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Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von batrat, 7. Januar 2010.

  1. batrat

    batrat Wolpertinger

    http://www.sueddeutsche.de/politik/85/499363/text/

    "Mit dem Handy in die Schlacht: Ein Programm für das iPhone hilft Scharfschützen dabei, die Flugbahn ihrer Projektile zu berechnen. Nato-Soldaten jagen damit bereits Taliban"
    "Das Programm heißt Bulletflight und wurde schon mehrere tausend Mal verkauft"
    ""Auch im Irak kommt das Programm zum Einsatz""
    "Auch deutsche Jäger finden Gefallen an dem Programm. "Früher habe ich nach Gefühl geschossen", sagt etwa Christian Farhumand aus Seelscheid. Jetzt berichtet er von Traumtreffern wie diesem: ein Fuchs, 350 Meter entfernt und sofort tot. Waidmannsheil dank Bulletflight."


    :augenring:augenring:augenring

    Das macht mich jetzt etwas sprachlos. :eek:
     
  2. maximilian

    maximilian Active Member

    Wer ein iPhone hat, dem trau ich alles zu :teufel: Und einen zusätzlichen Nutzen hätte er auch noch gehabt: Wenn er den Fuchs trotzdem verfehlt hätte, dann hätte er ihn mit den iPhone totschmeissen können.

    Übrigens: Immer fleissig benutzen, das iPhone, und zwar zum telefonieren. Alleine schon deswegen: Handystrahlen verhindern Alzheimer
     
  3. McDil

    McDil Gast

    Halte das Ganze für Quatsch, hoffe dass Apple es nicht für Werbung hält und hoffe, dass ich recht habe.
     
  4. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Wieso Quatsch? Atillerieberechnungen gibt es schon, seit es Geschosse gibt — und das iPhone bietet sich für so etwas doch an. GPS, Schussrichtung, da lässt sich schon mal einfach die Corioliskraft auf das Geschoss berechnen, etwas Wetterdaten (Luftdruck, Windgeschwindigkeit) dazu und das passt. Ich denke nicht, dass das Bulletflight Fake ist.
     
  5. McDil

    McDil Gast

    Ich weiß nicht was es helfen soll, wenn ein Programm auf einem Minicomputer Daten über die Schussbahn liefert, die der Schütze dann auf seine Zieleinrichtung übertragen muss bevor er schießt. Das dauert doch viel zu lange, denke ich mal, also rein praktisch, in einer Gefechtssituation. Wer hat da die Nerven, mit einem iPhone rumzumachen.

    Wäre was Anderes, wenn das iPhone starr mit der Zielvorrichtung "gekoppelt" wäre.

    Ach, was weiß ich. Ich will mich mit dem Scheiß gar nicht auskennen.
     
  6. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Hier geht’s doch wohl hauptsächlich um Sniper. Natürlich macht das über Entfernungen von unter 50 Metern keinen Sinn. Da geht es darum, dass du auf Position bist und in einer bestimmten Entfernung ein Ziel treffen musst. Da geht es nicht darum, dass du das in ,0267 Sekunden treffen musst, sondern dass du es überhaupt triffst. Das sind in der Regel Entfernungen um die 500 Meter — im Extremfall aber auch mal über 2 km. Und da musst du Geschossberechnungen betreiben.
     
  7. maximilian

    maximilian Active Member

    Nichts muss ich. Ich benütze bei solchen Entfernungen mein iPhone, um der US Airforce die ungefähren Zielkoordinaten durchzugeben. Der Bundestag darfs anschliessend ausdiskutieren.
     
  8. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Ich will sechs Raketen, will ich! Nein! Zwei reichen nicht!
     
  9. maximilian

    maximilian Active Member

    Raketen? Napalm!

    [​IMG]


    Zur Not gehen auch Streubomben, falls das Napalm aus ist:

    [​IMG]
     
  10. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Du liebst also auch den Geruch von Napalm am Morgen.
     
  11. McDil

    McDil Gast

    Man wird sich in Afghanistan die ABC-Palette offen halten.:augenring

    Dann braucht man kein iPhone mehr.
     
  12. batrat

    batrat Wolpertinger

    "Der Waffenhersteller Knights Armament vertreibt das Programm über Apples virtuelles Software- und Musikgeschäft iTunes."

    Da bin ich ja auf die Schadensersatzklage gespannt, wenn der erste Amerikaner mit einer Kugel erschossen wird, deren Bahn mit einem iPhone App berechnet wurde. :cool:


    Wie sagt die NRA immer: Waffen töten keine Menschen. Menschen töten Menschen. :augenring
     
  13. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Nene! Nicht Waffen töten Menschen, auch nicht Menschen töten Menschen — es sind die kleinen Dinger, die vorne rauskommen, die die Menschen töten.
     
  14. batrat

    batrat Wolpertinger

    Da du mit den "kleinen Dinger" niemanden umbringen kannst, wenn du ihn damit per Hand bewirfst, sind es doch die Waffen ( +i-Phone App ), die töten.
     
  15. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Ja, aber ohne die kleinen Dinger isses ’ne echte Mühe ein Schulmassaker anzurichten.

    »Ey, bleibt stehen, ich will euch mit meiner Flinte den Schädel zertrümmern!«
     
  16. maximilian

    maximilian Active Member

    »...mit meinem iPhone und seinen tollen Apps zu Tode neidigen« muss es heissen :p
     

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