Leading To War

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Holloid, 9. Mai 2008.

  1. Holloid

    Holloid New Member

    Der Film von Regisseur Barry J. Hershey und den Produzenten Lewis D. Wheeler und Beth Sternheimer soll die größtmögliche Verbreitung finden. Es gibt ihn mit Untertiteln in 17 Sprachen. Man kann ihn sich einfach kostenlos online ansehen oder herunterladen oder für 10 Dollar als DVD kaufen.

    Man muss sich manchmal gewaltsam daran erinnern, dass die Verantwortlichen, denen man in diesem Film beim Lügen und Kriegstreiben zusehen kann, nicht das Regime eines Schurkenstaates sind, sondern unsere Verbündeten, demokratisch gewählt, die Führer der freien Welt, die sich in diesem Kampf explizit als Verteidiger des Weltfriedens und der westlichen Zivilisation als Ganzes ausgaben. Und es ist kaum erträglich, sich das anzusehen, und sich daran zu erinnern, dass keiner von ihnen für die folgenschwere Manipulation der Wahrheit zur Rechenschaft gezogen wurde, ja, die wichtigsten immer noch in Amt und Würden sind.






    http://www.stefan-niggemeier.de/blog/
     
  2. edwin

    edwin New Member

    Danke für den Tipp! leading to war

    Als Ergänzung: CDU und CSU wollen mit Kriegen Energie und Rohstoffe sichern

    Fehlt noch ein Bericht über die großen Medien und deren tatsächlichen Freiheit in der Berichterstattung. Aber da kommen dann eher Aussagen, dass seien alles doch nur Mythen, Legenden und Lügen.
    Es ist halt doch zu Unfassbar, als dass dies real sein kann.
     
  3. Holloid

    Holloid New Member

    Da braucht die CDU und die CSU sich überhaupt keine Gedanken zu machen, denn in unser neuen EU Verfassung (die von Deutschland im namen des Volkes abgesegnet worden ist) steht das schon drin.
     
  4. edwin

    edwin New Member

    "Im Namen des Volkes..." Ich möchte es lieber selber bestimmen, wofür ich stimme. Zumindest verstehe ich so gelebte Demokratie. Dann würde so mancher Mist nicht gemacht. Aber davor haben wohl einige, bestimmte Politiker "Angst". Und kommen dann mit Panikmache: "...würden wir anders abstimmen lassen, dann würde...".
     
  5. batrat

    batrat Wolpertinger

    Wieso glauben eigentlich so viele Menschen, dass die Entscheidungen besser werden, wenn das Volk direkt über Sachfragen abstimmt ? :confused:
    Ich würde das in der Tat als Katastrohe bezeichnen, da wohl die überwältigende Mehrheit sich nur ein paar Fragen stellt "Was kostet es mich ?" " Was bringt es mir ?" u.ä. " :frown:

    Aktuell würde z.B. eine überwältigende Mehrheit für die Senkung der Benzinsteuer stimmen und damit das beginnende bewusste Kaufen von PKW mit niedrigem Verbrauch bzw. das Unterlassen von unnötigen Fahrten, wieder zum Erliegen bringen.

    Eins noch: Welche "bestimmten" Politiker sind eigentlich gemeint. Konkret bitte. :meckert:

    Aber wir schweifen ab. :rolleyes:

    Die Amerikaner und auch die Briten werden erst nach dem Abzug wirklich über alles nachdenken, mit einer jeweils neuen Regierung.
    ...um dann Jahre später alles wieder vergessen zu haben. Siehe Vietnam. :augenring
     
  6. edwin

    edwin New Member

    Politiker stellen andere Fragen? Die Entscheidungen, die die Politiker treffen, sind bis heute nicht fair. Sie entscheiden des öfteren nach ihren Interessen, nicht nach den Interessen der Wähler, von denen sie aber gewählt wurden, aber nicht wirtschaftlich abhängig sind.


    Woher weißt Du das? Wenn die Wahl durch die Bevölkerung geschehen kann, sind von mehreren Seiten die Interessensverbände an die Darstellung ihrer Meinung interessiert. Dies muss natürlich unter einer ausgewogenen Gleichheit stattfinden. Ich sympathisiere da mit dem Verein Mehr Demokratie e.V..

    Alle Politiker, die vom Volke gewählt wurden / werden und dann noch in Aufsichtsräten von Firmen sitzen, in denen sie dann nicht mehr ihr Wahlversprechen einhalten können. Intressenskonflikte.

