Indesign-Profis gefragt: Transparenz, Schriften, pdf

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von adrianlanglauf, 25. März 2004.

  1. adrianlanglauf

    adrianlanglauf New Member

    Grüß euch!

    Eben zurückgekommen von unserer örtlichen Druckerei bin ich etwas frustriert über die nicht gelungene Indesign 2.02-Übergabe einer 28-seitigen Broschüre (Auflage 1150 Stück), daher bitte ich um Rat bzw. Hilfestellung von kompetenten Indesign-Usern.
    Ich arbeite erstmals mit Indesign mit der Druckerei zusammen (vorher Xpress von meinem Arbeits-PC (würg...), jetzt mit meinem privaten Mac und habe daher leider keine Erfahrungswerte.

    Grundsätzliches vorab: ich arbeite mit OSX Panther und Indesign 2.02, die Druckerei mit OS 9 und Indesign 2.01 (der Umstieg auf OSX wird bei der Druckerei offensichtlich noch einige Jahre dauern - es gibt lt. deren Meinung scheinbar noch derart viele Bugs mit OSX, dass sich ein Umstieg - und sie seien mit dieser Meinung nicht alleine - noch zu "gefährlich" sei; egal, ist jetzt nicht Thema).

    a) Erstes Problem: Schriften (nicht so großes Problem, anyway sei es erwähnt).

    Konkret: meine verwendete Font Zapf Dingbats aus OSX wird in OS 9 nicht erkannt und musste daher manuell ersetzt werden (die ITC ZapfDingbats aus OS 9 ist offensichtlich nicht ganz ident mit der Zapf Dingbats-Schrift).
    Diese kleinen Ausbesserungsarbeiten waren zwar nervig, aber relativ leicht machbar. Für weitere Broschüren dachte ich mir nun aber, wäre es wohl günstig die ITC ZapfDingbats vom OS9 der Druckerei in mein System aufzunehmen und zukünftig gleich mit dieser Schrift in meinem Panther-System damit zu arbeiten.
    Schön gedacht, aber leider nicht möglich: die ITC ZapfDingbats wird in OSX nicht erkannt - ist denn das möglich (und warum)???
    Daher bleibt mir wohl auch in Zukunft eine manuelle Ersetzung der Zeichen nicht erspart...! Oder habt ihr eine Lösung?

    b) Zweites (finde ich doch) gröberes Problem: Transparenzen

    Indesign hat ja bekanntlich die Möglichkeiten, mit Transparenzen zu arbeiten. Unsere Druckerei arbeitet mit Ausgabe der Indesign-Datei in .pdf (Distiller) und kommt (nicht nur bei mir!) mit Indesign und eingefügten Transparenzen nicht klar: mal funktionieren sie einwandfrei, meistens jedoch stellt die "Weiche Kante" dahingehend ein Problem dar, dass anstelle der weichen Kante bzw. außen herum noch ein weißer Rand - sichtbar natürlich nur bei färbigem Hintergrund - dargestellt wird. Echt nervig... und es ist nicht nachvollziehbar, warum in der .pdf-Datei die Transparenz manchmal richtig und manchmal eben fehlerhaft dargestellt wird.
    Interessantes weiteres Detail bei Transparenzen: manchmal wird sogar der Pfad (z.B. bei Text auf Pfad) in die . pdf-Datei sichtbar (leichte Kontur) mit aufgenommen sowie teilweise auch der Pfad eines Textes auf Pfad, wenn dieser bereits aus dem Dokument gelöscht!!! wurde...

    c) Erfahrungen mit Direktexport aus Indesign:

    Gerade auch um dem nervigen Schriftenproblem aus dem Wege gehen zu können, möchte ich natürlich in Zukunft am liebsten direkt aus Indesign meine .pdf-Datei generieren, aber dies ist derzeit gerade auch wegen des vorhandenen Transparenz-Problemes etwas schwierig...
    Weiters hat der zuständige Bearbeiter bei der Druckerei (ich bin auf diesem Gebiet ja Laie) vergeblich nach Zuschnittmarken beim Exportmenü -Direktexport aus Indesign nach AdobePDF - gesucht... (also z.B. statt A4 das Maß 230x317mm) wo sind diese bzw. brauche ich diese eigentlich???)

