Indesign -> Textrahmen skalieren?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von kawi, 25. Februar 2002.

  1. kawi

    kawi Revolution 666

    Tach,

    hab bisher nur in QuarkXPress gearbeitet teste gerade zum ersten mal Indesign (wegen verfügbarkeit unter OS X) . Nach ner viertelstunde gucken findet man sich im Großen und Ganzen gut zurecht. Das einzige was mir bisher fehlt ist eine Tastenkombination, bei der ich eine Textbox INKLUSIVE dem enthaltenen Text skalieren kann. So wie eben auch bei Quark. Das skalieren von Bildboxen samt inhalt funktioniert ja ähnlich, auch was skalieren von proportional und unproportional angeht.
    Bei textboxen kann ich diese samt Inhalt zwar übers Kontextmenü und manueller Eingabe der Werte skalieren, würde dies aber gern intuitiv "frei Hand" machen - wie eben bei Quark.
    Gewohnte Tastenkombinationen gehen nicht, bin aber sicher das Indesign das implementiert hat, also was muss ich beachten? ein besonders Auswahlwerkzeug dabei auswählen?
    noch'n Fingerbrecher zusätzlich?
    Das MUSS doch gehen oder?
     
  2. kawi

    kawi Revolution 666

    *klatschvordiestirn*
    habs gefunden ... da gibts ja in der werkzeugleiste extra was was sich "frei skalieren" nennt *kopfschüttel Da muss man erstmal drauf kommen *lach
     
  3. typneun

    typneun New Member

    hab grade angefangen die trial runter zu laden - mit der aussicht auf 4 stunden downloadzeit... egal, flatrate sei dank!

    wie biste denn so zufrieden? lässt sichs arbeiten als xpressler? isses flüssig genug? welche hardware läuft bei dir so? hab hier nen g4 400 und habs trotzdem gerne wenns schnell läuft (v.a. verschiebn mit hand)...

    lass mal hören bin gespannt... (hab ja noch 4 stunden zu warten!!!)
     
  4. kawi

    kawi Revolution 666

    Also .. ähem ... hab eben "zum ersten mal" was in Indesign fertig gestellt. ist nur ein s/w A5 Wurfsendungs Zettel gewesen, aber das erschien mir zum "antesten" gernau das richtige. Also was soll ich sagen
    Mein System G4/400 320 RAM OS X 10.1.3.
    naja zumindest bei diesem einen kleinen Projekt lief Indesign natürlich flüssig und flink. Als Xpressler findet man sich wie gesagt nach gut ner viertelstunde gucken ganz gut zurecht. Kommt natürlich drauf an welch intensive Aufgaben man bisher mit XPress zu lösen hatte.
    nach einiger Zeit (also hab jetzt ca 3 Stunden in Indesign probiert und gearbeitet) Muss ich zu meiner großen Schande zugeben: Ich bin begeistert. An einigen Funktionen hadert man zwar mit X Press Denkweise etwas (Farben von Schriften und Boxen, Konturen ect) aber irgendwie offenbart sich recht schnell ein relativ durchschaubares und flüssiges Konzept hinter Indesign.
    Ich denke Adobe hat mit Absicht sämtliche Quark Funktionen irgendwie implementiert und das Ganze dann noch durch wirklich nüttzliche Dinge erweitert für die man unter XPress wenn überhaupt etliche X-tensions zu Rate ziehen müsste.
    Der Gesamteindruck ist der eines geschlossenen Arbeitsfähigen und leistungsumfangreichen Programms das in seiner Bedienführung zwar "nicht ganz" XPress like ist, aber an den ein oder anderen Momenten mit ein paar wirklich netten Features aufwartet die einem dann schon mal ein entzücktes Leuchten in den Augen bescheren. (ich sage nur ein Foto innerhalb einer kleineren Bildbox verschieben, nix sooo weltbewegendes aber trotzdem nett wie das Gesamtbild als schwache Konturen halbtransparent eingeblendet wird um die Bildauswahl zu erleichtern)
    Wirklich nett ! Am Ende wollte ich dem Kunden ne Preview schicken und hab die implementierte pdf export Funktion verwendet - was soll ich sagen. Hervorragend. Indesign exportiert pdf direkt ohne den Umweg über Distiller und das Ergebniss war zufriedenstellend.

