Strafandrohungen und Aufputschung der Gefühle sind auf diesem Gebiet ganz und gar unangebracht. Der Staat, der von den Haltern die Hundesteuer kassiert, ist selbstverständlich zu einer Gegenleistung verpflichtet - und das heißt nun mal: Sauberhalten der von Hunden besonders stark aufgesuchten Stellen. - Der beliebte Satz: "Schließlich zahle ich selbst ja auch Steuern und darf trotzdem nicht auf die Straße scheißen", ist zwar zugegebenermaßen ganz witzig, aber er gehört an den Biertisch und nicht in eine ernsthafte Diskussion.

    Die Hundesteuer bezieht sich ausschließlich auf die von Hunden in der Öffentlichkeit angerichtete Verschmutzung, anderenfalls wäre sie ohne jede Berechtigung. Also kann verlangt werden, daß sie zweckgebunden und nachweisbar für die Kotbeseitigung verwendet wird.

    Eine weitere Forderung ist die Einrichtung spezieller Hundespielwiesen. Dazu eignen sich nicht nur Naherholungsgebiete wie Alsterwiesen oder Stadtpark. Auch die kleineren, Grünanlagen in den Wohngebieten bestehen in der Regel aus mehr als einer Wiese. Ein paar Büsche und Sträucher als natürliche "Raumteiler" - so leicht kann geteilte Freude zur doppelten Freude werden.

    Der Hamburger Tierschutzverein erklärt sich bereit, durch Übernahme der Kosten für entsprechende Hinweisschilder, die Hansestadt Hamburg im Fall der Einrichtung solcher "Hunde-Erlebniszonen" zu unterstützen.[/I]

    <TT>Quellennachweis: Ich und Du, Tierheimchef W. Poggendorf</TT>

    oh sorry, schon wieder gesülzt ;-)
     