    Wie sind generell eure Erfahrungen mit .pdf-Export direkt aus Indesign - taugt dieser etwas (bzw. ist er professionell genug für die Druckerei) oder braucht's zusätzlich noch Acrobat?
    Bringt die IndesignCS-Version hinsichtlich .pdf-Optionen/Transparenzen Änderungen bzw. Verbesserungen, die es wert sind, ein update zu kaufen?

    Fragen über Fragen, für deren Beantwortung ich sehr dankbar wäre (ich habe mich nun endgültig auf Indesign umgestellt und möchte nicht mehr auf PC-Xpress zurück...).

    Thanks,
    adrianlanglauf
     
  2. maiden

    maiden Lever duat us slav

    kann ich Dir leider nicht helfen. Aber ich würde mit diesen Fragen mich einfach mal an Adobe wenden. Dort müßten sie es ja wissen.
     
  3. co96

    co96 New Member

    Tach auch!

    Arbeite selber in der Druckvorstufe einer Druckerei. Wir haben hier neuerdings InDesign CS am start… Vorher aber auch InDesign 2.0.

    Schriften kannst Du alle a) sammeln, oder b) in Zeichenwege konvertieren… Letzteres is sinnvoll wenn Du weißt das sich da nix mehr ändert, denn auch wenn deine Druckerei vielleicht die Schrift hat, kann sie ja modifiziert sein und die Umbrüche stimmen dann nicht mehr… :crazy:

    Zum Thema Transparenzen kann ich Dir nur sagen das es auch vom RIP abhängt wie es das händelt… Probleme mit Transparenzen lassen sich aber auch wie folgt vermeiden:
    Unter Drucken der Menüpunkt Erweitert und dort dann die Transparenzreduzierung. Die Transparenzen werden dann zu Pixel und praktisch wie eine Grafik gehändelt…
    Das kannst Du aber auch noch nachträglich im *.pdf machen wenn Du Acrobat 6 hast.

    Hoffe geholfen zu haben… Und falls deine Druckerei damit immer noch nicht klar kommt -> komm zu uns :cool:

    -co96
     
  4. loggin-good

    loggin-good New Member

    Grundsätzlich ist es wurstegal, ob Indesign 2.x unter OS 9 oder X.
    zu 1) Die Idee der Zapf aus OS 9 ist ok (hab ich auch so gemacht), allerdings muß der OS X original Font mittels Terminal oder Boot von anderem Volume manuell gelöscht werden (geht m.W. nicht anders).
    Dann hast Du das Problem weniger. Die Schrift wird dann unter X erkannt. Alternativ kannst Du die verwendeten Zapf-Zeichen in Kurven wandeln (im Notfall).
    zu 3) Das wird nicht toll. Direktexporte aus Indesign ins PDF-Format sind generell grottenschlecht. Belichtungsfähige Top-Ergebnisse gibts über PS-Datei nur mit dem Acrobat-Paket (Distiller). Da kannst Du alles einstellen was Du bzw. die Druckerei haben wollen. Alles andere ist kalter Kaffee. Beim Schreiben der Postscript-Datei ist jedoch darauf zu achten, daß im Druckmenü von Indesign explizit auf Verläufe erzwingen und Transparenzreduzierung->Hohe Auflösung umgestellt wird - und das scheint im Moment auch Dein bzw. der Druckerei ihr Problem zu sein. Und das führt uns
    zu 2) Transparenzen. Das ist eine ganz einfache Sache. Beim Ausdruck oder bei der Belichtung MUSS UNBEDINGT die oben bei PS beschriebenen Dinge aktiviert sein, sonst kommt der von Dir beschriebene Müll raus.
    Schau Dir mal das KOMPLETTE Druckmenü an, da wirst Du über solche Dinge stolpern (auch Druckmarken) - und im Übrigen empfehle ich Dir, mal das Handbuch (gedruckt oder in der Indesign-Hilfe) zu lesen, da werden sich einige Dinge von selbst beantworten, denn wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
    So genug fürs Erste, wenn noch Fragen, bitte stellen...
    Ah noch was, CS lohnt (noch) nicht, vor allem weil dann Deine Druckerei die Dateien nicht mehr öffnen kann (keine Abwärtskompatibilität)
     
