Hohlspiegel im Spiegel - G4 Cube Dual?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von Larsi, 2. Dezember 2000.

  1. Larsi

    Larsi New Member

  2. friedrich

    friedrich New Member

    Dieser Artikel hat mich auch geärgert.

    Guter Steve, böser Steve. Das Hauptthema war ein alter Hut, und wir leben damit schon seit Jahren, mal schlecht, mal recht. Aber der unerschwingliche Design-Hochleistungsrechner mit Dualprozessor ist leider Fata Morgana. Das einzig bemerkenswerte am Cube ist ja wohl sein Produktdesign.

    Wenn ein Artikel so lausig recherchiert ist, stellt sich immer die Frage, was denn mit den anderen ist - aus Fachbereichen, in denen man sich nicht so gut auskennt. Und das, obwohl der Spiegel sich rühmt, komplett am Mac erstellt zu werden...

    Grüße,
    Ole
     
  3. Tom

    Tom New Member

    >..komplett am Mac erstellt zu werden...
    ? Ich dachte immer der SPIEGEL hat eine komplett selbstentwickeltes Satzsystem. Vielleicht meinst Du den Focus ?

    Ich persönlich fand den Artikel übrigens sehr gut ! Steve Jobs wird, glaube ich, tatsächlich vom grossen Retter zum Problem für Apple. Wenn (!!!) OS X kein Erfolg wird, steht Apple ziemlich blöd da.
     
  4. friedrich

    friedrich New Member

    Zum Anlaß des Love Virus und der Moorhuhn-Manie verkündeten die entsprechenden Autoren jeweils, man könne nicht wirklich mitreden, denn beim Spiegel gäbe es nur Macs.
    Vielleicht benutzen sie ja nicht Quark resp. QPS, sondern eine eigens entwicklete Software, die dann aber auf Macs läuft. Vielleicht haben sie auch nur in der Graphik und Produktion was anderes.
    Ich weiß es nicht, ich zitiere nur den Spiegel selbst - aber vielleicht war auch das schlecht recherchiert...

    Nun, ohne Jobs wäre Apple schon sehr viel früher in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Nun, hoffen wir das Beste.

    Grüße,
    Ole
     
  5. dude-a-licious

    dude-a-licious New Member

    >>Das Hauptthema war ein alter Hut, und wir leben damit schon seit Jahren, mal schlecht, mal recht.

    ist doch alles SELBSTSCHUTZ!!! Im Ernst! Es ist doch allen ober peinlich, daß die "Apple ist Tot!" rufe von anno-jezumal sie als komplette NIX ahnende Idioten hingestellt hat und jetzt müssen sie schnell was neues finden bevor es einer merkt! Einer Firma der es noch NIE "geistig" so gut ging und hervorragende Aussichten hat (kommt mir jetzt bitte auch NICHT mit den nixsagenden Börsenzahlen) den Markt mal richtig von hinten aufzukrempeln, kann man ja nicht dem Tod nachsagen. Da outet man sich ja viel zu schnell als den besagten Idioten. Was bleibt? Demjenigen nachstellen der sie als solche bloßgestellt hat!!

    ganz einfach.
     
  6. dude-a-licious

    dude-a-licious New Member

    >>Steve Jobs wird, glaube ich, tatsächlich vom grossen Retter zum Problem für Apple. Wenn (!!!) OS X kein Erfolg wird, steht Apple ziemlich blöd da.

    ach bitteee!! Kommt doch nicht mit so 'nem Quark! Das evtl. (von vielen sicherlich auch, z.B. dem Spiegel, *erwünschten*) "versagen" von OSX wird letzendlich anteilig fast nix mit Steve zu tun sondern haben sondern mit u.a. solchen Berichten (und besonders Leuten die solche auch irgendwie einem Wert zuschreiben)!!
     
  7. friedrich

    friedrich New Member

    Hi dude,

    das Hauptthema des Spiegel-Artikels ist die selbstherrliche Art von Steven Jobs, Apple zu regieren.

    Man sagt ja, die Aqua-Oberfläche hätte nur einen Tester gehabt, bevor sie an die Öffentlichkeit kam. Es gab und gibt von kompeteneter Stelle ausreichend Kritik an deren Ergonomie/Usability.
    Auch die Idee, das Diskettenlaufwerk zu eliminieren, hat wohl nur einen geistigen Urheber.
    Den G3/G4 mit 4 auskragenden Griffen zu versehen, ist ein nettes Designfeature, was man mögen kann oder nicht. Auf jeden Fall aber vertritt es eine dem Cube entgegengesetzte Raumnutzungsphilosophie.
    Der Cube wiederum ist zwar schön klein, aber etwas teuer für einen Rechner, der nicht erweiterbar ist.
    Den iMAc gibts jetzt schon in der x-ten Auflage, aber immer noch mit 15"-Monitor, obwohl der definitiv zu klein ist, wie sehr viele Neukunden bemängeln (siehe diverse threads in diesem und anderen Foren, wo PC-User fragen »welchen Mac soll ich kaufen« und gleich hinzufügen »15"? Ist das nicht zu klein?«).

    Nur ein paar Beispiele für Jobs Art, Apples Produktpolitik zu gestalten. Man kann ihm lassen, daß er jeweils ein deutliches Statement abgeben möchte mit den Produkten, und das wiederum ist aus Marketinggesichtspunkten Gold wert. Und es gibt dem Käufer das Gefühl, ein Markenprodukt zu besitzen, einen iMac eben und keinen was-auch-immer-Media-Markt-P3/700Mhz.
    Als beruflicher Nutzer aber ist für mich diese klare Handschrift hinderlich - weil ich bei egal welchen Gerät Kompromisse schließen muß; weil ich keinen zweiten Anbieter für Hardware habe, auf den ich ausweichen könnte; weil ich OS X/Aqua nicht im ausgelieferten Zustand verwenden werde. Weil ich eben permanent mit dieser Handschrift konfrontiert werde, die mir nicht gefällt. Das ist das »schlecht« in »mal schlecht, mal recht«.

    Ich habe Apple nie totgesagt, Börsenzahlen sind überall mies z.Zt., und ich glaube auch nicht, daß OS X Apple den Hals brechen wird. Der Massen-User wirds einfach so schlucken und es auch noch gut finden.
    Mit Selbstschutz und »ich habs ja schon immer gewußt« hat das nichts zu tun. Ich will einfach so arbeiten können, wie ich es will. (Das geht zugegebenermaßen auch heute mit OS 8.6 oder OS 9 nicht brillant...)

    Grüße,
    Ole
     

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