Mit OS X Barbietasche schneller leer ?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von macstuhli, 24. Oktober 2001.

  1. macstuhli

    macstuhli New Member

    Seit dem Update auf OS X 1.1 zeigt
    die Batterieanzeige meiner Barbietasche
    (I Book 366 ) max. 3,5 Std Arbeitszeit an.
    Vor dem Update max. 4,5 Std.
    Nach ca. 2 Std arbeiten ist dann meist Feierabend.
    Batterie wird nur nach vollständiger Entleerung geladen.
    Frage : Liegt es am Akku oder am Betriebssystem ?
     
  2. Patrick Peters

    Patrick Peters New Member

    Ich hab letztens mal gehört das OS X den Akku stärker belastet, weiß aber nicht ob was dran ist, und wenn im welchen Maße dies geschieht...

    Gruß Patrick
     
  3. mackevin

    mackevin Active Member

    Hast Du zufällig mehr Arbeitsspeicher instaliert?

    Ich habe auch seit einiger Zeit das Phänomen des Leistungsabfalls des Akkus beobachtet . Auf auf die Gefahr hin, daß "neZZie" wieder motzt, poste ich hier ´mal alles, was ich an Infos aus dem Netz gezogen habe.

    Was für Handy Akkus gut ist, kann ja für Apples Akkus nicht schlecht sein:

    Auffrischen

    Läßt die Kapazität des Akkus im Laufe der Zeit nach, kann sie durch Auffrischen wiederhergestellt werden: Akku restlos entladen (am besten unter Last, also beim Telefonieren), vollständig aufladen und diesen Vorgang mehrmals wiederholen. Mit jedem Durchgang wird die Leistungskraft wieder besser. Es gibt Ladegeräte mit einer Auffrischfunktion, ebenso bieten einige Händler Auffrischkuren an.

    ( http://www.handycheats.de/seiten/akkupflege.html#ueberladung )
    ( hier steht das gleiche nochmal, vermutlich gleiche Quelle:

    http://www.m-d-s.de/wissen/akkus.html )

    Quintessens?

    Der Li-Ion hat sich einen starken Marktanteil bei tragbaren Geräten erobert,
    welche einen geringen Formfaktor verlangen. Das erfolgreichste und
    beliebteste Einsatzgebiet ist bei Handys und Notebook Computern.
    Wegen der schnellen Alterung ist der Li-Ion besser für Anwendungsbereiche
    mit hektischen Bedienungserfordernissen geeignet. Bei höheren Stromanforderungen und Anwendungen mit regelmäßigen vollständigen Entladungen schneidet der Li-Ion dagegen schlechter ab. Typische Anwendungsbereiche, in denen der Li-Ion weniger geeignet ist, sind elektrische Werkzeuge (Powertools), Defibrillators und Funkgeräte.

    Ein weiterer Bereich, in dem die Li-Ion nicht überzeugend ist, sind Gebiete mit nur gelegentlichem Energiebedarf. Wird zum Beispiel ein Laptop Computer hauptsächlich am Stromnetz betrieben, altert der Li-Ion dennoch genau so
    schnell, und der Akku wird nicht wirtschaftlich genutzt. Für solche Anwender
    könnten andere Akkuchemien wirtschaftlicher sein. Hohe Temperaturen in einigen Laptops können ebenfalls zum vorzeitigen Versagen des Li-Ion führen. Feldtests haben jedoch ergeben, daß Li-Ionen Akkus im Bezug auf Wärmeempfindlichkeit sich besser verhalten als NiMH Akkus.

    ( http://www.buchmann.ca/Article5-page5-german.asp )

    Gegenüber anderen wieder aufladbaren Batterien mit Nickel-Cadmium- oder Nickel-Metallhydrid-Zellen liefern Lithium-Ionen-Akkus höhere Spannungen und leiden nicht unter dem so genannten Memory-Effekt. Dieser führt nach einiger Zeit zu einem starken Abfall der Batterieleistung. Der Handynutzer kann diesem ein wenig entgegenwirken, wenn er den Akku erst nach vollkommener Entladung wieder an die Steckdose anschließt. Doch auch Lithium-Ionen-Akkus haben eine begrenzte Lebensdauer, da sich mit der Zeit Lithium-Verbindungen auf der negativen Elektrode ablagern und somit nicht mehr die volle Leistung nach dem Aufladen geliefert werden kann.