  5. mac_heibu

    mac_heibu Active Member

    Schriftenproblem: Die Zapf-Schriften unter OS X sind, so glaube ich OpenTypes. Da kann es bei der Datenübergabe von ID OSX zu ID OS 9 sicherlich Probleme geben. Probiere doch einfach mal, den OS 9-Zapf-Font in den OS X-Fontordner (Library/Fonts) zu legen und benutze diesen.
    Transparenzen u.ä.: Tatsächlich macht der PDF-Export aus Indesign auf sehr vielen RIPs Probleme. Nicht etwa, weil er schlecht wäre, sondern weil er das Format bis zum Anschlag ausnutzt und viele RIPs deshalb aus der Kurve fliegen. Der sichere Weg führt daher nach wie vor über eine PDF-Erstellung via Drucken in Postscript-Datei und anschließendes Distillieren. Damit hier nichts schief geht sind vor allem 2 Dinge zu beachten:
    a) Transparenzreduzierung vor der Ausgabe auf "Volle Kanne Vektor" stellen (Sitze gerade nicht vor dem Programm), deshalb kenne ich die genaue Betitelung nicht)
    b) Gründsätzlich - insbesondere, aber nicht nur bei Transparenzen - penibel darauf achten, dass Text-Boxen im Layout hierarchisch über Bildboxen liegen (Auch dann wenn eine Textbox eine Bildbox auch nur leicht berührt!!) Hierbei auch die Ebenenhierarchie beachten.
    Problematisch wird es tatsächlich, wenn du keine Acrobat-Vollversion zur Verfügung hast und auf die InDesign-Exportfunktion angeiwsen bist. Unsere sehr kompetente Großdruckerei hat es bislang jedenfalls nicht geschafft, eine exportierte InDesign-PDF auf ihrer Creo Brisque (mit Original Adobe-Exrtreme-RIP) korrekt weiterzuverarbeiten. Es klappte erst auf dem oben beschriebenen Weg.
    Wenn du also Punkt a) und b) berücksichtigst, dann hast du damit 99 Prozent der InDesign-Ausgabeprobleme erschlagen!
     
  6. adrianlanglauf

    adrianlanglauf New Member

    Vorerst einmal danke für eure kompetenten Rückmeldungen! Ich muss eure Vorschläge und Anregungen erst mal "sortieren":)

    @maiden: ich glaube kaum, dass ich von Adobe bessere Auskünfte kriege als hier im Forum (vor allem, weil sich hier Praxis-User tummeln).

    @co96: danke für die Hinweise, aber das Verpacken war nicht das Problem. Nett ist auch deine Anmerkung, zum Druck zu euch zu kommen - von Österreich nach Bremen ist es halt doch ein Stückchen;-)

    @loggin-good: danke für die hilfreichen Tipps, das muss ich alles mal austesten!

    @mac_heibu: detto herzlichen Dank für die (für mich durchwegs neuen und vor allem hilfreichen) Infos!

    Bis denne, Gruß,
    adrianlanglauf
     
  7. co96

    co96 New Member

    Naja, es langt doch wenn die Daten zu uns kommen, oder :cool: ?? Und unser Spediteur freut sich auch wenn er den Kram zu dir nach Österreich bringen kann… :D

    -co96
     
  8. maiden

    maiden Lever duat us slav

    wie man sieht.
    Für mich hörte sich das halt so an, als ob es da in InDesign noch einiges Nachzubessern gäbe und da hätte ich es als sinnvoll erachtet, Adobe damit ein wenig zu ärgern.
     
  9. adrianlanglauf

    adrianlanglauf New Member

    So, Leute, jetzt habe ich mir die 6.0-Pro-Version von Acrobat zugelegt und bin schon fest am Experimentieren, das beschriebene Problem in den Griff zu kriegen - momentan habe ich aber (auch trotz Befolgung der Ratschläge der "Vorredner") mit dem Distiller kein entsprechendes Resultat erzielt (die mittels Distiller erzeugte .pdf-Datei hat immer noch einen weißen Rand von der Transparenz:-(

    Könnte mir noch mal jemand behilflich sein (super wäre natürlich vor allem jemand, der ebenfalls mit Indesign bzw. mit dem Distiller arbeitet und dem ich eine "Problemseite" zum Testen per Mail schicken könnte)???

