Ich will Apple statt Unix!!!

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von koskitch, 14. September 2002.

  1. koskitch

    koskitch New Member

    early adopter' von 10.0 folgenden Prozess festgestellt:

    a) WOW, was fuer ein maechtiges, erwachsenes System, WOW, Unix-basiert.. Echtes Mehrbenutzer-System.. (alles den Profis nachgesabbert, zugegeben)

    b) oehm, naja, schooon komplexer als 9.x, wieso ist das jetzt deutsch, das englisch, aha das ist dasselbe wie.. (ich spreche fliessend englisch, ist aber ne workflowbremse und im jag immer noch gemischt)

    c) ich hab immer mich fuer zu bloed gehalten -und tu es noch- dem system gerecht zu werden, aber verdammt, sollte es nicht umgekehrt sein? 9.x schien das auf charmante Art zu koennen..

    d) man gewoehnt sich ganz langsam daran an forumsbeitraegen interesse zu finden wie: "was muss ich nochmal in´s terminal eingeben um den papierkorb loeschen zu koennen?" man freut sich ueber wirklich nette, hilfsbereite und kompetente Leute die sich nicht zu schade sind einem das kleine 1x1 der terminalbedienung zu erlaeutern..

    e) man ertappt sich dabei, dass man eigentlich GAR KEINE LUST hat vom User zum Administrator zu werden, ich bin doch nicht fuer das System da, umgekehrt bitte!!!

    Beispiel:
    <mein name> hat administrator rechte, dann gibt es noch den root, mit extra Passwort logisch. warum wird behauptet der root sei aktiviert wenn ich im netinfomanager nur mich selbst mit dem administrator-pw gemeldet hab, warum heisst der root in den benutzer einstellungen system administrator "Art: Administrator" genau wie <mein name> und dann mit "kurznamen" root???
    WARUM IST DER ROOT NICHT EINFACH IMMER ROOT UND FERTIG?!
    (und warum schrei ich eigentlich so? ..ach so ja, weil ich mich gerade aufrege..)

    Leute, versteht mich nicht falsch, bin wirklich kein Gewohnheitsnoergler, eher im Gegenteil und das 10er macht schon auch was her und wird auch weiterhin von mir gegen jeden XPler verbissen verteidigt, aber wenn mir zu Zeiten von 9.x, als es noch kein 10 gab, jemand solche Sachen erzaehlt haette, ich waer vor Mitleid jammernd und mit einer Glueckstraene unter dem Auge zu meinem selig iMac mit 8.6 zurueckgekehrt und haett mich an der Zeit erfreut, die ich nicht fuer solch einen Bockmist auf den Kopf hauen muss.

    Also: nicht auf den Schlips getreten fuehlen, ich will niemandem die Freude nehmen ;) erwarte keine Antworten auf das Problem oben, aber:Apple hat sich etwas (das woertchen muss man dann doch relativierend einfuegen) verhoben an der aufgabe aus Unix ein "einfaches" System zu stricken. JA, EINFACH! Ich hab -auch mal PC-ler- gemerkt wie schnell das geht, dass man Lust bekommt, Probleme zu knacken und Software zu sammeln, die man nie braucht. Mit ein Grund fuer mich damals zu wechseln. Jetzt stellt sich dieses Gefuehl schleichend wieder ein, deshalb der Aerger.

    max
    <uffjetztgehtsmirbesser>
     
  2. benjii

    benjii New Member

  3. baltar

    baltar New Member

    Hi,

    Also einfacher gehts doch nicht mehr.

    Einfach nur als User (ohne Admin Rechte) Arbeiten. Damit kannst du mit der Maus am System nichts mehr Killen.

    Und die paarmal wo du beim Install das Admin Passwort eingeben mußt, ist doch so schlimm gar nicht.

    Nebenbei, Ich hatte noch nie ein Papierkorb Problem.

    Danach kann man wie bei OS9 mit der Maus klicken >>> Fertig.

    Neben den üblichen Apple Programmen gibt es dank dem Unix unterbau von OSX auch eine Menge mehr oder weniger Maus Kompatible Software. Natürlich hat der OS9 verwöhnte Anwender damit Probleme.

    Jetzt hat er schon mal X, und liest Beiträge über die vielen schönen freien Unix Teile u. er will die auch haben weil gerade die Software Ihn Interessiert.....

    Nebenbei, Als Normaler User ist OSX für dich da, alles geht Vollautomatisch. Klick u. Fertig.

    90% aller Probs mit OSX liegt daran, das die Anwender als Admin oder sogar Root am System rumzuklicken.

