Macht's gut ! Frohes Fressen !

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von MacELCH, 23. Dezember 2002.

  1. MacELCH

    MacELCH New Member

  2. Kate

    Kate New Member

    ....mach's auch gut!
     
  3. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Also ohne das Elchding siehst du viel, ähh, viel... menschlicher aus.

    *binschonweg*
     
  4. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    Sind ELCHe nicht Einzelgänger? Nur den Birken hold und der Tundra zum Draufrumtrampeln?

    Du wirst dich also von Madame ELCH trennen müssen. Rein zufällig haben wir hier in unserem Schloßpark noch ein Birkengehege frei. Ich würde da auch täglich vorbeischauen, ob alles in Ordnung ist mit den Birken ;-)

    Euch beiden ein Frohes Fest und weitere erfolgreiche Schritte Richtung Dr. und Nobelpreis!
     
  5. MacELCH

    MacELCH New Member

    Wirklich ?

    Du meinst höchstens seriöser

    Gruß

    MacELCH
     
  6. MacELCH

    MacELCH New Member

    Nein Elche sind keineswegs Einzelgänger !

    Gruß

    MacELCH
     
  7. MacELCH

    MacELCH New Member

    Danke, werde mich ranhalten - schließlich hat man ja ein paar Tage zum ausruhen bis zur Jahreswende.

    Gruß

    MacELCH
     
  8. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    seriöser ja, ja! das wars, das hat mir gefehlt im Wortschatz!
     
  9. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Ja, vor allem Nachts...
    weiß dies deine Frau?!
     
  10. maccie

    maccie New Member

    Welcher ELCH bist Du? Links, rechts? ich kann Dich ohne Gehörn nicht erkennen....

    Sei's drum, Frohes Fest Dir und Deiner Gattin, wie auch immer ;-)

    Gruß
    macCie
     
  11. charly68

    charly68 Gast

    auch noch mit k uuhhhaaaa *g*

    frohes fest wünsche ich euch beiden.
     
  12. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Oh, selbst des Nachts, das Böse schläft nie...
     
  13. quick

    quick New Member

    macelch,
    frohes fressen wünsche ich euch beiden auch

    gruss
    Q

    p.s.

    DAS SELTSAME ABENTEUER VON KNUDDELI, DEM ELCH 

    Unsere Geschichte beginnt an einem Herbstmorgen, hoch oben in den wilden Wäldern Norwegens. Noch schwallen die Nebel über dem See und am Ufer sehen wir Mutter Elch mit ihrem Jüngsten, eben unserem Knuddeli, sich angeregt unterhalten. Schleichen wir uns doch ganz vorsichtig näher, um mitzubekommen, über was die beiden da reden. Eben hören wir, wie der kleine Elch zu seiner Mama sagt: "Du Mami, wieso heisse ich eigentlich Knuddeli. Der Name ist echt bescheuert." "Eigentlich heisst du Knut", antwortete die Mutter, "aber weil du schon als kleiner Elch so niedlich warst, haben wir dich immer Knuddeli genannt." Etwas erstaunt über ihren wissbegierigen Sohn begann Mutter Elch aus dem See zu trinken. Jedoch ihr Sohn war absolut nicht zufrieden: "Gut, aber jetzt bin ich doch kein kleiner Elch mehr, jetzt könnt ihr mich ja wirklich Knut nennen."

    Mittlerweile war Vater Elch zu den beiden hingetreten. mächtig stand er da, am Ufer des Sees. Weit ragte sein Geweih und brummig war seine Stimme, als er sich einmischte: "Um ein grosser Elch zu sein, musst du erst noch etwas leisten, es genügt nicht, den liebe langen Tag zu spielen, herumzufaulenzen und deine Mutter alles für dich machen zu lassen. Du musst mir beweisen, dass du wirklich ein grosser Elch geworden bist, uns so lange nennen wir dich eben halt noch Knuddeli." Der Vater sprachs, brummte noch einmal mächtig und trabte zusammen mit der Mutter dem nahen Walde zu.

