MS Access auf Mac oder Linux ?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von MacELCH, 6. Juni 2004.

  1. MacELCH

    MacELCH New Member

    Hat einer eine Ahnung, ob die Datenbanksoftware Access irgendwie auf dem Mac unter OSX oder unter Linux lauffähig ist.

    Vielen Dank schon einmal
     
  2. ipossum

    ipossum New Member

    aufm Mac: Nein, Linux: k.A.
     
  3. MacELCH

    MacELCH New Member

    So definitiv wie das Amen in der Kirche ?
     
  4. Usires

    Usires New Member

    Ja, ziemlich. Workarounds:

    1. Virtual PC (sogar offizielle Empfehlung von Microsoft, zumindest Mac-seitig).

    2. Access-Datenbank per ODBC anzapfen. So kannst du beispielsweise deine Access-Daten sogar in Filemaker importieren.

    Workaround #1 ist übrigens auch dann sehr sinnvoll, wenn es ein spezielles Access-Frontend für die Datenbank gibt. Wenn die Daten nur abgerufen werden müssen, ist Workaround #2 der beste Ausweg.
     
  5. MacELCH

    MacELCH New Member

    Was ist ODBC, ich kenn mich mit Datenbanken überhaupt nicht aus.
     
  6. bullitt168

    bullitt168 New Member

    Ich bin mal so frei, die Erklärung aus der Wikipedia hier zu posten...

    ODBC

    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

    ODBC steht für Open DataBase Connectivity und ist ein so genanntes Application Programming Interface (API), also eine Programmierschnittstelle, die einem Programmierer erlaubt, seine Anwendung unabhängig von der verwendeten Datenbank zu entwickeln.

    Hierzu bieten die verschiedenen Datenbankhersteller Treiber an, welche die Kommunikation zwischen Programm und Datenbank übernehmen (ODBC-Treiber).

    Wenn man Quellcode schreibt, der auf eine Datenbank zugreifen soll, muss man gewöhnlich eine Sprache verwenden, die nur bei dieser speziellen Datenbank funktioniert. Wenn man zum Beispiel Microsoft Access, MySQL und Oracle Datenbanken unterstützen will, muss man denselben Programmteil dreimal programmieren.

    Wenn man hingegen ODBC verwendet, muss man nur die ODBC Sprache "sprechen" (eine Kombination aus ODBC API Funktionsaufrufen und der SQL Sprache). Der ODBC Manager findet automatisch heraus, wie er mit der verwendeten Datenbank kommunizieren muss. Unabhängig vom Datenbanktyp übersetzt er die Anweisungen in die Sprache, die der SQL Server erwartet. Man muss lediglich einen ODBC Treiber für die Datenbank installiert haben, die man verwenden möchte.



    Mit anderen Worten, du kannst dich über Netzwerk mit einer laufenden Acess-Datenbank (Auf Win) verbinden und die Daten komfortabel nach Filemaker rüberholen (Theoretisch, hab das selber noch nie gemacht)


    Bullitt
     
  7. Usires

    Usires New Member

    Genau. Funktioniert aber nur dann, wenn für die Access-Datenbank keine spezielle Windows-Anwendung erforderlich ist. Ist aber meistens der Fall, wenn Access zum Einsatz kommt. Die Datenbank ist schnell aufgesetzt und lässt sich mit VisualBasic schnell zu einer richtigen Datenbank-Anwendung ausbauen. Leider sind die Access-basierenden Frontends nur unter Windows lauffähig, da hilft auch kein ODBC. ODBC kabelt nur die Daten rüber, keine Bearbeitungsmechanismen, wie sie eine Access-Anwendung zur Verfügung stellen kann (ähnlich einer selbst gebauten Filemaker-Oberfläche).

    Nachtrag: Access per ODBC über Mac-OS X setzt einen passenden Treiber voraus. Leider sind diese Treiber meist kostenpflichtig. Einzige Ausnahme ist "MyODBC" von den MySQL-Jungs, aber der bringt mit Access nichts. Hier gibt's beispielsweise einen zum 15-tägigen Testen:

    http://www.easysoft.com/products/2002/main.phtml
     
  8. MacELCH

    MacELCH New Member

    Danke Euch beiden für die Information, ich denke dann wird es wohl bei mir nicht gehen. Na gut, dann muß ich halt unter Windoof arbeiten und kann das auch nur in der Uni machen *grrrrr*
     
  9. MacELCH

    MacELCH New Member

    Hat einer eine Ahnung, ob die Datenbanksoftware Access irgendwie auf dem Mac unter OSX oder unter Linux lauffähig ist.

    Vielen Dank schon einmal
     
  10. ipossum

    ipossum New Member

    aufm Mac: Nein, Linux: k.A.
     
  11. MacELCH

    MacELCH New Member

    So definitiv wie das Amen in der Kirche ?
     
