Jaguar, FreeHand + C60! Ahhhhhhhhhhhhhhh

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von ManU, 26. September 2002.

  1. ManU

    ManU New Member

    Ich drucke unter 10.2.1 aus FreeHand 10 eine Datei mit JPEGs
    und Text auf einem Epson C 60 aus: Die Bilder sehen aus, als hätten
    sie 30dpi. (Haben aber 90dpi und sehen in FreeHand gut aus.) Hat jemand von Euch da draussen Erfahrungswerte, wie und wo ich Einstellungen ändern muss? (Ausser meine Einstellung, denn ich finde
    dass es nicht zu viel verlangt ist, aus FreeHand ein paar Bildchen zu drucken, die man dann auch erkennen kann!)

    Danke, ManU
     
  2. ManU

    ManU New Member

    Hallo? Es muss doch jemanden geben, der auch FreeHand,
    auch Jaguar und auch einen Drucker hat, oder? Wie läuft das bei Dir?
     
  3. magpie

    magpie New Member

    Hi ManU,

    hab leider noch 10.1.5 inst.

    Na ja, 90 dpi ist nicht gerade üppig, oder? 150 solltens für einen Tintenspritzer bei 1/1-Anwendung schon sein. Und wenn Du die Bilder in FreeHand eventuell noch vergrössert hast, würde ich mich über die schlechte Qualität nicht sehr wundern. Versuch mal in PhotoShop aus den JPEGs CMYK-Tifs zu machen und probier mal dort etwas mehr Auflösung zu geben.

    Gruss magpie
     
  4. Semmelberg

    Semmelberg New Member

    Ich denke auch dass das nur an den 90dpi liegt. 90 is ja nicht gerade weit von 72 weg. 72 (Monitorauflösung f. Bilder) sehen am Bildschirm super aus und am Ausdruck zum Speien....
     
  5. ManU

    ManU New Member

    Ok. Hab mich vielleicht unklar ausgedrückt: Also 90dpi sind zwar nicht der Brenner, aber wenn ich aus der Datei ein PDF mache und es drucke siehts passabel aus! Das ist ja das Ding. Mehr als 90dpi holt der Drucker zwar nicht raus - klar - aber man kann was erkennen! Bei dem FreeHand Ausdruck erkennt man nix! Sau gerastert! Also muss ja irgendwo ein Problem bei FreeHand liegen, oder?
     
  6. Carmageddon

    Carmageddon New Member

    Moin,

    also zum Ersten: ein Bild hat x ppi Auflösung (PixelProInch). Für einen guten Ausdruck sollten es auf einem Tintenspritzer schon 250 ppi bei AUSGABEGRÖSSE sein (also ausrechen, wie groß das Bild auf dem Ausdruck hinterher ist, sonst vergrößert man in FH, XPress usw. und es bleibt weniger übrig.

    Zum Zweiten macht ein Drucker x DPI (DotsPerInch) Druckauflösung, will heißen, daß er z. B. 600 Dots pro Inch Farbkleckse aufs Papier spritzt.
    Da nun mal ein Bild-Pixel nicht aus einer Grundfarbe, sondern aus einer gemischten besteht, muß der Drucker also viele Tintentröpfchen aus CMYK aufs Papier bringen um überhaupt ein Bildpixel darzustellen.

    Überlegt man sich das mal genauer, versteht man auch, warum man für einen 600 dpi-Drucker kein Bild mit 600 ppi Auflösung braucht.

    Von einer Umwandlung in CMYK rate ich ab, da die kleinen Tintenstrahler mit RGB-Farben besser umgehen können (außer, Du läßt ihn profilieren).
    Ist wohl ein Zugeständnis der Hersteller an den Heimanwender (PS-Light kann ja auch nur RGB u. Digicams produzieren auch RGB-Daten).

    Hochrechnen bringt in aller Regel nichts, es werden ja nur Pixel künstlich hinzugerechnet. Ist das Bild wie in Deinem Fall allerdings so grob gepixelt, könnte es Besserung bringen.