    MfG
     
  4. MacGhost

    MacGhost Active Member

    Hi,

    a) die AppleUnix Geschichte ist das beste und einfachste Unix was ich je gesehen habe.
    Wenn Dich das schon erregt dann setze Dich niemals vor eine andere BSD, Linux oder Unix Geschichte.

    b) Welches Programm macht auf Englisch ???

    c) Das ist der Nachteil bei der Basis , hätte Apple auf Basis von Windows portieren sollen ? Da hättest Du dann noch mehr Gründe gehabt.

    d) O'Reilley verkauft dazu genug Bücher und auch welche die MacUserfreundlich sind

    e) nur so erreicht man eine Sicherheit im System und auch schützt sich gegen Zerstörungen von außen. Und Apple ist das schon sehr Unkompliziert, da Du automatisch als Admin angemeldet wirst. Lege Dir mal einen nuen User an der nur Userrechte hat und teste den mal einen Tag *lol*

    Und zum Rest ese er mal ein gutes Buch zum Thema Unixe, dann verstehst Du vielleicht warum, ansonsten zurück zu 8 oder 9.
    Ich muß dazu nur sagen das ich die Preispolitik von Apple eher zum aufregen finde, denn X.2 ist das erste X, was perfromant ist und auch dem entspricht was Apple damals angekündigt hat und genau das werden diejenigen in den Hintern getreten die jede Beta (Public, X.0.x & X.1.x) mitgemacht haben.

    Joern
     
  5. MacGhost

    MacGhost Active Member

    Das Spiel terminal ist dabei und für Umme, nur das der normale Anwender es nun nicht unbedingt mehr braucht.
    Ich schon aber auch nur für Spezialfälle.

    Joern
     
  6. benjii

    benjii New Member

    wie bei 'ner Zauberhand...
     
  7. koskitch

    koskitch New Member

    >90% aller Probs mit OSX liegt daran, das die Anwender als Admin oder sogar Root am System rumzuklicken

    nope! das muss man ja! um z.B. einen nicht mehr loeschbaren user zu killen oder auf andere probs zu reagieren.

    @macghost
    >Wenn Dich das schon erregt dann setze Dich niemals vor eine andere BSD, Linux oder Unix Geschichte.

    Bestimmt nicht ;)

    >Welches Programm macht auf Englisch ???
    Scheinheilige Frage, das Betriebssystem

    >Lege Dir mal einen nuen User an der nur Userrechte hat und teste den mal einen Tag *lol*

    Und erst die Freude ihn wieder loszuwerden..

    ..und bevor ich Unix-Buecher lese, kehre ich tatsaechlich wieder zu 9 zurueck,
    und wie schon gesagt: ich wuerde X gegen kein Windows der Welt tauschen, aber einem ueberzeugten noch-9-Nutzer gegenueber, gehen mir ziemlich zuegig die Argumente aus..

    gruss und gute nacht,

    max
    (schonfastwiederberuhigt)
     
  8. Jemand hat heute bei mir im Spiel "Terminalator 10.2.1b" das Kommando su do ram -R oder sowas eingegeben und dann eine Datei mit einem Pfeil und den Namen KERNEL oder so einfach hinübergezogen. Jetzt erscheint immer ein Fragezeichen, wenn ich mein Gerät wieder einschalte. Was bedeutet das?
     
  9. benjii

    benjii New Member

    nem Jaguar sind auch 'ne ganz üble Schweinerei...
     
  10. johngo

    johngo New Member

    das hast Du alles schön von den prospekten
    abgeschrieben!? in wirklichkeit gibt es in OSX
    dinge, die es eigentlich gar nicht geben darf!

    koskitch möchte apple statt UNIX!
    ich möchte mittlerweile eigentlich gar nichts mehr!
    denn alles, was ich möchte, wird UNIX auch in
    zehn Jahren nicht haben! so bleibt eigentlich nur
    das warten auf OSXX, wenn die erkenntniss
    überhand gewinnt, das UNIX veraltete technik ist
    und es etwas neues und modernes zur ablösung
    bereit steht.

    hoffentlich dann wieder mit der philosophie
    der 80er jahre. computer für menschen und
    nicht umgekehrt.

    beim internet soll es ja bald auch wieder soweit sein!
    die alten hautdegen in amerika stemmen sich ja schon
    massiv gegen das "netz der gegenwart", das aber auch gar nichts
    mehr mit den wünschen und träumen der pioniere zu tun
    hat (ich meine jetzt die aera nach der "millitärischen geburt).

