iTunes 4.7: Weitere Limitierung

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von nanoloop, 1. November 2004.

  1. nanoloop

    nanoloop Active Member

    Anscheinend eine weitere Einschränkung des Prog ist, daß die CDDB-Datenbank-Abfrage in iTunes 4.7 nur noch funktioniert wenn die Tracks mit iTunes importiert worden sind.

    Ein User berichtet das Erscheinen eines Alert-Fenster mit folgendem Text:
    "iTunes cannot get CD track names for songs that were not imported using iTunes. To allow iTunes to look for CD track names for this song, import the song again using iTunes."

    Quelle: http://www.macintouch.com/index.shtml#i.2004.10.31.itunes

    Kann das jemand bestätigen?
     
  2. Macziege

    Macziege New Member

    Ich denke, dass dort die Songs falsch übernommen worden sind. Jedenfalls tritt bei mir der Fehler nicht auf.

    Gruß
    Klaus
     
  3. nanoloop

    nanoloop Active Member

    Aha.

    Nimmst du den gleichen Weg via Cleaner?
     
  4. Macziege

    Macziege New Member

    "via Cleaner" nein, kenne ich nicht!

    Kannst du das bitte mal erläutern?
     
  5. nanoloop

    nanoloop Active Member

  6. Macziege

    Macziege New Member

    Ich habe mich bisher noch fast gar nicht mit den Formaten beschäftigt. Ich fange erst an, einzelne Stücke auf iTunes zu übernehmen. Durch drab and drop. Es werden dann m4.a-Files erstellt.

    Ist das mp3-Format besser?
     
  7. mac_sebastian

    mac_sebastian New Member

    also bei mir funkt die cddb-abfrage mit 4.7 wie immer.
    mit cleaner zu encoden ist ja wohl mehr als umständlich und langsam und hinterher kommt ja doch nur ein mp3 raus, aac ist doch qualitativ besser...
    gruss
     
  8. nanoloop

    nanoloop Active Member

    Natürlich läuft die Datenbankabfrage wie immer - so lange via iTunes importiert wird.

    mp3 ist nicht gleich mp3.
    Es gibt verschiedene mp3-Codecs und der Apple-mp3-Codec ist nicht so dolle.
    Der Poster des Problems benutzt Cleaner weil der Komprimierungsvorgang schneller läuft und ein besserer Codec verwendet wird.

    Ob aac qualitativ besser ist, ist Ansichts- und Löffelsache.
     
  9. mac_sebastian

    mac_sebastian New Member

    wenn der encodingvorgang in cleaner auf "fast" steht, ist die qualität auch schlechter. dass der cleaner sehr lahm codiert ist allgemein bekannt und das aac dem mp3-format überlegen ist auch.

    wenn er dennoch die titelnamen erhalten möchte und auch den cleaner als encoder kann man es so machen:
    cd rein > in itunes die titel abfragen
    in den finder gehen > die titel erscheinen nun auch auf der cd
    alle titel wählen > in cleaner eine neue badge anlegen
    alle titel reinziehen > mp3 einstellungen machen+anwenden
    auf play drücken > kaffee trinken gehen.

    gruss
     
  10. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    Die Datenbank hat mit dem "Import-Format" nichts zu tun.
    Je nachdem wie genau die Einträge sind (tags oder bei AudioCDs) findet die Datenbank einen Treffer.
    Ich stelle öfters selbst produzierte CDs in die CDDB ein. Diese Datenbank ist auch unabhängig von der verwendetetn Plattform. Es gibt verschiedenen Programme, um Abfragen zu starten.
     
  11. mac_the_mighty

    mac_the_mighty New Member

    Ich gehe den klassischen Weg und importiere direkt in AAC, Bitrate allerdings meistens 192. Die CDDB lässt sich wie immer abfragen, keine probleme.
     
  12. Macci

    Macci ausgewandert.

    dito
     
  13. hi2hello

    hi2hello New Member

    den beste kodierer für itunes gibt´s hier:
    http://www.blacktree.com/apps/iTunes-LAME/

    ist der klassische lame. state of the art.
    besser und schneller gehts nicht.
    und zum thema "es ist allgemein bekannt, dass AAC das format mit der besseren qualität ist": das ist höchstens allerfeinste produkt-propaganda aus cupertino! der einzige vorteil von AAC ist der des besseren DRM, das war´s dann aber auch. gegen lame oder den original codec des fraunhofer instituts hat AAC nicht die geringste chance. wer´s nicht glaubt, sollte mal ein paar unabhängige testberichte über audio-kompressionsverfahren un deren abschneiden unter laborbedingungen lesen.
     