    Meine Vermutung geht allerdings dahin, daß FH10 ja Postscript-Daten ausgibt und Dein Epson nichts damit anfangen kann, das er ja kein PS versteht.

    Ich kann zu Hause aus FH10 unter OS X auch keine vernünftigen Ausdrucke machen, da die Druckertreiber nicht oder unvollständig vorhanden sind (danke EPSON!!!).

    Du kannst aber auch in FH unter drucken nachschauen, ob der Ausgabemodus auf +Normal oder Entwurf steht.

    Alternativ kannst du aus dem JPG noch ein TIF machen und neu positionieren, dann siehts auch schon besser aus.

    Gruß

    Carma

    Laß hören obs geklappt hat.
     
  7. ManU

    ManU New Member

    Wow. Erstmal danke für die umfangreiche Stellungnahme! Allerdings ist mir das mit den Auflösungen, dem Hochrechnen, den Farbräumen und PostScript etc. alles klar, da ich als Mediengestalter diesen Krams gelernt habe und täglich brauche! Dennoch verdunkelt sich mir die Lösung meines Problems. Wie gesagt, als PDF sehen die Bilder ( für bloß 90dpi ) gut aus! Aus FreeHand aber nicht.

    Ich vermute, es gibt irgendeine Änderung in den Einstellungen von FreeHand 10 für X im Vergleich zu FH 8 unter OS 9. Selbst ein Bild mit 300dpi kommt gepixelt raus. Also kann es an der Auflösung nicht liegen. Dein Tipp mit der Einstellung +normal in FreeHand hab ich sofort überprüft. Alerdings gibts bei "Ausgabemodus" in FH keine Einstellung derart! Im Druckmenü auch nicht! Ich weiss nicht mehr weiter...
     
  8. Carmageddon

    Carmageddon New Member

    Hi ManU,

    mach Apfel-P, geh ins Pull-Down-Menue unter der Druckerauswahl von "Allgemein" auf FH10 und da unter "Druckeinstellungen" auf Normal. Sollte es das nicht gewesen sein, vermute ich, daß FH10 nur PS-Daten ausgibt, die Dein nicht PS-fähiger Drucker dann nur als Vorschau ausgibt. Wie gesagt, dieses Problem habe ich mit meinem Tintenpisser auch.

    Versuch doch mal das Bild als TIF zu positionieren.

    Wenn Du Mediengestalter bist, warum sagst du dann, daß Dein Bild 90 "dpi" statt "ppi" hat??? ;-)))

    Ich probiers heut Abend mal bei mir aus, wenn mein BT-Adapter mit T68i-iCal-NR70-V und iSync zusammenarbeitet (Spannung steigt).
     
  9. Manitou

    Manitou New Member

    Die dpi, die ein Drucker ausgeben kann, bedeuten, dass er jeden einzelnen Rasterpunkt mit dieser Auflösung auflöst. Diese Auflösung ist also nicht zu Vergleichen mit der Auflösung des entspr. Bildes im Rechner.

    Möchte man mit seinem Ausdruck einen Offsetdruck simulieren (60er Raster=60 lpcm - lines pro centimeter), dann reicht eine Bildauflösung von 150 dpi völlig aus (Skalierungsfaktor 1 x Qualitätsfaktor 1 x 60er Raster x 2,54 = ca. 150 dpi).

    Dass dies ausreichend ist, sagt einem doch bereits der gesunde Menschenverstand, wenn man bedenkt, dass ein guter Belichter 3.556 dpi auswirft, um mit den Filmen dann in einen 60 lpcm-Offsetdruck zu gehen.

    Da ein Tintenstrahler mit Körperfarben druckt und nicht mit Lichtfarben (wäre doch mal eine coole Erfindung: ein drucker, der aus Licht Farben macht...), ist eine Umwandlung in CMYK sehr wohl sinnvoll. RGB müsste er erst konvertieren. Dass ein Ausdruck mit CMYK länger dauert, ist darauf zurückzuführen, dass eine Farbe mehr an den Drucker übermittelt werden muss. Der Flaschenhals ist bei kleineren Tintenstrahlern meist die Datenübertragung, nicht die Umrechnung.