    Bisher wandern während des Betriebs Lithium-Ionen von der positiven Elektrode durch einen organischen Elektrolyten zu einer negativen Elektrode aus Graphit. Dort werden die einzelnen Ionen eingelagert, und es bilden sich
    Lithium-Kohlenstoff-Verbindungen. Beim Ladevorgang werden die Lithium-Ionen wieder freigesetzt und bewegen sich zum Ausgangspunkt. Statt einer Graphit-Elektrode verwendeten die französischen Forscher nun ein bis fünf Nanometer kleine Teilchen aus Kobalt-, Nickel- oder Eisenoxid, die gleichmäßig auf einer Oberfläche verteilt sind. In ihren Versuchen zeigte sich, dass bei gleicher Größe der Elektroden eine bis zu sechs Mal größere Ladungskapazität als mit Graphit-Elektroden erreicht werden konnte. Zudem erwies sich die Entladung als vollständig reversibel.

    ( http://www.hhipg.de/deutsch/news/html/hauptteil_2235.html )

    Gruß
    mackevin
     
  4. Giadello

    Giadello New Member

    Nur eine Idee:
    Wenn' s dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis. der Apple-User baut sich noch einen Ram-Riegel in seinen Mac und schaltet den Virtual Memory ab. Unter OS 9 geht das, ist sogar empfohlen. Unter X geht das nicht, da das darunterliegende UNIX nu mal eine andere Speicherverwaltung besitzt. X lagert also zwangsläufig aus - die Festplatte müßte also in summa mehr Zugriffe verzeichnen als unter einem OS 9 ohne VM. Und das zehrt ein wenig am Akku. Denk ich mir so.
     
  5. GeorgStieler

    GeorgStieler New Member

    Sehr gut möglich, dass das mit Mac OS X zusammenhängt. Zu einer früheren Version habe ich einmal gelesen, dass es die für Notebooks wichtigen Features zum Stromsparen (Bildschirm- und Prozessorsteuerung) noch nicht draufhabe. Gut möglich, dass das bei 10.1 immer noch der Fall ist, die Infrarotschnittstelle am PB Ti z. B. wird damit anscheinend auch noch nicht unterstützt.
     
  6. Giadello

    Giadello New Member

    Noch habe ich 10.1 nicht *schnüff*, aber wenn ich mich recht an 10.03/4 erinnere, waren die rudimentären Funktionen wie Festplattenschlummer und Bildschirmabschaltung schon vorhanden.
    Viel mehr Möglichkeiten gibbet da nicht mehr, außer natürlich den Proz-Takt runterschrauben. OS 9 kann es, bei 10 kann ich es nur vermuten, will für ein Fehlen aber nicht meine Pranken ins Feuer legen ;) ...
     
  7. macstuhli

    macstuhli New Member

    Danke für die Hinweise.
    Durch eigene Tests meine ich festgestellt zu haben,
    dass OS X 1.1 das I Book nicht wirklich schlafen legt.
    OS X scheint tief im Innern des Computers weiter zu werkeln,
    denn unter OS 9.2 hält mein Akku bedeutend länger (ca 1Std.).
     
  8. sternenacht

    sternenacht New Member

    hi,
    das haengt wirklich mit dem unix-kernel zusammen.
    wenn du mal eine weile genau auf dein ibook hoerst, wirst du merken, dass da deutlich mehr action ueber die festplatte laeuft, auch wenn du nix tust. das ist betriebssystembedingt nicht zu aendern. dazu kommt auch noch dass das unix-system multitasking-faehig ist und entsprechend eigentlich immer was zu tun hat, auch wenn das ganze system zu schlafen scheint. du kannst ja mal zum spass im terminal-fenster den befehl top ausfuehren, dann siehst du was sonst noch so werkelt im hintergrund.

    greetz

    holger
     
  9. macstuhli

    macstuhli New Member

    Seit dem Update auf OS X 1.1 zeigt
    die Batterieanzeige meiner Barbietasche
    (I Book 366 ) max. 3,5 Std Arbeitszeit an.
    Vor dem Update max. 4,5 Std.
    Nach ca. 2 Std arbeiten ist dann meist Feierabend.
    Batterie wird nur nach vollständiger Entleerung geladen.
    Frage : Liegt es am Akku oder am Betriebssystem ?
     