    Knuddeli stand nun allein am Wasser und hing seinen Gedanken über das eben Gesagte nach. "Was soll denn das heissen", dachte er für sich; "was muss ich denn Grosses leisten, um ein grosser Elch zu sein. Wie merkt man denn, dass ein Elch schon ein grosser Elch ist?" Und Knuddeli beschloss noch am selben Tag in die Wälder rauszuziehen und alle Tiere zu fragen, ob da einer weiss, was man tun muss, um ein grosser  Elch zu werden.

    Knuddeli war schon den ganzen Tag gelaufen und langsam taten ihm die Füsse weh. Nicht ein Tier hatte er gesehen, das er hätte fragen können. Aber - Knuddeli merkte auch nicht, dass er immer tiefer in den Wald gelaufen war, und es kam, wie es kommen musste, bald wusste unser kleiner Elch nicht mehr, wo er war. Alles war fremd, die Bäume hatten seltsame Formen, und dunkel war es in diesem Wald. Obwohl der Abend noch nicht gekommen war, schien er Knuddeli dunkler als je zuvor. Alles wurde noch fremder und irgendwie immer unheimlicher, schliesslich stand unser junger Freund ganz verlassen unter den bedrohlichen Bäumen und wusste nicht mehr ein und aus. Knuddeli fing an zu weinen. Ihr fragt mich nun sicher, ob Elche überhaupt weinen können. Jedenfalls, Knuddeli konnte es, und wir wollen froh sein darüber, denn wenn man weinen kann , ist vieles nur noch halb so schlimm. So weinte Knuddeli vor sich hin und fühlte sich allein und verloren.

    Plötzlich ertönte aus dem dunklen Wald eine tiefe Stimme: "Wer ist es, der da so weint, er macht hier seinen solchen Lärm und wagt es mich zu stören?" Aus dem Schatten der Bäume trat ein mächtiger grauer Wolf hervor. Knuddeli hatte noch nie einen so grossen Wolf gesehen und vertrauenerweckend sah er auch nicht gerade aus mit seinen fletschenden Zähnen. "Wer bist du und warum weinst du?" tönte wieder diese tiefe Stimme. "Ich heisse Knuddeli und habe mich ganz furchtbar verkaufen." "Du bist hier im Zauberwald und ganz genau in meinem Jagdrevier", entgegnete der Wolf. "Wie kommst du hierher und was willst du?" Knuddeli erzählte die ganze Gesichte: Dass er Knut heissen möchte und ein grosser Elch sein wolle - und ob der Wolf vielleicht weiss, wie man das machen müsse. 

    Der Wolf hörte sich die ganze Geschichte an und überlegte: "Schau mich an, ich bin stark und sehr gefürchtet, fast alle Tiere haben Angst vor mir. Wenn du also ein grosser Elch sein willst, musst du dafür sorgen, dass alle Angst vor dir haben." Knuddeli hört staunend zu ob der grossen Neuigkeiten und wollte eben zu seinen Fragen ansetzen - als urplötzlich der Wolf verschwunden war. Nun stand er wieder alleine in den dunklen Bäumen, von denen er immerhin wusste, dass sie zum Zauberwald gehörten.

    Wir lassen unseren Helden für eine Zeit alleine im Zauberwald und gehen nachschauen, was eigentlich Mutter und Vater Elch in der Zwischenzeit so treiben. Es ist wichtig zu wissen, dass im Zauberwald die Zeit stillsteht; so dass seit Knuddelis Weggang schon zwei Tage verstrichen waren. Davon hat der junge Elch natürlich nichts gemerkt.

    Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass Mama und Papa Elch schon in grösster Sorge waren, wo sich ihr Jüngster wohl rumtreibt. Ja - Vater Elch wurde sogar richtig grimmig: "Ich werde ihm beide Löffel langziehen", drohte er, "was denkt sich dieser Junge eigentlich so lange wegzubleiben." Mutter Elch war eher in Sorge: "Es wird ihm doch nichts passiert sein, meinem Knuddeli; er kennt doch den Wald recht gut." "Er wird irgendwo rumspielen, aber warte nur, wenn er nach Hause kommt, dann werde ich... ." Wir aber wollen gar nicht abwarten, was Papa Elch so alles wird, sondern wir gehen wieder nachschauen, wie es unserem Knuddeli im Zauberwald weiter ergeht.

