Lösung für Betrügerfirmen wie a-und-m.de

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von derfiesefuchs, 16. Oktober 2002.

  1. derfiesefuchs

    derfiesefuchs New Member

  2. thebuddha

    thebuddha New Member

    wenn das mal so einfach wäre wie dort beschrieben.

    aber noch nicht mal eine kontakt-addresse - da überweise ich natürlich kein geld vorher hin - obwohl das wirklich die einzige sprache zu sein scheint, die A & M versteht.
     
  3. Harlequin

    Harlequin Gast

    Diese Site ist illegal, da sie Straftaten, wie Noetigung und Erpressung, "gewerblich" anbietet.
    Wird bestimmt bald aus dem Netz verschwinden.

    .
     
  4. maccie

    maccie New Member

    Legal, illegal, Sch********egal ;))
     
  5. derfiesefuchs

    derfiesefuchs New Member

    ivan nix will reden über seite und polizei !
     
  6. Blaubeere

    Blaubeere Active Member

    Ich denke nicht, dass das illegal ist. Die setzen auf die Wirkung subtiler Hinweise, die bei den Opfern bestimmte Assoziationen wecken. Zumindest beschreiben die das so. Moment, ich füge mal einen der Texte ein:

    ---------Schnipp---------

    stufe 1| falscher russischer hase

    der "falsche russische hase" ist ein einfacher, schlichter brief, eine letzte ultimative zahlungsaufforderung, wie sie im geschäftsalltag durchaus üblich ist. hartgesottene schuldenprofis haben von derartigen schriftstücken bisweilen ganze schubladen voll, falls sie sie nicht sowieso gleich in den papierkorb geworfen haben.

    was unterscheidet diesen brief nun von herkömmlichen zahlungsaufforderungen? was könnte den schuldner veranlassen, besagte zahlung nicht nur in erwägung zu ziehen, sondern förmlich darauf zu drängen, diese zahlung unverzüglich und in voller höhe zu leisten?

    da sind einige wenige worte, die einen stutzen lassen und gewisse rädchen im gehirn in bewegung setzen. das zentrale wort des briefes ist natürlich "russen". damit ist im schuldnergehirn sofort klar, daß es sich um eine russisch geführte inkasso-firma mit den entsprechend rüden eintreibungsmethoden handelt. aber das haben sie mit keinem wort gesagt. wenn dieses wort sogleich assoziationen wie "russen-mafia", "schuldeneintreibung per knochenbrechen", "ständige psychische und physische bedrohung" weckt, tja, das muss sich der schuldner selbst bzw. seiner krankhaft übersteigerten phantasie zuschreiben.

    die bilderzeugende macht der worte hat zugeschlagen, und sie können sich darauf verlassen, daß es kaum eine stärkere macht gibt als schreckensbilder, vorurteile oder angst von etwas, das man so häufig gehört oder gesehen hat, daß man es erstens glaubt und zweitens auch noch fürchtet. obwohl man damit niemals auch nur im entferntesten kontakt hatte, wird eine horrorvision generiert, deren plötzlich mögliches wirklichwerden, einen zu sofortigen gegenmaßnahmen zwingt. mit einem mal setzt man himmel und hölle in bewegung, um einem drohenden inferno zu entgehen.

    die entscheidenden worte sind der hinweis auf die "russen". könnte sich der schuldner hier nicht sogar erpresst fühlen, oder sich dadurch letztendlich aus seinen verpflichtungen herauswinden?

    handelt es sich etwa um eine unverhohlene drohung?
    natürlich handelt es sich um eine drohung, aber nicht so, wie man meint. worin besteht denn die drohung? darin, daß angekündigt wird, daß der vorgang an ein inkasso-büro geht? das ist keine drohung, sondern nur eine handelsübliche feststellung und allgemeiner brauch.

    wo ist die erpressung?
    genauso geht es irgendwie in richtung erpressung, aber da steht nirgends, daß hier irgendwelche unsauberen methoden zur anwendung kommen. gut, das mag sich der angeschriebene schuldner vielleicht denken oder ausmalen. aber in diesem schriftstück wird es mit keinem wort erwähnt.

    es steht nirgendwo geschrieben, daß ein inkasso-büro nur von deutschen betrieben werden darf. genausowenig gibt es ein gesetz, das einem fachmann vom inkasso-büro vorschreibt, fließend deutsch zu sprechen. und eine juristische handhabe dagegen, daß ein inkasso-büro seinen aufgaben nachkommt und schuldbeitreibung macht, gibt es erst recht nicht. mehr steht in dem brief definitiv nicht drin.

    dennoch hat die erfahrung gezeigt, daß dieser völlig korrekte geschäftsbrief bis zu 70 % aller notorischen schuldner dazu bewegt, ihren verpflichtungen unverzüglich nachzukommen. es sind eben die feinheiten, auf die es ankommt. für den wortlaut ihrer letzten schuldnererinnerung, erwarten wir lediglich eine winzige schutzgebühr, um zu wissen ob sie es wirklich ernst meinen. stufe 1 kostet sie lächerliche 50,- $/¬.

    ---------Schnapp---------

    Blaubeere
     

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