    Als nächstes werd ich mal ein umfangreicheres Dokument angehen. Hab hier nen alten Auftrag in XPress zu liegen enthält mehrere Seiten und da Indesign laut Eigenwerbung bestehende XPress Dateien öffnen kann werd ich mir das gleich mal ansehen.
    Ich sollte zu meinen positiven Worten über den ersten Test zu Indesign hinzufügen das ich ansonsten eigentlich vehementer XPress Verfechter bin und sämtlichen "konkurenzprodukten" eher skeptisch gegenüber stehe. Aber da ich seit dem Umstieg auf X immer weniger Gefallen daran finde die Classic Umgebung zu starten und am liebsten nur nativ in X arbeiten möchte weils einfach "noch" mehr Spaß macht sollte sich Quark beeilen XPress für OS X anzubieten. Sonst sind sicher einige Anwender übergelaufen.

    Achja ... das war heute mein 5.er Anlauf mit Indesign... in den letzten Tagen hab ichs nach ca 5 Minuten immer gleich wieder ausgemacht un d mich auf Quark in Classiv verschoben. Doch wie gesagt ... gönn dir ne Viertelstunde einarbeiten. Auch um die eigene Abneigung gegen alles was nicht Xpress ist abzuwerfen :)
     
  5. typneun

    typneun New Member

    WOW! ich bin beeindruckt... sowohl von der ausführlichen info, als auch davon, dass ein eingefleischter xpress-user (wie meiner einer auch ist) sich von dem programm beeindrucken lässt...

    habe ja auch schon mal in indesign rumgestöpselt, aber da war es ein test in sachen version 1.0 - gähnend langsam im ggsatz. zu xpress, wenn auch mit feinen import-funktionen (psd, word, rtf...) ausgestattet.

    aber jetzt: mit der besseren geschwindigkeit, der direkten ausgabe von pdf, xml-import/export... das klingt alles sehr fein, und: DER PREIS!!! verdammt, da zahl ich für ne 4er xpress-lizenz 2000 eier, und für 1500 krieg ich bei adobe indesign, photohshop, illustrator (das mich auch ggüber freehand überzeugt hat) und acrobat - was für ein argument!!!

    habs nun runtergeladen, und werde mich morgen mal dransetzen. erfahrungen poste ich gleich danach. wäre super, wenn du auch nochmal berichten könntest. nochdazu, weil du die gleiche mac-maschine stehen hast!! und nur so lässt sich besser eine entscheidung treffen - 1000 dank!
     
  6. kawi

    kawi Revolution 666

    Naja "Mensch ist ein Gewohnheitstier" von daher wäre mir eine OS X Quark Variante lieber. Und Großteile meiner Arbeit werde ich auch weiterhin mit Quark machen, schon einfach deshalb weils Layoutzuarbeiten für ein Magazin sind das an nem Rechner ohne OS X und seit Jahren mit Quark gemacht wird. Das Ergebniss stimmt und von daher hat die Herausgeberin sicher keine Veranlassung auf Indesign umzusteigen. Aber ich glaube für kleine geschlossene Aufträge wie eben dieser hier werde ich wohl öfter Indesign zu rate ziehen. Interessant für mich wäre jetzt noch ob und wie aus dem von mir erstellten pdf sogar belichtet werden kann und wie dann das Endergebniss aussieht.
    Der Kunde weiß aber noch nicht ob ich ihm ein paar hundert Kopien am Laserdrucker davon ziehen soll oder ob ers in ner höheren Auflage drucken lassen will.
    Auf jeden Fall wäre DAS dann interessant, denn der weg bis hierhin war echt simpel.
    Achja...Indesign erlaubt auch das einbetten von psd dokumenten. Hat den Vorteil das man nicht alle dateien doppelt als psd und als tif rumzuliegen hat und das man bei ner ungereimtheit im Bild dokument dieses direkt von Indesign aus öffnen kann und die ein oder andere Ebene noch nen millimeter nach links oder rechts schieben kann.
    Aber ich glaube wenns hart auf hart kommt und ein job zum Belichten muss würde ich derzeit doch eher auf XPress vertrauen, weil da weiß ich was ich machen muss und das es definitiv keine bösen Überraschungen gibt :) bevor ich in Indesign aus Unwissenheit noch ws übersehe ...
    Der Preis ist sicherlich die andere nicht zu unterschätzende Sache. das wird ein heißer Tanz und spätestens wenn PS 7 als Final vorliegt will die mac Grafik Branche Butter bei die Fische und wenn Quark bis dahin nicht ne OS X Variante UND evtl nen anständigen preis dafür in Aussicht stellt könnte ich mir schon vorstellen das es einige Wechsler geben wird. Zudem Adobe ja vehement am abwerben ist.
    Wenn ich da nur an den macinday gestern denke und die massig rumliegenden "leseauszüge" des Schweizer "Publisher". Das war ja ne astreine "Anti XPress" und Pro Indesign Werbeaktion. Da stellt wohl die größte schweizer Werbeagentur von Quark auf Indesign um und deren Cheffe wird interviewt und wird nicht müde nicht nur die Vorteile von Indesign aufzuzählen sondern kräftig auf XPress zu hauen und zu betonen das sie seit Anbeginn an treue XPress Kunden waren.
    Naja mir persönlich ist derartige Promotion etwas zu bieder und lässt mich eher auf Kontra gehen, aber bei allem was ich heute machen wollte bin ich kürzester Zeit umstelungstechnisch auch klar gekommen ...