    Nachsatz: offensichtlich gibt es (warum auch immer) ein Problem, wenn ein Foto mit Transparenz (bzw. weichen Kanten) auf einem Farbhintergrund eingearbeitet ist (egal ob 100% Farbe oder z.B. 20% Farbton); bei einem "normalen" Foto als Hintergrund des transparenten Fotos funktioniert die Transparenz-Reduzierung sowohl im Distiller als auch über den Direktexport aus Indesign...

    Einstweilen (hoffend auf Antwort) Gruß aus Österreich,
    adrianlanglauf
     
  10. kleinerTiger

    kleinerTiger New Member

    Hi ich bin zwar auch kein Experte, aber das mit dem weißen Rand hört sich an wie ein "Blitzer" sprich Überdrucken Problem, schau doch mal ins Indesign Handbuch zum Thema überdrucken und Kontrolle desselbigen.
     
  11. typneun

    typneun New Member

    nur mal kurz am rande: die pdfs aus indesign direkt sind keineswegs schlecht: habe hier bereits mehrere ausgaben eines hochwertigen magazins damit erstellt, ausserdem mache ich seit fast 2 jahren nichts anderes: PDFs werden einfach aus IND exportiert, beschnittzeichen etc passt alles, auch die farben machen keine probs...

    zu den transparenzen: wenn sie so große probleme machen, dann würde ich sie einfach mal rauswerfen und in photoahop erledigen. schlagschatten und weiche kanten lassen sich ja sehr flott erstellen: einfach die objekte per copypaste in PS kopieren und ebenenstile anlegen!
     
  12. tom7894

    tom7894 New Member

    Wir arbeiten hier mit Indesign seit Version 1.0 und machen damit seit damals u.a. ein 52seitiges Monatsmagazin.

    So kommt es, dass ich alle genannten Probleme kenne:

    1. Schriften: Das liegt daran, dass MacOS 9 mit den Systemschriften von MacOS X wenig machen kann. Lösung: Keine Systemschriften von X (also die dfonts) verwenden. Es müssen dieselben Fonts verwendet werden. Natürlich kannst du im Reprostudio die Schriften austauschen lassen, aber das ist fehleranfällig. Mir ist es schon passiert, dass die Schrift dann ganz anders läuft - z.B. bei der Impact. Am sichersten ist es, keine Systemschriften zu nehmen.

    2. Transparenzen: Es gibt ein Feld "Transparenzreduzierung", da musst du alles richtig einstellen. Mit dem Problem hab ich mich vor eineinhalb Jahren durch diverse US-Foren gekämpft, schließlich hab ich es gemeinsam mit der Druckerei hingekriegt.
    Außerdem sollten alle Texte auf einer Ebene über den Bildern liegen, dann kommt die Schrift nicht pixelig rund um die Transparenzbereiche. Das Schwarz der Schatten muss neu angelegt sein, nicht das ID-Schwarz benützen, sonst kommen die Schatten vierfärbig.

    3. Distillen: ID kann Druck-pdfs machen! Wie das früher war, kann ich nicht sagen, aber wir haben letzten Monat unser Magazin (siehe oben) komplett unter Indesign CS als pdf an die Druckerei geliefert, und zwar via Exportfunktion. Dafür brauchst du keinen Acrobat Distiller! Einstellungen hab ich mir aus der Druckerei geholt, das macht man sowieso immer so. Funktionierte dann im Druck tadellos. Zumindest waren die Abweichungen nicht ärger als sonst :)
     
  13. adrianlanglauf

    adrianlanglauf New Member

    Grüß euch nochmals,

    danke einmal für eure Antworten (vor allem auch an jene, die mir angeboten haben, die Testdatei zur Probe per Mail zu senden!).

    Auch auf die Gefahr hin, dass manche Druckexperten jetzt den Kopf (oder die Maus;-) schütteln - ich bin leider Laie auf dem Gebiet -, muss ich jetzt nachfragen (möglicherweise der Grund allen Übels):
    können Transparenzen auf Volltonfarben nicht ausgeführt werden? Bei meinem unterhalb des mit weichen Kanten versehenen Fotos situierten Farbfeld der Farbe grün (20% Tonwert) habe ich in der CMYK-Einstellung nicht "Prozessfarbe", sondern "Volltonfarbe" eingestellt gehabt.

