Herbert, der dümmste Erpresser des Rheinlands

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von curious, 16. Juli 2003.

  1. curious

    curious New Member

    Herbert, der dümmste Erpresser des Rheinlands

    Er wollte sich die Beute überweisen lassen

    Bonn – Der anonyme Erpresser nannte keinen Absender, aber gab in seinem Drohschreiben „Der Einfachheit halber“ eine Bankverbindung an. Darauf sollte der Elektrogroßhändler umgehend die Forderung von 30 000 Euro überweisen.

    Für den Chef war nach anfänglichem Schrecken die Aufklärung dieses Falls reine Routine. Ein Blick in die Lohnbuchhaltung zeigte, der Inhaber des Lösegeldkontos war ein Mann aus dem eigenen Betrieb: Lagerarbeiter Herbert V. (34) aus Bonn. Ihm, dem dümmsten Erpresser des Rheinlands, schickte der Boss nicht nur die Kündigung, sondern auch gleich die Polizei ins Haus.

    Wenn er nicht zahle, so hatte der Erpresser in seinem am 22. März abgeschickten Schreiben gedroht, werde er die Steuerfahndung auf den Plan rufen. Vor der Polizei beteuerte der gefeuerte Lagerarbeiter: „Das war doch bloß als Scherz gedacht.“ Bei einer Flasche Schnaps habe er verschiedene Möglichkeiten durchgespielt, wie man als armer Mann schnell zu Geld kommen könne. Da habe er „nur zum Jux“ einige Vorlagen zu Papier gebracht. Wie der Brief dann in den Umschlag und zur Post gekommen sei, könne er im Nachhinein nicht erklären: „Sicher war ich zu betrunken.“

    Trotzdem war die Sache nicht mit dieser Entschuldigung erledigt. Die Staatsanwaltschaft erhob gegen den mittlerweile arbeitslosen Lagerarbeiter Anklage wegen versuchter Erpressung. Allein die Form „mit seinen präzisen Formulierungen“ des zu den Akten gereichten Drohbriefs ließen keinesfalls darauf schließen, dass ein „Sturzbetrunkener“ ihn angeblich schrieb.

    Trotz ordnungsgemäßer Ladung erschien Herbert V. jetzt nicht zur Verhandlung. Darum machte das Amtsgericht kurzen Prozess. Es erließ gegen den bislang nicht vorbestraften Angeklagten einen Strafbefehl über 1350 Euro. Zahlt er nicht, muss er ersatzweise für 90 Tage hinter Gitter.
     
  2. curious

    curious New Member

    Herbert, der dümmste Erpresser des Rheinlands

    Er wollte sich die Beute überweisen lassen

    Bonn – Der anonyme Erpresser nannte keinen Absender, aber gab in seinem Drohschreiben „Der Einfachheit halber“ eine Bankverbindung an. Darauf sollte der Elektrogroßhändler umgehend die Forderung von 30 000 Euro überweisen.

    Für den Chef war nach anfänglichem Schrecken die Aufklärung dieses Falls reine Routine. Ein Blick in die Lohnbuchhaltung zeigte, der Inhaber des Lösegeldkontos war ein Mann aus dem eigenen Betrieb: Lagerarbeiter Herbert V. (34) aus Bonn. Ihm, dem dümmsten Erpresser des Rheinlands, schickte der Boss nicht nur die Kündigung, sondern auch gleich die Polizei ins Haus.

    Wenn er nicht zahle, so hatte der Erpresser in seinem am 22. März abgeschickten Schreiben gedroht, werde er die Steuerfahndung auf den Plan rufen. Vor der Polizei beteuerte der gefeuerte Lagerarbeiter: „Das war doch bloß als Scherz gedacht.“ Bei einer Flasche Schnaps habe er verschiedene Möglichkeiten durchgespielt, wie man als armer Mann schnell zu Geld kommen könne. Da habe er „nur zum Jux“ einige Vorlagen zu Papier gebracht. Wie der Brief dann in den Umschlag und zur Post gekommen sei, könne er im Nachhinein nicht erklären: „Sicher war ich zu betrunken.“

    Trotzdem war die Sache nicht mit dieser Entschuldigung erledigt. Die Staatsanwaltschaft erhob gegen den mittlerweile arbeitslosen Lagerarbeiter Anklage wegen versuchter Erpressung. Allein die Form „mit seinen präzisen Formulierungen“ des zu den Akten gereichten Drohbriefs ließen keinesfalls darauf schließen, dass ein „Sturzbetrunkener“ ihn angeblich schrieb.

    Trotz ordnungsgemäßer Ladung erschien Herbert V. jetzt nicht zur Verhandlung. Darum machte das Amtsgericht kurzen Prozess. Es erließ gegen den bislang nicht vorbestraften Angeklagten einen Strafbefehl über 1350 Euro. Zahlt er nicht, muss er ersatzweise für 90 Tage hinter Gitter.
     