  10. CChristian

    CChristian New Member

    besteht zuweilen in nicht mehr als einer Kugel, welche beispielsweise einer Pfeffermühle aufgesetzt wird." Was dazu führe, die ohnehin schon vorhandene Palette der Fälschungen auf diesem Gebiet um weitere Plagiate zu erweitern. Indirekt spielt Hahn hier auch auf die Absicht des Designzentrums an, Bauhaus-Objekte könnten auch mal umdesignt" werden, um ihre Marktchancen zu verbessern (Pressekonferenz am 10.01.2001).
    Das ganze klingt irgendwie logisch und einfach, ist es aber nicht. Natürlich geht es hier um die Frage, was ein Original ist und was nicht, oder was noch Kopie und was schon Fälschung ist. Offensichtlich geht es aber auch darum, wer denn derjenige ist, der das Erbe des Bauhauses legitim verwaltet, wer denn an den drei Bauhauswirkungsstätten Berlin, Weimar, Dessau der Lord-Siegelbewahrer sein darf, sein kann. Was eine ideologische Frage wäre, die über historische Analysen zu diskutieren wäre. Und dann ist da natürlich die ökonomische Frage, die nach den Urheber-/ Verwertungsrechten.
    Womit ich wieder beim schon oben genannten Breuer Stuhl bin, um dessen Vermarktungsrechte die niedersächsische Möbelfirma tecta und die ostdeutsche Firma L. & C. Stendal Metallmöbel GmbH zur Zeit streiten; tecta wollte vor Gericht klären lassen, ob die Ostdeutschen ebenfalls das Höckerchen produzieren dürfen. Die Niedersachsen sehen in dem Stahlrohrstuhl ein Kunstwerk und berufen sich auf vom Bauhaus-Archiv in Berlin vermittelte Verträge mit Breuer und dessen Witwe. Die Stendaler Möbelfirma argumentierte im Düsseldorfer Prozess  der am 23. April zunächst mal zu deren Gunsten entschieden wurde, weil es tecta bis zum Schluss der Verhandlung nicht gelungen sei nachzuweisen, dass sie Inhaberin eines Urhebernutzungsrechts sei , der Hocker sei ein Massenprodukt und somit frei von jeglichen Rechten. Wenn überhaupt, so die Produzenten aus Stendal, habe die Stadt Dessau die Urheberrechte, da die Künstler am Bauhaus städtische Angestellte waren. Was, wie Peter Hahn meint, im Fall Mies van der Rohes beispielsweise fragwürdig wenn nicht sogar rechtsunwirksam sei. Die Rückübertragung der Produktrechte durch Mies van der Rohe 1934 an Dessau könne er nur als eine unter nationalsozialistischem Druck erfolgte Zwangsmaßnahme betrachten.
    Die Anwälte von tecta haben bereits Berufung angekündigt und diese wird, so Peter Hahn auf telefonische Nachfrage, sicherlich von Erfolg gekrönt sein. Nicht dass es dem Bauhaus-Archiv speziell um das aktuelle Problemkind Stahlrohrhocker ginge, die Berliner erwarten von dem Urteil eine richtungsweise Entscheidung für zukünftige Streitfälle in der Frage Designvermarktung insgesamt. Ein wenig nachdenklich stimmt in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die Bauhaus-Archiv GmbH Berlin bereits seit Jahrzehnten das Warenzeichen original bauhaus modell" vergibt; sollte der ganze Streit  wie oben schon angedeutet  vielleicht nur ein bauhausinterner sein, einer um die alleinige Rechtsnachfolge des sicherlich bekanntesten
    Labels deutscher Design- und Architekturgeschichte? Immerhin, Hahn hat Gesprächsbereitschaft sowohl mit Dessau wie mit Weimar signalisiert. Worüber dann konkret gesprochen werden könnte? Kompromissangebote in der Gestaltungsfrage werden aus Berlin nicht zu erwarten sein; nur was echt ist  so tönt es standhaft aus der Hauptstadt  darf für solches verkauft werden.
    Aber bekommen die, die bereit sind, 400 Mark für das magere Breuer-Höckerchen beispielsweise zu bezahlen, auch einen echten Breuer oder nur die originalgetreue Kopie eines Originals, dessen Verwertungsrechte Anwälte mit rund 500000 Mark angegeben haben? Kaufen diese Fetischsten der Designwarenwelt nicht bloß ein Stückchen vom Traum einer unwiederbringlichen Authentizität  wenn auch werkgetreu und auf der Grundlage eines lupenreinen, gebührenpflichtigen Lizenzvertrages" (tecta)? Was letzteres beim Breuer-Hocker ohnehin nicht so ganz leicht zu bewerten ist; denn: ist er überhaupt ein Hocker oder nicht eher ein Ablagetisch, Teil einer Vater-Mutter-Kind"-Gruppe?
    Interessant ist auch die Erwartungshaltung der Bauhäusler insgesamt, die den Mythos Bauhaus" gefriertechnisch am Leben halten wie sonst nichts und ihn so unbedenklich ausschlachten wie ein Unternehmen seine Kommerzarchitektur über den Namen seines berühmten Schöpfers für reines Gold ausgibt. Wobei die Analogie zum Kommerz insofern stimmt, als dass es hier offensichtlich weniger um die Qualität eines Produktes geht als vielmehr um die Qualität eines Namens, einer Marke eben. Und wer wollte es anders sehen: Die Schaffung, die Erfindung von Marken macht ökonomisch nur dann Sinn, wenn sie in ein weites Feld von Noname-Produkten eingebettet sind. Und: Der Wert einer Marke wird nicht zuletzt darüber definiert, wie stark sie raubkopiert wird. Dass da noch einiges an Potenzial zu aktivieren ist, hat die Aktion made in Dessau jetzt wohl einigen gezeigt; wohin das alles jedoch führen soll, dazu ist weder aus Berlin noch aus Dessau etwas zu vernehmen.
    Dem Marcel Breuer Tisch/ Stuhl-Nachbau und allen anderen Bauhauspodukten ist jedenfalls zu wünschen, sie würden gerichtlich als das bezeichnet, was die Bauhäusler vor Jahrzehnten einmal als eine Vision vor Augen gehabt haben: als industriell gefertigte, hochqualitative Massenware, die preisgünstig unters Volk gebracht werden sollte. Hier wäre vielleicht auch eine gemeinsame und gleichberechtigte Ebene der Zusammenarbeit zwischen den Bauhäusern zu sehen: Kunden mit Produzent zusammenbringen und bei Herstellung, Marketing und Vertrieb auf das achten, was einmal das Made by Bauhaus ausmachte. Ob dabei allerdings die Industrie mitspielt, die vor allem mit dem Klang eines großen Namens saftige Aufschläge argumentieren kann? It's a Breuer is it? Be. K.

    Quelle:
    http://www.baunetz.de/sixcms_4/sixcms/detail.php?object_id=38&area_id=1082&id=52887

    Bemüht Euch gar nicht, drauf zu antworten. Ich habs mir noch nicht durchgelesen. ;-)
     
  11. grufti

    grufti New Member

    ugh,
    aber mit wahrer Bravour habe ich mich aus der Wortklauberei diesmal rausgehalten... obwohl's mich schon verdammt gejuckt hat. Ich bin mir auch so unendlich bedeutungslos vorgekommen, nur mit so einem einfachen gsunden Menschenverstand. Wenn da einer was angemerkt hat, konnte man den Eindruck gewinnen, Babelfish hätte die Antwort dazu geschrieben...
    Aber Ende der Woche wird wohl auch dieser Thread abgeschlossen sein.

    Grüße an alle Missverstandenen!
    :)
     
  12. quick

    quick New Member

Diese Seite empfehlen