Illustrator CS3 eps und Quark 7.3

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von Giacomo Seingalt, 16. August 2007.

  1. Giacomo Seingalt

    Giacomo Seingalt New Member

    Seit wir upgedated haben, häufen sich Probleme in der Ausgabe von Quark XPress 7.3 - Dokumenten und EPS-Dateien aus Illustrator CS3.

    Das Dokument wird aus QXP 7.3 nicht ausgedruckt (das relativ simple EPS selbst lässt sich aus Illustrator problemlos ausgeben) und erzeugt offenbar einen PostScript-Fehler.
    Die PDF-Erstellung via Exportieren wird auch mit Fehler abgebrochen.

    Die Quark Hotline teilte uns mit, da wüsste man auch nicht weiter, man habe selbst nur Illustrator CS2 (na wenn das keine peinliche Antwort ist !). Versuche, das EPS bis runter zur Version 10 abzuspeichern blieben genauso erfolglos.
    Mein Kollege hat diese mittlerweile bei fast jeder Datei. Was nun ?
     
  2. Giacomo Seingalt

    Giacomo Seingalt New Member

    Anmerkung: Wie wir inzwischen herausgefunden haben, war eine weiße Fläche im Hintergrund des EPS der "Fehler". Nur: Wie kann es sein, das ein simpelstes EPS, bestehend aus 2 Kreisen, Typo (in Pfade umgewandelt) und einem Bildchen (TIFF), 1 Ebene bereits solche Probleme macht ?

    Der Versuch, dieses EPS im Photoshop CS3 zu öffnen, wurde mit "Das Parser-Modul konnte die Datei nicht interpretieren" abgebrochen.
    Können jetzt nicht einmal mehr die Adobe Programme untereinander zusammenarbeiten ?

    Ach übrigens... Antwort Illustrator Hotline: Wir haben kein Quark. Wir wissen nicht, ob die Programme kompatibel sind. Diesen Fehler haben wir noch nicht gehört.

    Da kann ich nur sagen: LMAA^2, Fatzke !
     
  3. friedrich

    friedrich New Member

    Alles wie immer: Quark hinkt hinterher, und Adobe gibt sich arrogant.
    Brav die Corporate Identity eingehalten.
     
  4. Giacomo Seingalt

    Giacomo Seingalt New Member

    Es würde nur noch fehlen, dass Adobe sagt: Verwenden Sie doch InDesign :biggrin:
    Würden wir ja sogar tun, nur hat man leider nicht immer die Wahl.
    Das Problem: Da wir sehr oft geänderte Neuauflagen alter Dokumente produzieren, würde das bedeuten, ab dem Umstieg alle alten Dokumente neu im InDesign wieder aufzubauen - und das letztlich ohne Bezahlung, denn dem Kunden können wir das ja nicht berechnen.
    Einmal ganz von den abgesehen Problemen, die man mit den Mitarbeitern erst einmal bei einer solchen Umstellung hat. :cry:

    Ach, und nochwas:
    Seit der kurzen Zeit, seitdem wir Illustrator CS3 haben, ist mir der Illustrator CS3 bereits 2x so gravierend abgestürzt, dass er gleich auch ALLE anderen geöffneten Programme mit in den Orkus gerissen hat.
    War mir nicht so, dass es das unter UNIX gar nicht geben kann ?
     
  5. arnbas

    arnbas New Member

    Was die Abstürze der Adobe-Programme bzw. die Arroganz der Adobe-Hotline angeht kann ich auch etwas zu beitragen.
    Auf meinem Rechner läuft CS2, allerdings nicht komplett, Illustrator verabschiedet sich immer wieder, oft schon beim Start.
    Ein separat gekauftes Illustrator CS2 läuft mehr oder weniger ohne Probleme.
    Ebenso war es längere Zeit mit Photoshop, bis zur Aktualisierung auf 9.02.
    Vorschlag der Hotline ging dahin, alles vom Rechner runterzuschmeissen, Festplatte formatieren (das ist die Wahrheit), alles neu installieren, allerdings nur Adobe-Programme und dann sollte es klappen.
    Das haben wir natürlich nicht gemacht, sondern behelfen uns wie oben geschildert mit Mehrfach-Installationen der Programme.
    Bei Quark ärgert allerdings die nicht vorhandene Möglichkeit abwärts kompatibel abzuspeichern. Von 7 auf 6 ist Schluss, und das auch nur in der Export-Funktion. Wäre ja nicht weiter schlimm, wenn man dann sein 6er Quark noch benutzen könnte, um weiter auf 5 runter zu speichern.
    Geht aber nicht, bei einem update von 6 auf 7 wird die 6er-Version ungültig geschaltet. Das darf doch wohl nicht wahr sein.
    Auch hier von der Hotline eine schöne Antwort, Sie haben ja mehrere Quarks in Ihrer Firma, installieren Sie doch ein anderes 6er, weil auf zwei Rechnern kann ein Programm mit der gleichen Nummer ja installiert werden. Vorgeschlagen und gemacht, trotzdem, warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?
     
  6. Giacomo Seingalt

    Giacomo Seingalt New Member

    Ob es überhaupt Sinn macht Downgrade-Versionen abzuspeichern, möchte ich bezweifeln. Die Dokumente sind eben einfach nicht dieselben - und können es spätestens dann nicht sein, wenn man neue Funktionen verwendet, die es bislang eben noch nicht gab.

    Der Export auf 6 ist allerdings eine Unverschämtheit: Bereits simpelste Textumbrüche stimmen meist nicht mehr. Man verliert einfach völlig die Produktionssicherheit.
    Aus diesem Grund weigern wir uns, Downgrade-Versionen abzuspeichern, resp. nur unter Haftungsausschluss. Das lehnt dann i.d.R. der Empfänger ab.
    Andererseits: Wenn man als Lieferant unbedingt offene Daten haben möchte ... dann muss man eben auch updaten.
     

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