    Knuddeli überlegte gerade, wie er wohl den Heimweg wieder finden würde, als wie durch Zauberhand auf einmal ein Fuchs neben ihm stand: "He He He, was macht denn ein kleiner Elch bei uns, seit wann gibt es im Zauberwald Elche, He He He!" Und Knuddeli erzählte seine Geschichte zum zweiten Mal und vergass auch nicht die Ratschläge des Wolfes zu erwähnen. Der Fuchs konnte sich vor Lachen kaum erholen: "Stark sein? Angst haben? Der Wolf ist eine Riesenpfeife, vor dem alten Knacker hat doch niemand mehr Angst. He He He, nein, nein, mein Junge; um ein Grosser zu sein, brauchst du nur eines, schlau musst du sein, vergiss den Wolf, diese Quasseltüte, wenn du schlau bist, kann dir keiner was und du kannst alle vergackeiern. "Aber ich will niemanden vergackeiern, ich möchte nur ein grosser Elch sein, damit man mich endlich Knut nennt", entgegnete der kleine Elch, etwas verwirrt. Daraufhin war der Fuchs aber so richtig eingeschnappt: "Wenn du mir nicht glaubst, dann gehst du halt zum weisen Schuhu, der wird dir das schon bestätigen, dass ich recht habe, He He He."

    "Wie komme ich zum weissen Schuhu?" erkundigte sich Knuddeli. "Alles gerade aus, bis zur grossen Höhle, ganz tief hinten wohnt er", antwortete der Fuchs - und verschwand ebenso, als ob er nie da gewesen. "Ein seltsamer Wald", murmelte Knuddeli vor sich hin, " was es hier so alles gibt; gehen wir also, den Schuhu zu suchen."

    So trabte unser Knuddeli immer tiefer und schön geradeaus weiter in den Zauberwald hinein, gespannt, wie er wohl die Höhle des weisen Schuhus finden würde. Er war noch gar nicht lange unterwegs, als er wieder angesprochen wurde: "Hey Mann, hey, wo willst denn du hin, Mann." Am Wegrand stand ein Bär. Aber was für einer! Er trug eine riesige Sonnenbrille und auf dem Kopf ein Baseball-Käppi, über das rechte Ohr hinabgezogen. "Mann, bleib ganz cool, ich tue dir nichts, Mann, ich will nur wissen, wo du hin willst." Ihr werdet es kaum glauben, aber unser Knuddeli erzählte seine Geschichte zum dritten Mal. "... und so bin ich jetzt auf dem Weg zum weisen Schuhu, nachzufragen, ob der Fuchs oder der Wolf recht hatte", schloss er seine Geschichte. "Mann, das ist echt eine megageile Geschichte, echt cool Mann", liess der Bär vernehmen, "aber das Wichtigste ist es, bei allem cool zu bleiben, gut drauf zu sein und megamässig Fun reinzuziehen. Du findest den Schuhu da vorne in der Höhle, der Alte hat zwar einen Schuss in der Socke, aber seine Höhle ist echt geil; also machs gut und nicht vergessen: Immer cool bleiben." Der Bär rückte sein Käppi noch etwas zurecht und verschwand ebenso wie seine beiden Vorgänger.