    Zum Hochrechnen: Hochrechnen bringt wirklich meistens keine Besserung. Workaround: Hochrechnen, dann ganz leicht Gaußschen Weichzeichner, dann ganz leicht unscharf maskieren.

    Richtig: TIFFs statt JPGs sollten Besserung bringen.

    Gruß,
    Manitou
     
  10. Manitou

    Manitou New Member

    >>Wenn Du Mediengestalter bist, warum sagst du dann, daß Dein Bild 90 "dpi" statt "ppi" hat??? ;-)))<<

    Weil das der absolut gleiche Wert ist. Es meint einfach das gleiche.
     
  11. Anindo

    Anindo New Member

    <<Da ein Tintenstrahler mit Körperfarben druckt und nicht mit Lichtfarben (wäre doch mal eine coole Erfindung: ein drucker, der aus Licht Farben macht...),>>

    Vielleicht gibt´s sowas jetzt wirklich;-) Jedenfalls hat mir auf der Photokina ein Vertreter erzählt, dass der Supidrucker seiner Firma (1,80m Formatbreite, sehr beliebt beim Militär) in RGB druckt. Wie das Ding additive Farbsynthese auf Papier bringen, lag aber nicht in seinem Kompetenzbereich.

    Zum Thema: Ich habe mit Freehand eher ein anderes Problem. Mein Canon S450 druckt die Farben vorbildlich wie am Monitor, auch die Bildchen, aber als pdf wird das hübsche Macweltblau zum Rosa Farbenschreck, zumindest am Monitor. Der Distiller macht´s sogar noch schlimmer. Vielleicht hat hier jemand ne Lösung.
     
  12. Carmageddon

    Carmageddon New Member

    Hallo Manitou,

    >Die dpi, die ein Drucker ausgeben kann, bedeuten, dass er jeden einzelnen Rasterpunkt mit dieser Auflösung auflöst. Diese Auflösung ist also nicht zu Vergleichen mit der Auflösung des entspr. Bildes im Rechner.

    *Endlich glaubt mir jemand. Es ist nicht leicht, jemandem das zu erklären, wie du sicher selbst weißt.

    >Möchte man mit seinem Ausdruck einen Offsetdruck simulieren (60er Raster=60 lpcm - lines pro centimeter), dann reicht eine Bildauflösung von 150 dpi völlig aus (Skalierungsfaktor 1 x Qualitätsfaktor 1 x 60er Raster x 2,54 = ca. 150 dpi).

    * Ich nehme immer Qualifaktor 2x, da kann auch bei einer Vergrößerung nichts schief gehen.

    >Dass dies ausreichend ist, sagt einem doch bereits der gesunde Menschenverstand, wenn man bedenkt, dass ein guter Belichter 3.556 dpi auswirft, um mit den Filmen dann in einen 60 lpcm-Offsetdruck zu gehen.

    *Nana, jetzt werd aber nicht gleich pampig, es macht halt jeder anders ;-))

    >Da ein Tintenstrahler mit Körperfarben druckt und nicht mit Lichtfarben (wäre doch mal eine coole Erfindung: ein drucker, der aus Licht Farben macht...), ist eine Umwandlung in CMYK sehr wohl sinnvoll. RGB müsste er erst konvertieren.

    * Richtig. Und das können die Bürotintenspritzer besser, als mit CMYK-Farben umzugehen. Vor allem ist ja auch die Frage: welches CMYK-Profil nehme ich zum Drucken??? Da müßte ich mir schon eins erstellen lassen. (klar, es gibt auch viele RGB-Farbräume, aber probiers einfach mal aus, wenn du einen Tintenspritzer hast).

    >Zum Hochrechnen: Hochrechnen bringt wirklich meistens keine Besserung. Workaround: Hochrechnen, dann ganz leicht Gaußschen Weichzeichner, dann ganz leicht unscharf maskieren.

