;-) Neu und nur hier: Der Soundtrack meines Lebens

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von laila, 12. Juni 2006.

  1. laila

    laila New Member

    Hier kommt alles, beschrieben mit einer kleinen Story rein, was dein Leben gerettet hat, bei deinem ersten magischen Moment lief, was auf der geilsten Party gespielt wurde und so weiter...
     
  2. laila

    laila New Member

    Eminem - Stan

    Wir waren zu viert mit einem uralten Fiat Tipo auf dem Weg zum Flughafen in Genf! da von dort aus die ersten Flüge nach Barcelona für 9€ gingen. Wir hatten nicht einmal ein Hotel gebucht. Alex legte die neue Eminem-CD in den Player, ich hörte die ersten Takte, dann Didos Stimme. Ich war hin und weg! Auf Repeat gestellt, volle Lautstärke, bis Genf. Im Flieger: Stan. Im Taxi. Stan. Im schäbigsten Hotel der Stadt: Stan. Das erste mal extrem total bekifft: Stan. Immer Stan. Das vergesse ich nie und bekomme heute noch eine Gäsehaut, wenn ich den Titel höre. :)
     
  3. laila

    laila New Member

    Der Dritte Raum - Hale Bopp

    1999 - endlich das ganze Wochenende weg sein ohne komische Fragen von den Eltern gestellt zu bekommen.
    Rohstofflager. Live Act Der Dritte Raum. Ich kleb im gelben Sofa, versteh die Welt nicht mehr. Was war geschehen. Hätte ich doch nicht so viel nehmen sollen? Egal. Der Moment war ewig. Sie legten los. Raupe. Trommelmaschine. Hale Bopp. Ich fiel beinahe ins Koma.
    8.30. Licht. Nach Hause gehen.
     
  4. Lucky S

    Lucky S New Member

    Fußball EM 92, es war ein Freitag und super Wetter.
    Ich war mit meinem neuen Mopped (keine 4 Wochen alt, halbes Jahr darauf gewartet) auf dem Weg zu einem Freund zwecks Fußball schauen. So schön am cruisen der laue Wind der einem entgegen blies herrlich, als plötzlich von einer Hofeinfahrt ein Micra die Straße queerte ohne auch nur Anzeichern zu machen eventuell doch zu halten. Tja da waren dann kurz die Lichter aus und ich sah dann mein schönes Mopped im Micra stecken und war am fluchen. Als ich mich aufrappelte um mein mopped zu begutachten kam ich genau eine Körperlänge weit, denn was ich bis dahin nicht gemerkt hatte waren mehrere offene Beinbrüche. Einzelheiten erspare ich Euch und nun zum Lied welches mich stets daran erinnert.
    The Cure "Friday I'm In Love", ich hörte es in den 4 Wochen Krankenhaus bei Rekordtemperaturen, mehrfach täglich, da es in den Charts war und ich mag es noch heute.
    Die Ärzte hatten Großes geleistet, so das ich heute beschwerdefrei leben kann, bis auf Wetterumschwünge aber das ist nicht der Rede wert.
     
  5. wertherderechte

    wertherderechte Chaospoet

    Maria - Subway to Sally

    In unzähligen Trennungssituationen mit ein und der selben Frau (die übrigens nicht Maria hieß) gemeinsam mit ihr gehört. Mal haben wir uns getrennt, mal nicht. Selten länger als zwei Monate. Mal wollte ich die Trennung, am Ende sie. Inzwischen leider endgültig (Obwohl ich gelegentlich immer noch anderes hoffe. - Aber sie hat inzwischen nen anderen geheiratet - ironischerweise an meinem Geburtstag - , ein Kind bekommen, ihr Studium beendet und sich von ihrem Ehemann auch schon wieder getrennt). Letztes "Zusammensein" ist also schon gut was her. Trotzdem muss ich so gut wie jeden Tag an diese Frau denken, und manchmal lege ich dann diesen Song auf.
     
