nimmt der Pudel Drogen?

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von maiden, 30. April 2003.

  1. maiden

    maiden Lever duat us slav

    Haben die Bushies ihn beim Poppen mit ner billigen Nutte fotografiert und erpressen ihn?
    Wurde er hypnotisiert?
    Ist er ein Außerirdischer?
    Oder einfach nur ein Kriecher, wie alle Hündchen?

    Hol das Stöckchen Blairchy. Husch husch.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,246838,00.html
     
  2. maiden

    maiden Lever duat us slav

  3. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Herr Schäuble, bevor Sie in Interventions- und Weltpolitik machen, erheische ich als treuer CDU-Wähler Auskunft über die 100.000 DM.
     
  4. maiden

    maiden Lever duat us slav

    der Mann ist doch völlig unschuldig. Die 100000 sind so zugeflogen einmal durch den Raum und zum Fenster raus. Keiner wars. Dafür haben sie die arme Frau Baumeister abgeschossen.
     
  5. RadioMan

    RadioMan New Member

    s wohl endgültig verschissen, ausser vielleicht bei Polen und innenpolitisch hat er auch nicht wirklich was auf die Beine gestellt.
    Wie heisst es bei Jethro Tull so schön: "One day you'll wake up in the present days"
    Gerade heute in der Vorlesung war dieser ganze Kram wieder Thema: Schweisst diese unipolare Politik der USA Europa so weit zusammen, dass die europäische Einigung vorangetrieben und gefestigt wird? Ab wann ist Europa als ein einziger Staat zu sehen (Beispiel einheitlicher Markt, Bestrebungen zu einer gemeinsamen Armee, Verfassungs-Konvent, europäischer Außenminister)? Alles sehr interessante Fragen.
     
  6. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    s ein Stöckchen sein, über das andere drüberspringen, um zu deinem brillant-analytischen Ergebnis eines "Hündchens" oder "Kriechers" kommen zu können?!

    Wenn's eine Diskussion über die Macht oder Ohnmacht Europas werden soll, dann solltest du zu anderen "Stilmitteln" greifen.

    Bis jetzt sage ich zu deinen links nur: fein maiden. Und?




    P.S.
    Ergänzend dir zu kund und zu wissen: Giadello hatte in deiner Abwesenheit ein lesenswertes Wort zum Montag verfasst, dessen Lektüre ich dir mehr ans Herz lege als alle Knochen, Stöckchen und Hündchen.

    http://forum.macwelt.de/cgi-bin/mac_forum/topic_show.pl?id=63949
     
  7. Harlequin

    Harlequin Gast

    Wie sich Blair die künftige Weltordnung vorstellt, hatte er freilich tags zuvor im Interview mit der "Financial Times" beschrieben: Das einzige Machtzentrum dieser Welt liege in den USA - und Europa tue gut daran, Washington nicht zu reizen, sagte Blair.

    Ein guter Sklave zeichnet sich gerne durch vorauseilenden Gehorsam und der Litanei des "Wir koennen wegen Ohnmacht eh nichts machen" aus.

    .
     
  8. RadioMan

    RadioMan New Member

    Allerdings wirkt Blair doch wirklich wie ein Hund, der's von allen Seiten mächtig bezieht. Er steckt in der Zwickmühle: Den Irak-Einsatz kann er nicht mehr zurücknehmen und muss deshalb zu Bush stehen. Andererseits ist es für Großbritannien wichtig, der EU treu zu bleiben, sonst ist die Insel wirtschaftlich und politisch isoliert. Er muss sich für irgendetwas entscheiden. Er muss sich irgendjemandem anbiedern um nicht völlig alleine dazustehen und kann dabei jetzt nur noch verlieren. Er versucht gerade den Spagat, der mächtig wehtun wird. Trotzdem tendiert er in eine konkrete Richtung. Dass er dabei auf das meiner Meinung nach falsche Pferd USA setzt - schade.
     
