@MaCaerer: Linux über reFit auf Mac installieren?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von vulkanos, 31. Januar 2013.

  1. vulkanos

    vulkanos New Member

    System: MacBook Pro 15,4" (late 2008), 2,54 Ghz, 8 GB RAM, 10.6.8, 128 GB SSD


    Ich habe deinen diesbezüglichen Kommentar bei apfeltalk (08.12.2011) gelesen. Leider funktioniert es bei mir nicht.

    Wenn ich reFit über Neustart > alt aufrufe, erscheint immer die graue Raute aus 4 Quadraten. Der Partitionsmanager ist somit schachmatt gesetzt, weil die Frage, ob er partitionieren soll, grundsätzlich mit NO beantwortet wird.

    Lösche ich efi bzw. refit und starte neu, erscheint immer wieder diese Raute mit dem Untertitel: "Boot legacy from HD" - was auf irgendwelche Reste von Boot Camp hinweisen könnte ???

    Was auch ärgerlich ist: Linux kann nicht unter WIN 7 Prof. auf der Boot Camp Partition installiert werden. Wenn XP unter Parallels läuft, geht das sehr wohl, aber Linux läuft da seeehr seeehr langsam.
     
  2. MACaerer

    MACaerer Active Member

    Hey vulkanos
    Sorry, das ich so spät antworte, aber ich habe deinen Tread glatt übersehen. Woran es liegt, dass sich bei rEFIt nicht einrichten lässt kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Aber ich meine auch, dass es an BootCamp liegt. BootCamp simuliert ein MBR-Partitionsschema, weil Windows mit GUID und EFI nicht zurechtkommt. Daher lassen sich auch nur maximal vier Partitionen damit einrichten, also nur noch eine zusätzliche Partition, da MaxOs 10.7 und 10.8 bereits standardmäßig drei Partitionen einrichten. Ich fürchte du wirst um ein vollständige Löschung aller Partitionen und neu einrichten nicht hinwegkommen.
    Hier habe ich übrigens einen Workaround zum einrichten von Ubuntu Linux auf dem Mac gefunden:
    http://blog.erdfisch.de/2011/03/erfahrungsbericht-installation-ubuntu-1010-auf-einem-intel-mac-imac

    MACaerer
     
  3. vulkanos

    vulkanos New Member

    Hall MACaerer,

    keine Ursache und danke für den Link. Den habe ich Schritt für Schritt befolgt, bin aber nur bis zur FP-Partitionierung über reFIt gekommen. Mein MacBook Pro 15,4 (Ende 2008) hat sich konsequent geweigert, Ubuntu und Kubuntu (ältere wie neuere Distributionen) egal, ob als ISO-Image auf USB-Stick bzw. auf DVD sowie als entpackte Dateien über unetbootin auf den erwähnten Dateienträgern zu installieren. Die gängigste Fehlermeldung war "No bootable device - press any key to continue" Aber das Sytem sich hier regelmäßig aufgehängt.

    Einzig und allein openSuse 12.2 ließ sich entpackt installieren. Aber - bei Restart > alt standen aufeinmal 5 Partitionen zur Auswahl. Warum haben sie solche kryptische Namen und nicht die von mir vergebenen Bezeichungen? Die in Frage kommenden Partitionen sind der Reihe nach aufgerufen worden - nur bei einer gab es ein graphisches Desaster, Schneesturm in der Nacht, ansonsten totale Fehlanzeige bei den anderen.

    Der Autor in dem o.e. link verwendete einen iMac. Bei diesem schien es ja funktioniert zu haben. Auch auf meinem MacBook Air 13,3" (10_2008) ließ sich Kubuntu auf der kompletten Festplatte installieren. Und nicht nur das. Das Linux System konnte auch ohne Installations-DVD aktiviert werden. Seltsam war nur, dass auf der MBA-FP keine Dateien sowie auch die komplette GB-Anzahl der FP zu sehen waren. Aber wo war Kubuntu? Alles wurde wieder gelöscht, da das MBA keine Ethernet-Buchse hat und somit keine Verbindung zum Internet möglich war.

    Mir deucht, dass die Installation von Linux - ohne Windows als Gast-BS - tatsächlich geräteabhängig ist.

    Nach all diesem vergeblichen Aufwand von ca. vier Tagen ist mein Ausflug in die Welt von Thorsten Linus endgültig beendet.
     

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