Minister fallen weich

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von mallr, 22. September 2002.

  1. mallr

    mallr New Member

    Der Schriftsteller, Journalist, Kultur- und Goethe-Kritiker Ludwig Börne stellte schon vor 200 Jahren achselzuckend fest: Minister fallen wie Butterbrote, gewöhnlich auf die gute Seite. Das gilt auch für unsere Bundesminister. Müssen sie nach der Bundestagswahl ihr Amt räumen, können sich die meisten entspannt zurücklehnen.
    Welche Pension ihnen zusteht, ist allerdings nicht leicht zu errechnen: Da werden Ansprüche aus früheren Tätigkeiten als Abgeordnete von Bundes- oder Landtag angerechnet oder auch nicht (das ist je nach Bundesland verschieden), die Amtsdauer spielt eine Rolle und auch das Alter. Erstaunlich: je länger einer Minister war; desto früher steht ihm Ruhegehalt zu. Dass Rudolf Scharping seinen Ruhestand schon früher genießen kann, schmälert seine Pension nicht. Peter Struck erwirbt in seiner kurzen Amtszeit noch keine Ansprüche.

    http://finanzen.focus.de/D/DA/DAL/DAL17/dal17.htm
     
  2. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    <<Peter Struck erwirbt in seiner kurzen Amtszeit noch keine Ansprüche.>>
    Hallo, schöne Frau! Meinst Du nicht, daß er trotzdem sein Pfeifchen an einem ruhigen, trockenen, schönen Örtchen schmaucht? :))
    *kommemirjetztniemandmitruhigemörtchenoderso*
     
  3. ughugh

    ughugh New Member

    Die richtige Formulierung wäre gewesen: Er hat aus diesem Ministerposten noch keine Ansprüche erworben.

    Aber wer wird denn schon so kleinkariert sein.
     
  4. maccie

    maccie New Member

    hallo mallr,

    Wenn ein Ministeramt so wichtig wie ein hoher Manager- oder Vorstandsposten ist und die Bezahlung dieser Herren (und paar Damen) im 1-2-stelligen Millionenbereich liegt, dann sollten die Minister/Innen auch entsprechend bezahlt werden, aber auch bei Nichterfüllung ihrer Aufgaben ohne Abfindungs-/hohe Pensionsansprüche gehen müssen.

    Gruß
    maccie
     
  5. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    Meine Hand für mein Produkt! ;-))
     
  6. ughugh

    ughugh New Member

    Wer alles Zusammenrechnet dürfte nicht viel schlechter dastehen - Kohl beispielseise saß in Rund 30 Aufsichtsräten, und ich denke, unsere jetzige Truppe steht dem in nichts nach.
     
  7. mallr

    mallr New Member

    Gib mir mehr davon*grins*

    wer hat das von den Politikern denn nicht getan
    mallr
     
  8. mallr

    mallr New Member

    Aber in der Freien Wirtschaft bekomm ich kein Geld mehr wenn ich weg bin vom Fenster.
    Oder bekommst du weiter geld wenn du entlassen wirst???
    mallr
     
  9. mallr

    mallr New Member

    Welche die linke oder Rechte*lach*
    mallr
     
  10. ughugh

    ughugh New Member

    Ja - das nennt sich im allgemeinen Abfindung -> Siehe z.B. Ron Sommer.
     
  11. maccie

    maccie New Member

    Ron Sommers aller Länder vereinigt Euch

    Die haben es schon getan, Multis in jeder Hinsicht
     
  12. mallr

    mallr New Member

    Und wer gibt mir eine Abfindung??
    mallr
     
  13. iCON

    iCON New Member

    Natürlich gibts auch in der freien Wirtschaft ne Versorgung. Zum einen Abfindungen bei Geschäftsführern und Vorständen, wenn diese vor Vertragsablauf gehen müssen und zum anderen Pensionszusagen der Gesellschaft zur Altersversorgung. Und das ist auch GUT so (über die Höhe und Gestaltung der Versorgung in einigen Fällen kann man sicher streiten).
     
  14. mallr

    mallr New Member

    Aber ich als einfacher Arbeiter muß dafür selber aufkommen.
    Und wenn ich später mal gehen muß bekomm ich keine Abfindung und kann sehen
    wie ich klar komme.
    Was heißt das für mich im Alter???
    Zum sozi gehen???
    Denn auf die Rente kannst du doch auch nicht mehr zählen:-(((
    mallr
     
  15. maccie

    maccie New Member

    Richtig, Abfindungen gibt es nur bei Massenentlassungen und beim Vorhandensein eines Betriebsrates, wenn Du nach vielen Jahren Malochens rausfliegt, kriegste nicht mal einen feuchten Händedruck.
    Das ist eben letzendlich eine Systemfrage, die wenigen wirtschaftlich Mächtigen haben die Entscheidungsgewalt über Millionen Menschen.
     
  16. iCON

    iCON New Member

    Wieso kommst du selber dafür auf? So weit ich informiert bin, zahlt der Arbeitgeber 50 Prozent der Rentenversicherungsbeiträge. Die meisten Arbeitnehmer sind bei kleinen und mittelständischen Unternehmen beschäftigt. Da von "wenigen Mächtigen" zu sprechen geht wohl an der Realität eindeutig vorbei. Wenn es so einem Betrieb wirtschaftlich schlecht geht, müssen eben manche gehen. Ich denke, dass würden auch die machen, die dies immer so lautstark kritisieren, wenn sie einen eigenen Betrieb hätten. Keine Frage, dass das für die Betroffenen in vielen Fällen dramatische Folgen hat. Aber die Alternative heißt, den ganzen Laden dicht zu machen, weil er dann nicht mehr wettbewerbsfähig ist.
     
  17. mallr

    mallr New Member

    Super und davon soll ich dann Leben ja??
    Ohne Private Vorsorge läuft doch nichts.
    Und wie der Name schon sagt muß ich die Privat also selber
    machen.Denn wenn ich mal in Rente gehe gibt es wahrscheinlich eine
    Einheitsrente von 300 EURO.
    Wenn man dann aber die Kosten für Lebensunterhalt, Miete , Steuern dagegenrechnet
    reicht das doch lange nicht um die laufenden Kosten zu decken.
    mallr
     
  18. iCON

    iCON New Member

    Nicht nur Du, sondern wir alle müssen zusätzlich privat vorsorgen für später, insofern bist Du kein Einzelschicksal. Ist auch keine Frage, dass dies das Portemonnaie belastet, aber wenn Du eine bessere Idee hast, wie man die ansteigende Zahl von Renten bei gleichzeitig sinkender Zahl von Beitragszahlern finanzieren soll, dann bin ich jedenfalls gespannt drauf.
     
  19. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    <<Gib mir mehr davon*grins*>>
    Abwarten! *gg*
     
  20. Rotweinfreund

    Rotweinfreund + Jevers Liebhaber

    Ist doch klar: kommt auf die Sitzverteilung an! Man sollte da keinen Unterschied zwischen Regierung und Opposition machen! Aber die Damen und Herren würden dann ganz schnell (vor einer Sommerpause) ein Gesetz verabschieden, daß ihnen der Verlust einer Hand als Arbeitsunfall angerechnet wird und eine 100%-ige Berufsunfähigkeit bedingt.
     

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