    Teile ruhig auch deine Meinung nach der Testphase mit ... ich bleibe wohl derzeit noch hin und hergerissen zwischen Loyalität und Ehrerbietung und Neuem :)
     
  7. typneun

    typneun New Member

    >>will die mac Grafik Branche Butter bei die Fische<<...
    kannst du mir das erklären?? ;-)

    au ja, was die werbung anbetrifft: bin echt skeptisch, was die ganzen zitat angeht und so weiter... auch auf der website von adobe wimmelts gerade so von (angeblichen) profis, die radikal umgestiegen sind und davon schwärmen (bei dual 1ghz-macs is mir das klar...).

    auf der anderen seite: sie scheinen wirklich überzeugt zu sein, die kunden wie auch die entwickler von adobe. und eines ist sicher: referenzen haben sie genug, auch was die ausgabe auf dem belichter angeht - denn von adobe stammt ja die postscript-idee und realisierung, genauso wie die pdf-programmierung und realisierung... das spricht fast für sich, oder? nicht zu vergessen photoshop, illustrator, etc...

    melde mich morgen wieder! gutenacht!!!
     
  8. kawi

    kawi Revolution 666

    btw:
    Im Rahmen einer Cross-Upgrade-Aktion erhalten Anwender von Quark XPress 3.0 bis 4.1 eine Erstattung von 300 Dollar (343 Euro) beim Kauf von InDesign 2.0. Nicht schlecht bei einem Listenpreis von 699 Dollar (799 Euro). Eigentümer von Mehrplatz-Lizenzen erhalten eine Erstattung von 40 Prozent pro Lizenz.
    Quelle: http://www.macup.com/news/4793.html
    Ich sag ja, die gehen Massiv vor...
     
  9. kawi

    kawi Revolution 666

    >>will die mac Grafik Branche Butter bei die Fische<<...
    >kannst du mir das erklären?? ;-)

    Naja Freehand und Illustratorlaufen schon unter OS X. Indesign eben auch. Wenn dann noch Photoshop für OS X erhältlich ist wäre das die Gunst der Stunde für viele Grafiker umzusteigen. Denn auf die Systemsicherheit von OSX will und kann auf die dauer sicher keiner ernsthaft verzichten. Vor allem nicht wenn man ein stabiles und sicheres System benötigt um sein täglich Brot zu verdienen. Schon aus diesem Grund geht früher oder später kein Weg an OS X auch und vor allem im Profi Bereich vorbei.
    Solange Quark und vor allem PS nicht laufen spielt das keine Rolle, aber wenn PS 7 erhältlich ist dann liegt der schwarze Peter einzig und allein bei Quark. Für viele Profis wird sich aber genau mit dem Release von PS7 die Frage zum Wechsel stellen (zumindest mehr als jeh zuvor) Und so massiv wie Adobe mit Indesign die Xpress user bewirbt und vor allem mit welch finanziellen Anreizen, kann ich mir vorstellen ob nicht einige Leute wirklich die Schnauze von Quark voll haben und sagen: scheiß drauf ich will JETZT wechseln und wenn Quark nicht aus dem selbigen kommt haben sie eben die A-Karte.
    Ich meine irgendwann kommt doch der Punkt wo man die Weichen stellen will und muss. Entweder den Zug verpassen und auf OS 9 weiterarbeiten, oder auf das System umsteigen was in nächster zeit sicher die größere Aufmerksamkeit anderer Hard und Softwarehersteller erhalten wird. Ich glaube nicht das so viele noch lange für OS 9 Programmieren werden.
     
  10. tom7894

    tom7894 New Member

    Wir verwenden Indesign seit der Version 1.0 für die Produktion einer 52seitigen, grafisch aufwendigen Jugendzeitschrift. Wir sind umgestiegen, weil das Programm vom Potenzial her Xpress überlegen ist und wir uns von Anfang an damit einarbeiten wollten. Wir sind davon ausgegangen, dass eine Firma wie Adobe das Programm sicher weiterentwickeln wird, auch wenn die Akzeptanz nicht gleich da ist. (Und weil wir schon immer vergeblich nach einer Xtension gesucht haben, die ästhetischen Blocksatz hinkriegt  Satzzeichen außerhalb der Spalte).

