Kann der Typ nicht mal die Schnauze halten?

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Morgenstern, 7. März 2012.

  1. Morgenstern

    Morgenstern Active Member

    Nein, er ist wohl der Hinze Puntins.Klick ...

    Der hat nichts, aber auch gar nichts gelernt. Hochgekommener Plebejer. Nicht mal Charakter hat er. Nur Opportunismus.
     
  2. McDil

    McDil Gast

    Ist doch Klar. Dem Geld-Dackel geht es nur um Stabilität. Stabilität erreicht man am besten mit einer Schraubzwinge u.ä.

    Kugelsichere Visage!
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  3. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Er sollte sich ernsthaft mal ärztlich untersuchen lassen, hat eindeutig Wahrnehmungsstörungen.

    Das wäre ein guter Zeitpunkt für die SPD einen Teil der Altlast abzustoßen.
     
  4. Morgenstern

    Morgenstern Active Member

    Der ist doch nur die Ikone des neoliberalen Flügels. Dazu gehören die beiden Stones genauso.
     
  5. batrat

    batrat Wolpertinger

    Der steht doch immer noch auf der gehaltsliste von Gazprom, oder?
    Und Gazprom ist der staatliche Energiekonzern.

    Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing. :moust:
     
  6. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Wes

    des

    hört sich besser an.
     
  7. pewe2000

    pewe2000 New Member

  8. batrat

    batrat Wolpertinger

    Ja, Meister :embar:
     
  9. mex

    mex New Member

    Ich bin nun wahrlich kein Schröderanhänger, aber was da bei ARD steht, klingt bzgl. Schröder viel sachlicher als all die anderen Rußland"experten". Und die "Welt" würde ich auch nicht gerade als bzgl. Rußland für unvoreingenommen halten. ARD und Welt gehören für mich eher zu den "Qualitäts"medien, und da glaube ich nur, was ich selber nachprüfen kann wie den gestrigen Wetterbericht. Auch wenn ich Schröder in vielerlei Hinsicht nicht mag - deshalb hätte ich seinerzeit nicht für Deutschlands Irakkriegteilnahme plädiert. Vielleicht hat er bzgl. Rußland mehr Durchblick als andere. Ich kenne Rußland aus eigener Erfahrung recht gut (nicht nur in der Vergangenheit) und muss hier Schröder allen Ressentiments zuwider voll zustimmen. Ich gönne den Russen nach Katastroika und vor allem nach der Zar-Jelzin-Ära (da hat sich keiner über die massiven Wahlunregelmäßigkeiten beschwert) eine Stabilisierung und Ansätze zum Wiederaufstieg. Auch schlafe ich jetzt angesichts der dort vorhandenen Atomwaffen wieder ruhiger. So wie Rußland ist, sind dort bis auf weiteres keine mustergültigen Wahlen möglich. Die Präsidentenalternativen Multimilliardär, Sjuganow, Schirinowski hätte ich nicht als Gewinn empfunden.

    So, nun laßt als Rußlandkenner Eurem Glauben freien Lauf und zerfleischt mich. Ich glaube trotzdem nicht, was unsere "Eliten" und "Qualitäts"medien zu Rußland mit Putin geifern. Ganz im Gegenteil, diese bestärken mich nur in meinem Verdacht, daß Putin wohl im Moment für Rußlands Genesung die beste Alternative ist (auch wenn beliebig viel vom Idealzustand entfernt ist; es zählt, was geht, nicht Träume).
     
  10. batrat

    batrat Wolpertinger

    Wer weis: Vielleicht ist ein mit harter Hand geführtes, gelenkt demokratisches Russland unter dem Strich das geringere Übel als ein instabiles, im Besitz von Atomwaffen befindliches. :augenring
     
  11. pewe2000

    pewe2000 New Member

    @mex

    Was die Alternativen angeht, gebe ich Dir recht. Ich kann es aber einfach nicht nachvollziehen, dass es nicht gelingen will aus Russland ein wenigstens halbwegs demokratisches Land zu machen. Putin jedenfalls hat kein Interesse daran, dazu ist er immer noch zu sehr KGB-Mann, unterdrückt jedes Aufbegehren, soll selbst durch diese Verhältnisse Milliardär geworden sein. Er spielt mit Medwedjew good Cop, bad Cop.

    Dass die Anweisungen zur Wahlfälschung nicht von ihm kommen, kann ich nicht glauben. Und jetzt plötzlich das angebliche Untersuchen dieser Fälschungen und auch des Urteils gegen Chordorkowski. Das ist alles nur für die Galerie. Wäre ich Russe, ich würde verzweifeln.
     
  12. maclin

    maclin New Member

    Warum ein Land demokratisieren, wenn Reiche ihre Freiheiten haben und Verbrechen sich lohnen?
     
  13. vulkanos

    vulkanos New Member

    Wess Vodka ich sauf, dess Gas ich kauf
     
  14. McDil

    McDil Gast

    Dabei sauf ich gar keinen Vodka und muss trotzdem Gas kaufen.
     
  15. mex

    mex New Member

    Erst mal danke, dass Ihr mich nicht platt gemacht habt:)

    @ pewe: Russland ist in einem desolaten Zustand. Schon seit Zarenzeiten. Da gibt es keine schnelle Lösung, das muß wachsen - unter genau diesen Umständen, wie sie halt sind, also mit jeder Menge Problemen. Aber ich weiß aus meiner Arbeit, dass in den letzten Jahren der Niedergang gestoppt wurde, dass es konkrete Programme im Wissenschaftsbereich gibt, wieder auf die Beine zu kommen. Und das geht recht zivilisiert zu. Meine Frau ist seit 30 Jahren im Rußlandgeschäft und weiß, wann sich was wie stabilisiert hat, kennt auch Putingegner und deren Qualitäten. Laut meinen Quellen zu Putin und Medwedjew kann ich mir schon vorstellen, daß diese an Demokratisierung interessiert sind. Und dass es jede Menge Gegner gibt, weil denen das sich hemmungslos Bereichern eingegrenzt wurde, die sich daran gewöhnt hatten, mit ihrem Geld Behörden, Gouverneure, Medien usw. zu kaufen. Chodorkowski war da vermutlich nicht einsichtig genug, als er sich auf's Geldmachen beschränken sollte. Wenn bei einer Kundgebung der "Demokratiebewegung" der drittreichste Milliardär Rußlands und ein Vizepremier aus Jelzins Zeiten dabei sind schwant mir, dass da nicht drin ist, was draufsteht. Und Stalinbilder bei Kundgebungen der "Kommunisten" (wobei die sicherlich sehr heterogen sind) beruhigen mich auch nicht gerade.
    Da das offizielle Wahlergebnis sich recht gut mit den vorherigen Umfragen deckt (und die waren nicht nur staatlich), werden sich die Unregelmäßigkeiten im üblichen Rahmen gehalten haben, d.h. sich auch nicht nur auf Putinanhänger beschränkt haben. Wenn es da zuungunsten Putins wirklich belastbares Material gäbe, hätten wir das schon längst in einem ARD-Brennpunkt gesehen. Und die Wischiwaschi-Behauptungen oben im ARD-Zitat klingen auch eher nach einen Auftrag haben. Auch sollte man Putins Einfluß nicht überschätzen, denn schon zur Zarenzeit wußte man: Rußland ist weit...
     

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