    Nicht unbedingt. In den Staaten haben die Wähler ähnliche Probleme mit ihren Politkern, wie wir hier in Deutschland. Und dieser Krieg fand nicht statt, weil Amerika angegriffen wurde, sondern weil es seine Interessen gewahrt sehen wollte. Das Amerikanische Wählervolk ist dabei für dumm verkauft worden.

    Ja, aber nicht nur die.
     
  7. Holloid

    Holloid New Member


    und wieso bist du so Fest der Meinung das Politik nicht Volksnah gestaltet werden kann ?
    Wieso willst du alle Entscheidungen in Hände geben von denen man nicht weis welche Interessen sie vertreten (Schröder, Kohl, Merkel, Riester)?

    Mehr Demokratie wagen.... 1969 von Willy Brandt als Losung ausgegeben, sollten wir endlich auch wirklich tun. Unsere Demokratie erstart in Abhängigkeiten. Wirklich große Veränderungen kann nur durch die Gesellschaft getragen werden, und nicht von einigen, die nach 4 Jahren in manchen Unternehmen ihr auskommen finden.
     
  8. batrat

    batrat Wolpertinger

    Das habe ich nicht geschrieben. :shake:

    Es sei denn du definierst "volksnah" als "Politik durch das Volk".

    Gegenfrage: Warum willst du die Entscheidungen in die Hände deiner Mitbürger geben, deren Interessen du nicht kennst ? :confused:

    Politiker und Parteien haben den Vorteil, dass man sie abwählen kann, wenn man mit deren Arbeit nicht zufrieden ist. :nicken:
    Meine Mitbürger kann ich nicht abwählen, man wüsste ja nicht einmal wer bei einem Volksentscheid wie gestimmt hat. :confused:

    Nein, ich halte Volksentscheide für völligen Unsinn. ( Siehe Berlin ) Das würde dazu führen, dass ständig Wahlkampf ist und alles würde noch länger dauern. Da geben ich lieber Prokura für 4-5 Jahre und dann wird mit Wahl abgerechnet.
     
  9. edwin

    edwin New Member

    Wenn es Dir reicht, nur alle vier bis fünf Jahre Wahlgeschenke zu erhalten, deren Kosten Du dann nach der Wahl doppelt wieder abgezogen bekommst.

    Ich zahle Steuern und darf nur alle Perioden mal eine Stimme abgeben. Das nenne ich nicht unbedingt, Verantwortung tragen, Demokratie leben.
    Ich möchte Mitentscheiden, die Politik heufiger kontrollieren können und nicht nur als ein Ballast für die nächste Wahl gesehen werden.
     
  10. batrat

    batrat Wolpertinger

    Diese sogenannten "Wahlgeschenke" sind mir völlig wurst.
    Entscheidend sind die mittel- und langfristigen Programme. :nicken:

    Die Tatsache, dass so viele Leute auf diese Wahlgeschenke hereinfallen, zeigt doch nur, wie ungünstig Volksentscheide wären.

    Eine Frage noch: Kennst du deinen Bundestags- bzw. Landtagsabgeordneten ?
     
  11. edwin

    edwin New Member

    Programme, die mal so, mal so gelesen werden. So wie es gerade gebraucht wird. So verfasst, dass der Bürger etwas anderes darunter versteht wie die Partei. :shake:

    Ich glaube, dass genau das Gegenteil der Fall sein wird, wenn hier gelebte Demokratie bestehen würde. Denn dann würden Argumente gelten und nicht Geschenke. Die Geschenke haben bei dem jetzigen System Erfolg. Wie Du sagst, fallen viele Wähler darauf herein. Wenn Du Dich aber aktiv damit auseinander setzen musst (also auch die Verantwortung mittragen musst), sieht es anders aus.
    Die Wahl über den Flughafen in Berlin ist ein Beispiel, wie das ganze schief gehen kann. Die Menschen haben kein Interesse (gringe Wahlbeteiligung) und das Thema interessiert auch nicht so. Nebenbei herrscht Politikverdrossenheit (wieder geringe Wahlbeteiligung).
    Um zu sehen, ob gelebte Demokratie wirklich funktioniert, müsste man erst mehr Aufklärung betreiben, um den Wählern den Unterschied zu verdeutlichen. Dann müsste sich noch einiges mehr (Gesetze, Einstellungen und Verständnis) ändern, sodass sich die Wahl durch das Volk stärker in die Entscheidungen der Politik bemerkbar macht. Das ganze in einem kurzen Aufsatz zu erklären, ist nicht so einfach. Aber der Verein Mehr Demokratie e.V. erklärt dies sehr gut.

    Nicht persönlich. Die kommunalen Politiker bekomme ich auch noch mit.
     

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