  12. Usires

    Usires New Member

    Ja, ziemlich. Workarounds:

    1. Virtual PC (sogar offizielle Empfehlung von Microsoft, zumindest Mac-seitig).

    2. Access-Datenbank per ODBC anzapfen. So kannst du beispielsweise deine Access-Daten sogar in Filemaker importieren.

    Workaround #1 ist übrigens auch dann sehr sinnvoll, wenn es ein spezielles Access-Frontend für die Datenbank gibt. Wenn die Daten nur abgerufen werden müssen, ist Workaround #2 der beste Ausweg.
     
  13. MacELCH

    MacELCH New Member

    Was ist ODBC, ich kenn mich mit Datenbanken überhaupt nicht aus.
     
  14. bullitt168

    bullitt168 New Member

    Ich bin mal so frei, die Erklärung aus der Wikipedia hier zu posten...

    ODBC

    aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

    ODBC steht für Open DataBase Connectivity und ist ein so genanntes Application Programming Interface (API), also eine Programmierschnittstelle, die einem Programmierer erlaubt, seine Anwendung unabhängig von der verwendeten Datenbank zu entwickeln.

    Hierzu bieten die verschiedenen Datenbankhersteller Treiber an, welche die Kommunikation zwischen Programm und Datenbank übernehmen (ODBC-Treiber).

    Wenn man Quellcode schreibt, der auf eine Datenbank zugreifen soll, muss man gewöhnlich eine Sprache verwenden, die nur bei dieser speziellen Datenbank funktioniert. Wenn man zum Beispiel Microsoft Access, MySQL und Oracle Datenbanken unterstützen will, muss man denselben Programmteil dreimal programmieren.

    Wenn man hingegen ODBC verwendet, muss man nur die ODBC Sprache "sprechen" (eine Kombination aus ODBC API Funktionsaufrufen und der SQL Sprache). Der ODBC Manager findet automatisch heraus, wie er mit der verwendeten Datenbank kommunizieren muss. Unabhängig vom Datenbanktyp übersetzt er die Anweisungen in die Sprache, die der SQL Server erwartet. Man muss lediglich einen ODBC Treiber für die Datenbank installiert haben, die man verwenden möchte.



    Mit anderen Worten, du kannst dich über Netzwerk mit einer laufenden Acess-Datenbank (Auf Win) verbinden und die Daten komfortabel nach Filemaker rüberholen (Theoretisch, hab das selber noch nie gemacht)


    Bullitt
     
  15. Usires

    Usires New Member

    Genau. Funktioniert aber nur dann, wenn für die Access-Datenbank keine spezielle Windows-Anwendung erforderlich ist. Ist aber meistens der Fall, wenn Access zum Einsatz kommt. Die Datenbank ist schnell aufgesetzt und lässt sich mit VisualBasic schnell zu einer richtigen Datenbank-Anwendung ausbauen. Leider sind die Access-basierenden Frontends nur unter Windows lauffähig, da hilft auch kein ODBC. ODBC kabelt nur die Daten rüber, keine Bearbeitungsmechanismen, wie sie eine Access-Anwendung zur Verfügung stellen kann (ähnlich einer selbst gebauten Filemaker-Oberfläche).

    Nachtrag: Access per ODBC über Mac-OS X setzt einen passenden Treiber voraus. Leider sind diese Treiber meist kostenpflichtig. Einzige Ausnahme ist "MyODBC" von den MySQL-Jungs, aber der bringt mit Access nichts. Hier gibt's beispielsweise einen zum 15-tägigen Testen:

    http://www.easysoft.com/products/2002/main.phtml
     
  16. MacELCH

    MacELCH New Member

    Danke Euch beiden für die Information, ich denke dann wird es wohl bei mir nicht gehen. Na gut, dann muß ich halt unter Windoof arbeiten und kann das auch nur in der Uni machen *grrrrr*
     
  17. MacELCH

    MacELCH New Member

    Hat einer eine Ahnung, ob die Datenbanksoftware Access irgendwie auf dem Mac unter OSX oder unter Linux lauffähig ist.

    Vielen Dank schon einmal
     
  18. ipossum

    ipossum New Member

    aufm Mac: Nein, Linux: k.A.
     
  19. MacELCH

    MacELCH New Member

    So definitiv wie das Amen in der Kirche ?
     
  20. Usires

    Usires New Member

    Ja, ziemlich. Workarounds:

    1. Virtual PC (sogar offizielle Empfehlung von Microsoft, zumindest Mac-seitig).

    2. Access-Datenbank per ODBC anzapfen. So kannst du beispielsweise deine Access-Daten sogar in Filemaker importieren.

    Workaround #1 ist übrigens auch dann sehr sinnvoll, wenn es ein spezielles Access-Frontend für die Datenbank gibt. Wenn die Daten nur abgerufen werden müssen, ist Workaround #2 der beste Ausweg.
     

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