    johngo
     
  11. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    ...da platzt mir doch wirklich bald der .....!
    Solange man sich nur an der LaOla-Welle des Docks oder dem Rödeln des bunten Rädchens erfreut, einen iTune-MP3-Stream mit einerHiFi-Übertragung verwechselt und ansonsten einen Applerechner nach innenarchitektonischen Gesichtspunkten plaziert, mag das wohl angehen!!
    Aber wer z.B. verschiedene SMTP-Accounts oder ein Funktionieren der Internetverbindung nach dem Ruhezustand erwartet, wird schon enttäuscht werden.
    Ich verzichte (gibt wahrscheinlich ein Zeichenlimit für jedes Posting) auf das Anführen entsprechender Beiträge, die im übrigen nicht nur, wie von akiem fälschlicherweise angenommen http://forum.macwelt.de/cgi-bin/mac_forum/topic_show.pl?id=36208#280092 ,
    in diesem Forum die Bretter geradezu brechen lassen.
    Solange ich ein System nach dem Ruhezustand neu starten muß, um wieder eine Internetverbindung zu erhalten oder es nicht möglich ist, mehrere SMTP-Server zu verwalten, ohne dafür jeweils einen neuen Rechner und OS kaufen zu müssen, ist es eine Frechheit, dafür soviel Kohle zu verlangen!!
    Schönen Sonntag noch!
    Gruß R.
     
  12. Anindo

    Anindo New Member

    Bei dir ist wohl seit längerem ein neuer Mac fällig;-)
    Ich bin mit OSX recht zufrieden, vor Jaguar war ich zu 90% mit der Administration der Classicumgegung beschäfftigt.OSX hat mir da nur 10% der Zeit abverlangt und mit Jaguar ist die Classicumgebung mir lieber als das native OS9, da Classic sogut wie genau so schnell läuft aber mir bisher noch keinen Neustart abverlangt hat.
    Was soll auch schlimmes unter X passieren?
    Ohne Adminrechte können Programme nicht wirklich was kaputt machen und der Libraryordner ist doch viel klarer strukturiert als dieser Wust aus Systemerweiterungen, Kontrollfelder und Preferences, der einem schon mit einem frischen Systemordner genug Ärger einhandeln kann.

    Und wenn jemand tatsächlich den Papierkorb nicht leeren kann, so ist das nicht nur ein sehr harmloses Problem im Vergleich zu anderen, es gibt auch gleich eine Handvoll Tools, die nichts anderes machen, als einem die Tiparbeit am Terminal abzunehmen.

    Weißt du überhaupt, wie OS9 funktioniert und woraus es wirklich besteht?
    Da ist doch bloß ein nichtssagendes Icon namens System drin und kaum jemand weiß was drin steckt. Ich glaube, wenn du da mal reingucken könntest würdest du merken, dass du auch von OS9 keinen Schimmer hast weil es vielleicht für Laien, aber nicht von Laien gemacht wurde .

    Übrigens hatte Steve Jobs spätestens Anfang der 90er ein fortschrittliches UnixOS namens Next Step auf den Markt gebracht. Hätte Apple nicht 10 Jahre lang auf ihn verzichtet, hätte Jobs wahrscheinlich schon OS3 zu Grabe getragen.

    Als OS9 Experte kannst du mir ja sicherlich gute Tips geben, wie ich mit 9.2.2 auf meinem G4 nativ arbeiten kann. Auch nach frischer Installation werde ich mit schlimmsten Graphikfehlern bestraft. Auch einige Peripheriegeräte wollen unter OS9.2 nicht funktionieren. Da kann man machen, was man will. Woran liegt das?
    Ich kenne gleich ein paar dutzend iMacs, die im Netzwerk unter OS9 eine sehr miese Figur abgeben. Instabil und viel zu langsam.
    Vielleicht weißt du ja, wie man die wieder richtig flott an´s laufen kriegt. Neuinstallation bringt da anscheinend auch nichts und immer wieder neu Speicher zuweisen, würg.
     
  13. koskitch

    koskitch New Member

    @ Anindo
    >der Libraryordner ist doch viel klarer strukturiert

    welcher von den dreien?

    >Und wenn jemand tatsächlich den Papierkorb nicht leeren kann ... gibt (es) auch gleich eine Handvoll Tools..

    Ja! Super! -war nicht Dein Ernst, oder?

    >Weißt du überhaupt, wie OS9 funktioniert und woraus es wirklich besteht?

