Mit 24 noch Bass-Spielen anfangen?

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Schnuffel, 6. Juni 2005.

  1. Schnuffel

    Schnuffel Proletenhanswurscht

    Hallö!

    Mal an die Gitarristen/Bassisten hier im Forum:

    Ist man mit 24 zu alt um damit anzufangen? Und tut man sich mit nem Bass leichter als mit ner Gitarre?

    Und: Kann ich nen E-Bass an nem normalen Gitarrenverstärker anschließen? Oder gibt' da spezielle für E-Bässe?

    Und wieviel sollte man für nen Anfänger-E-Bass ausgeben? Reicht da zum Reinschnuppern schon ein 180€-Ibanez-Teil aus? Oder sollte es gleich was besseres sein?

    Grüße Schnuffel
     
  2. Kay-Uwe

    Kay-Uwe New Member

    mit 24 zu ALT??????????????????

    Was soll ich denn da sagen :heul:

    um ein Instrument zu lernen ist man NIE zu alt!!! /(Spiele zwar nur Gitarre und keinen Bass.... üben-üben-üben) :)
     
  3. mymy 13

    mymy 13 New Member

    Also ich habe mal Bass gespielt, ihn an einen Gitarren Verstärker angeschlossen; das war keine lange Spielfreude und teuer.

    Finde 24 überhaupt nicht zu spät, es ist allerdings mehr ein Unterstützungsinstrument, man muß da schon Enthausiasmus mitbringen. Alleine spielen ist etwas langweilig, bin deswegen später auf Gitarre umgestiegen. In einer Band machts allerdings richtig spaß.

    Gute Bässe haben die gleichen Hersteller, wie die von E-Gitarren (ich hatte Fender und den Beatle Bass von Höfner).

    Ich würde auch erstmal mit einem günstigen Teil anfangen, aber nicht an die Stereoanlage anschließen, s.o.!;)
     
  4. yngwerhappen

    yngwerhappen New Member

    willst, dann ist das kein problem. für einfaches gedudel was im radio läuft braucht man auch keine noten. bass spielen ist im verhältnis zu leadinstrumenten wie gitarre oder keyboard sehr einfach.

    allerdings für newrock bräuchstest du auch nichtmal mal wissen was nen gitarren-solo ist;-)

    ich trete meinen 6-saitigen bass wiederum bald in die tonne, da es neben der arbeit schwierig ist nicht-mainstream mucke zu machen. ich finde weder leute für fusionjazz noch für progressive metal.

    guck dir mal die bands an mit älteren semestern auf stadtfesten an. die spielen meistens blues oder einfachen funk. alles andere ist neben der arbeit auch nicht so einfach.
     
  5. yngwerhappen

    yngwerhappen New Member

    also so nen ibanez bass reicht aus. es gibt glaub ich mittlerweile auch gute andere einsteigerbässe. kleine verstärker gibts auch schon günstig, aber mit ner band braucht man dann schon wieder mehr leistung und das kann ins geld gehen.

    hab hier noch nen hässlichen selten benutzten torque basscombo in der ecke mit 50 w!?. bei interesse günstig abzugeben.

    hab meinen 350 w swr combo zum üben im wohnzimmer. :-D
     
  6. iGelb

    iGelb New Member

    Hi Schnuffel,

    ich habe vor einem halben Jahr (mit 30) angefangen Bass zu lernen. Eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Macht ungeheuer Spaß und beruhigt - besser als Yoga. Ich habe den Bass gewählt, weil meine Kumpel alle Gitarre spielen. Und hey, auf einmal bin ich extrem beliebt. Bassisten suchen sie alle. Ich habe mir als Einsteigermodell einen Fender Mexico Precision Bass gekauft - einfach weil ich das Teil so genial fand. Mein Tipp: kauf den Bass, in den du dich verguckst, auch wenn er teurer ist. Einen Bassverstärker (olles Ding) habe ich geschenkt bekommen, brauchst du aber am Anfang nicht. Gitarrenverstärker tut's auch. Zum Üben zuhause habe ich ein Effektgerät mit Kopfhörerausgang (Digitech BP 80), das schont die Nerven der Nachbarn und du kannst dir die Drums aufs Ohr legen. Dazu ein drahtloser Kopfhörer, zum Üben ideal. Auf www.bassmasta.net gibt's so gut wie alle Songs, die einen Anfänger interessieren, als Tabulatur. Noten lesen kann ich auch nicht. Es gibt auch schöne Songs für Solo-Bass, zum Beispiel »Moon over Bourbon Street« von Sting.

    Also Schnuffel: Hau rein!
     
  7. donald105

    donald105 New Member

    24 - kurz vor der rente - ;)
    Ich glaub das einzige für was man mit 24 zu alt ist ist klassisches ballett.
    Mach hinne!
    :eek:)
     
  8. MK-P66

    MK-P66 Waschechter Applefan

    Mit 24 zu alt, das haut mich jetzt auch um.

