Gracenote CDDB-Datenbank....wie geht das eigentlich?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von hekarl, 8. Juli 2004.

  1. hekarl

    hekarl frisch nanophil

    Gekaufte CD einlegen-> bei entsprechender Einstellung in iTunes mit Datenbank verbinden und in wenigen Augenblicken die Titel (sogar von "exotischen" CDs) angezeigt bekommen...alles klar; zumindest theoretisch.

    Gestern allerdings hat mich das Teil jedoch mit folgender Funktion schwer beeindruckt:
    Hatte meine Vinyl-Scheibe "Siesta" (Marcus Miller/Miles Davis) digitalisiert und nach Besorgung der Titellängen aus dem Netz (stehen nicht auf dem Cover....und wegen der fließenden Übergänge) grob auch so in einzelne Tracks zerschnitten. Allerdings wichen die Zeiten ziemlich ab und ich habe die Trennmarken eher nach Gutdünken gesetzt; auch leicht decrackled, was etliche Samples herausgeschnitten haben dürfte. Ach so: da mit 24 bit aufgenommen und exportiert, wurde nach der Bearbeitung natürlich noch eine datarate- Konvertierung auf 16 bit vorgenommen. Auch dürfte die Byte-Grösse sowie die exakte Länge der entstandenen CD nicht unbedingt mit der des "originalen" CD-Remasters übereinstimmen, das ja auch davon existiert.
    Und was soll ich sagen: Nach 2 sek. hatte ich ein Auswahlfenster (Siesta-Miles Davis und Siesta-Marcus Miller) und nach weiteren 2 sek. die kompletten Titel in iTunes stehen.
    Obwohl die Titellängen meiner Selbstgebrannten von denen der "offiziellen" z.T. deutlich abweichen.
    Wie geht sowas?
    Die Datenbank kann doch unmöglich binnen 2 Sekunden sämtliche "Hitpoints" einer ganzen CD abfragen, um Ähnlichkeiten aufzuspüren!? Weiß jemand, wie "die" das machen?
     
  2. nanoloop

    nanoloop Active Member

    Ich denke Gracenote CDDB "profitiert" von den Usern die ihre CDs o.a. manuell archiviert haben und ihre Daten hochladen.

    Wenn man Glück hat, wird dann auch exotisches angezeigt.

    http://www.gracenote.com/gn_products/cddb.html
     
  3. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    … ich stelle grundsätzlich alle von mir erstellten Sampler (Konzertmit- und umschnitte meist für Kollegen) in die CDDB ein.
     
  4. hekarl

    hekarl frisch nanophil

    @nanoloop
    Naja, vielleicht. Und trotzdem: Die können doch nur mit Einsen und Nullen....
    Ich glaube nicht, dass sich auch nur 2 CDs eines selbsterstellten Vinyl-Masters von verschiedenen Leuten aufs Bit gleichen; da macht doch jeder etwas anderes dran rum. Es hätte doch (statistisch/datenmässig gesehen) sonstwas sein können, was da auf meiner "Selbstgemachten" drauf ist...:confused:
    Ergänzung: Gracenote schreibt: ...... Waveform analysis is used in tandem with text-based music recognition to provide two levels of identification ....
    Also Text war ja bei mir definitiv nicht dabei- und selbst beim G5 braucht ein ordentliches Programm mehrere Sekunden für eine Waveform-Analyse einer ganzen CD. Oder hat eine (selbstgebrannte) Audio CD so 'ne Art Fingerabdruck an Bord, von dem ich nichts weiß?
     
  5. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    … hast du denn die Titel bzw. die CD gesendet?
    Ansonsten hat iTunes die Daten quasi lokal eingelesen, also mit alles Tags, die du eingegeben hast.
     