  6. pewe2000

    pewe2000 New Member

    >ngegen bließ herlich,<

    Alleine dafür hat es sich gelohnt, hier reinzuschauen. Herrlich!

    :biggrin:
     
  7. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Joy Division – Atmosphere | Sommer 1992

    Ganz alleine auf dem Dach der Bibliothek der Uni Karlsruhe. Wär so leicht gewesen. Wär so schön gewesen.

    [​IMG]
     
  8. Lucky S

    Lucky S New Member

    sorry pewe gelobe mich zu bessern :embar:
    hab kein Licht an
     
  9. Singer

    Singer Active Member

    Convi!



    Mußt Du denn immer alles auf die Goldwaage legen?

    ;-)

    Ein magischer Moment war der Spaziergang durch die pechschwarze Nacht in der Betonwüste der Ruhr-Uni Bochum, als auf meinem bekifften Kopf die Kopfhörer des Walkman saßen und der düstre Synthie-Pop von Lisa Dalbellos Rockpalast-Auftritt mir sehr intensive Seelenzustände einbrockte - nachdem ich kurz zuvor noch die verstörende und betörende Erfahrung von freier Liebe ohne Gummi gemacht hatte (ca. 1986…).

    So existentiell, daß sie mein Leben gerettet hätte, war die Erfahrung nicht - eher im Gegenteil. Sie hat mein Leben aber bestimmt bereichert, wenn nicht gar errettet, und in diesem Zusammenhang sind auch zu nennen das spontane In-Tränen-Ausbrechen während Mendelssohn Bartholdys "Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir", dem vierten Satz aus Brahms' "Deutschem Requiem" ("Wie lieblich sind deine Wohnungen") sowie die diversen Tauchgänge in Manfred Manns Moog-Zaubereien beim Live-Mitschnitt von "Mighty Quinn" ( auf der "Watch").
     
  10. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Das soll keine Kritik sein. Manchmal kommen beim Verschreiben halt lustige Sachen raus. Auch bei mir. :)

    Neulich mußte ich mal laut lachen. Wollte jemand mit einem Bild veräppeln und googelte nach „Gruftiweiber“. Google fragte mich dann: „Meinten Sie Grafiktreiber?“.

    :biggrin:
     
  11. maximilian

    maximilian Active Member

    Baccara - Yes Sir, I Can Boogie

    Habe ich immer noch im Ohr, nach all den Jahren. Auf dem Weg in den ersten Urlaub alleine ohne Eltern, in ein Ferienlager nach Holland, um Segeln zu lernen. Mit dem Nachtzug nach Brüssel gefahren, dort in der Kantine des "Berlaymont" (nach der aufwendigen Asbest-Sanierung heute "Berlaymonste" genannt...) wurde unsere Gruppe dann von einem Bus abgeholt, der uns auf der platten und schnurgeraden Autobahn mit Belgischen 90 km/h und offenen Fenstern (damals konnte man in Bussen noch die Fenster aufmachen und "Klimaanlage" war zum Glück noch ein Fremdwort) und eben "Yes Sir, I Can Boogie" den ersten Schritten ins eigene Leben entgegengetragen hat. Seitdem löst dieser Song bei mir spontane Uralubslaune aus.

    Ciao, Maximilian
     
  12. maximilian

    maximilian Active Member

    Hallo!

    Ich durfte damals an der Uni die traurigen Reste einer Dame sehen, die nicht im richtigen Moment die richtige Musik gehört hat, als sie in Stuttgart auf dem "K1" stand ... war ziemlich eklig. Zum Glück habe ich das Klatschen nicht mehr gehört, denn diesen Sound würde ich sicher auch bis ans Ende meiner Tage mit mir herumtragen.

    Ciao, Maximilian
     
  13. MacOss

    MacOss New Member

    Ohne Story, aber denkt immer dran:

    But don't forget the songs
    That made you cry
    And the songs that saved your life
    Yes, you're older now
    And you're a clever swine
    But they were the only ones who ever stood by you

    (The Smiths / "Rubber Ring")
     

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