  14. mac_the_mighty

    mac_the_mighty New Member

    Och ne, nicht wieder so eine unsinnige Audio-Diskussion, wo dann gleich die Fetzen fliegen.

    "AAC ist sooo vieeel besser"
    "Ne, Ihr habt ja gar keine Ahnung, ich bin hier der Audiosuperfuzzi" usw.

    ich gehe mal davon aus, daß hier JEDER, der das Programm halbwegs kapiert hat (was nicht schwer ist) seine eigenen Einstellungen gefunden hat, mit denen er gut klarkommt. Jeglicher Missionarsgeist ist also fehl am Platz.
     
  15. Huitzilopochtli

    Huitzilopochtli New Member

    Also es ist doch müßig bei Digitalformaten von Qualität zu schwafeln. Fakt ist, dass MP3 und Konsorten von einem komprimierten Format (CD) komprimiert wird (MP3, AACetc...) da is die Qualität auch schon wurscht.

    Wenn man unbedingt komprimieren will, dann sollte man schon ein MP3 machen, da es immernoch plattformübergreifender Standard ist. Dabei ist die Abtastrate ab 128 eigentlich wurscht - auch ob via Apple oder Lame oder sonst was... Um das Lied mit den Ohrstöpseln anzuhören reicht es 10mal....
     
  16. mac_sebastian

    mac_sebastian New Member

    AAC wurde vom Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) entwickelt und von Anfang an als Nachfolger von MP3 propagiert mit dem erklärten Ziel, insbesondere im Internet MP3 als Standard abzulösen.

    Das Hauptziel bei der Entwicklung von AAC bestand darin, eine effiziente Komprimierungsmethode für 5.1-Kanal Surround-Signale einzubinden. Und eben dazu bietet MPEG-2 die ideale Grundlage, denn die dazu erforderlichen Algorithmen sind im MPEG-2-Standard bereits eingearbeitet. Allerdings wurden sie bisher noch von keinem Audioencoder nachhaltig zum Leben erweckt, da sich für den DVD-Tonstandard bekannterweise die Konkurrenten AC3/Dolby Digital und DTS durchgesetzt haben. Dies war jedoch lange nachdem das Fraunhofer Institut MPEG-2 zur Grundlage seines damals neuen Komprimierungsverfahrens ACC auserkoren hatte. AAC komprimiert Musikdaten laut den Spezifikationen vom IIS um den Faktor 16 (zum Vergleich: MP3 komprimkiert im Faktor 12) und nutzt dabei erheblich verbesserte Fehlerkorrektur-Algiorithmen bei Samplingraten von 8 bis 96 (!) kHz.

    Der AAC-Encoder verfügt über eine Reihe interessanter neuer Leistungsmerkmale wie z.B. LTP (Long Term Prediction), PNS (Perceptual Noise Substitution) und TNS (Temporal Noise Shaping), die alle im Wesentlichen das Ziel verfolgen, die Bitrate in feineren Schritten abzusenken und dabei keine oder nur unwesentliche Qualitätsverluste der Musik in Kauf nehmen zu müssen. Mehr zur Technik erfahren Sie unter AAC auf der Website der Fraunhofer Instituts.

    Übrigens berichtet die Fraunhofer Gesellschaft, dass AAC besonders in Japan auf starkes Interesse stößt. Nahezu alle digitalen Rundfunksender in Japan setzen laut IIS bereits seit 2000 auschließlich AAC als Tonformat ein.

    Insbesondere wegen seines Mehrkanal-Potentials (AAC unterstützt bis zu 48 diskrete Kanäle) in Verbindung mit seiner MPEG-4-Video-Fähigkeit könnte AAC noch eine hochinteressante Zukunftsperspektive haben. Dafür spricht auch, dass MPEG-4 AAC von der ISO als Standard-Tonspur für ISO-konforme MP4-Dateien eingesetzt werden soll. Der bekannteste AAC-fähige Decoder bzw. Player dürfte z.Zt. (Nov. 2003) wohl der Apple iPod sein.

    siehe auch

    http://www.iis.fraunhofer.de/amm/techinf/aac/index.html

    ich glaube nicht das die einen nachfolge-codec für mp3 rausbringen, der dann schlechter ist als der vorgänger.......
     
  17. morty

    morty New Member

    ... kopie ... ich möchte lieber meine freundin als original, da bringt mich eine datenreduzierte mit nur 10% nicht wirklich weiter

    :sabber:
     

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