  6. hekarl

    hekarl frisch nanophil

    @RWF
    Nix gesendet; auch nix eingegeben vorher. Keine Tags, nichts.
    Die blanke Audio-CD mit den Tondaten, die zuerst ja auch "Audio CD" im Finder hieß. Nach 2 sek. hat er sie als "Siesta" erkannt.
    *grübelfresse*
     
  7. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    … dann muß es da irgendwelche "Meta"-Daten geben…

    :mitgrübelfresse:
     
  8. hekarl

    hekarl frisch nanophil

    Gekaufte CD einlegen-> bei entsprechender Einstellung in iTunes mit Datenbank verbinden und in wenigen Augenblicken die Titel (sogar von "exotischen" CDs) angezeigt bekommen...alles klar; zumindest theoretisch.

    Gestern allerdings hat mich das Teil jedoch mit folgender Funktion schwer beeindruckt:
    Hatte meine Vinyl-Scheibe "Siesta" (Marcus Miller/Miles Davis) digitalisiert und nach Besorgung der Titellängen aus dem Netz (stehen nicht auf dem Cover....und wegen der fließenden Übergänge) grob auch so in einzelne Tracks zerschnitten. Allerdings wichen die Zeiten ziemlich ab und ich habe die Trennmarken eher nach Gutdünken gesetzt; auch leicht decrackled, was etliche Samples herausgeschnitten haben dürfte. Ach so: da mit 24 bit aufgenommen und exportiert, wurde nach der Bearbeitung natürlich noch eine datarate- Konvertierung auf 16 bit vorgenommen. Auch dürfte die Byte-Grösse sowie die exakte Länge der entstandenen CD nicht unbedingt mit der des "originalen" CD-Remasters übereinstimmen, das ja auch davon existiert.
    Und was soll ich sagen: Nach 2 sek. hatte ich ein Auswahlfenster (Siesta-Miles Davis und Siesta-Marcus Miller) und nach weiteren 2 sek. die kompletten Titel in iTunes stehen.
    Obwohl die Titellängen meiner Selbstgebrannten von denen der "offiziellen" z.T. deutlich abweichen.
    Wie geht sowas?
    Die Datenbank kann doch unmöglich binnen 2 Sekunden sämtliche "Hitpoints" einer ganzen CD abfragen, um Ähnlichkeiten aufzuspüren!? Weiß jemand, wie "die" das machen?
     
  9. nanoloop

    nanoloop Active Member

    Ich denke Gracenote CDDB "profitiert" von den Usern die ihre CDs o.a. manuell archiviert haben und ihre Daten hochladen.

    Wenn man Glück hat, wird dann auch exotisches angezeigt.

    http://www.gracenote.com/gn_products/cddb.html
     
  10. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    … ich stelle grundsätzlich alle von mir erstellten Sampler (Konzertmit- und umschnitte meist für Kollegen) in die CDDB ein.
     
  11. hekarl

    hekarl frisch nanophil

    @nanoloop
    Naja, vielleicht. Und trotzdem: Die können doch nur mit Einsen und Nullen....
    Ich glaube nicht, dass sich auch nur 2 CDs eines selbsterstellten Vinyl-Masters von verschiedenen Leuten aufs Bit gleichen; da macht doch jeder etwas anderes dran rum. Es hätte doch (statistisch/datenmässig gesehen) sonstwas sein können, was da auf meiner "Selbstgemachten" drauf ist...:confused:
    Ergänzung: Gracenote schreibt: ...... Waveform analysis is used in tandem with text-based music recognition to provide two levels of identification ....
    Also Text war ja bei mir definitiv nicht dabei- und selbst beim G5 braucht ein ordentliches Programm mehrere Sekunden für eine Waveform-Analyse einer ganzen CD. Oder hat eine (selbstgebrannte) Audio CD so 'ne Art Fingerabdruck an Bord, von dem ich nichts weiß?
     
  12. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    … hast du denn die Titel bzw. die CD gesendet?
    Ansonsten hat iTunes die Daten quasi lokal eingelesen, also mit alles Tags, die du eingegeben hast.
     