    Hab mit knapp 25 Trompete (klassisch) angefangen. Mit der richtigen Einstellung und dem richtigen Übepensum schafft man mindestens genauso viel wie die Kleinen.

    Mit dem Alter hat man den Vorteil, daß man genau weiß, was man will.

    Michael
     
  9. Schnuffel

    Schnuffel Proletenhanswurscht

    Hässlich von der Optik her oder hört der sich kacke an? ;)

    Und wie günstig ist günstig?

    Als eBass hab ich mir sowas vorgestellt:
    http://www.thomann.de/artikel-170749.html?sn=6071f8747779b523ef4d34edcca02cb1

    Kennt den jemand?
     
  10. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Ich finde mit 24 sollte man sich langsam mit Bybass-Spielen vertraut machen.

    :augenring
     
  11. TOCAMAC

    TOCAMAC Alles wird gut.

    Willkommen im Himmel. Hier ist Deine Harfe.
    Willkommen in der Hölle. Hier ist Dein Akkordeon.


    :teufel:
     
  12. yngwerhappen

    yngwerhappen New Member

    also ich habe im ohr, dass yamaha nen gutes preis/ leistungsverhältnis bietet. schöner wäre es, wenn du den bass mal antesten könntest.

    zum einstieg kannst du aber bestimmt nicht viel falsch machen. viele geben schon nach kurzer zeit auf und da ist es besser wenn mehr draus wird sich dann nochmal später was besseres zu holen.

    du könntest dich auch mal an nen bass-lehrer wenden, wo der dir dann nen bisschen was erklären kann. mal ne kostenlose schnupperstunde nehmen;-) oder in ein musikgeschäft vor ort gehen. die haben meist eh nur einsteigerbässe.
     
  13. yngwerhappen

    yngwerhappen New Member

    also ich habe im ohr, dass yamaha nen gutes preis/ leistungsverhältnis bietet. schöner wäre es, wenn du den bass mal antesten könntest.

    zum einstieg kannst du aber bestimmt nicht viel falsch machen. viele geben schon nach kurzer zeit auf und da ist es besser wenn mehr draus wird sich dann nochmal später was besseres zu holen.

    du könntest dich auch mal an nen bass-lehrer wenden, wo der dir dann nen bisschen was erklären kann. mal ne kostenlose schnupperstunde nehmen;-) oder in ein musikgeschäft vor ort gehen. die haben meist eh nur einsteigerbässe.

    von meinem hässlichen basscombo könnte ich morgen mal nen foto machen. hat mal 500 DM gekostet. hatte ich ne session mit meinem zahnarzt in seiner praxis mit sax, drums und keyboard und das teil war laut genug. hat mich irgendwie gewundert:)
     
  14. rollercoaster

    rollercoaster New Member

    Schnuffel - fang an!

    Kaufe dir bitte keine Gitarre, die du nicht in der Hand gehalten hast. Mache den Kauf nicht jetzt schon von einem bestimmten Fabrikat abhängig- schaue bei seriösen Händlern nach unverbastelten, gebrauchten Bässen, die meistens höherwertiger und nicht teurer sind als das, was du momentan neu kaufen willst.
    Gebrauchte Saiteninstrumente sind meistens eingespielt, der Hals und das Griffbrett "flutschen" besser, will sagen, daß die Greifhand komfortabler arbeiten kann.

    Ich selber spiele keinen Baß aber mein Sohn seit ca. 3 Jahren. Er ist saugut (Vaterstolz) und hat durch das Baßspielen mächtig Selbstvertrauen gewonnen. Nebenbei hat er erfahren, daß permantes Üben zum Erfolg führen kann.

    Einen Gitarrencombo (Fender Champ) haben wir bisher mit ins Ferienhaus genommen, paßt in den Kofferraum und reicht aus, wenn man nicht nur mit Kopfhörer üben will. Aber - zuerst ist der Baß wichtiger als der Amp, da man sich auf sein Instrument einspielt, einen Amp kann man auswechseln ohne das Spielgefühl zu verlieren.

    Mit dem Fortschritt kommen auch neue, anspruchsvollere Ziele. Bei meinem Filius waren es vor ca. 2 Jahren die Herren Victor Wooten und Stu Hamm, letzterer stand unvermittelt vor meinem Sohn und hörte seine eigenen Stücke, ohne selbst einen Finger zu rühren ;-)

    Also gib Gas - es macht Spas !
     

