Netscape macht Probleme unter OSX 10.7.2

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von Macurs, 28. Oktober 2011.

  1. Macurs

    Macurs Member

    Guten Morgen

    Ich habe auf dem neuen iMac mit OSX 10.7.2 der aktuelle Netscape Navigator installiert.
    Dieser schliesst nach dem starten unerwartet. Der Browser läuft zwar ganz kurz und stürzt gleich ab. Ich brauche ihn für Banking Sachen.

    Hat jemand ähnliche Erfahrung? Unter SnowLeo und frühere Versionen hatte ich das nie.:confused:

    Danke!

    Macurs
     
  2. MACaerer

    MACaerer Active Member

    Hm, laut Systemvoraussetzung läuft der Netscape Navigator 9 auf PPC-CPUs und Intel-CPUs. Daher benötigt er vermutlich Rosetta zum Laufen und das gibt es unter MacOs 10.7.x nicht mehr. Laut Beschreibung basiert der Navigator aber auf Mozillas FireFox. Versuch doch mal ob du für deine Banking-Dinge damit auch zurechtkommst.

    MACaerer
     
  3. MacS

    MacS Active Member

    Nun, wenn es auch auf Intel läuft, braucht man kein Rosetta, was es sowieso unter 10.7 nicht mehr gibt und auch nicht läuft. Aber warum ausgerecht Netscape? Wird das überhaupt noch gepflegt?

    Wenn, dann Firefox, kommt doch aus dem gleichen Stall, nur ohne Mail-Client. Den gibt's auch, dann separat, was eh besser ist, dann als Thunderbird.

    Allerdings frage ich mich, ob nicht auch Safari geeignet ist. Ich bin schon ewig nicht auf Seiten gestoßen, die nicht mit Safari laufen. Daher die Frage, was klappt mit Safari nicht? Vielleicht reine Einstellungssache?
     
  4. MACaerer

    MACaerer Active Member

    Das ist richtig. Ich hatte früher eine Handvoll Seiten, die mit Safari nicht richtig funktionierten und für die ich FireFox verwenden musste. Aber seit dem Safari auf WebKit basiert ist das nicht mehr der Fall. Ich wüsste jetzt keine Anwendung mehr, die mit Safari nicht läuft.

    MACaerer
     
  5. Macurs

    Macurs Member

    Vielen Dank für Eure Beiträge!

    Nun, meine Bank empfahl schon vor Jahren aus Sicherheitsgründen den Netscape
    zu nutzen, wenn man nicht eine kostenpflichtige Softwarelösung haben möchte.

    Ich mache heute noch auf meinem MacBook mit Netscape alle meine Zahlungen und hatte noch nie ein Problem.

    Werd ich denn wohl oder übel mit Lion bei der Bank um eine andere Lösung erkundigen müssen.

    Gruss Macurs
     
  6. maclin

    maclin New Member

    Das muss aber lange her sein.

    Die Banken empfehlen heute einen aktualisierten Browser zu verwenden.
    Und das ist das wichtige dabei.
    Netscape wurde schon sehr lange nicht mehr aktualisiert.

    Daher auch meine Empfehlung, auf Firefox umzusteigen.
    Mit zusätzlichen Add-ons lässt sich der Browser relativ sicher machen.
    Relativ deswegen, weil der Nutzer nach wie vor die größte Gefahr darstellt.

    Achte bei Online-Banking grundsätzlich darauf, keine Seiten aufzurufen, die aus einer Mail kommen. Kontrolliere grundsätzlich die Adressleiste. Die Adresse sollte zum Einloggen und dem gesamten Banking mit einem https:// anfangen.
     
  7. MACaerer

    MACaerer Active Member

    Meine Rede! Übrigens steht auf den Netscape-Webseite, dass die aktuelle Version 9.006 die letzte Version für denn Mac sein wird. Der Browser wird nicht mehrt weiterentwickelt. Selbst wenn du das Ding noch zum Laufen bringst wirst du dich also früher oder später nach einer Alternative umsehen müssen.

    MACaerer
     
  8. Macurs

    Macurs Member

    Vielen Dank Leute!
    Dass der Netscape nicht mehr weiter aktualisiert war mir nicht bewusst.

