Hauptsache dagegen !

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von batrat, 26. März 2008.

  1. batrat

    batrat Wolpertinger

  2. MacBelwinds

    MacBelwinds New Member

    Am härtesten finde ich ja diese Totalverweigerer, die Kern-, Kohle- und Windenergie (Stichwort. Schlagschatten) ablehnen. :teufel:
     
  3. maximilian

    maximilian Active Member

    Hallo!

    Du hast diese Grünen-Abgeordneten vergessen, die vor ein paar Jahren mal einen Feldzug gegen ein geplantes Wasserkraftwerk geführt haben! (Namen, Ort und Zeit müßte ich jetzt recherchieren.)

    Grüße, Maximilian
     
  4. friedrich

    friedrich New Member

    Tja, Island hat’s gut mit seinen Thermalkraftwerken... Energie fast umsonst, ökologisch unbedenklich, geringe Landschaftsverschandelung und ohne Emissions- und Abfallproblematik.
     
  5. friedrich

    friedrich New Member

    Nur kann man nicht gleich jedem, der gegen eine bestimmte Technologie ist (oder für deren Verbesserung), Technikskeptizismus vorwerfen und ihn als idealistisch-weltfremden Verhinderer hinstellen.
    Ohne die grüne Bewegung würden Autos immer noch rauchen und saufen wie in den wilden 70ern, die Industrie immer noch den kompletten Dreck in Luft und Wasser rausrotzen wie in Indien und die FCKW-Sprühdosen immer noch das Ozonloch vergrößern (das sich ja wieder geschlossen hat seit dem Verbot).
    All das zeigt: es geht häufig auch anders, kostet nur etwas Grips und Geld.
     
  6. hopper

    hopper New Member

    ich find die windräder eigentlich auch ganz nett, nur:

    hab mal einen bericht über eine familie gesehn, die im besagten schlagschatten gewohnt haben. zu einer bestimmten tageszeit war in deren wohnzimmer einfach im sekundentakt dunkel-hell-dunkel-hell. und ich glaub, das kann auf dauer schon nerven!

    und sonst hab ich ein reines gewissen, solang ich an meinen solarzellen bastel :)
     
  7. maximilian

    maximilian Active Member

    Hallo!

    Ich habe schon tausende von diesen Windenergiekonvertern gesehen, aber kein einziger davon stand nahe genug an einem Haus, um Schatten darauf zu werfen. Kommt mir irgendwie merkwürdig vor, die Geschichte :confused:

    Ciao, Maximilian
     
  8. hopper

    hopper New Member

    mehr kann ich darüber auch nicht sagen - kam vor ein paar jahren im fernsehn. bild-tv wars jedenfalls nicht, aber wie gesagt - lange her!
     
  9. batrat

    batrat Wolpertinger

    Was mich so nervt ist diese Realitätsblindheit . :crazy:

    Die Schröder-Regierung hat den Atomausstieg beschlossen. Es wird zwar noch über Restlaufzeiten gestritten, aber der Ausstieg wird kommen. :nicken:

    Logischerweise müssen dann nach und nach alle Brennelemente endgelagert werden. :nicken:

    Wo ? Sicher nicht im Ausland. :shake: Wir würden ausländischen Atommüll schliesslich auch nicht willkommen heissen. :augenring

    Also Endlager Deutschland. Und da fällt mir beim besten Willen kein besseres Endlager als der Schacht Konrad ein. Man hat hat ja auch schon 900 Mio reingesteckt. Die gleiche Summe kommt nochmal drauf.

    Aber es gibt bestimmt genügend hirnverbrannte Spinner, die sogar diese letzten Atomtransporte blockieren werden. :meckert: :crazy:
     
  10. hopper

    hopper New Member


    haben wir bei den italienern nicht noch müll-lagerung gut...? :)
     
  11. Holloid

    Holloid New Member

    das sehe ich auch so...wenn das jetzige System weiterbesteht, und das erste Ziel weiterhin die Konsum und Luxusmaximierung ist, wird es keine Nennenswerte Entwicklung in den bereich (Saubere-Energie)geben.
    Ich bin auch erstaunt wie gut die Atomlobby Arbeitet...Atomkraftwerke scheinen überhaupt kein Risiko mehr zu haben.Erstaunlich, wenn man nur das doch so Sichere Atomkraftwerk in Brunsbüttel betrachtet.
     
