kopiervorgang "abschießen"?

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von carlo, 20. Januar 2003.

  1. carlo

    carlo New Member

    Liebe leute,
    kann man einen *einzelnen* prozess, hier einen hängenden kopiervorgang (von rund 1500 dateien auf eine externe hd) im jaguar-finder, irgendwie killen? Dabei soll das programm, dass den vorgang ausführt, unberührt bleiben. In meinem fall kann ich zwar den finder sofort beenden, muss aber danach mit gewalt neustarten, weil sonst gar nix mehr geht.
    Bin gespannt,
    carlo
     
  2. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Der sich endlos drehende Beachball, den kenne ich auch. Dein Problem ist mir wohlbekannt, vor allem aus der Vor-Jaguar-Zeit. Seit 10.2.x tritt dieser Fehler praktisch nicht mehr auf.

    Ich habe diese Frage auch schon mal hier im Forum gestellt und erhielt keine befriedigende Antwort.

    Das liegt aber weniger an der mangelnden Kompetenz unsere Kollegen hier, sondern daran, dass der Kopiervorgang ein Kernel-Prozess ist, der kaum zu lokalisieren ist.

    Vermutlich ist es noch nicht mal ein eigenständiger Prozess sondern etwas, das dermassen stark mit dem Finder verkoppelt ist, dass die einzige Möglichkeit tatsächlich das harte Ausschalten des Mac ist. Jedenfalls lief es bei mir bisher noch immer darauf hinaus.

    Kleiner Trost: Windows-User haben es hier auch nicht besser ;-) Aber wenn jemand einen unfehlbaren Trick kennt, den Kopiervorgang abzuschiessen, dann nur nicht zögern und hier posten!

    Gruss
    Andreas
     
  3. PeterG

    PeterG New Member

    Also unter 10.1.x brechen Kopiervorgänge ab, wenn man den Finder beendet.
     
  4. AndreasG

    AndreasG Active Member

    Das geht, wenn der Kopiervorgang noch normal läuft, wenn man den Finder beendet. Man kann den Kopiervorgang ja auch stoppen, wenn man auf "Abbrechen" klickt.

    Wenn aber der Kopier-Vorgang selber abstürzt oder hängt, dann merkt das der Finder erst mal nicht, er bekommt lediglich keine Rückmeldung mehr und man kann den Kopier-Dialog nicht mehr schliessen.

    Wird der Finder nun beendet und wieder neu gestartet, dann beginnt das Chaos erst recht, da der Finder nun auf blockierte Systemressourcen stösst und das nun seinerseits mit dem Farbrad quittiert.

    Meines Erachtens ist das ein Fehler des Finders, denn der sollte die Möglichkeit haben, diese Prozesse nach Rückfrage "abzuschiessen". Aber so einfach scheint das nicht zu sein, wie gesagt, auch Windows2000/XP beherrscht das nicht.

    Es ist nun mal so, dass ein Betriebssystem nur so stabil ist wie seine Treiber. Fehlerhafte Treiber bringen jedes System zum Absturz, daran ändert auch OSX nichts.

    Gruss
    Andreas
     

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