Lauschangriff 2.0: Datenverkehr im Fokus der Geheimdienste

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Hanna_nichts_Neues, 25. Juni 2013.

  1. Das ist doch auch in http://de.wikipedia.org/wiki/Echelon beschrieben. Damals für Handy und Telefon und wurde dokumentiert. Die Existenz des Spionagesystems gilt seit einer Untersuchung des europäischen Parlaments von 2001 als gesichert. Was hat sich geändert? das Medium ? die Protokolle ?
    US-Spionage wird in Bad Aibling von der Bundesregierung toleriert!!
     
  2. @Florian Kurzmaier
    Schon die erste Frage "Wo sind Nutzerdaten noch sicher?", lässt sich ganz einfach beantworten, nämlich nirgends so lange es unter irgendeinem Deckmäntelchen erlaubt ist Daten auszuspionieren.

    Die "Notwendigkeit" der Datenschnüffellei wird ja immer mit allerlei Gefahrenabwehr untermauert. Natürlich hat jeder Staat die Pflicht Gefahren von Leib und Leben seiner Bürger abzuwehren. Ich halte es nur für den absolut falschen Weg das am Ende der Ursachenkette von terroristischer Gewalt zu Lasten der Allgemeinheit zu tun. Warum wird der Terror nicht dort bekämpft wo er entsteht?

    Warum nicht dort wo wirtschaftliche ausgebeutete Menschen leben und unseren Wohlstand produzieren? Die entstehende Gewalt resultiert doch fast immer aus der Unzufriedenheit und bisweilen auch Verzweiflung darüber, dass diese Menschen keine Lebensperspektive haben weil sie für unsere Konsumgeilheit ausgebeutet werden.
    Scheiß doch drauf wenn "ich" ein neues IT-Gadget bzw. überhaupt etwas konsumieren kann - das allein ist wichtig. Dass irgendwo auf der Welt dafür Menschen verrecken oder unter Menschen unwürdigen Bedingungen existieren müssen ist den meisten Konsumenten doch völlig schnurz egal. Und wir wundern uns dann tatsächlich dass sich diese Menschen mit Terror zur Wehr setzen? Damit dieses System des Konsums und der Ausbeutung anderer Menschen funktioniert und wir als Konsument geschützt sind, müssen wir einen Preis bezahlen. Nämlich den Eingriff in unsere persönliche Freiheit. Das ist der Grund für die staatliche Überwachung - wollen wir das ändern, müssen wir bei diesem Punkt ansetzen.
    Aber offenbar ist das Naheliegende für sie Herr Kurzmaier und ihre journalistischen Kollegen so fern, dass sie lieber die Lauschangriffe sezieren, statt die wahren Gründe dafür zu ermitteln und darüber zu berichten - Schade, aber im Grunde war ja nichts andres zu erwarten, den sie sind Teil des Systems und sei es nur als unbeschwerter kaufender Konsument...
     

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