    Ist natürlich klar, das ich mich nach einer Alternative umsehen muss. Die bietet meine Bank auch an, allerdings nicht Gratis, ausserdem hab ich noch nicht nachgesehen, ob diese überhaupt MacTauglich ist.

    Zur Sicherheit;

    Es gibt sicher sichere Möglichkeiten als es ein Netscape oder FireFox ist oder war.
    Aber wie gesagt wurde, ist das grösste Risiko meist beim Anwender.
    Ich betreibe Onlinebanking mit dem Netscape seit 13 Jahren und hatte nie nur das geringste Problem. Mann sollte halt schon auch gewisse Voreinstellungen beachten
    (Cookies Caches) und vor allem die Codes nicht rumliegen lassen.

    Ok Leute, ich surf mal wieder app! Mal sehen was ich gescheites dafür finde.

    Schönen Dank!

    Macurs
     
  9. maclin

    maclin New Member

    Ich behaupte mal ungesehen, dass die Software nur Kontoverwaltungsfunktionen zusätzliche zum Überweisen anbietet.
    Wenn aber einmal im Monat die Kontoauszüge kommen und nur ein Konto genutzt wird, von welchem ab und an Bewegungen stattfinden, denke ich, wenn alle Sicherheitspunkte beachtet werden, eine zusätzliche Software nicht zwingend notwendig wäre.
    Wenn die Bank verspricht, dass die Software besonders sicher sei und das Sicherheitsbedürfnis des Nutzers dies auch so wünscht, wäre der Kauf eventuell sinnvoll.
     
  10. maclin

    maclin New Member

    Nebenbei zum Thema Online-Banking. Mittlerweile ist das Papier-TAN nicht mehr üblich.
    Genommen werden soll chipTAN oder smsTAN. Zur Zeit relativ sicher, soweit die richtige Bankwebadresse angesteuert wurde.
     
  11. Macurs

    Macurs Member

    Cool! Meine Bank bietet MacPay oder PayMaker an. :cool:

    Ich denke eine gute alternative muss ja nicht unbedingt gratis sein, zumal
    eine gewisse Sicherheit und Flexibilität gewärleistet ist.
    Die Einlesegeräte sind zwar auch nicht ganz billig, wenn es denn sein muss.

    Gruss Macurs
     
  12. Macurs

    Macurs Member

    Mir ist gerade nicht klar was Du meinst.
    Meinst Du die Vergabe der Codes?
     
  13. maclin

    maclin New Member

    Welchen Code meinst du?
    TAN = Transaktionsnummer
     
  14. MacS

    MacS Active Member

    Nur noch ein Nachtrag: nichts ist unsicherer, als veralterte und nicht mehr gepflegte Software, in dem Fall, Browser! Jeder heutige Browser ist sicherer, als der alte Netscape!

    Wenn es dir um hohe Sicherheit geht, dann ist nach wie vor, Online-Banking per HBCI die erste Wahl. OK, nicht gratis, weil man eine Chip-Karte und einen Kartenleser braucht.
     
  15. Macurs

    Macurs Member

    Natürlich! Ich sehe, ich hab mich wohl doch zu wenig darum gekümmert!

    Das wird sich natürlich sofort drastisch ändern. Ich werd mich gleich am Montag bei meiner Bank um eine ideale Softwarelösung für Privatbanking erkundigen.
     
  16. Macurs

    Macurs Member

    Ja genau!
    Das bekomm ich in form einer Liste mit Einmalcodes per Post zugesandt.
    Ob das allerdings die sicherste Lösung ist, ist fraglich.

    Die Schweizer Post hat vor paar Jahren allen Kontoinnabern ein Gerätchen mit Kartenleser, mit dem man solche Codes generieren kann.
    Macht wohl jede Bank ein bischen anders.
     
  17. MACaerer

    MACaerer Active Member

    Du lebst in der Schweiz? In Deutschland haben alle Banken ab September diesen Jahres von den TAN- und iTAN-Listen auf Chip- oder SMS-TAN umgestellt. Ich vermute, dass die Schweizer Banken in Kürze nachziehen werden. Die TAN-Listen sind halt nicht sehr sicher. Falls sie in falsche Hände geraten ist der Schaden immens.
    Um auf den Browser zurückzukommen: Da du mit TAN- oder iTAN arbeitest macht du dein Banking zwangsläufig über eine https-Webseite. Damit geht jeder Browser, der das Security-System unterstützt. Und das sind alle aktuellen Browser.

