Mathematische Musik?

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von affenschwanz, 10. Oktober 2005.

  1. affenschwanz

    affenschwanz @ffenschwanzerl

    http://tones.wolfram.com

    War gestern in der NZZ. Der Wolfram, der ist ein Mathematiker und hat mit Hilfe von Befehlen (z.b. Wenn oben drei schwarze Felder kommen, dann färbe es weiss) einige Muster etc. hingekriegt.. (hab den Artikel nicht mehr im Kopf)

    und nun hat er das ganze auf Musik umgemünzt.. ->und um das Geschäft seines Lebens zu machen, verkauft er die Musik gleich auch als Ringtones :D

    :rolleyes:
    Gruss
     
  2. Apple IIGS User

    Apple IIGS User Und Mac-Anwender ;-)

    Musik ja.
    Aber Mathematik?

    Ich nutze Cubase... :D
     
  3. affenschwanz

    affenschwanz @ffenschwanzerl

    auch ist dieser Wolfram der Erfinder von Mathematica...
    Gruss
     
  4. affenschwanz

    affenschwanz @ffenschwanzerl

    ich mein Akkordeon :D
    Gruss
     
  5. TOCAMAC

    TOCAMAC Alles wird gut.

    Da fällt mir doch gleich ein Cartoon von Gary Larson ein:

    Menschen, die in den Himmel bzw. in die Hölle kommen und ihr Instrument überreicht bekommen.

    "Willkommen im Himmen. Hier ist Deine Harfe."
    "Willkommen in der Hölle. Hier ist Dein Akkordeon."

    :D :D
     
  6. graphitto

    graphitto Wanderer

    Welcher große Komponist hat doch gleich nochmal gesagt: »Musik ist die Mathematik der Seele.«? Im Ernst, es gibt einige Abhandlungen über die Zusammenhänge von Musik und Mathematik. Allein wenn man sich die beiden Grundsysteme, Noten hier, Ziffern da, anschaut wird einem einiges klar.

    gruß
     
  7. Macmacfriend

    Macmacfriend Active Member

    Der Herr Leibniz meinte mal, Musik sei eine »geheime arithmetische Übung der Seele«. War jetzt aber kein Notenschreiber, sondern mehr so ein Convenant. :)
     
  8. graphitto

    graphitto Wanderer

    Das ist gemein von dir, jetzt hier Herrn Convenants Umfang ins Spiel zu bringen. :biggrin:

    Aber der Herr Leibniz könnte das schon gewesen sein, der olle Wissenschaftl der.

    gruß
     
  9. Apple IIGS User

    Apple IIGS User Und Mac-Anwender ;-)

    Ja, richtig. :embar:
    Musik IST Mathematik.
    Ich habe da theoretische Kenntnisse. :sleep:
     
  10. Hellcat

    Hellcat New Member

    Musik und Mathematik scheint offenbar tatsächlich einen engen Zusammenhang zu haben. Allerdings fällt es mir schwer das zu glauben wenn ich meine Mathematik "Fähigkeiten" betrachte und mit (in aller Bescheidenheit) meinem musikalischen Talent vergleichen will.... :rolleyes:
     
  11. Macmacfriend

    Macmacfriend Active Member

    Du meinst, der kommt von den Leibnizkeksen? :D
     
  12. Apple IIGS User

    Apple IIGS User Und Mac-Anwender ;-)

    Z. B. Terz, Quint, Septime...
    Die haben alle einen bestimmten Abstand zueinander. Mathematisch.
     
  13. yngwerhappen

    yngwerhappen New Member

  14. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    Nun übertreibe mal nicht!
    Gottfried Wilhelm Leibnitz gilt als einer der letzten Universalgelehrten und hat mit Sicherheit viel von Musik verstanden.
    Natürlich kann/ wird Musik mathematisch erfassbar sein.
    Der von Apple ll genannte "Abstand" unseres abendländischen Tongefüges beruht auf Verhältnissen der Schwingungen —> also könnte man es mathematisch nennen
    ;-)
     
  15. iMac-Fan

    iMac-Fan New Member

    Den Abstand kann man zwar mit Mathematik darstellen jedoch nicht ohne Hilfe der Physik. Jene hat nämlich mit der Musik zusammen gesagt, dass ein Ton (Bsp: Kammerton: a/440Hz) eine Oktave höher (12 Halbtöne höher) genau doppelt so viel Schwingungen in der Sekunde haben muss (Bsp: Kammerton a eine Oktave höher: a'/880Hz). Daher lässt sich mit wenig Arithmetischen Kenntnissen die wunderbare Formel aufstellen:

    f(x)=440*2^x/12 (gelesen: f von x ist 440 mal zwei hoch x-zwölftel oder: f von x ist 440 mal die zwölfte Wurzel von zwei hoch x)

    f(x) ist die Frequenz des "neuen" Tones
    440 ist die Frequenz des "Kammertons a"
    x ist der Abstand des "neuen Tones" zum "Kammerton a" gezählt in Halbtonschritten

    Aber eine Sache kann die Mathematik damit nicht Zeigen:
    -dass es bei Musik um Gefühle geht
    -dass der Tritonus scheiße klingt
    -dass die Quarte nur bedingt ein reiner Intervall ist
     
  16. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    Schade, dass mittlerweile der KT so 43 - 44 ist. Ich mag es nicht so.
    
    kann man auch berechnen, allerdings mehr biorhythmisch, psychologisch.
     
  17. affenschwanz

    affenschwanz @ffenschwanzerl

    gibt folgendes Bild [​IMG]

    :D
    Gruss
     

    Anhänge:

  18. iMac-Fan

    iMac-Fan New Member

    @Affenschwanz:Ist mir auch recht stimmt trotzdem.

    @Rotweinfreund:Das mit der Verschiebung am Kammerton beobachte ich auch mit Sorge. Das soll ja eigentlich "heller" klingen. Wobei 444 im Moment noch recht übertrieben ist. 443 hört man eigentlich immer öfter und 440 ist schon längst ausgestorben. Ich als armer Klarinettist sollte mal lieber nix sagen und froh sein wenn ich nich transponieren muss.
     
  19. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    … als Bassist könnte ich jetzt sagen: "Mi mogt dat nix, dann treck ich de Siten bäten nüver!"
    :D
    Aber es ist wirklich nicht schön, weil schon fast ein Wettstreit besteht, welches Orchester klingt "brillanter", ich sage dazu meist "schärfer".
    Selbst bei Barock und Vorklassik wird dieselbe geschraubte Stimmung genommen (abgesehen von den Spezis).
     
  20. iMac-Fan

    iMac-Fan New Member

    Tuttischwein!
     

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