Kopierschutz für Audio CD´s

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von joerg Witte, 11. Dezember 2001.

  1. joerg Witte

    joerg Witte New Member

    Wie schon im Fernsehen und in einigen Zeitschriften berichtet, die Medienmogule
    haben Angst. Angst, daß sie nicht mehr 140 Millarden, sondern nur noch 130 Millarden DM
    für die ohnehin überteuerten Audio CD`s bekommen. Also wird der Verbraucher wieder
    drangsaliert. Audio CD`s sollen mit einem Kopierschutz versehen werden. Was hat es bisher gebracht ? Die Kopierschutzkiller der Welt warten auf eine neue Herausfoderung , und die werden sie bekommen.
    Für mich bedeutet das: Finger weg von Audio CD`s mit Kopierschutz. Sollen die Dinger im Regal verotten, bis sich das Polycarbonat wieder kristallisiert ....
     
  2. lemur

    lemur New Member

    Greift der Kopierschutz auch bei MacOS9/X ? Nach allem was ich bisher gehört habe, ist nur Windows betroffen.
     
  3. Patrick Peters

    Patrick Peters New Member

    Es gibt wohl auch Schutzmechanismen, die auf dem Mac laufen.

    Naja, die liebe Musikindustrie; haben nen Umsatzrückgang von 2.2 % und reden von Krise.... dabei haben wir noch gar nicht über Gewinn geredet. Die Sch**ss-CDs kosten immer noch mehr als Vinyl, obwohl das ja schon seit Jahren anders sein müßte. Ist ne richtig fette Abzocke und die Profi-Kopierer wird der Schutz eh nicht kümmern.

    Gruß Patrick
     
  4. MacJoerg

    MacJoerg New Member

    Tja, das hab ich mir schon zu Beginn des CD-Zeitalters gedacht und meine
    Plattensammlung weiter gepflegt.
    Die wollen alle nur unser bestes. Naemlich unser Gelt!!!

    Gruss
     
  5. sintin

    sintin New Member

    Musikbranche setzt auf neue Kopierschutzsysteme

    CDs rippen könnte bald der Vergangenheit angehören

    Ob "Backstreet Boys" oder "Gregorianische Gesänge" - wer zu Weihnachten eine Musik-CD verschenken will, sollte in diesem Jahr genauer als bisher hingucken. Der Grund: Die Branche setzt nach Millionenverlusten durch illegale Kopierer immer stärker auf Kopierschutzsysteme. "Unsere Musik-CD kann nicht mehr am Computer abgespielt werden", sagt Axel Sarodnik, Experte für Kopierschutz im CD-Werk Röbel (Müritzkreis), das zur Hamburger edel music-Gruppe gehört. Auch für CD-ROMs mit Spielen, Präsentationen oder kompletten Nachschlagewerken habe man neue Kopierschutzverfahren entwickelt. Es geht um einen riesigen Markt. Zuletzt wurden im Jahr 2000 rund 262 Millionen Tonträger in Deutschland verkauft, erklärt der Vorsitzende des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft, Thomas Stein, in Hamburg. Dem stünden allerdings gleich 210 Millionen verkaufte leere Datenträger gegenüber. Der Umsatz der Branche ging um 2,2 Prozent auf 4,78 Milliarden DM (2,44 Milliarden Euro) zurück. Auch das Internet setzt die Branche unter Druck, sagt Stein. "Copy kills music" (Kopieren tötet die Musik) heißt das Schlagwort der Branche.

    Dem wollen edel und auch andere Unternehmen der Branche wie Sony und BMG jetzt Rechnung tragen. "Die Gruppe der Leute, die Musik über den Computer hören, wird als klein eingeschätzt", meint Sarodnik. Die meisten Musikhörer verfügten über Musikanlagen für CD oder DVD. "Aber wenn die CD, die bei uns mit einem Schutzring versehen wird, nicht mehr am Computer abgespielt werden kann, kann sie auch nicht kopiert werden." Nicht alle Hersteller gehen diesen Weg, schränkt Sarodnik ein. Schließlich verteuere der Kopierschutz auch die Compact Discs. Schon heute überlegten sich viele Käufer die Anschaffung - angesichts von Preisen von 45 DM und mehr für ein neues Album.

    Doch nicht nur die Musikfans müssen sich auf neue Kopierschutzsysteme einstellen. "Auch Verlage wenden immer häufiger solche Systeme an", sagt der Informatiker. Von bundesweit 15 aktuellen Verfahren seien aber nur zwei wirklich sicher. Eines davon, "Star Force", habe eine Moskauer Agentur entwickelt, mit der die Röbeler seit kurzem zusammenarbeiten. "Wer auf dem russischen Markt, wo es von Produktpiraten nur so wimmelt, wirkliche Schutzsysteme durchsetzen kann, kann auch hier bestehen", sagt Sarodnik. Bei der Frankfurter Buchmesse habe man damit bereits sehr gute Erfahrungen machen können.

    Anwender des Kopierschutzverfahrens sind für den Experten vor allem Spiele- und Lernsoftwarehersteller und die großen Verlage, die immer häufiger ganze Lexika auf die Silberlinge pressen. "Je wertvoller das Wissen, desto mehr investieren Verlage in Kopierschutz", weiß der Fachmann. Der Scheibe selbst ist der Schutz nicht anzusehen. Ihr wird ein 32-stelliger Code zugeordnet, der auf die Herstellung der Master-CD - der so genannten Mutterscheibe - genau abgestimmt ist. So kann der Anwender den Inhalt der CD mit einem dazu gelieferten Abspielcode zwar lesen, aber nicht neu brennen.

    Die Computerfans, da macht sich Verbandschef Stein nichts vor, wird das auf Dauer nicht abhalten, neue Umgehungstechnologien zu entwickeln. Man müsse aber die Zufallspiraten abwehren, sagt Stein. dpa
     
  6. apoc7

    apoc7 New Member

    Also "just the best" sollte via iTunes kopierbar sein.
    Auf der neuen Bravo-CD steht hingegen: Nicht abspielbar auf PC und Mac.
    Meine Freundin fragte daraufhin: und was ist mit Unix?

    Da ich keine CDs kaufe (zu teuer) ist es mir auch egal.
    InternetRadio lebe hoch!
     
  7. joerg Witte

    joerg Witte New Member

    Also alle Gräte die in der Lage sind, Kopien zu erstellen sollen irgentwie nicht zum Zuge kommen. Hat wohl mit dem Betriebssystem nichts zu tun.
    Ich hoffe, es beteiligen sich viele am Boykott.
     
  8. curious

    curious New Member

    s angemessenerweise so um 15-20 DM kosten, würde ich viel experimentfreudiger sein und gleich mal 5 oder 6 CD's in einem Rutsch kaufen, da kann man ein paar musikalische Blindgänger eher (mental und finanziell) verkraften .

    gruß
    curious
     

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