  13. hekarl

    hekarl frisch nanophil

    @RWF
    Nix gesendet; auch nix eingegeben vorher. Keine Tags, nichts.
    Die blanke Audio-CD mit den Tondaten, die zuerst ja auch "Audio CD" im Finder hieß. Nach 2 sek. hat er sie als "Siesta" erkannt.
    *grübelfresse*
     
  14. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    … dann muß es da irgendwelche "Meta"-Daten geben…

    :mitgrübelfresse:
     
  15. hekarl

    hekarl frisch nanophil

    Gekaufte CD einlegen-> bei entsprechender Einstellung in iTunes mit Datenbank verbinden und in wenigen Augenblicken die Titel (sogar von "exotischen" CDs) angezeigt bekommen...alles klar; zumindest theoretisch.

    Gestern allerdings hat mich das Teil jedoch mit folgender Funktion schwer beeindruckt:
    Hatte meine Vinyl-Scheibe "Siesta" (Marcus Miller/Miles Davis) digitalisiert und nach Besorgung der Titellängen aus dem Netz (stehen nicht auf dem Cover....und wegen der fließenden Übergänge) grob auch so in einzelne Tracks zerschnitten. Allerdings wichen die Zeiten ziemlich ab und ich habe die Trennmarken eher nach Gutdünken gesetzt; auch leicht decrackled, was etliche Samples herausgeschnitten haben dürfte. Ach so: da mit 24 bit aufgenommen und exportiert, wurde nach der Bearbeitung natürlich noch eine datarate- Konvertierung auf 16 bit vorgenommen. Auch dürfte die Byte-Grösse sowie die exakte Länge der entstandenen CD nicht unbedingt mit der des "originalen" CD-Remasters übereinstimmen, das ja auch davon existiert.
    Und was soll ich sagen: Nach 2 sek. hatte ich ein Auswahlfenster (Siesta-Miles Davis und Siesta-Marcus Miller) und nach weiteren 2 sek. die kompletten Titel in iTunes stehen.
    Obwohl die Titellängen meiner Selbstgebrannten von denen der "offiziellen" z.T. deutlich abweichen.
    Wie geht sowas?
    Die Datenbank kann doch unmöglich binnen 2 Sekunden sämtliche "Hitpoints" einer ganzen CD abfragen, um Ähnlichkeiten aufzuspüren!? Weiß jemand, wie "die" das machen?
     
  16. nanoloop

    nanoloop Active Member

    Ich denke Gracenote CDDB "profitiert" von den Usern die ihre CDs o.a. manuell archiviert haben und ihre Daten hochladen.

    Wenn man Glück hat, wird dann auch exotisches angezeigt.

    http://www.gracenote.com/gn_products/cddb.html
     
  17. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    … ich stelle grundsätzlich alle von mir erstellten Sampler (Konzertmit- und umschnitte meist für Kollegen) in die CDDB ein.
     
  18. hekarl

    hekarl frisch nanophil

    @nanoloop
    Naja, vielleicht. Und trotzdem: Die können doch nur mit Einsen und Nullen....
    Ich glaube nicht, dass sich auch nur 2 CDs eines selbsterstellten Vinyl-Masters von verschiedenen Leuten aufs Bit gleichen; da macht doch jeder etwas anderes dran rum. Es hätte doch (statistisch/datenmässig gesehen) sonstwas sein können, was da auf meiner "Selbstgemachten" drauf ist...:confused:
    Ergänzung: Gracenote schreibt: ...... Waveform analysis is used in tandem with text-based music recognition to provide two levels of identification ....
    Also Text war ja bei mir definitiv nicht dabei- und selbst beim G5 braucht ein ordentliches Programm mehrere Sekunden für eine Waveform-Analyse einer ganzen CD. Oder hat eine (selbstgebrannte) Audio CD so 'ne Art Fingerabdruck an Bord, von dem ich nichts weiß?
     
  19. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    … hast du denn die Titel bzw. die CD gesendet?
    Ansonsten hat iTunes die Daten quasi lokal eingelesen, also mit alles Tags, die du eingegeben hast.
     
  20. hekarl

    hekarl frisch nanophil

    @RWF
    Nix gesendet; auch nix eingegeben vorher. Keine Tags, nichts.
    Die blanke Audio-CD mit den Tondaten, die zuerst ja auch "Audio CD" im Finder hieß. Nach 2 sek. hat er sie als "Siesta" erkannt.
    *grübelfresse*
     

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