Gibt es Marklar?

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von Brainysmurf, 19. November 2002.

  1. Brainysmurf

    Brainysmurf New Member

  2. Brainysmurf

    Brainysmurf New Member

    Das Thema "Marklar" ist nicht tot zu kriegen. Bei Carracho las man ja schon lange, dass Leute es "suchten".

    Jetzt habe ich zum erstenmal einen Server entdeckt, der es - angeblich? - anbietet. Und der Clou: iLife soll auch schon dafür passend dabei sein. Wird das vielleicht die nächste Überraschung am 25.Januar? (Leider ist dieser Server offenbar nicht "free", so dass ich nicht hineinkomme...)
     
  3. iMac400

    iMac400 New Member

    Wie nennt sich den der Carracho Server?
     
  4. Brainysmurf

    Brainysmurf New Member

    iApp l/p:guest free for all Server...Cable Host address: 68.4.129.98

    Bei mir kommt die Fehlermeldung: "Permission denied".

    Da ich keinen eigenen PC mehr habe, könnte ich es zwar sowieso nicht installieren, aber ich wüsste gerne, ob an der ganzen Sache etwas dran ist!
     
  5. eribula

    eribula New Member

    Ich glaube schon, dass es Marklar gibt. Nur glaube ich nicht, dass es dann auch für den PC herauskommen wird.

    Vielmehr könnte es doch sein, dass Apple mit Marklar austesten will, in wieweit MacOS X zum PC kompatibel gemacht werden kann. D.h. dass das eigentliche Ziel von Apple ist, die Konvertierung von PC-Programmen auf den Mac zu erleichtern.

    Zudem wäre ein Marklar natürlich ein ideales Druckmittel gegenüber Microsoft ...
     
  6. mac_the_mighty

    mac_the_mighty New Member

    du meinst so ideal wie linux, welches microsoft auf dem desktop nicht wirklich bedrohen kann?
     
  7. co96

    co96 New Member

    Der hat seinen Rechner einfach Marklar genannt... Meiner heißt Area51 und läuft unter Suse. Er hat RH 6.1, dass heißt RedHat v. 6.1...

    Also keine Aufregung und weiter schlafen ;-)

    -co96
     
  8. eribula

    eribula New Member

    Linux ist deshalb so schwach weil es keine vernünftige und einfach zu bedienende Desktop-Oberfläche besitzt. Man merkt ihm einfach noch an, dass es von Programmierern für Programmierer geschaffen worden ist. Die Bedienung von KDE ist noch nicht anwendergerecht. Beispiel: ich will eine Systemeinstellung ändern. Im Gegensatz zu Windows brauche ich dafür dank UNIX das System nicht neu zu starten. Statt dessen gehe ich in die Konsole, gebe einen Befehl ein. Aber warum macht das Linux nicht automatisch gelich bei der Änderung der Systemdaten? Das wäre doch viel besser ...

    Zudem fehlt eine treibende Kraft, die daran interessiert ist, das Projekt kommerziell zu vermarkten. Leider verträgt sich der OpenSource-Gedanke nur schwer mit kommerzieller Verwertung. Kommerzielle Verwertung ist für die Durchsetzungsfähigkeit eines Produktes aber äußerst wichtig. Warum sollte ich für ein Linux viel Geld bezahlen, wenn ich es mir auch kostenlos aus dem Netz herunterladen kann? Die Hersteller müssen also einen gewissen Mehrwert gegenüber der frei erhältlichen Version bieten. Bundles wie Handbücher und Cds wie sie z.B. Suse anbietet, reichen da nicht aus. Auch die paar Schriften und Grafiken, die Sun beim Kauf von StarOffice bietet - um mal eine andere OpenSource-Software ins Spiel zu bringen - reichen wohl nicht aus. Jeder wird sich da eher OpenOffice herunterladen.

    MacOS X unterscheidet sich von den bekannten Linux-Distributionen vor allem im GUI. Deshalb ist MacOS leichter zu bedienen als jedes andere Betriebssystem.
    Dabei hat OS X wie Linux eine UNIX-Basis (->Darwin) und die ist OpenSource. Und trotzdem wird MacOS erfolgreich kommerziell vermarktet.
    Das liegt daran, dass Apple seinen Kunden einen Mehrwert gegenüber der frei erhältlichen Fassung seines Betriebssystemes bietet. Dieser besteht aus Aqua und Cocoa, Carbon, Classic etc. Diese Teile sind keine OpenSource-Entwicklungen.

    Apple hat also einen Weg gefunden, wie sich OpenSource kommerziell nutzen läßt. Und das, ohne dass die Open Source-Idee geschädigt wird.
    Dieser Weg ist denke ich zukunftsweisend für die OpenSource-Idee. Vielleicht klemmt sich ja Sun dahinter und entwickelt für Linux eine eigene, ansprechende Oberfläche und vermarktet dieses neue Linux dann. Dann wäre Linux wirklich erfolgreich.

    Vielleicht aber entschließt sich Apple auch, sein OS X Marklar - das im Grunde nichts anderes ist - auf den PC Markt einzubringen. Dies wird aber nur dann geschehen, wenn man der Plattform keinen Schaden zufügt. Und das wiederrum geht nur, wenn die Apple-Rechner PCs deutlich überlegen sind. Das ist derzeit nicht der Fall.

    Vorstellbar wäre vielleicht auch ein Joint Venture zwischen Apple und irgendeinem Linux-Hersteller. So könnte mit Apples Erfahrung ein gänzlich neues Betriebssystem geschaffen werden.

    Aber wie gesagt, ich bin ohnehin der Meinung, dass Apple Marklar dazu nutzt, um die Plattform PC-kompatibler zu machen.
     

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