iBook - Akkurefresh . . .

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von smartfiles, 28. November 2003.

  1. smartfiles

    smartfiles New Member

    . . . Wenn man sich so das Bild ansieht, dann müsste es relativ einfach sein. Die alten Zellen gegen neue auszutauschen. Oder was meint ihr?
    iBook Akku von innen
    Wer hat gute Bezugsquellen?

    Gruss smartfiles
     
  2. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Das würde ich auf keinen Fall tun. Im Gehäuse eines jeden LiIon-Akkupacks befindet sich eine Elektronik, welche den Ladezustand und das Alter bzw. das Verhalten "seiner" Zellen gespeichert hat. Dieser Chip müsste mit den Werten der neuen Zellen parametriert werden, was für den Endbenutzer nicht möglich ist.

    Die Folgen können überladene und explodierende Zellen sein! Stand alles mal in der c't.

    Gruss
    Andreas
     
  3. Displaydoctor

    Displaydoctor New Member

  4. smartfiles

    smartfiles New Member

    Wenn das Refreshen von Akkus scheinbar nicht so eine riesen Sache ist, dann dürfte auch das austauschen der Zellen nicht so eine Hexerei sein.

    @AndreasG
    Kannst du mir sagen wo der Artikel in der ct' stand? Oder hast du sogar einen Link zum Artikel.

    Danke smartfiles
     
  5. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Bin mir nicht ganz sicher, ob es der folgende Artikel war - ich archiviere die Hefte nicht:

    Carsten Fabich (cm)
    Stromkonserven
    Auswahl und Pflege von Akkumulatoren
    Know-how, Akku-Technik, Akkumulator, Batterie, mobile Stromversorgung, LiIon, NiMH, NiCd, Nickel, Cadmium, Memory-Effekt
    c't 10/02, Seite 208

    Es gibt hier aber bestimmt nette Leute, die Dir diesen Artikel scannen und zumailen. Ich selber konnte auch schon von dieser Hilfsbereitschaft profitieren :cool:

    Gruss
    Andreas
     
  6. AndreasG

    AndreasG Active Member

    noch was gefunden:

    iBook-Akku auffrischen
    Praxis,Hotline,Lithium-Ionen, Restlaufzeit, Ladestandsanzeige, Ladezyklen, Rekalibrieren, Rekonditionieren
    c't 17/03, Seite 177

    Das dürfte für Dich interessant sein...
     
  7. CosmicAlien

    CosmicAlien New Member

    Der Ladecontroller in den Akkus war schon zu Duo Zeiten mein Problem. Ich kaufe lieber einen neuen Akku als Stundenlang zu basteln mit ungewissem Ergebis. Außerdem kosten die Zellen einzeln ja auch ne Menge Geld.

    was für Zellen sind denn in den neuen iBooks drin (Anzahl, Kapazität) ?
     
  8. smartfiles

    smartfiles New Member

    im Akku sind 6 Zellen. Kapazität nicht ersichtlich
    Tapenbezeichnung US18650GR Sony Funkushima STG weiter steht noch G4 drauf (ist doch ein G3 iBook) ;)
    Wenn man das Messgerät an eine Zelle ran hält, dan liefert die Anzeige 4.12 Volt Das ergiebt somit zwei Gruppen zu 3 Zellen zu je 3.6Volt Nennspannung. Nur so kommt man auf die 10.8Volt des Typenschildes.
    Zellengrösse: Länge 65 mm d=18mm
    Farbe grün wie auf dem Bild. Mehr oder weniger ins Gehäuse verklebt. Sieht bei meiner noch mehr gebastelt aus.

    Gruss smartfiles
     
  9. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Aktuelle c't 25/03, Seite 154 (lila Kasten, 4. Abschnitt)
    Zitat: Das Internet hält sogar Anleitungen zum Reparieren von Lithium-Ionen-Akkus bereit. Doch das ist mit Risiken verbunden. Ladeelektronik, Schutzschaltung und Zellchemie sind eng ineinander verzahnt. Wer sich hier vertut, endet bestenfalls mit einem gänzlich unbrauchbaren Akku, schlimmstenfalls besteht Feuer- und Verletzungsgefahr durch berstende Akkuzellen. Zudem sind die Zellen für branchenfremde Kunden kaum erhältlich

    Diese c't ist überhaupt wieder mal sehr interessant. Der Artikel "Notebook kaputt - Das gibt Ärger" zeigt sehr schön, wohin der Mobilwahn führt: Horrende Reparaturkosten. "Mobil ist geil" - nur, so lange das teure Stück funktioniert. Und dann kommt das grosse jammern.