    MACaerer
     
  18. Macurs

    Macurs Member

    So ist es! Ich wohne ca 15km südlich von Bern.

    Richtig! Mein Banking mit dem Browser läuft über eine https://Seite.
    Es bedarf also nebst den TAN-Liste einen Benutzercode und ein Sicherheitzcode.
    Nach 3 Fehlversuchen wird man vom Banksystem gesperrt.

    Das mit den TAN-Listen ist IMHO längst überfällig. Da hinkt die Schweiz wie bei vielem anderen auch hinterher. Bisher ist mir aber noch nie eine TAN-Liste weggekommen.

    Was aber mal passiert ist bevor ich Onlinebanking betrieben habe, hab ich immer Zahlungsaufträge ausgefüllt und diese mit den Einzahlungscheinen immer am Bankschalter abgegeben. Diese wurden dann zur richtigen Stelle weitergeleitet. Da ist es einmal vorgekommen, dass so ein Zahlungsauftrag verloren ging. Geschädigt wurde ich zum Glück nicht. Ich musste allerdings alle Rechnungssteller nochmals bemühen.

    Irgendwann später gab es dann mal ein Bericht im Schweizer Fernsehen, Da wurde ein
    älterer Mann um viele Tausende Franken geschädigt. Dieser hatte einen solchen Zahlungsauftrag zusammengestellt und in einem Umschlag in einen öffentlichen Postbriefkasten geworfen. Diesen Umschlag wurde danach von Betrügern wieder herausgefischt und gefälscht. Sowas ist natürlich dann ziemlich übel.
     
  19. mac-christian

    mac-christian Active Member

    Was findest du daran "cool" (oder was nicht)?
    Paymaker (gibts da überhaupt noch eine Mac-Version?) und MacPay sind Programme, um Zahlungen "offline" zu erfassen und dann alle in einem Rutsch zu übertragen. Dieses Verfahren nennt sich DTA. Die DTA-Datei, die du dann zur Bank überträgst, hat ein genormtes Format. Falls du noch ein Konto bei der Post hast: MacPay kann auch das Post-Äquivalent von DTA schreiben: EZAG.

    Aber mit dem sicheren oder weniger sicheren Zugang zur Bank haben weder MacPay noch Paymaker etwas zu tun.

    Braucht man so was als Privatperson? Du kannst MacPay auch ohne Einlesegerät (oder -stift) nutzen. Diese paar ESR-Zahlen tippe ich schneller händisch ein, als dass ich den Stift vorkrame und dann einen Lesefehler habe, weil ich die Zeile nicht so ganz genau getroffen habe. Deshalb verwende ich nur MacPay, und zur Datenübertragung den Firefox. Bei der Post ist Firefox problematisch, da ist es halt dann Safari.

    Verschiedene Banken bieten verschiedene Sicherheits-Mechanismen an. Meine "Hausbank" benutzt den mIdentity-Stick - da ist eine besondere Version von Firefox drauf und eine persönliche Chipkarte. Dann gibts eine andere (eine Kantonalbank), die schickt mir jeweils per SMS eine Transaktionsnummer. Und die Post hat so einen Codegenerator, in den man seine Kundenkarte reinstecken muss.

    Christian
     
  20. mac-christian

    mac-christian Active Member

    Das Problem (mindestens in der Schweiz) ist wohl, dass jede Bank meint, das Rad neu erfinden zu müssen und ein eigenes System bastelt. Wenn sich die Banken zusammen täten, könnten sie das bestimmt viel effizienter machen, und allfällige Geräte (mIdentity zum Beispiel) wären dank Grossbestellung auch günstiger vom Lieferanten zu bekommen.

    Aber die Sicherheit kann nie 100% sein - selbst beim SMS-Versand der TAN kann ein anderer dein Telefon behändigt haben und so Zahlungen autorisieren, an denen du keine Freude hast...

    Christian
     

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