Meine Zeitung denkt sozial.

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von G R A T I S, 29. August 2005.

  1. Meine Zeitung denkt sozial.

    (...) Negative Einkommenssteuer (...) reduziert die Zahl der Sozialprogramme. Zudem würden die Kosten für den enormen Verwaltungsaufwand der Sozialhilfe stark sinken. Hinfällig würde schliesslich das System der Sozialleistungen wie Arbeitslosenversicherung, Invalidenversicherung oder Sozialhilfe. Der Ersatz aller Sozialeinrichtungen durch die negative Einkommenssteuer dürfte allerdings politisch schwierig umsetzbar sein, wäre er doch mit einem radikalen Systemwechsel verbunden. Dennoch sollte man weitere Vorteile der negativen Einkommenssteuer im Auge behalten. Mit der Zeit könnte sich damit nämlich auch ein anderes Menscheinbild durch setzen: Wer arbeitslos, alleinerziehend oder behindert ist, würde nicht mehr so schnell als "unbrauchbar" stigmatisiert. Denn niemand würde mehr Rechenschaft über seine Einkommensquelle ablegen müssen.

    [size=-2]Gelesen am 27.8.2005 in der NZZ.[/size]

    Mir gefällt daran, dass wenig profitable Berufe vor dem endgültigen aus geschützt werden könnten.

    G
     
  2. Pahe

    Pahe New Member

    Genau das habe ich 2001 der Bundesregierung/Kanzler vorgeschlagen:
    Mit eben der Begründung der Handwerkspflege als der Basis der Wirtschaft und dazu noch alle anerkennenswürdigen staatlichen Zuschüsse wie Kindergeld und Fahrtkostenpauschale (die jetzt sehr ungerecht gelöst ist) und ähnliche Zuschüsse.

    Das würde auch den Wiedereinstieg in den Beruf auch nach längerer Arbeitslosigkeit fördern. Man spart sich tausende Regelungen und Zuverdienstgrenzen. Das geht nahtlos in die Positivsteuer über.

    Das Problem dabei ist aber: Es fielen zig-Tausend Beamtenstellen weg.
     
  3. Der Bürogummi überlebt allerlei Handwerkzeug. Soweit habe ich garnicht gedacht.
     

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