  12. Holloid

    Holloid New Member

    Ja das ist natürlich ein Problem. Da werden Millionen von Steuergeldern in die Entwicklung von AKW`s gesteckt , diese AKW`s Privatfirmen verkauft (und die verdienen ne Menge Geld), aber die Endlagerung ist jetzt wieder die Aufgabe der Steuerzahler. Klasse System.
    Doch jetzt machen einige Leute nicht mehr mit...das sind natürlich nur die dümmlichen Ökos..
    Ich glaube manche AKW Gegner sind besser Informiert über das Deutsche Energiesystem als man einer der Lobbyisten(von wegen Steckdose)
     
  13. Holloid

    Holloid New Member

    Auch hier wieder das gleiche Schema...Alle anderen Meinungen sind natürlich nicht fundiert...Was soll das? Glaubst du das Wirklich?.
     
  14. Holloid

    Holloid New Member

    Wieso werden große Risiken, die ein AKW ohne Frage hat , gegen Schattenbildung von Windräder gleichgestellt??
     
  15. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Ich habe das auch schön öfter gelesen. Das muss es geben. Ein Windrad kann ziemlich weit entfernt vom Haus bei tief stehender Sonne noch zu wechselndem Schattenspiel führen.
     
  16. batrat

    batrat Wolpertinger

    Für das du hier keine Lösung bietest. :meckert:

    Statt dessen :
    :rolleyes: :rolleyes:

    Ich begrüsse den Atomausstieg ja auch. :nicken:

    Aber Endlager und Atomtransporte sind mit diesem Ausstieg untrennbar verbunden.
    Aber man hat sich ja schon so an Protestieren gewöhnt. :meckert:
     
  17. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Die bisherige Endlager- und Transportplanung hatte aber nichts mit dem Ausstieg zu tun.

    Ich wäre dafür, dass alle Atomkraftbefürworter kleine Mengen des Abfalls aus Kernkraftwerken bei sich zu Hause lagern müssten.

    :teufel:
     
  18. batrat

    batrat Wolpertinger

    Ist richtig. Ändert aber nichts an der Tatsache, dass Atommüll existiert und bei dem Ausstieg final entsorgt werden muss.
    Und da sollen sich die Atomkraftgegner mal äussern. Ich bin hier für den Schacht Konrad.
    Wer denkt anders ?

    Ich weis, ein Scherz. :D

    Aber was denkst du wirklich. :confused:
     
  19. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Irgendwo muss das Zeug ja hin. Ich denke, wenn man sich mit allen an einen Tisch setzen würde und das Ausstiegsszenarium wie von Rot/Grün erreicht nicht verändert würde, dann ginge was. Aber wenn es von oben herab gemacht wird und die vernünftigen Einwürfe auch von Fachleuten, was die Endlagerung in Salzstöcken angeht, vom Tisch gewischt werden, dann klappt es nicht oder nur unter großen Protesten. Die Fachleute die vor Wassereinbrüchen warnten haben ja recht behalten. Die bezahlten Fachleute der anderen Seite haben das immer bestritten. Und was die Salzlauge mit den Fässern in nicht langer Zeit macht, kann man sich vorstellen.

    Das ganze Desaster ist eindeutig dadurch entstanden, dass man eine solch gefährliche Technologie einfach durchzog, ohne vorher eine Lösung für alles, eben auch die Endlagerung, zu besitzen.
     
  20. MacBelwinds

    MacBelwinds New Member

    Das "Desaster" ist entstanden, weil man sich bewusst wurde, dass die fossilen Brennstoffe zur Neige gehen, während Uran reichlich zur Verfügung stand und nach damaligen Ermessen eine "saubere Technologie" war.

    Heute sind wir im Grunde kaum einen Schritt weiter, nur dass wir obendrein auch noch wissen, dass die fossilen Brennstoffe unsere Erde sehr viel schneller ruinieren werden als die Kernenergie es je gekonnt hätte.

    Das ist ethisch gesehen eine klare Aporie: eine Zwickmühle, aus der höchstens extreme Schlauberger einen Ausweg kennen.

    Und die alternativen Energien sind zwar liebenswert, sauber, aber eben doch nicht geeignet, die Spitzenlast von Industriestandorten zu bedienen. Hier bei uns musste nach Schließung des KKW ein sehr energiehungriges Aluminiumwerk schließen, weil nicht mehr ausreichend Strom zur Verfügung stand.

    Der Strom kommt eben aus der Steckdose, und die Arbeitsplätze kommen aus dem Arbeitsamt. :meckert:
     

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