Kommentar zum Podcast: Steve krank?!

Dieses Thema im Forum "Macwelt" wurde erstellt von HighTechToolFan, 16. Juni 2008.

  1. HighTechToolFan

    HighTechToolFan New Member

    Liebe Macwelt Redaktion,
    eine Anmerkung
    zum letzten Punkt im Podcast (Thema: Steve Jobs sehr dünn bei Keynote).
    Ich fand´s schon sehr blauäugig, die Pressesprecherin so unkritisch zu zitieren. Die Begründung, Jobs sei lediglich Opfer eines Virusinfektes gewesen und "dank Antibiotika wieder auf dem Wege der Besserung" ist ja wirklich Humbug. Schließlich wirken Antibiotika ja nicht gegen virale Erkrankungen, sondern nur gegen bakterielle Infektionen. Mit dem Pankreaskrebs in der Vorgeschichte scheint sich bei Apple mit dieser Ausrede ja niemand auch nur ansatzweise Mühe gegeben haben.
    Nun, wünschen wir alle Jobs noch ein langes Leben-aber ich finde man sollte da schon noch mehr nachhaken, auch wenn es Jobs private Angelegenheit ist, wie er mit der Erkrankung umgeht.
    Meiner Meinung nach sollte Apple, bzw Jobs in die Offensive gehen, eine Stiftung gegen Pankreaskrebs gründen und die Angelegenheit zu Lebzeiten offensiv kommunizieren, bevor Apple bei einem eventuellen "plötzlichen" Tode Jobs ohne Leitwolf dasteht und die Aktionäre ihre Aktien verramschen.
    Auf mittelfristige Sicht wird Jobs Gesundheitszustand und Spekulationen um seine Leistungsfähigkeit und Zukunftssicherheit als Chef von Apple sicher immer mehr zum Unsicherheitsfaktor werden. Man sollte sich vielleicht jetzt schon fragen, wer den Laden übernimmt, wenn Jobs ausfallen sollte! Phil Schiller? Jemand von extern kommt wohl kaum in Frage. Junges Blut aus der zweiten Reihe? Fragen über Fragen, evtl auch ein Thema für einen Artikel in einer der nächsten Ausgaben.
    Das Fazit ist doch: was würde aus Apple werden, wenn die schillernde Führungspersönlichkeit fehlt? Emotional betrachtet wäre Apple ohne Jobs ein bisschen wie HP für mich!
     

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