MP3 in ACC // welche Quali?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von HZE72, 30. Mai 2004.

  1. HZE72

    HZE72 New Member

    ich hab mich jetzt endlich dazu entschlossen, meine 21 GIG MP3s in ACC zu konvertieren. jetzt die frage: alle MP3s sind 192 kbit, langen da die 128 kbit in ACC? oder muss ich bei ACC ebenfalls auf 192 kbit gehen? was sind eure erfahrungswerte, tips, etc.?
     
  2. Borbarad

    Borbarad New Member

    Erstmal Falsch! Konvertieren bringt nüscht.

    So, es gibt 2 Punkte

    a) Wie gut sind deine Ohren?

    b) Weche Art vom Musik hörst du?

    Wenn du neue moderne Musik hörst, ist die eh durch die Musikbearbeitung so liniar komprimiert, das man x<192 wählen kann.

    Ist die Musik jedoch älter(so 70er) oder Klassik sind x>192 zu Empfehlen.

    Ich rippe in 256 Kbit AAC.

    B
     
  3. HZE72

    HZE72 New Member

    du meinst mit 'bringt nix' also den platzbedarf? also bei 128 wirds kleiner in ACC, wenn ich natürlich auf 192 hochgeh, dann isses daselbe. hm... also warum dann überhaupt das ganze ACC wenn sich am platzbedarf nix ändert?!
     
  4. gratefulmac

    gratefulmac New Member

    Bei gleicher Kbit- rate nimmt AAC weniger Platz ein als mp3-files benötigen,
    du kannst also durch das konvertieren von mp3 in AAC einigen Platz auf der Harddisc schaffen.
     
  5. mac_the_mighty

    mac_the_mighty New Member

    AAC würde was bringen, wenn Du die Originale (die Du ja sicherlich hast, oder ;-) ) in AAC rippst. Allerdings ist es wenig sinnvoll, ein bereits komprimiertes Musikstück zusätzlich in einem anderen Format zu komprimieren. Dürfte eine recht arme Klangqualität haben.
    Am besten neu rippen, diesmal in AAC, und die Bitrate an die Musik anpassen wie oben schon angedeutet.
     
  6. HZE72

    HZE72 New Member

    i know, deswegen will ichs ja machen. meine frage ist: wenn das MP3 file 192 kbit hat, muss ich dann bei ACC ebenfalls 192 einstellen, damit die quali gleich bleibt? ich hab das getestet: wenn ich das so mache, ist die platzersparnis gleich null. mir geht es bei der ganzen sache auch nur um platzersparnis, ich mus wie gesagt 21 gigs 'kleinmachen', will aber keinen qualitätsverlust. mein sound bewegt sich über alternativ, elektronisch, hip hop, soul bis klassik, also so ziemlich alles. daher suche ich nun das patentrezept dafür. ich hab das so versatanden bisher, dass ich 192 kbitMP3s in 128 kbit ACC konvertieren kann und dabei KEINEN qualiverlust habe.
     
  7. Borbarad

    Borbarad New Member



    Platz ja, aber in Audioquality nüscht und darum gehts ja schliesslich - sonst kann man bei MP3 bleiben.

    Grösse in etwa was zu erwarten ist:

    4 min MP3 @192 6,1MB

    4 min AAC @192 5,7MB

    B
     
  8. HZE72

    HZE72 New Member

    aha. also generell: ich muss schauen welche kbit zahl das MP3 hat und dann dieselbe kbit zahl bei ACC einstellen. dann ist die ersparnis zwar gering aber bei 21 GIG machts dann schon einges aus ... UND ich hab dabei KEINEN quali-verlust ... right?!
     
  9. mac_the_mighty

    mac_the_mighty New Member

    Dann ripp die Sachen neu von der CD in AAC, sonst haste auf jeden Fall einiges an Qualitätsverlust.

    Rippe doch zum Testen mal eine CD mit Deiner Meinung nach anspruchsvollem Sound in AAC mit 128 kbit - dann probehören und die Größe mit den MP3s vergleichen.
     
  10. HZE72

    HZE72 New Member

    21 GIG neu rippen? also mal ehrlich: ich hab hier ca. 4 kisten voll platten (kein scheiss, echtes VINYL) und 400 cds, 170 MDs vieles was ich höre gibts auf cd gar nicht, nur platte. glaubst du echt, ich hab 21 gigs direkt gerippt ;) ne, wie gesagt: meine bestehende sammlung verkleinern, das ist das ziel. wenn das mit dem verlust beim konvertieren wirklich so heftig ist, dann lass ich's ... oder vielleicht doch nicht? haha ...
     
  11. Taipan

    Taipan New Member

    Hi!

    Das ist natürlich Quatsch, bei gleicher Bitrate sind alle Dateien gleich groß, egal in welchem Format. Ist doch klar: Bitrate*Songdauer=Größe, z.B. 128kBit/s*300s=38400kbit=4800kB. Auf die Rechnung hat das Format keinen Einfluss. Dateien im AAC-Format klingen nur bei gleicher Bitrate besser.
     
  12. HZE72

    HZE72 New Member

    ok, dann ist ACC also nur wirklich interessant, wenn ich CDs direkt rippen will. ich denk mal nicht, dass das konvertieren bei gleicher bitrate von mp3 auf acc dann eine quali-verbesserung bringt, geht ja auch schlecht. ich hab mal irgendwo gelesen, dass ein mp3 bei 192 kbit konvertiert in ACC bei 128 kbit DIESELBE tonqualität hat. kann das sein?
     
