Iris-Pen?

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von putz, 2. Februar 2005.

  1. putz

    putz New Member

    Moin zusammen,

    nutzt jemand von euch einen Iris-Pen, also so einen Stift, der Text einlesen kann?

    Den Prospektbeschreibungen entnehme ich, dass das eine ganz prima Sache sein soll. Aber lieber frage ich mal ein die Kollegen, ob das eine sinnige Sache ist.

    Das Scannen von Texten via Scanner ist natürlich o.k., aber mit so einem Stift mal eben schnell eine Zeile - das wär schon was ...

    Hat jemand Erfahrung?
     
  2. putz

    putz New Member

    Klar - lieg' mal wieder völlig daneben ...
    Jetzt bring ichs mal wieder nach vorne.

    Brauch ne Antwort, sonst kauf ich mir das Ding!
     
  3. Macci

    Macci ausgewandert.

    Gibts denn sowas mit Mac-Unterstützung überhaupt? Ich arbeite bei Texten mit Flachbettscanner und Texterkennungssoftware.
     
  4. putz

    putz New Member

    Gesehen im Arktis-Katalog, zusammen mit Software Readiris Pro, und das alles für OS X ...
     
  5. Macci

    Macci ausgewandert.

  6. phil-o

    phil-o New Member

    hi Putz,

    ja, ich arbeite mit dem Ding, und zwar mit der Vorversion des jetzigen IrisPen (etwa 2 Jahre alt). Ob er dir was bringt, hängt natürlich wesentlich davon ab, wofür du ihn einsetzen willst. Da ich beruflich viel mit Texten arbeite (Uni) benutze ich den IrisPen zum Erstellen von Exzerpten, also dem satzweisen Einscannen aus Büchern. Im großen und ganzen ist das Ding, wie ich finde, durchaus empfehlenswert. Wunder darf man aber nicht erwarten. Wenn der Text sehr klein gedruckt oder kursiv gestellt ist, gibt es öfter mal Fehler. Das stört nicht den Fluss - man kann damit überraschend flink arbeiten - aber man hat dann eben Text, den man nachbearbeiten muss. Bei relativ "normaler" Schriftgröße und gutem Druckbild arbeitet das Ding absolut fehlerfrei, was, wie ich finde, durchaus eine Errungenschaft ist. Sogar mit Textmarker funktioniert das Scannen recht gut, sofern du einen hellen benutzt. Nur mit unterstrichenem Text hat natürlich die Software ziemlich zu kämpfen, so dass nur noch Käse herauskommt. In der Regel muss man allerdings die eingescannten Texte nochmal nachbearbeiten, eine Arbeitserleichterung ist das Ding aber allemal, auch für Viel- und Schnelltipper wie mich. Ich vermute mal, dass sich der IrisPen seit meiner Version (genauer: die dazugehörige OCR-Software, denn das Scanbild ist schon mit meinem ziemlich gut) seitdem noch verbessert hat. Die Mac-Unsterstützung ist ebenfalls gegeben und funktioniert wie sie soll. Ich würde das Ding durchaus wieder kaufen.

    Gruß
    Olli
     
  7. putz

    putz New Member

    Hej phil-o,

    danke für die Antwort - hat ein Stück weitergeholfen. Möchte das Ding eben genau für solche Dinge einsetzen: Mal eben eine Zeile für ein Manuskript einlesen, unkompliziert - und ohne direkt die ausladende Scantechnik einzusetzen, weil die am anderen Rechner steckt.

    Ich werd‘s wohl mal testen müssen ...
     

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