    Apple schiesst übrigens bei den Reparaturkosten in einem Punkt den Vogel ab: Die verlangen für eine Ersatztatstatur an einem iBook oder Powerbook pauschal €552. Das finde ich wirklich fair :D

    Gruss
    Andreas
     
  10. smartfiles

    smartfiles New Member

    . . . grosse Sporttasche beschaffen, auspolstern und G5 rein. :D
    Aber es ist schon so, die Mobilen werden immer eine Protese zu einem grossen sein. Kleiner Bildschirm, magere Leistung. Dies fällt aber nur bei Killeranwendungen ins Gewicht.

    Gruss smartfiles
     
  11. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Wäre es nur die Leistung, die den Unterschied zum Desktop ausmachen würde... Aber seit immer deutlicher wird, welch miese Abzocke die Industrie mit ihren Wegwerf-Müll-Akkus aufzieht, ist mir die Lust an einem Laptop gründlich vergangen. Und dann noch Horror, wenn Reparaturen anstehen.

    Habe ich ja mit dem Compaq meiner Frau erlebt. 2 Jahre alt war das Ding. Diagnose: Motherboard: Kosten €1000.

    Danach habe ich das Teil zerlegt - und staunte nicht schlecht: Der Laptop wurde beim HP-Support nicht mal geöffnet. Alle Schrauben hatten noch die Lackierung drauf. Die steckten das Laptop einfach mal ans Netz, es lief nicht, dann die Diagnose "Motherboard defekt".

    Ich bezweifle, dass das Apple anders machen würde. Mein Frau wollte halt wieder ein Laptop. Immerhin ist es nun ein iBook. Noch hält der Akku, noch ist nichts gebrochen...

    Gruss
    Andreas
     
  12. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Aktuelle c't 25/03, Seite 154 (lila Kasten, 4. Abschnitt)
    Zitat: Das Internet hält sogar Anleitungen zum Reparieren von Lithium-Ionen-Akkus bereit. Doch das ist mit Risiken verbunden. Ladeelektronik, Schutzschaltung und Zellchemie sind eng ineinander verzahnt. Wer sich hier vertut, endet bestenfalls mit einem gänzlich unbrauchbaren Akku, schlimmstenfalls besteht Feuer- und Verletzungsgefahr durch berstende Akkuzellen. Zudem sind die Zellen für branchenfremde Kunden kaum erhältlich

    Diese c't ist überhaupt wieder mal sehr interessant. Der Artikel "Notebook kaputt - Das gibt Ärger" zeigt sehr schön, wohin der Mobilwahn führt: Horrende Reparaturkosten. "Mobil ist geil" - nur, so lange das teure Stück funktioniert. Und dann kommt das grosse jammern.

    Apple schiesst übrigens bei den Reparaturkosten in einem Punkt den Vogel ab: Die verlangen für eine Ersatztatstatur an einem iBook oder Powerbook pauschal €552. Das finde ich wirklich fair :D

    Gruss
    Andreas
     
  13. smartfiles

    smartfiles New Member

    . . . grosse Sporttasche beschaffen, auspolstern und G5 rein. :D
    Aber es ist schon so, die Mobilen werden immer eine Protese zu einem grossen sein. Kleiner Bildschirm, magere Leistung. Dies fällt aber nur bei Killeranwendungen ins Gewicht.

    Gruss smartfiles
     
  14. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Wäre es nur die Leistung, die den Unterschied zum Desktop ausmachen würde... Aber seit immer deutlicher wird, welch miese Abzocke die Industrie mit ihren Wegwerf-Müll-Akkus aufzieht, ist mir die Lust an einem Laptop gründlich vergangen. Und dann noch Horror, wenn Reparaturen anstehen.

    Habe ich ja mit dem Compaq meiner Frau erlebt. 2 Jahre alt war das Ding. Diagnose: Motherboard: Kosten €1000.

    Danach habe ich das Teil zerlegt - und staunte nicht schlecht: Der Laptop wurde beim HP-Support nicht mal geöffnet. Alle Schrauben hatten noch die Lackierung drauf. Die steckten das Laptop einfach mal ans Netz, es lief nicht, dann die Diagnose "Motherboard defekt".

    Ich bezweifle, dass das Apple anders machen würde. Mein Frau wollte halt wieder ein Laptop. Immerhin ist es nun ein iBook. Noch hält der Akku, noch ist nichts gebrochen...

    Gruss
    Andreas
     

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