  3. curious

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    Herbert, der dümmste Erpresser des Rheinlands

    Er wollte sich die Beute überweisen lassen

    Bonn – Der anonyme Erpresser nannte keinen Absender, aber gab in seinem Drohschreiben „Der Einfachheit halber“ eine Bankverbindung an. Darauf sollte der Elektrogroßhändler umgehend die Forderung von 30 000 Euro überweisen.

    Für den Chef war nach anfänglichem Schrecken die Aufklärung dieses Falls reine Routine. Ein Blick in die Lohnbuchhaltung zeigte, der Inhaber des Lösegeldkontos war ein Mann aus dem eigenen Betrieb: Lagerarbeiter Herbert V. (34) aus Bonn. Ihm, dem dümmsten Erpresser des Rheinlands, schickte der Boss nicht nur die Kündigung, sondern auch gleich die Polizei ins Haus.

    Wenn er nicht zahle, so hatte der Erpresser in seinem am 22. März abgeschickten Schreiben gedroht, werde er die Steuerfahndung auf den Plan rufen. Vor der Polizei beteuerte der gefeuerte Lagerarbeiter: „Das war doch bloß als Scherz gedacht.“ Bei einer Flasche Schnaps habe er verschiedene Möglichkeiten durchgespielt, wie man als armer Mann schnell zu Geld kommen könne. Da habe er „nur zum Jux“ einige Vorlagen zu Papier gebracht. Wie der Brief dann in den Umschlag und zur Post gekommen sei, könne er im Nachhinein nicht erklären: „Sicher war ich zu betrunken.“

    Trotzdem war die Sache nicht mit dieser Entschuldigung erledigt. Die Staatsanwaltschaft erhob gegen den mittlerweile arbeitslosen Lagerarbeiter Anklage wegen versuchter Erpressung. Allein die Form „mit seinen präzisen Formulierungen“ des zu den Akten gereichten Drohbriefs ließen keinesfalls darauf schließen, dass ein „Sturzbetrunkener“ ihn angeblich schrieb.

    Trotz ordnungsgemäßer Ladung erschien Herbert V. jetzt nicht zur Verhandlung. Darum machte das Amtsgericht kurzen Prozess. Es erließ gegen den bislang nicht vorbestraften Angeklagten einen Strafbefehl über 1350 Euro. Zahlt er nicht, muss er ersatzweise für 90 Tage hinter Gitter.
     
  4. curious

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    Herbert, der dümmste Erpresser des Rheinlands

    Er wollte sich die Beute überweisen lassen

    Bonn – Der anonyme Erpresser nannte keinen Absender, aber gab in seinem Drohschreiben „Der Einfachheit halber“ eine Bankverbindung an. Darauf sollte der Elektrogroßhändler umgehend die Forderung von 30 000 Euro überweisen.

    Für den Chef war nach anfänglichem Schrecken die Aufklärung dieses Falls reine Routine. Ein Blick in die Lohnbuchhaltung zeigte, der Inhaber des Lösegeldkontos war ein Mann aus dem eigenen Betrieb: Lagerarbeiter Herbert V. (34) aus Bonn. Ihm, dem dümmsten Erpresser des Rheinlands, schickte der Boss nicht nur die Kündigung, sondern auch gleich die Polizei ins Haus.

    Wenn er nicht zahle, so hatte der Erpresser in seinem am 22. März abgeschickten Schreiben gedroht, werde er die Steuerfahndung auf den Plan rufen. Vor der Polizei beteuerte der gefeuerte Lagerarbeiter: „Das war doch bloß als Scherz gedacht.“ Bei einer Flasche Schnaps habe er verschiedene Möglichkeiten durchgespielt, wie man als armer Mann schnell zu Geld kommen könne. Da habe er „nur zum Jux“ einige Vorlagen zu Papier gebracht. Wie der Brief dann in den Umschlag und zur Post gekommen sei, könne er im Nachhinein nicht erklären: „Sicher war ich zu betrunken.“

    Trotzdem war die Sache nicht mit dieser Entschuldigung erledigt. Die Staatsanwaltschaft erhob gegen den mittlerweile arbeitslosen Lagerarbeiter Anklage wegen versuchter Erpressung. Allein die Form „mit seinen präzisen Formulierungen“ des zu den Akten gereichten Drohbriefs ließen keinesfalls darauf schließen, dass ein „Sturzbetrunkener“ ihn angeblich schrieb.

    Trotz ordnungsgemäßer Ladung erschien Herbert V. jetzt nicht zur Verhandlung. Darum machte das Amtsgericht kurzen Prozess. Es erließ gegen den bislang nicht vorbestraften Angeklagten einen Strafbefehl über 1350 Euro. Zahlt er nicht, muss er ersatzweise für 90 Tage hinter Gitter.
     

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