    Ich hab mich vielleicht wirr ausgedrueckt, aber darum geht´s doch: das will ich gar nicht wissen und muss es nicht, ich bin ein einfacher Privatmann der seinen Mac haeufig benutzt, das OS gerne auf sich zurecht schneidert, auch etwas beruflichen Kram damit macht und Multimedia nicht fuer ein Schimpfwort haelt. Warum also der Sarkasmus -Du scheinst doch hier der Profi zu sein.
    Sind die Heimanwender nicht mehr in der Mehrzahl? Gab´s fuer Profis, die kritisierende Privatanwender natuerlich mit Leichtigkeit argumentativ in der Luft zerreissen koennten frueher nicht spezielle Versionen eines OS?

    @alle
    NOCHMAL: NATUERLICH ist 10.2 in vielen Punkten besser, so weit ich das beurteilen (oder besser: nachlesen;)) kann, vor allem fuer Netzwerker. Und natuerlich muss ein modernes Betriebssystem ne Menge koennen und kann gar nicht anders als komplex sein. Natuerlich bin ich bereit Zeit zu investieren um dieses komplexe Prinzip zu verstehen.
    ABER: dazu muss ein gesunder Menschenverstand ausreichen, nicht Fachwissen! Setzt einfach mal einen nicht so computerbeschlagenen Menschen vor Eure Kiste von dem Ihr glaubt er sei intelligent.
    Alles was ich sage ist: den Grundgedanken eines einfach strukturierten, mit logischem Verstand durchaus relativ weit erforschbaren OS haben 8 und 9 besser erfuellt.

    Gruss, max
    <gerne Laie>
     
  14. mac_the_mighty

    mac_the_mighty New Member

    die papierkorbprobleme sind nicht bei jedem der fall, die meisten leben unter x ziemlich problemlos.
    hab hier zwei benutzer installiert, einen für mich, einen für meine bessere hälfte, keine probleme.

    wenn man wirklich im unix sein unwesen treiben möchte, was normalerweise nicht nötig ist, kann man sich ja ein nettes büchlein dafür kaufen.

    und ich benutze os x privat auch seit 10.0, beruflich erst seit 10.1 und hatte bis auf fehlerhafte treiber bis jetzt null probleme.
     
  15. johngo

    johngo New Member

    es ist schon sehr merkwürdig, das OSX freaks ihr system
    als äusserst stabil bezeichenen, während die OS9 anhänger
    damit wohl probleme haben.

    ich habe mich ursprünglich auf OSX gefreut. einen neuen rechner,
    neue peripherie, neue grafikkarten, mehr ram und das
    neueste system gekauft. 4.000 euro sind weg und OSX läuft bei mir
    nicht so fehlerfrei und stabil, wie es hier beschworen wird. dies
    tut es sogar direkt nach der installation.

    unter OS9 habe ich manchmal auch probleme - oder besser gesagt
    "problemchen". dies hat aber damit zu tun, das es mir regelrecht
    spass macht unter OS9 alle tools (bis zu hundert je monat) nur just
    for fun auszuprobieren. meinem hauptrechner jedoch halte ich
    sauber und habe da ein äusserst stabiles system.

    was mich aber am meisten wundert: hier schreibt jemand, das ihm
    OSX liegt und er dessen fehler ohne probleme in den griff bekommt.
    aber auf der anderen seite dutzende von OS9 systeme nicht sauber
    zum laufen bringt.

    ich habe in den letzten zehn jahren hunderte macs installiert, repariert
    und administriert. alles mit einfachem und grundlogischem halbwissen.
    dazu brauche ich auch nicht zu wissen, was sich innerhalb der
    sysetmdatei befindet. wozu auch? ich muss wissen, welche release,
    welche hardware und welcher treiber unter welcher kombination
    fehlerbehaftet oder eben fehlerfrei ist.

    das ist unter OSX nicht anders. oder programmiert Ihr Eure fehler
    einfach weg (hut ab!)?

    und wer stattdessen im jahr 2002 ein problem mit der speicherverwaltung
    des OS9 hat, der vergisst, das ich für ca. 150.- euro speicher satt
    bekomme und für den selben betrag ein OSX, das erstmal mehr
    speicher braucht, um überhaupt einigermassen zu laufen!

    johngo
     
  16. koskitch

    koskitch New Member

    Oh Mann,
    jetzt schreiben alle ueber den bloeden Papierkorb (sorry mac_the_mighty) und "hier Probleme-hier nicht"-Kommentare :(
    Ich haett´s mir denken koennen: hab wieder mal einen dieser ueberfluessigen "X ist Super!-X ist Mist!"-Threads aufgemacht! naja, wahrscheinlich falsches Board (Small Talk?)

    War mein Gedanke und Aerger wirklich soo unverstaendlich? Oder sind das die Grenzen des Mediums?