  10. Patrick Peters

    Patrick Peters New Member

    Ich hab letztens mal gehört das OS X den Akku stärker belastet, weiß aber nicht ob was dran ist, und wenn im welchen Maße dies geschieht...

    Gruß Patrick
     
  11. mackevin

    mackevin Active Member

    Hast Du zufällig mehr Arbeitsspeicher instaliert?

    Ich habe auch seit einiger Zeit das Phänomen des Leistungsabfalls des Akkus beobachtet . Auf auf die Gefahr hin, daß "neZZie" wieder motzt, poste ich hier ´mal alles, was ich an Infos aus dem Netz gezogen habe.

    Was für Handy Akkus gut ist, kann ja für Apples Akkus nicht schlecht sein:

    Auffrischen

    Läßt die Kapazität des Akkus im Laufe der Zeit nach, kann sie durch Auffrischen wiederhergestellt werden: Akku restlos entladen (am besten unter Last, also beim Telefonieren), vollständig aufladen und diesen Vorgang mehrmals wiederholen. Mit jedem Durchgang wird die Leistungskraft wieder besser. Es gibt Ladegeräte mit einer Auffrischfunktion, ebenso bieten einige Händler Auffrischkuren an.

    ( http://www.handycheats.de/seiten/akkupflege.html#ueberladung )
    ( hier steht das gleiche nochmal, vermutlich gleiche Quelle:

    http://www.m-d-s.de/wissen/akkus.html )

    Quintessens?

    Der Li-Ion hat sich einen starken Marktanteil bei tragbaren Geräten erobert,
    welche einen geringen Formfaktor verlangen. Das erfolgreichste und
    beliebteste Einsatzgebiet ist bei Handys und Notebook Computern.
    Wegen der schnellen Alterung ist der Li-Ion besser für Anwendungsbereiche
    mit hektischen Bedienungserfordernissen geeignet. Bei höheren Stromanforderungen und Anwendungen mit regelmäßigen vollständigen Entladungen schneidet der Li-Ion dagegen schlechter ab. Typische Anwendungsbereiche, in denen der Li-Ion weniger geeignet ist, sind elektrische Werkzeuge (Powertools), Defibrillators und Funkgeräte.

    Ein weiterer Bereich, in dem die Li-Ion nicht überzeugend ist, sind Gebiete mit nur gelegentlichem Energiebedarf. Wird zum Beispiel ein Laptop Computer hauptsächlich am Stromnetz betrieben, altert der Li-Ion dennoch genau so
    schnell, und der Akku wird nicht wirtschaftlich genutzt. Für solche Anwender
    könnten andere Akkuchemien wirtschaftlicher sein. Hohe Temperaturen in einigen Laptops können ebenfalls zum vorzeitigen Versagen des Li-Ion führen. Feldtests haben jedoch ergeben, daß Li-Ionen Akkus im Bezug auf Wärmeempfindlichkeit sich besser verhalten als NiMH Akkus.

    ( http://www.buchmann.ca/Article5-page5-german.asp )

    Gegenüber anderen wieder aufladbaren Batterien mit Nickel-Cadmium- oder Nickel-Metallhydrid-Zellen liefern Lithium-Ionen-Akkus höhere Spannungen und leiden nicht unter dem so genannten Memory-Effekt. Dieser führt nach einiger Zeit zu einem starken Abfall der Batterieleistung. Der Handynutzer kann diesem ein wenig entgegenwirken, wenn er den Akku erst nach vollkommener Entladung wieder an die Steckdose anschließt. Doch auch Lithium-Ionen-Akkus haben eine begrenzte Lebensdauer, da sich mit der Zeit Lithium-Verbindungen auf der negativen Elektrode ablagern und somit nicht mehr die volle Leistung nach dem Aufladen geliefert werden kann.