    Indesign war zwar am Anfang quälend langsam und hatte einige lästige Bugs, aber unsere Grafikerin hat gemeint, sie hätte sich drauf eingestellt und würde sich in der Wartezeit die nächsten Schritte überlegen ... Wir haben Indesign bis vor 3 Monaten zum Teil sogar auf einem 233er verwendet.

    Jetzt, auf einem 733er, läuft das Ding tadellos und schnell. Auf 466er Rechnern ist zwar ein Unterschied zu Xpress spürbar, aber nichts Dramatisches. Für Version 2.0 ist außerdem ein beachtlicher Geschwindigkeitsschub zu erwarten.

    Inzwischen setzen unsere Grafiker bei neuen Aufträgen schon standardmäßig Indesign ein. Bei uns hat sich das Programm sehr bewährt. Und - am wichtigsten - Indesign macht einen deutlich schöneren Satz als Xpress.
     
  11. tom7894

    tom7894 New Member

    Hier ein paar Vorteile, zum Teil schon erwähnt:

    - pdf direkt aus dem Programm heraus erstellen. Habe aber einen Kunden, der das nicht lesen kann, und ein konventionell erstelltes schon

    - Indesign merkt sich Server und Ausgangsordner viel besser als Xpress. Aktualisieren von Dateien, die oft die Festplatte wechseln, ist einfacher und "intelligenter"

    - Es gibt eine Verpackungsfunktion. Indesign kopiert ein Dokument mit allem, was es zum Belichten braucht, in einen selbst erstellten Ordner

    - Ebenen wie in Photoshop. Man muss sich auf komplizierten Seiten nicht mehr durchklicken und herumspielen, um an ein Objekt zu kommen

    - Es gibt eine Mehrfach-Rückgängig-Funktion und man kann viele Arbeitsschritte zurückklicken

    - Bilder an die Größe eines vorgegebenen Rahmens anpassen ohne Verzerren ist clever gelöst

    - Ein Nachteil: Beim Sichern wird das Dokument immer größer (scheint ein Pagemaker-Erbe zu sein). Man sollte immer wieder mit "Speichern als" sichern, dann wird die Dateigröße wieder minimiert

    Mehr fällt mir auf die Schnelle nicht ein ...
     
  12. typneun

    typneun New Member

    klingt alles recht fein. auch der letzte nachteil ist für mich kein nachteil, da ich recht häufig unterversionen sichere, um alle korrektur-schritte im nachhinein nachvollziehen zu können und sicherungskopien zu besitzen...

    ich glaube, ich kratze schon mal meine euros zusammen, um dat teilchen zu besorgen!
     
  13. kawi

    kawi Revolution 666

    > - pdf direkt aus dem Programm heraus erstellen. Habe aber
    > einen Kunden, der das nicht lesen kann, und ein konventionell
    > erstelltes schon

    Gut das dus erwähnst ...Mein Kunde für den ich gestern den Handzettel gemacht hat schrieb eben zurück:
    "tut mir leid, aber leider kann ich nur eine leere Seite Briefbogen der
    Fa. Schröder sehen. Folgender Hinweis:
    beim Verarbeiten einer Seite ist ein Fehler aufgetreten. Ein Font enthält
    einen fehlerhaften Wert für CMap/Encoding.
    Diese Datei enthält für das Anzeigeprogramm nicht interpretierbare Info`s. Sollen weitere FEhlermeldungen übersprungen werden?"

    Ist das der von dir beschriebene fehler? Wenn Nicht, was habe ich falsch genmacht ... hm werd das mal noch an jemand anderes schicken zum antesten

    > - Es gibt eine Verpackungsfunktion. Indesign kopiert ein Dokument
    > mit allem, was es zum Belichten braucht, in einen selbst erstellten
    > Ordner

    das gabs doch in Xpress auch ... oder wars da nur eine Nicht standard enthaltene Extension?
     
  14. tom7894

    tom7894 New Member

    Meine Kunden können Fehler nicht identifizieren und weitergeben :)
    Ich nehme an, die haben irgendwelche PC-Software, und das passt nicht zusammen. Fällt wohl noch unter Kinderkrankheit - fragt sich nur von wem ... :)
    Ich mach es in solchen Fällen über Acrobat 5 (4). Da ist es auch nur ein Befehl - wie drucken.