    Wieauchimmer, ich geh jetzt fruehstuecken, ganz analog..
    schoensten Sonntag und "running systems" :)
    wuenscht

    max
     
  17. mac_the_mighty

    mac_the_mighty New Member

    wenn du in den jahren hunderte von macs administriert hast, solltest du die eigentlich problematik kennen:

    viele mac-user können den rechner überhaupt nicht administrieren, weil sie es nie versucht haben. diese leute wollten nur einen rechner, der irgendwie funktioniert. das sehe ich jeden tag bei zwei dutzend auszubildenden. der rechner läuft, bis zu einem bestimmten punkt. dann sagt man halt "scheiss mac" und macht nen neustart.
    und mit os x heisste es umdenken, klar. aber von menschen, die ernstgenommen werden wollen, erwarte ich, daß sie sich mit dem system auseinandersetzen und den aufbau des systems verstehen.
    wo kommen wir denn hin, wenn apple für jeden user ein eigenes system programmieren muss?
    der eine schreit "ohgott unix", hat mit os x noch nie gearbeitet, der nächste tippt irgendwas im terminal rum, was er irgendwo im netz gelesen hat und wundert sich, warum es nicht funktioniert. ahnung von unix hat keiner, es wird aber erwartet, daß apple es für dumme herstellt. die einen nennen das dann intuitiv, meiner meinung nach sind viele user einfach zu faul geworden.

    ich gebe offen zu, daß ich vom terminal keine ahnung habe, fällt auch nicht in meinen tätigkeitsbereich, weder beruflich oder privat. deshalb lasse ich die finger vom terminal oder hole mir jemanden, der sich damit auskennt.
    ich bin bis jetzt immer ohne das ding ausgekommen und habe trotzdem keine probleme mit dem system gehabt. gut, ich gehe eben nicht hin und lege wie ein irrer user an, die sich dann nur noch auf abenteuerliche art entfernen lassen. dafür funktioniert mein system mt jeweils zwei bzw drei user super, ist tausendmal stabiler als os 9 es je war und einfah in der bedienung finde ich es auch.

    und wenn ich an die täglichen probleme von os 9 denke, die starken performanceverluste im netzwerkbetrieb, die völlig grausige speicherfragmentierung und die probleme der einzelnen programme miteinander, dann will ich dahin auch nie wieder zurück!
     
  18. benjii

    benjii New Member

    s mit ein bisschen mehr Gelassenheit und Sympathie? Ich hab's irgendwo anders schon mal geschrieben: 9 ist nicht schlecht und X ist nicht schlecht; aber ein gieriger Monopolist wie M$ ist auf Dauer extrem schlecht - für alle.

    In dem Sinne frohen Sonntag,

    benjii
     
  19. Ist diese Diskussion hier nicht überflüssig? Haben wir das nicht schon vor Monaten zigmal durchgekaut?
    Das Terminal ist für den Normaluser (zähle ich mich dazu) gar nicht notwendig; es ist aber eine günstige Erweiterung. Die 8 bis 9 Unixbefehle kann auch der Normaluser lernen, wenn er es denn will.
    Das Problem mit dem Papierkorb kann ich nicht mehr hören. Ein für alle Mal: wenn die Rechte durcheinandergeraten sind, kann man als Admin die Sache mit dem Befehl sudo rm - r (und dann die betreffende Datei) in den Papierkorb ziehen löschen.
    Ich gebe den Leuten recht, die sagen, dass kaum jemand genau weiß, wie 9 funktionierte.
    Das der Ordner system im Admin-Modus nicht einfach gelöscht/kopiert/verschoben werden kann - wie unter 9 hat seinen Sinn. Für ein Mehrbenutzer-Betriebssystem wie Mac OS X reicht eigentlich völlig der Admin- oder User-Modus. Aber alle wollen sie root sein, der Gott des Betriebssystem, der Systemadmin. Für das tägliche Arbeiten als Normaluser braucht man das nicht, kann es aber natürlich haben.
    Die Frage ist doch: will ich ein System, von dem ich nicht genau weiß, wie es funktioniert, aber völlig zufrieden bin, dass es funktioniert - oder will ich ein System, dass besser und stabiler funktioniert mit der erweiterten Funktion, mehr über die Funktion des System zu erfahren oder einen völlig eigenen Rechner mit einzustellen. OS X ist da wirklich viel weiter, auch wenn man jetzt das sytem (der Systemordner wie in 9) nicht einfach kopieren, löschen etc. klann. Ich hoffe, das war jetzt nicht zu philosophisch.
    Es wird hier auch immer noch zuviel über X genörgelt und geschimpft statt ernsthaft zu versuchen, die Probleme zu lösen, wenn sie auftauchen.
     

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