Ich bin FREI,

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von maceddy, 21. April 2006.

  1. maceddy

    maceddy New Member

    am 18.4.2006 kam die Kündigung zum 30.11.2006 .
    Das mit 54 Jährchen auf dem Buckel, was nun?
    Zum Trost gibst eine kleine Abfindung - Mist - Schei....
    Von 15 Kollegen bekommen 2 in einer anderen Filiale eine Arbeit und ich - nichts.

    maceddy

    ich brauche Trost
     
  2. MacBelwinds

    MacBelwinds New Member

    :cry:

    Das ist ja wirklich bitter. Mein Beileid!
     
  3. Laibach

    Laibach Gast

    Tut mir echt leid!
    Mein Schwiegervater hat nach einer dieser tollen Firmenübernahmen aber auch mit 60 wieder etwas gefunden - ich weiß, das ist kein Riesentrost, aber immerhin...
    Alles Gute für die Zukunft,
    laibach
     
  4. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Ich weiß ja, daß Du es nicht zynisch meinst. In der heutigen Zeit ist es aber meist leider Zynismus. Ich bin umgeben von arbeitslosen Menschen, die was draufhaben, fleißig sind und trotzdem keinen neuen Job finden. Nicht jeder kann sich selbständig machen, es gibt einfach zu wenig potentielle Kunden.

    @maceddy: Ich wollte Dich nicht frustrieren, es tut mir leid für Dich und ich hoffe Du findest einen neuen Job. Ich wurde mit 47 Jahren arbeitslos und habe damals die Kurve zur Selbständigkeit bekommen. Das wird aber von Jahr zu Jahr schwerer. Seit 11 Jahren beute ich mich nun schon aus.
     
  5. Mach dich selbstständig - vorsichtig und mach etwas, was kaum jemand macht. Nutze die Zeit des Arbeitslosengeldes, um Ideen zu entwickeln. Auf Angestelltendasein kannst du nicht mehr vertrauen.
     
  6. Hans.J

    Hans.J Active Member

    Sch...., nicht schön in diesem Alter. Andrerseits vielleicht auch eine Chance für die Zukunft? Wo wohnst Du denn? Was machst Du bis jetzt, was kannst Du und wäre ein Wechsel möglich. Andernfalls sogar ein Landeswechsel? In der Schweiz sind Fachleute gefragt. Ist so, ehrlich.
    Viel Glück
    Hans
     
  7. benqt

    benqt New Member

    Das ist schon ein paradoxer Mist: Überalterung in der Gesellschaft, zu wenig Junge kommen nach, und alle Welt zelebriert den Jugendwahn, setzt erfahrene Mitarbeiter auf die Straße.
    Klar muss man die wirtschaftliche Zwangslage der Unternehmen berücksichtigen, aber früher oder später WIRD ein Umdenken einsetzen. Spätestens wenn 50 oder 60% der Bevölkerung über 50 Jahre alt sein werden.

    Vorausgesetzt, dass dann außerhalb von China, Indien und den USA überhaupt noch irgendwo gearbeitet werden sollte. :crazy:

    Tut mir leid für dich maceddy. In welcher Sparte bist du denn tätig?

    Ausland ist tatsächlich nicht so abwegig wie es sich vielleicht auf den ersten Blick anhört, da muss ich Hans Recht geben.


    Viel Glück
    benqt
     
  8. MacBelwinds

    MacBelwinds New Member

    Aber habt Ihr nicht so komplizierte und strenge Einwanderungsgesetze? Aber die Schweiz wäre doch wirklich attraktiv! Da komme ich mit... :D

    Ich war gerade auf "Dienstreise" (Schüleraustausch) in den USA, und zwar wieder in Denver. Da leben inziwschen angeblich 17.000 meist gut ausgebildete Deutsche. Wahnsinn, oder? Als könnten wir auf solche Leute wirklich einfach verzichten! :meckert:
     
  9. mac-christian

    mac-christian Active Member

    Du musst dich mal erkundigen, aber seit der "Zusammenarbeit" der Schweiz mit der EU ist es für Euch viel einfacher geworden. Frag doch mal bei der CH-Botschaft nach den Bestimmungen. Ein Vorteil ist es bestimmt, wenn du von D aus schon mal eine Anstellung suchst. Es gibt da Internet-Jobbörsen wie Jobs.ch, das macht die Suche schon etwas einfacher.