    Verpacken: Wenn Xpress "für Ausgabe sammelt", dann sind zwar alle Bilder dabei, nicht aber die Schriften. Indesign sammelt auch die Fonts. Angeblich soll Xpress 5 das aber auch können. Übrigens hat Indesign auch einen Preflight. Nicht so umfassend wie Flightcheck, aber z.B. werden RGB-Bilder, fehlende Elemente u.ä. ausgewiesen, was m.E. schon ein netter Vorteil ist.

    In all diesen Funktionen sehe ich auch viel Zukunft und Erweiterungsmöglichkeiten für künftige Versionen.
     
  15. kawi

    kawi Revolution 666

    Cool das da einer ist der sich offenbar auskennt also:
    Indesign arbeitet ja mit psd dateien zusdammen was den Vorteil hat das man sämtliche Daten nicht immer doppelt auf seiner Platte als tif und psd rumliegen haben muss. Auch wenn man noch mal ein detail eines Bildes ändert ist das praktisch, da man ja nur das psd ändern muss und sich den Umweg eines weitren als tif sichern, ersetzen, modifizieren spart.
    Was gebe ich aber beim belichter ab? belichtet man von Indesign etwa die *.psd Dateien? oder brauch ich für diesen zweck dann am ende doch tiffs ?

    btw: das mit den Schriften sammeln ist praktisch, aber ich hab eh einen gesonderten Font ordner für die Arbeiten der immer komplett in der Form zum Belichter geht :)
     
  16. tom7894

    tom7894 New Member

    psd-Dateien als Bild reinladen geht auch bei einer X-press-Seite (mit irgendeiner Xtension, wenn ich mich nicht irre).
    In der Praxis kommt das bei uns aber nicht vor, weil die Photoshop-Dateien (mit Ebenen ...) riesengroß sind, was beim Ausdrucken eine enorme Bremse ergibt.

    Ich glaube, unterm Strich bist du besser dran, wenn du das psd-Original änderst und wieder ein tiff draus machst. Hängt natürlich sehr von der Art des Jobs ab ...

    Beim Belichter? Keine Ahnung, wir haben es wie gesagt noch nie so gemacht. Ich würde meinen, das hängt vom RIP ab. Aber dort fallen ja Wartezeiten wegen riesiger Bilddateien noch stärker ins Gewicht.

    Es läuft immer auf dasselbe hinaus: Aus der Photoshop-Datei muss eine druckfähige Datei werden, die nur mehr eine Ebene hat. Und das dauert, egal ob du es im Photoshop machst oder Indesign es für dich erledigt. Irgendeiner muss die Krot fressen, wie das auf Wienerisch heißt ...
     
  17. tom7894

    tom7894 New Member

    Vorsicht mit Xpress-Dateien. Indesign kann sie zwar öffnen, das ist eh schon was, aber du musst diese Dateien auf jeden Fall checken und nachbearbeiten. Da ist auf nichts Verlass. Indesign holt zwar brav alles rüber, aber Wunder gibt es halt auch keine.

    Einarbeiten muss doch immer sein, oder? Als Xpress neu war, haben sich auch viele Pagemaker-Fans verweigert. Und dann ...

    Jetzt könnte eine ähnliche Situation kommen, und da schadet ein bisschen Pioniergeist nicht.

    Am besten wäre natürlich, auch Quark würde sich voll ins Zeug legen und wir müssten uns hier so richtig beflegeln, wer denn nun mit dem besseren Teil arbeitet ...
     
  18. typneun

    typneun New Member

    seit dcs 2 is das argument mit speicherplatz-mangel für eps-dateien wohl eh hinfällig...

    außerdem hats doch auch einen sicherungskopie-charakter, wenn man aus der psd-datei erst ne eps-datei machen muss, oder? zerschießt irgendwas die eps-datei, hab ich immer noch die psd, wenn nur psd, dann gute nacht!!!

    außerdem belegt der druckdatei-schicken-vorgang den eigenen rechner solange. man kann schön weiterarbeiten, wenn die eps-daten schon längst geschickt sind, während die psd-daten immer noch reinladen....
     
  19. typneun

    typneun New Member

    hab jetzt mal ein wenig rumgemacht im indesign...

    mmmmmmmhhhh... kann mich in den ersten 15 min nicht so recht anfreunden... geschwindigkeit ist nicht so flüssig wie xpress... viele viele paletten, trotz 2. monitor... tastaturkürzel nicht so intuitiv... mal sehn, vielleicht morgen nochmal!
     
  20. tazmandevil

    tazmandevil New Member

    ja, aber das ist, verglichen mit den Problemen, wenn Du eine Mac-Xpressdatei und eine PC-Datei.qxd hin und her konvertierst grad noch harmlos! Null Grund! :)
     

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