Jetzt flitzt es richtig ...

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von BuzuNi, 28. Februar 2004.

  1. BuzuNi

    BuzuNi New Member

    Liebe Leute,
    in der letzten Zeit habe ich mein iBook indigo, 366 Mhz, 320 MB, OS X 10.2.8, richtig flott bekommen. Eigentlich sind die Tips trivial, aber in der Summe macht es viel aus:
    1. Einbau einer 40 GB Festplatte, die nicht nur größer, sondern auch schneller ist - und viel leiser (!). 2. Überflüssiges wurde gelöscht, so daß die Platte ziemlich leer ist; erstaunlich, wie schnell sich Datenmüll und -reste ansammeln.
    3. Ablage ins Dock erfolgt linear, Animation ist ausgeschaltet.
    4. Fenster werden nicht ins Dock abgelegt, sondern mit Apfel/H verborgen. Übers Dock können sie genauso schnell zurückgeholt werden, aber geöffnete Fenster im Dock sollen sehr viel Speicher fressen.
    Wegen der 800x600 Auflösung ist außerdem das Dock ausgeblendet, die Menüleiste auf das Notwendige reduziert (Airport, Batterie, Uhr). Nun passt das GUI auf das kleine Display.

    Ehrlich, ich habe den Eindruck, vor einem neuen Rechner zu sitzen. Gerade die aufgeräumte Platte macht viel aus. Vielleicht kommt daher der Eindruck, ein neues, frisch aufgespieltes System sei viel schneller. Habt Ihr weitere Vorschläge? Andere Erfahrungen?
     
  2. ks23

    ks23 Ohne Lobby

    Dann warte erstmal den Turbo-Boost ab, wenn du dir Panther installierst ;)

    Du glaubst es ist ein neuer Rechner :eek:

    Gruss
    Kalle
     
  3. Xboy

    Xboy New Member

    Mit "TinkerTool" kannst du weitere Animationen abstellen. Zum beispiel den Zoom wenn du ein Fenster öffnest.

    "PCI Extreme" hilft dem System auch auf die Sprünge. Damit kannst du Quarz extreme für PCI Grafikkarten aktivieren.

    Für Panther User:
    In Panther ist standardmässig JFS (Journaled File System). Es wird im Hintergrund über jeden Lese- und Schreibvorgang Buch geführt. Das braucht natürlich auch ein bisschen was an Leistung.
    Mit "Journalizer" kann man das JFS abstellen.

    Hardwaremässig wäre eine Grafikkarte mit mind. 16mb von Vorteil.
    Arbeitsspeicher kann man nie genug haben.
     
  4. Xboy

    Xboy New Member

    Achja,...

    Icons für Dock und Finder liegen in bestimmten Grössen als "echtes" Bild vorhanden. 16x16 Pixel, 32x32 Pixel .....

    Grössen dazwischen werden vom System berechnet.
    Deshalb sollte man die Icongrössen für den Finder in den Darstellungsoptionen so wählen, dass keine berechnung erforderlich ist.
    Diese Grössen sind in den Darstellungen mit einem Strich gekennzeichnet.

    Die richtige Grösse für das Dock bekommt man indem man während man mit der Maus die Dockgrösse verändert die ALT-Taste drückt, Automatisch springt das Dock in eine der "echten" Grössen.

    Man sollte auch darauf achten, dass man keine Fenster unter das Transparente Dock schiebt, bei jeder Bewegung muss die Transparenz des Docks wieder berechnet werden. Gerade beim Scrollen macht sich das bemerkbar.
     
  5. kawi

    kawi Revolution 666

    Dabei sollte man aber auch abwägen welche Funktionen man abstellt, welche evtl doch einen sinnvollen Nutzen haben und was das Abschalten im Verhältniss Performance Gewinn <-> Nutzverlust bringt. Bei animationen und transparenzen fehlen nur optische gimmicks, die nicht sehr viel Zweck erfüllen ...

    *ähem ... ich verweise mal gerne auf:
    => http://www.thinkmacosx.ch/code/php/ausgabe.php?id,292,exakt,editor
    demnach bringt das abschalten von Journaling auf einem PB Lombard G3, 400MHz, 6GB mit 192MB RAM keinen Performancegewinn. Ein Test mit xBench hat einen Unterschied von gerade mal 0.3 Prozent ergeben.
    Wenn das Journaling aktiviert ist, führt der Kernel ständig Buch über alle Veränderungen am Dateisystem, das erweist sich im Falle eines systemcrash oder kernelpanik als mehr als nützlich, denn dadurch lässt sich ein korruptes Dateisystem einfacher wiederherstellen.

    Wenn nun der Computer inmitten eines Schreibvorganges angehalten wird (durch Absturz, Stromausfall, etc...), kann es vorkommen, dass das Inhaltsverzeichnis nicht mehr mit dem vorhandenen Datenbestand übereinstimmt. Dies kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass das System nicht mehr richtig funktioniert.
    Ausserdem kann ein dann notwendiges reparieren des DAteisystems zu Datenverlusten führen.

    Ist nun dank Journaling ein Journaleintrag vorhanden, wird das system beim nächsten Systemstart nach dem Absturz automatisch auf den letzten stabilen Zustand zurückgebracht.
    Dafür sorgt der Filesystemcheck der automatisch nach nicht ordnunggemäßen herunterfahren gestartet wird.

    Also nicht alles was sich abstellen lässt macht auch Sinn abgestellt zu werden ...
     
  6. BuzuNi

    BuzuNi New Member

    Ich wollte es ja nocht glauben, aber ihr hattet recht: Panther ist tatsächlich irre schnell! Jetzt habe ich die Animationen im Dock wieder eingeschaltet, und es geht trotzdem alles flüssig. Überzeugt hatte mich übrigens die Meinung diverser Foren, daß die Schriftglättung in Panther deutlich besser sei als in Jaguar. Bei meinem Display mit 83 dpi (12,1 Zoll, 800x600) sieht es jetzt nicht mehr so zerzaust aus.
    Powerpoint, dessen Menüleiste zu lang ist, blendet das Ende jetzt aus ("Hi..." statt "Hilfe"), statt alles so zusammen zu drücken, daß die Randbuchstaben beschnitten werden. Eine feine Lösung. Mir imponiert, daß Apples neuere Versionen des Betriebssystems noch bessere Detaillösungen für (ganz) alte Rechner bieten. Sehr schön.
     

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