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  15. Schnuffel

    Schnuffel Proletenhanswurscht

    Hmm, ich war heute früh mal in einem Musikgeschäft. Die hätten einen Ibanez eBass für 185€ da. Und nen 20W Peavey-Verstärker für um die 110 Öcken. Soll für den Anfang ganz gut sein. Leider hat der Bass nur passive Tonabnehmer, soll wohl bei fortgeschrittenen Spielern dann nicht so toll sein. Aber es heißt ja nicht dass sie man in 1 oder 2 Jahren nicht nen neuen Bass kaufen kann und den alten dann eben weggibt. Und wegen nem Verstärker: Klar reicht ein 20W-Teil nicht für Bandproben aus, aber mit ner Band wird's ja die erste Zeit eh nix werden, ich sollte wohl erstmal für mich alleine gescheit üben. Mir geht's darum dass ich nen Verstärker hab den ich unter der Woche mit in meine Studentenbude schleppen kann und der nen Kopfhörerausgang hat. Ich hab keinen Bock so einen 25kg-Brocken rumzuschleppen. Außerdem füllt der wahrscheinlich meinen Golf-Kofferraum auch gut aus. ;)

    Hmm, ich brauche jetzt also mal ein paar Ratschläge ob ein eBass mit passiven Tonabnehmern für den Anfang auch reicht. Oder lieber die 65€ drauflegen und den Yamaha nehmen?! (Den gibt's allerdings nicht hier in Würzburg, sondern nur in Bamberg)

    Gruß Schnuffel
     
  16. D3000

    D3000 New Member

    ob aktive oder passive tonabnehmer ist keine qualitätsfrage, sondern eher eine geschmacksfrage.

    und mache nicht den fehler bass zu spielen, weil du meinst es sei einfacher als gitarre. ist es nämlich nicht. spätestens, wenn du die allerersten schritte hinter dir hast un din einer band o.ä. spielen willst dreht sich das ganze um, weil man auf dem bass doch wesentlich exakter als auf der gitarre spielen musst, damit es sich nach was anhört.
     
  17. macKnall

    macKnall Halbtagsphilosoph

    Bei dem bin ich aber schon skeptisch. Hat bei den Watten eine Null zu wenig. Wenn es Dir bei einem Slap auf die Saite nicht die Eier in die Horizontale bläst, wird das nix…

    Ansonsten: ich war dreissig, als ich mit dem E-Bass begann.
     
  18. iGelb

    iGelb New Member

    Hi Schnuffel again,

    wozu brauchst du einen Aktivbass? Ich finde die klassischen Bässe (P-Bass, Jazz-Bass, etc.), die »passive Tonabnehmer« (gibt's das Wort überhaupt?) haben viel stylisher, eigentlich alle Basslegenden haben damit gespielt.

    Wenn du erst einmal allein mit Kopfhörer üben willst, brauchst du für den Anfang gar keinen Verstärker. Ein Digi-Gerät (wie z. Bsp. das hier ) mit Kopfhörerausgang reicht völlig. Du hast dann auch verschiedene Drum-Patterns und alle Effekte, die ein Aktiv-Bass dir bietet (+ viel mehr) gleich mit. Und das Teil ist so groß wie 2 Päckchen Butter. Einen Verstärker für »lautes« Proben und den Bandraum kannst du dir irgendwann gebraucht kaufen.

    Was den Bass angeht: Nimm den, der dir emotional am meisten zusagt. Klampfe im Geschäft drauf rum und hör auf dein Herz. Aktiv, passiv, Yamaha, Ibanez, Fender, ist alles egal. Das Ding muss zu dir passen.

    Hau rein!

    (Mein Bass im Anhang, direkt neben der Gitarre)
     

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  19. Schnuffel

    Schnuffel Proletenhanswurscht

    Also... Morgen früh werde ich wohl zuschlagen.

    Den 20W-Amp, Kabel & Tasche hab ich mir schon ausgesucht.

    Jetzt hab ich nur noch die Auswahl zwischen:
    - Ibanez GSR180 (185€)
    - Squier Jazzbass Standard (285€)
    - Ibanez SR300 (gebraucht; 345€)
    - Tanglewood Peacemaker II (gebraucht; 270€)
    - Tanglewood Peacemaker I (gebraucht; knapp über 300€)

    Der Rest ist zu teuer.

    Den Peacemaker I find ich am schicksten. Sieht ungefähr so aus: http://www1.mipa-award.de/ebass2.jpg

    Und einen anderen gibt's noch, der ist glaub ich von Ken Rose. Bei dem sind Hals und Korpus aus einem Stück. Kostet aber auch so um die 350€. Find ich fast zu viel für den Anfang. Sieht aber fast noch besser aus als der Peacemaker I. Aber nach dem Aussehen sollte man wohl nicht gehen... ;)
     
  20. Schnuffel

    Schnuffel Proletenhanswurscht

    Achja: Kann man bei gebrauchten eBässen etwas falsch machen? Kann bei den Dingern außer bei den Tonabnehmern oder den Saiten irgendetwas kaputt gehen? Und überhaupt: Im Internet hab ich so gut wie garnix über die Firma Tanglewood rausbekommen, außer dass sie wohl aus Großbritannien kommt und keine Homepage hat. Zu riskant?!
     

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