    Christian
     
  10. MacBelwinds

    MacBelwinds New Member

    Also ich habe da klare Vorstellungen an meinen Job in der Schweiz: die Schule muss auf ihren Rechnern überwiegend Mac OS X verwenden, deutlich nach (oder sehr deutlich vor) 1970 gebaut worden sein, Klassenräume mit Blick auf einen See oder die Berge haben und noch einen Englischlehrer benötigen... :biggrin:
     
  11. benqt

    benqt New Member

    Wieso 1970? Asbest oder Architektur? :)

    Gruß
    benqt
     
  12. maceddy

    maceddy New Member

    Habe den falschen Beruf - Verkäufer für Werkzeuge und so.
    In der Schweiz wollte ich schon mal 1968/69 arbeiten, 1969? kam dann die Schwarzenbach-Abstimmung über Fremdarbeiter. Damit war dann das Thema Schweiz erledigt.
    Da die kleine Abfindung für 3-4 Jahre zum Leben reicht werde ich nicht verhungern müssen.

    Also schaun mir mal.

    maceddy
     
  13. mac-christian

    mac-christian Active Member

    Aber die "Schwarzenbach-Initiative" wurde doch damals abgelehnt - wo ist (war) da das Problem?

    Christian.
     
  14. MacBelwinds

    MacBelwinds New Member

    Asbest, Architektur und pädagogischer (Un-)Geist der Zeit... ;)
     
  15. maceddy

    maceddy New Member

    Ich hatte es damals sehr eilig, daß war das Problem.
    Sonst wäre ich in der schönen Stadt Chur gelandet.

    maceddy
     
  16. rollercoaster

    rollercoaster New Member

    Hi,

    paß auf Deinen Kopf auf. Vor ca. 10 Jahren ist mir das gleiche passiert, so mit 48 Jährchen auf dem Buckel. Geld war kein Problem, nur der Kopf, der kam mit dieser Situation erst mal nicht klar. Draußen stand ein schönes Wohnmobil, Holland's Küsten waren nah und die Surfbretter auf dem Dach, allein, ich habe keinen Fuß vor die Tür gesetzt.

    Das Arbeitsamt konnte ich vergessen, nur durch alte Kontakte kam ich wieder in die Spur. Zwar etwas unter Wert, aber man muß nur nach vorne schauen, gell?
    In Deinem Alter würde ich die Sache locker sehen, außer Du hast junge Kinder mit Studium etc., das kostet.

    Gruß
    Bernd
     
  17. maceddy

    maceddy New Member

    Meine Vorteile:

    Kein Haus
    keine Schulden
    kein Auto
    keine hohen Ansprüche

    einen Sohn der als Beamter arbeitet
    eine bezahlbare Wohnung
    und ein kleines €-Polster

    maceddy

    der Arbeit sucht
     
  18. maiden

    maiden Lever duat us slav

    ich will dir deine Illusionen ja nicht nehmen, aber die Politik hat der BA die Fähigkeit gegeben, die vermeintlichen Vorteile "bezahlbare Wohnung" und "E-Polster" zu relativieren. Gerade das E-Polster kann sogar zum Nachteil werden. Kommt natürlich auf die Größe an.
     
  19. benqt

    benqt New Member

    Kommt auch vor allem drauf an, ob er sich sofort bei dem Verein meldet oder ob er zuerst seinen Sparstrumpf verprasst und sich anschließend Hartz in die Arme wirft. Letzteres scheint die bessere Variante zu sein.


    Gruß
    benqt
     
  20. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Er MUSS sich sofort bei dem Verein melden. Sonst bekommt er später Ärger, wenn er was von denen möchte.
     

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