  9. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    Oder anders rum: ein "Kern-Europa" mit Frankreich, Deutschland, Belgien und Luxemburg ist eine Witznummer und dem Europagedanken abträglich. Wenn schon Gegen(?)-Macht zu den USA, dann ist jede Kombination ohne GB zu leichtgewichtig.

    Insofern ist der Spagat von Blair so schmerzhaft nicht - da werden andere bald mehr Kreuzschmerzen bekommen (wenn sie sie nicht schon haben).
     
  10. maiden

    maiden Lever duat us slav

    nur so am Rande für die Blauäugigen: Das << brillant-analytische Ergebnis eines "Hündchens" oder "Kriechers">> stammt nicht von mir.

    Ist aber trotzdem brilliant. Als was anderes kann man die traurigen Gestalten Blair, Schäuble, Merkel nicht bezeichnen.
    Und dem Gesagten ist nicht unbedingt noch was hinzuzufügen. War ja alles schon auf dem Tisch.
    Auch wenns dem ein oder anderen nicht gefällt. Und wer angesichts der bekannten Tatsachen und Absichten der US-Politik heute immer noch von << Dann haben wir nicht nur die (größtenteils selbstverschuldete und damit "verdiente") Demütigung der Hypermacht, >> redet, braucht mir keine weisen Lehren erteilen. Was ich von dessen Urteilsvermögen zu halten habe, weiß ich.
    Schönen Tach noch.
     
  11. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    >War ja alles schon auf dem Tisch.<

    Eben.

    Und?
     
  12. maiden

    maiden Lever duat us slav

    da ist was dran. Angesichts der überragenden militärischen Fähigkeiten und der unilateral ausgerichteten Interessen der USA ins Kriechertum zu verfallen und zu sagen, wir müssen aufeinander zugehen ist schon ein Stück weit naiv.
    Nicht die anderen haben sich aus der Kommunikation verabschiedet.

    Und ich frage mich immer noch, was diesen Blair zu dieser Kriecherei antreibt und ihn so offensichtlich blind macht.
     
  13. ughugh

    ughugh New Member

    Ich frage mich tatsächlich gerade, warum Du eine Militärinitative mit einem Kerneuropa gleichsetzt.

    Großbritanien entfernt sich seit Thatcher zusehends aus der europäischen Solidargemeinschaft - das ist nichts neues, und nach der Euroverweigerung ist Blairs Vorgehen nur ein weiterer Schritt.

    Darüber groß zu diskutieren ist es aber eigentlich tatsächlich nicht wert ;) - das sollten die Engländer mit sich ausmachen.
     
  14. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    >Militärinitative mit einem Kerneuropa gleichsetzt<

    Das tue ich nicht, gebe aber zu, dass man das so lesen muss, weil schlampig formuliert.

    Kerneuropa sind für mich 3 + 1: Frankreich, Großbritannien, Deutschland + Russland (führe ich jetzt nicht weiter aus, wäre einen eigenen Thread wert).

    Deutschland ist da das geringste "Problem". Wir wissen, dass wir nicht Führungsmacht sein können (Geschichte, nicht Wirtschaftskraft oder Bevölkerungszahl). Bleiben GB und FR - und der "Streit" zwischen ihnen ist so alt wie die europäische Geschichte. Erst wenn die beiden sich "einigen" und einem "Vereinigten Europa" zustimmen, bekommen die Nägel Köpfe.

    Dies müsste dann den Beifall Rest-Europas finden (inbes. auch der "Kleinen") und auf die Toleranz Russlands treffen.

    Ich werde das nicht mehr erleben, auch du nicht mehr. Vielleicht meine Enkel oder Urenkel...

    Und dann bleibt immer noch die Frage, wie sich diese "Vereinigten Staaten von Europa" definieren - als "Gegenmacht" zu den USA, als "Mitstreiter" "westlichen" Gedankenguts oder als "Brückenmacht" zwischen Nordamerika und Asien.
     
  15. DonRene

    DonRene New Member

    ich finde man könnte das problem lösen, in dem diese insel hinter einen flugzeuträger bindet und sie richtung amerika zieht. irgendwie passen die tommies da besser hin :):
     

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