    Wieder einmal war Knuddeli allein. Aber schon hinter der nächsten grossen Tanne sah er den Eingang zur Höhle. Alles war ganz still. Selbst der Wind schien den Atem anzuhalten und aus der Höhle schimmerte ein warmes Licht. Ehrfürchtig betrat Knuddeli die Höhle und ging langsam nach hinten. Die Höhle wurde immer breiter und es  war schön warm darin. "Siehe da, wen haben wir denn hier, ist das nicht der Knuddeli, der so gerne ein grosser Knut sein möchte?" Ganz zuhinterst in der Höhle sass eine grosse Eule. Hui, der musste aber schon alt sein, sein Gefieder war schneeweiss und unter den Eulenaugen waren tiefe Ränder und Furchen. "Ich bin der weise Schuhu und ich freue mich, dass du den Weg zu mir gefunden hast, du brauchst mir nichts zu erzählen und ich weiss, was dich bedrückt. Ich weiss auch, wen du alles getroffen hast und ich kenne deine Frage." Mit diesen Worten wurde Knuddeli vom Schuhu empfangen und noch ehe er etwas sagen könnte, setzte der Alte seine Rede fort: "Du musst wissen, junger Freund, sie alle haben irgendwie Recht, der Wolf,  der Fuchs und sogar diese Trantüte von einem Discobären; all das gehört wirklich dazu ein grosser Elch zu sein, aber - Angst darf man haben, denn nur wer Angst kennt, lernt es mutig zu sein und Mut ist eine Eigenschaft, die es unbedingt braucht. Auch Schlauheit kann nichts schaden, doch ist bei aller Schlauheit ist auch die Fairness wichtig", was leider unser Fuchs noch nicht ganz begriffen hat. "Und" fuhr der Schuhu fort, "einen kühlen Kopf zu bewahren, kann manchmal sehr nützlich sein, vor allem wenn du so richtig wütend bist, da lohnt es sich oft, seinen Kopf zu gebrauchen, den hast du nämlich nicht nur dazu, dass er dein Geweih trägt. Finde selbst die richtige Mischung aus allem und dann wirst du ein richtig grosser Elch, und jedermann wird dich nur noch Knut nennen." Nach dieser langen Rede blickte der Schuhu unseren kleinen Held aus grossen Augen an: "Hast du mich verstanden?" "Ich glaube schon, aber ich werde noch viel darüber nachdenken müssen", entgegnete Knuddeli, "und vor allem weiss ich gar nicht, wie ich wieder heim komme." "Vergiss nicht, du bist im Zauberwald, du bist auch müde und wirst jetzt erst einmal schlafen; wenn du wieder aufwachst, bist du zuhause, schlaf jetzt schön und auf Wiedersehen - Knut." Der kleine Elch hörte die letzten beiden Worte aus weiter Ferne und war schon bald darauf eingeschlafen.

    Als er erwachte, war es ein heller freundlicher Tag. Erstaunt sah er sich um. Er war am gleichen See, wo er mit seiner Mutter zum ersten Mal über seinen Namen gesprochen hatte. "Knut, Knut, wo warst du denn so lange", hörte er hinter sich die Stimme seines Vaters. Als er sich umdrehte, sah er seine beiden Eltern am Wasser stehen. "Unser grosser Knut ist zurückgekommne", sprach der Vater, "nun ist alles wieder gut."

    Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass die Freude der Eltern riesengross war und es war natürlich keine Rede mehr davon, dass irgendwelche Ohren langgezogen würden. Im Gegenteil, alle Elche redeten ihn fortan nur noch mit Knut an, und das Letzte, was ich hörte, war seine Mutter: "Da geht er nun, mein grosser Knut und wird bald ein richtig grosser Elch sein, aber für mich," fuhr sie leise fort "für mich bleibt er halt mein kleiner Knuddeli."


     © by René Krebs
     
  14. charly68

    charly68 Gast

    das böse ist immer und überall :))
     
  15. quick

    quick New Member

    du auch ?

    *g*
     
  16. charly68

    charly68 Gast

  17. smilincat

    smilincat New Member

    Frohe Weihnachten, Herr und Frau Knuddeli!
    und quick
    und charly
    und mmf
    und
    und
    Guten Appetit und schoene Geschenke :)

    smilincat
     
  18. MacELCH

    MacELCH New Member

    Vielen Dank für das nette Gedicht, auch wenn es wesentlich länger als ein "normales Gedicht" ist.

    Ich habe es vorher meiner Frau vorgelesen, selbstverständlich mit verschiedenen Stimmen a la Rufus Beck (Harry Potter, für die nicht so bewanderten), wir haben uns köstlich amüsiert über Knut formerly known as the artist Knuddeli

    Gruß

    MacELCH
     
  19. Napfekarl

    Napfekarl Napfkuchen-Erfinder

    >> Frohes Fressen

    ... ist Dir bei Deinen Kochkünsten gewiß :)

    Wenn auch spät: Euch allen ein frohes Fest!

    Euer Napfekarl
     
  20. MacELCH

    MacELCH New Member

    Ich habe nur gut gegessen, angefangen mit Ente, Monster-Truthahn, Riesen-Pizza, Thailändisch-Essen-Gehen und zum Abschluß ein Fondue.

    Frohes Neues

    MacELCH
     

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