Nashornjagd in Afrika: 4 Volltreffer !!

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von batrat, 8. Februar 2011.

  1. batrat

    batrat Wolpertinger

    [​IMG]

    In Südafrika wurden im vergangenen Jahr nach Angaben von Tierschützern 333 Nashörner illegal getötet - dreimal so viel wie 2009. Experten führten den Anstieg auf eine erhöhte Nachfrage in der asiatischen Mittelklasse zurück, wo das Horn der Tiere als Medizin verwendet wird.

    Diesmal hat es die Wilderer erwischt !! :teufel::teufel:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,744109,00.html


    Ausstopfen und zur Abschreckung gleich am Flughafen an die Wand. :boese:
     
  2. Morgenstern

    Morgenstern Active Member

    Manche Teilnehmer in diesem Forum pflegen noch immer die Kriminalprävention wie im Wilden Westen.
    Ausstopfen und im Flughafen ausstellen. Tststs ...

    Zuviel Gruselkabinett-Filme gesehen?
     
  3. batrat

    batrat Wolpertinger

    Nein, zu viele gewilderte Tiere :frown:
     
  4. Morgenstern

    Morgenstern Active Member

    Das wäre dann - auch putative - Nothilfe zugunsten des Tierschutzes.

    Schon mal Analyse betrieben, warum die Schwatten da so rumwildern?
     
  5. McDil

    McDil Gast

    Eigentlich sollte man bei allen Menschen prophylaktisch auf das Wilderer-Gen testen. Das ist billiger, als den afrikanischen Staaten dabei behilflich zu sein, eine vernünftige Wirtschaft aufzubauen, damit die Menschen ihr Dasein nicht als Piraten oder Wilderer finanzieren müssen.
     
  6. Morgenstern

    Morgenstern Active Member

    Mit dem Kontinent ist Europa und Amerika noch nie gut umgegangen. Früher hat man die Menschen wie Vieh gefangen und verkauft. Seitdem das Geschäft nicht mehr so gut geht, hat man Marktanpassungen gemacht.

    Jetzt nimmt man die Maximalpigmentierten und lernt sie an, damit sie die Bodenschätze bergen/fördern, die dann nach Europa und Amerka und manchmal auch nach Asien gehen. Umwelt dort im Fördergebiet? Den Eigentümern der Förderindustrie scheißegal.

    Nach 400 Jahren immer noch nix gelernt. Menschen- und Nächstenliebe wurden nur dann zum Verkaufsschlager, wenn man damit auch eine in Europa gedruckte Bibel verkaufen konnte.

    Von einer fairen Behandlung Afrikas sind wir noch weit entfernt.
     
  7. McDil

    McDil Gast

    Jetzt wird dir gleich jemand erklären, dass Fairness nicht naturgesetzlich ist.:kotz:
     
  8. Morgenstern

    Morgenstern Active Member

    Oder wird dezidiert nachfragen, wieviel Bibeln im Jahr 1833 in West - Afrika verkauft worden sind.
    Bitte gerichtmittelfeste Nachweise. Sonst gilt das alles nicht.
     
  9. batrat

    batrat Wolpertinger

    Es sind nur wenige, die da wildern. Und solange die Chinesen meinen, das Horn ist gut für ihre Gesundheit und dafür Usummen zahlen, wird es immer Wilderer geben, selbst wenn es den Afrikanern besser gehen sollte. Hier bestimmt die Nachfrage das Angebot.

    Deshalb "Feuer frei", denn solange bis entweder die Chinesen von ihrem Aberglauben lassen oder bei den Wilderen die Liebe zur Natur siegt, können die Nashörner nicht überleben.
     
  10. Morgenstern

    Morgenstern Active Member

    Lass uns doch lieber auf die Chinesen schießen. Das sind so viele. Da kann man ja kaum nicht treffen. Die paar Wilderer. Da muss man ja richtig zielen. Können.
     
