ITMS gekaufte Musik und iMovie - geht das?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von petervogel, 18. Januar 2005.

  1. petervogel

    petervogel Active Member

    hi,

    kann man im iTunes Music Store erworbene Mucke auch in iMovie verwenden und dann als DVD brennen?wäre für schnelle antwort dankbar.
     
  2. Copland2

    Copland2 New Member

    Hallo,

    klar geht das und solange Du die gebrannt DVD privat benutzt und nicht kommerziell vertreibst, gibt es da auch keinen Ärger mit den Rechteinhabern. Steve Jobs hat das glaube ich sogar mal selber bei einer seiner Keynotes demonstriert und wollte damit demonstrieren wie nahtlos alles miteinander zusammen arbeitet.
    Naja, und wenn der Meister das höchstpersönlich macht, dann dürfen wir das doch wohl schon lange!:)

    Gruß

    Lars
     
  3. rudkowski

    rudkowski New Member

    hallo!

    ja, es geht mit imovie.

    aber so trivial ist das nicht, den mit final cut express und final cut pro sowie dvd studio pro geht das NICHT!

    man kann aber für die zuletzt genannten programme imovie dazu benutzen, die geschützen songs als aiffs zu exportieren. das digital rights management geht auf diesem wege verloren.

    wenn es nur um einen einzelnen song geht, kann man sich das berennen auf cd also sparen.


    gruß martin
     
  4. petervogel

    petervogel Active Member

    ok super, danke ihr zwei!
     
  5. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    Hier nochmal der Wortlaut des Hint:

    Bislang mussten Benutzer, die im iTunes Music Store gekaufte Songs "entschützen" wollten, zu von Apple gerichtlich verfolgten Hackertools wie _"Hymn" greifen - oder einen Song per iTunes auf CD brennen und ihn anschließend wieder importieren. Wie macnews.de nun ermittelte, gibt es auch eine deutlich einfachere Methode, AAC-Files mit Apples FairPlay-Kopierschutz zu frei kopier- und weiterverwendbaren Dateien zu machen.

    Die Lösung ist gleichzeitig Apple-sanktioniert - man verwenden nämlich allein Bordmittel. Der "Kopierschutzknacker" der Wahl heißt dabei iMovie, Apples Amateur-Schnittprogramm, das Bestandteil jeden Macs ist. Mit der aktuellen Version 4.0.1 lässt sich jeder iTunes Music Store-Kauf per Drag & Drop oder Audio-Menü in einen Film importieren. Soweit, so normal: Apple möchte, dass Benutzer von iMovie auch gekaufte Songs in ihren Amateur-Streifen nutzen können, schließlich haben sie bezahlt. (Auch iPhoto akzeptiert geschützte AAC-Dateien.)

    Allerdings hat Apple offensichtlich nicht bedacht, dass man Filme wie Tonmaterial problemlos aus iMovie exportieren kann -
    mit dem "Senden"-Feature (Share), das sich unter "Ablage" verbirgt. Wer dort "QuickTime" und "Eigene Einstellungen" wählt, wird auch schon zum FairPlay-"Hacker": Ein Klick auf Senden fördert zahlreiche Exportmöglichkeit zu Tage.
    So kann man seinen Song direkt als ungeschütztes WAV oder AIFF speichern oder auch, was wesentlich praktischer ist, direkt als komprimiertes AAC (Film -> QuickTime Film, Video abwählen, Audiokompression MPEG-4).

    Das Ergebnis wird anschließend als QuickTime-"Film" auf die Festplatte geschrieben, lässt sich aber problemlos mit iTunes abspielen - die Anwendungsverknüpfung ist anschließend über Apfel+I änderbar. Fazit: iTunes Music Store-Songs sind mit Bordmitteln zu entschützen - auch wenn die Qualität durch die Umwandlung natürlich leidet. Letztere ist allerdings besser, als wenn man einen geschützten Titel über Tools wie Audio Hijack Pro "analog" wieder aufzeichnet oder den CD-Brenn-Trick (siehe oben) verwendet.
     
  6. rudkowski

    rudkowski New Member

    ja, apple weiß das natürlich, aber es ist deswegen in ordnung:

    1) läuft das nur auf dem rechner, auf dem auch die songs gekauft wurden. ich kann meinen song aus dem itunes-store nicht bei einem freund auf seinem mac in imovie importieren.

    2) der export mit imovie ist relativ umständlich. für einen oder zwei songs ist das okay. wenn man aber ganze alben exportieren möchte, sitzt man ja stunden über stunden am rechner. alle songs am stück in imovie reinladen geht ja nicht, weil dann beim export ein einziges ewig langes audiofile herauskommen würde...

    gruß martin
     

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