OS X ohne Grafik benutzen

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von artes, 21. Dezember 2003.

  1. artes

    artes Gast

    Hallo,

    Im Buch "Das Jaguarbuch" steht, dass man OS X auch ohne die grafische Benutzeroberfläche starten kann.
    Man kommuniziert mit dem Computer ohne Maus, sondern nur mit den Befehlen, wie man sie vom Terminal her kennt.

    Dazu habe ich folgende Fragen:

    1. Handelt es sich hier um Darwin, oder ist bereits ein Teil von OS X aktiv?

    2. Kann man alle OS X Programme starten, oder nur die Cocoa-Programme?

    3. Laufen die Programme wie gewohnt grafisch oder muss man mit ihnen auch übers Terminal kommunizieren?

    Grüße
     
  2. artes

    artes Gast

    Mal einfacher gefragt:

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Logic Audio ohne Quartz läuft.
     
  3. WoSoft

    WoSoft Debugger

    wie's im Buch steht, OHNE grafische Oberfläche, also nur Programme mit Text-Ein/Ausgabe.
     
  4. QNX

    QNX New Member

    Stimmt genau!
    Ist wie bei einem Linux-Rechner den du ohne X11 startest. Du kannst nur über die Konsole arbeiten, allerdings gibt es viele Programme die auch über die Konsole gesteuert werden können wie z.B. cdrdao zum CD-brennen. Das kannst du über Konsole mit Befehlen zum CD-brennen benutzen oder mit grafischer Oberfläche mit der Maus bedienen.

    mfG
     
  5. artes

    artes Gast

    Danke, so hab ich's mir auch gedacht.

    So wie ich das verstanden habe, benutzen OSX Programme die OSX-Grafikfunktionen und nicht wie unter DOS, wo ja auch mausbedienbare Programme gestartet werden konnten.

    Dadurch kann man mit ein paar wenigen Befehlen ein OSX Programm schreiben, wogegen man in anderen Systemen allein stundenlang an der Grafik gearbeitet hätte.
     
  6. WoSoft

    WoSoft Debugger

    na ganz so wild ist es unter Windows bzw. DOS auch nicht mehr.
    Eine grafische DOS-Bedienobefläche lies sich schon vor Jahren mit "Visual Basic for DOS" sehr einfach erstellen und Visual C++ für Windows bzw. neuerdings .net nimmt einem auch einen großen Teil der Arbeit ab. Ich kenne das Zeug, mache ich beruflich.
    Allerdings ist Apple ein ganzes Stück weiter. Das war schon mit dem Projekt- und dem Interface-Builder so und ist es mit Xcode erst recht. Damit kann man ohne eine einzige Zeile Code zu schreiben immerhin schon ein Fenster erzeugen, dass sich bewegen und in der Größe ändern lässt und das schon die Standard-Menüs und sogar schon eine About-Box hat.
    OK, das macht zwar noch wenig Sinn, aber wer das früher einmal diskret programmiert hat, weiß das zu schätzen. Und auch der Rest ist einfacher. Im Interface-Builder zieht man per Drag & Drop Buttons, Textfelder, Views, Platzhalter für Grafiken, Filme etc. in das Fenster, definiert ein paar Sachen (Controller, Klassen, Instanzen, Verbindugen etc.) und schreibt dann noch "etwas" Code.
    Setzt man die ab Panther möglichen "Controller Layer" ein, schrumpft der Code nochmals kräftig.
    Meine Erfahrung: Windows-Programme zu schreiben ist dröge, Mac-Programmierung macht Spaß.
     

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