    Nach Umstellung dieser Einstellung auf Prozessfarbe hat der Export sowohl direkt aus Indesign als natürlich auch über den Distiller einwandfrei geklappt...
    Ein paar andere Tests (vor allem jenen hinsichtlich des sichtbaren Pfades beim .pdf-Export) muss ich noch durchführen, aber grundsätzlich schaut es jetzt mal besser aus. Habe ich Acrobat mit Distiller möglicherweise "umsonst" gekauft (wenn ich mir das Posting von tom7894 anschaue, sieht es fast so aus)?

    Was meinen hierzu die Profis (by the way: ich werde mich jetzt auch in mein ID-Galileo-Buch sowie in ein zusätzlich mit Acrobat erworbenes .pdf-Buch vertiefen, damit ich mehr über die Grundlagen Bescheid weiß:)?

    adrianlanglauf
     
  14. loggin-good

    loggin-good New Member

    <Habe ich Acrobat mit Distiller möglicherweise "umsonst" gekauft (wenn ich mir das Posting von tom7894 anschaue, sieht es fast so aus)?>

    Das kommt darauf an. Ich brauche den Acrobat Prof. beispielsweise, um separierte PDF-Dateien zu erzeugen, die einige Druckereien wg. Uralt-Rip und Uralt-SW so brauchen, und InDesign 2.x kriegt das nicht hin. Unter InDesign 2.x kann ich auch nicht die von anderen Druckereien zur Verfügung gestellten Joboptions im Direkt-Export aufrufen. Vielleicht geht das ja mit der CS-Version? Oder mache ich da was falsch???
    Wenn ich aus verschiedenen anderen Progs ein PDF erzeugen muß, muß ich auch auf den Distiller zurückgreifen.
     
  15. adrianlanglauf

    adrianlanglauf New Member

    Na dann ist Acrobat ja wenigstens nicht "umsonst" - ich muss mal ein wenig stöbern, was ich mit dieser Software noch alles anstellen kann:)

    Und was meinst du hinsichtlich meiner Frage wegen der Volltonfarben - geht das prinzipiell nicht (besser gesagt: habe ich mich hier stümperhaft angestellt, weil es nicht funktionieren kann oder ist das evt. ein Bug)?

    fragt sich
    adrianlanglauf
     
  16. loggin-good

    loggin-good New Member

    Prinzipiell verhalten sich die Volltonfarben wie die Zusammengesetzten. Habe mal eine 3-Farb-Broschure gemacht aus Sonderfarben, allerdings später selbst separiert, weil die Druckerei Muffensausen hatte bei einem normalen PDF. Hat prima geklappt. Da muß man allerdings bei ID die entsprechenden Farben im Druckdialog ankreuzen, sonst werden die Farben alle in CMYK umgesetzt, außerdem noch Transparenzreduzierung auf höchste Stufe sowie Halbtöne erzwingen. Die genauen Parameter such ich mal raus und stell sie hier ein.
     
  17. mac_heibu

    mac_heibu Active Member

    Dein Vollton-Problem ist meines Wissens kein Bug, sondern funktioniert wohl erst ab InDesign CS, da es hier in zusammenhang mit Transparenzen um recht schwer zu handelnde "Mischungen" zwischen separierten und Schmuckfarben geht.
     
  18. adrianlanglauf

    adrianlanglauf New Member

    Das ist aber eine interessante Information (vielen Dank!) - ich habe schon ein wenig im web diesbezüglich gestöbert, bin aber noch nicht wirklich darüber schlauer geworden...
    Aber es ist schon mal gut, wenn man um die mögliche Problematik weiß und eine dementsprechende Bearbeitung bereits vorab durchführen kann:)

    Gruß,
    adrianlanglauf
     
  19. mac_heibu

    mac_heibu Active Member

    Adobe beschreibt die in InDesign CS neu hinzu gekommene Funktion so:
    "Unterstützung für Mischdruckfarben
    Kombinieren Sie zwei Druckfarben, z._B. eine Volltonfarbe mit einem Lack oder einer Prozessfarbe, damit in einem zweifarbigen Druck-Design eine breitere Farbauswahl verfügbar ist." - Und das ist es, glaube ich, was du wolltest. (Übrigens: Obwohl es sonst nicht viel kann – Quark kann das seit Version 5)
     
  20. adrianlanglauf

    adrianlanglauf New Member

    Aber aus diesem Adobe-Info hätte ich nichts hinsichtlich der neu unterstützten (bzw. vorher nicht vorhandenen) Transparenzfunktion bei Volltonfarben herauslesen können...
     

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