  11. batrat

    batrat Wolpertinger

    Der Ranger konnte ja gut zielen. :teufel:

    Übrigens ein Afrikaner.
     
  12. Morgenstern

    Morgenstern Active Member

    Weiß? Schwarz? Linkshänder? Automatische Waffe. Welche Zielhilfe? Fragen über Fragen.
     
  13. batrat

    batrat Wolpertinger

    Hauptsache getroffen :p
     
  14. Morgenstern

    Morgenstern Active Member

    Ich treffe nachher einen Kollegen. Muss der dann auch tot umfallen? Denn: Getroffen ist getroffen.
     
  15. batrat

    batrat Wolpertinger

    Zum Abschluss noch irgendein Wort des Bedauerns über die aussterbenden Nashörner, das du dir vielleicht wegen dem grossen Verständnis für die Situation der Afrikaner, bisher verkniffen hast ? :rolleyes:
     
  16. McDil

    McDil Gast

    Dir ist aber doch wohl klar, dass ein Mitleid für bedrohte Arten, bedrohte Regenwälder etc. erst dann stärker ins Bewusstsein tritt, wenn die eigene Familie genug zu essen hat?

    Meinetwegen muss man weder Nashörner für die abergläubigen Chinesen erlegen noch Urwaldriesen fällen, um Gen-Soja für die Massentierhaltung anbauen zu können, aber es wird doch bei jeder Gelegenheit erklärt, dass die Ausbeutung der Erde auf Kosten aller darauf lebenden Geschöpfe alternativlos ist. Hier wäre jetzt wieder Platz für das "E-Wort", um diejenigen zu bezeichnen, die von dieser Ausbeutung profitieren.
     
  17. Morgenstern

    Morgenstern Active Member

    Das muss man doch alles nicht in die Analyse einfließen lassen.

    Vom europäischen Standpunkt aus ist der Tod eines Naßhornes natürlich betrüblich. Ist es ja auch.
    4 Wilderer? Die gehörten schließlich nicht zu einer bedrohten Spezies.

    Das wir mit unserem exportierten Wirtschaftsystem die dortigen System kaputtschlagen, Armut produzieren die wir nachher mit Charity-Galas bekämpfen können, das will hier niemand mehr diskutieren.

    Mir bleibt da vor Zynismus die Spucke bald weg.
     
  18. batrat

    batrat Wolpertinger

    Gäbe es in unseren Wäldern ein vom Aussterben bedrohtes Tier, dessen Bestandteile von Chinesen hoch bezahlt werden, dann hätte ich keinen Zweifel, dass es auch bei uns genügend Leute gäbe, die zum Wildern gehen, obwohl sie genügend zu essen haben. :frown:


    P.S: Zynismus kann ein Schutz gegen die kaum zu ertragende Wirklichkeit sein. :cool:
     
  19. batrat

    batrat Wolpertinger

    Schrumpfköpfe sind ja auch nicht mehr so der Hit.

    *duckundweg*
     
  20. McDil

    McDil Gast

    Auch bei uns ist die relative Armut derart, dass ein Mensch, der dank Basisversorgung ständig abgelaufene Nahrungsmittel verdrücken kann (aus diesem Grunde auch nicht Hungers sterben muss), ein solches Zubrot gerne nähme, wenn ihm ein Händler die benötigte Knarre in die Hand drückt. Das Risiko, erwischt und verknackt zu werden läge (natürlich) ganz bei dem Basisversorgten. (Den afrikanischen Wilderern dürfte ihr Handwerkszeug auch nicht immer gehören.)

    Wo Armut grassiert findet man immer Leute für kriminelle Machenschaften, oder hast du schon mal etwas von Nachwuchssorgen der Verbrecherorganisationen in USA, Russland, Albanien, Süditalien, usw. usw. gehört? Da bei uns das Einkommensniveau insgesamt höher ist, findet sich bei uns vor allem die Führungsebene des organisierten Verbrechens.

    (Die "E...." eben)
     

Diese Seite empfehlen