  13. gratefulmac

    gratefulmac New Member

    Stimmt.
    Ich habe das soeben an einem Beispiel in iTunes durchexerziert.

    Ein Titel mit einer Spieldauer von 5:14 wurde in mp3 gewandelt.
    Ergebnis: 7,2 MB bei einer Datenrate von 192 Kbit/s

    Dieser mp3-file wurde dann in AAC umgewandelt.
    Ergebnis : 7,3 MB bei einer Datenrate von 192 Kbit/s.
     
  14. kawi

    kawi Revolution 666

    Um mal mit wenigen Worten die Ausgangsfrage zu beantworten:
    Ein 128 kbit AAC erreicht die selbe Qualität wie ein 192 kbit MP3. Und bei einem 128kbit AAC ist auch die Dateigröße (bei dann mindestens gleichwertiger Qualität) dann wesentlich kleiner als bei einem 192 kbit File.

    Ich kann dir bei bedarf gern mal Frequenzuntersuchungen und Tests raussuchen und als pdf schicken die das belegen.
     
  15. HZE72

    HZE72 New Member

    hm... ok, dann fällt die konvertierung bei gleicher bitrate schon mal flach. ich hab eben einige MP3s (alle 192 kbit) in ACC (128 kbit) konvertiert. hab mir die files mit einem guten kopfhörer ausgiebig angehört und verglichen: ich konnte beim besten willen keinen unterschied hören. bin ich taub oder gibts da einfach keinen (hörbaren) unterschied? dann wär das ja ziemlich cool: beim konvertieren von 192 mp3 auf 128 acc wird das file nämlich um einiges kleiner. ich denk mal, abstriche muss man bei digitaler musik einfach machen, das ist wohl jedem klar. wer das volle klangerlebnis haben will, bleibt bei vinyl oder cd...
     
  16. HZE72

    HZE72 New Member

    he kawi, danke! das wollte ich hören. ne, lass das mal mit den .pdfs, ich glaubs dir auch so ;) ich werd jetzt meine 21 gigs losrattern lassen und in acc konvertieren, da hat mein rechner hier mal eben kurz den ganzen tag zu tun. das wetter passt also raus in den biergarten. prost und danke an alle!!!
     
  17. MacS

    MacS Active Member

    Endlich stellt einer das mal richtig! Das ist so logisch wie mathematisch. Gleiche Bitrate heisst ja, Speichergröße pro Zeit. Die Zeit ist gleich (länge des Titels), die Bitrate ist gleich, also muss auch der Speicherbedarf gleich sein. Einzige Unterschiede ergeben sich durch Zusatzinformationen wie ID-Tags.

    Mit anderen Worten, das Umkodieren in AAC bringt vom Speicherplatz her gar nichts, nur wenn du die Bitrate runterschraubst, egal ob AAC oder MP3. Der Vorteil, den AAC hat ist, dass bei niedrigeren Bitraten (unter 160Kb/s) AAC besser klingt, aber der Speicherbedarf gelich ist! Dies gilt aber nur dann, wenn man vom Original direkt kodiert. In deinem Fall solltest du alles so lassen, ohne deine Ohren zu strapzieren. Wenn dir das egal ist, dann mach es. Ac ja, alle solche Komprimierverfahren sind verlustetbehaftet. Jeder Vorgang bedeutet unwiederruflicher Verlust!
     
  18. Borbarad

    Borbarad New Member

    Da muss ich glaub ich Einspruch erheben!

    Im Prinzip hast du ja recht, nur es kommt auch noch drauf an, wie das "Format" die Datei auf das Medium speichert und in welcher Form - also wieviel Platz es beim Schreiben zwischen den Zeilen lässt.

    Sonst wären Packer ja sinnlos.

    B
     
  19. MacS

    MacS Active Member

    Was verstehst du unter Packer? Sowas wie StuffIt/ Zip/ rar/ tar usw.? Vergiss es, hat mit stochastischen Daten wie Töne, Bilder und Video überhaupt nichts zutun! Solche Packer können solche Daten praktisch nicht komprimieren! Mach den Versuch und packe mal mit Stuffit eine AIFF- oder WAV-Datei. Du sparst allenfalls 3-5% des Ausgangsmaterials!

    MP3 und AAC nutzen ganz andere Algorithmen. Wie schon gesagt, Ziel ist es, geschickt das Ohr zu täuschen und Dinge wegzulassen, ohne das man das merkt! Wieviele Details dabei verloren geht, hängt von der eingestellten Datenrate ab. Diese verlustbehaftete Komprimierung unterscheidet sich daher grundsätzlich von den o.g. Packern!

    Da jede erneute Codierung weitere Verluste bedeutet, sollte man damit also vorsichtig sein.

    Einzige Größenunterschiede (bei gleicher Bitrate) von AAC und MP3 sind nur in den zusätzlichen Infos begründet, die mit der Datei gespeichert werden! Die eigentlichen Musikdaten sind mathematisch genau fest gelegt:
    Dateilänge [kBit] = Bitrate [kBits/Sekunde] * Laufzeit [Sekunden], wobei 1 KBit = 1024 / 8 = 128 Kbyte sind!
     
  20. teorema67

    teorema67 New Member

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