    *Mit diesen Werkzeugen sollte man aber umgehen können, sonst wirds nur schlechter.

    >Richtig: TIFFs statt JPGs sollten Besserung bringen.

    *Na Gott sei dank gibst du mir auch mal Recht, sonst wär ich noch beleidigt gewesen ;-)

    Carma
     
  13. Carmageddon

    Carmageddon New Member

    >>Wenn Du Mediengestalter bist, warum sagst du dann, daß Dein Bild 90 "dpi" statt "ppi" hat??? ;-)))<<

    >Weil das der absolut gleiche Wert ist. Es meint einfach das gleiche.

    *Es ist eben nicht das gleiche! Ein Bildpixel ist etwas völlig anderes als ein Rasterpunt oder Dot! Du brauchst mehrere Dots um ein Bildpixel darzustellen.

    Carma

    Erklär es mir bitte, wenn es ganz falsch ist, aber dann habe ich seit Jahren falsch gearbeitet.
     
  14. Manitou

    Manitou New Member

    Ich weiß das, aber es ist unerheblich, denn der Wert ist der gleiche.
     
  15. DonRene

    DonRene New Member

    ich habe jetzt vor 2 tagen auch mal was aus freehand 10 unter x ausgedruckt - auf einem epson c70.

    ich nutze allerdings gimp print und ghostsricpt, das klappt ganz wunderbar. solltest du mal versuchen. die pics waren auch nur jpgs aus dem web. und die waren auf dem papier ok
     
  16. xl

    xl Pixelschubser

    Also bis einschließlich Version 9 hat FH nie PS Daten beim Drucken ausgegeben (das war bei Quark). Kann mir nicht vorstellen, daß das mit V 10 eingeführt wurde, muß irgendeine Voreinstellung sein.
     
  17. tazmandevil

    tazmandevil New Member

    oh Mann. Ihr sucht alle am falschen Ort!
    Überleg mal! Seit wann "gewährt" JPEG (für PS, PDF oder andere Daten) eine problemfreie Ausgabe? Mach doch einfach ein TIFF oder EPS draus und fertig sind die Probleme. Sonst kannste ja gleich ein BMP oder ein AmigaIFF verwenden, wenn Du dem Drucker noch mehr Probleme machen möchtest! ist nun mal kein "wirklich guter" Drucker und das Druckersystem in OS X leider auch noch sehr GNU_Opensource-mässig. (Bei der Umwandlung in PDF erfolgte mit Sicherheit auch eine Umwandlung des Bildes in TIFF oder zumindest einen brauchbaren JPEG-Standard)
    Oder öffne das Bild nocheinmal in Photoverklopp und speichere es "ohne" Bildschirmdarstellung und niedrigerer Kompressionsrate.
     
  18. olaf_luecke

    olaf_luecke New Member

    Einstellungen
    Neuaufbau
    Auflösung der intelligenten Bildvorschau
    auf volle Lotte

    da FreeHand nur PS kann macht es quasi ein Bildschirmphoto, leider übernimmt es nur die Vorschaudaten. Stellt man die auf volle Kanne, dann kommen die Bilder besser rüber.
    Mein Drucker, ein Epson Stylus Photo 750 wird gar nicht erst erkannt und verabschiedet sich jedesmal, wenn ich aus FreeHand drucken will. Alle anderen Xer-Progs laufen einwandfrei. Es ist schon nervig immer einen Export machen zu müssen.
    Habe halt nicht auf die Packung gesehen, da stehts. FreeHand X unterstützt nur PS-Drucker.
     
  19. xl

    xl Pixelschubser

    Skandal, das ging doch früher immer alles problemlos.
     
  20. DonRene

    DonRene New Member

    also ich kann auf einem epson c70( kein ps!) aus freehand xausdrucken?? aber halt mit gimp print und ghostscript ohne aheb ich es noch nicht versucht.
     

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