    Bisher wandern während des Betriebs Lithium-Ionen von der positiven Elektrode durch einen organischen Elektrolyten zu einer negativen Elektrode aus Graphit. Dort werden die einzelnen Ionen eingelagert, und es bilden sich
    Lithium-Kohlenstoff-Verbindungen. Beim Ladevorgang werden die Lithium-Ionen wieder freigesetzt und bewegen sich zum Ausgangspunkt. Statt einer Graphit-Elektrode verwendeten die französischen Forscher nun ein bis fünf Nanometer kleine Teilchen aus Kobalt-, Nickel- oder Eisenoxid, die gleichmäßig auf einer Oberfläche verteilt sind. In ihren Versuchen zeigte sich, dass bei gleicher Größe der Elektroden eine bis zu sechs Mal größere Ladungskapazität als mit Graphit-Elektroden erreicht werden konnte. Zudem erwies sich die Entladung als vollständig reversibel.

    ( http://www.hhipg.de/deutsch/news/html/hauptteil_2235.html )

    Gruß
    mackevin
     
  12. Giadello

    Giadello New Member

    Nur eine Idee:
    Wenn' s dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis. der Apple-User baut sich noch einen Ram-Riegel in seinen Mac und schaltet den Virtual Memory ab. Unter OS 9 geht das, ist sogar empfohlen. Unter X geht das nicht, da das darunterliegende UNIX nu mal eine andere Speicherverwaltung besitzt. X lagert also zwangsläufig aus - die Festplatte müßte also in summa mehr Zugriffe verzeichnen als unter einem OS 9 ohne VM. Und das zehrt ein wenig am Akku. Denk ich mir so.
     
  13. GeorgStieler

    GeorgStieler New Member

    Sehr gut möglich, dass das mit Mac OS X zusammenhängt. Zu einer früheren Version habe ich einmal gelesen, dass es die für Notebooks wichtigen Features zum Stromsparen (Bildschirm- und Prozessorsteuerung) noch nicht draufhabe. Gut möglich, dass das bei 10.1 immer noch der Fall ist, die Infrarotschnittstelle am PB Ti z. B. wird damit anscheinend auch noch nicht unterstützt.
     
  14. Giadello

    Giadello New Member

    Noch habe ich 10.1 nicht *schnüff*, aber wenn ich mich recht an 10.03/4 erinnere, waren die rudimentären Funktionen wie Festplattenschlummer und Bildschirmabschaltung schon vorhanden.
    Viel mehr Möglichkeiten gibbet da nicht mehr, außer natürlich den Proz-Takt runterschrauben. OS 9 kann es, bei 10 kann ich es nur vermuten, will für ein Fehlen aber nicht meine Pranken ins Feuer legen ;) ...
     
  15. macstuhli

    macstuhli New Member

    Danke für die Hinweise.
    Durch eigene Tests meine ich festgestellt zu haben,
    dass OS X 1.1 das I Book nicht wirklich schlafen legt.
    OS X scheint tief im Innern des Computers weiter zu werkeln,
    denn unter OS 9.2 hält mein Akku bedeutend länger (ca 1Std.).
     
  16. sternenacht

    sternenacht New Member

    hi,
    das haengt wirklich mit dem unix-kernel zusammen.
    wenn du mal eine weile genau auf dein ibook hoerst, wirst du merken, dass da deutlich mehr action ueber die festplatte laeuft, auch wenn du nix tust. das ist betriebssystembedingt nicht zu aendern. dazu kommt auch noch dass das unix-system multitasking-faehig ist und entsprechend eigentlich immer was zu tun hat, auch wenn das ganze system zu schlafen scheint. du kannst ja mal zum spass im terminal-fenster den befehl top ausfuehren, dann siehst du was sonst noch so werkelt im hintergrund.

    greetz

    holger
     

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