osX macht kaputt

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von mikropu, 26. März 2003.

  1. mikropu

    mikropu New Member

    ... und zwar sich selbst ohne etwas mit sich selbst zu tun zu haben.

    warum?

    okay, hier meine neueste osX-arschgeschichte:

    Ich hatte einst ein osX system auf einer eigenen partition.

    Nach ein paar monaten spielte ich osX 10.2.4 auf einer anderen partition neu auf und brauchte das alte osX (auf der anderen aprtition) deshalb nicht mehr.

    Aus faulheit löschte ich das alte aber nicht ...

    so - heute nun dachte ich mir "brauch ich ja eh nich´, weg damit".

    Ich löschte daraufhin die unsichtbaren dateien namens "usr" auf dieser partition. (es waren 2)

    Und was passiert?

    mein osX 10.2.4 funktioniert nicht mehr.

    ich versuche es zu starten und das kleine rädchen im start-up fenster dreht und dreht sich.

    nix geht.

    fein ... und das obwohl ich ein altes, ungenutztes osX-system manipulierte, und nicht das welches zu starten hat und dessen dateien ich in keinster weise veränderte.

    norton unter os9 fand auf diesen beiden partitionen dann massenhaft fehler, die laut norton aber alle behoben wurden.

    fakt ist daß ich mein aktuells osX abgeschossen haben.

    achja: "apfel+s" sagt daß irgendwas mit "bin" nicht in ordnung sei.

    ich machs nochma und reiche diese info nach.

    putte
    :(
     
  2. medusa

    medusa New Member

    Hallo?

    Du hast /usr gelöscht und wunderst Dich dass Dein OSX nicht geht? Da drunter liegen ne menge libraries und anderes Zeugs was das OS braucht. Kannst Du auch gleich bei Deinem Auto den Motor ausbauen und Dich wundern warum die Scheiss-Karre nicht mehr fährt.

    Merke: Auch das beste OS schützt vor mutwilliger Zerstörung nicht!

    medusa
     
  3. Was machst du nur für Sachen - Jung. Das alte OS löschen, okay - wenn du ein anderes auf der anderen Partition hast. Aber wie kommst du nur auf den Gedanken /usr zu löschen? Aber immerhin dient das als abschreckendes Beispiel: KEINE UNSICHTBAREN DATEIEN löschen, weder /usr, /var/, /mach.bin oder /mach.sym., /etc und wie sie alle heissen.
    /bin bezeichnet soviel ich weiß die binären Bibiliotheken des Systems.
    Der Thread müsste heissen:
    MIKROPU MACHT OSX KAPUTT!
     
  4. kawi

    kawi Revolution 666

    ich glaube putte so verstanden zu haben das er lediglich das usr/ auf der NICHT benutzen Prtition gelöscht hat und nicht auf der System Partition ...
     
  5. maccie

    maccie New Member

    Korrekt.

    Ist mir auch schleierhaft, warum das Nicht-Startsystem den Rechner so in die Knie zwingt. Wenn ich mein System auf eine ext. Platte clone, wird das Startvolume ja auch nicht beeinflusst. Ob zweite Partition oder ext. Platte sollte doch egal sein? Oder?

    Oder liegt es daran, dass X die erste Partition braucht?

    Gruß

    maccie
     
  6. mikropu

    mikropu New Member

    guten morgen.

    puhh ... danke kawi für die erklärungsunterstützung ;)

    - ja, natürlich habe ich nur dateien auf der partition des NICHT mehr benutzten osX gelöscht, und mein aktives osX in ruhe gelassen.

    Dazu kommt daß ich das gleiche bereits schonmal tat, und es klappte damals wunderbar. (ich löschte einfach alleunsichtbaren dateien einer aöten osX-partition)

    doch diesmal .. wie kann das denn passieren?

    putte
     
  7. TAOG

    TAOG New Member

    hast du direkt /usr gesagt zum remove befehl oder /volumes/xyz/usr ?
    /usr ist ja direkt auf die root partition gelegt (startvolume)
     
  8. mikropu

    mikropu New Member

    ich hab mir vom sherlock die unsichtbaren dateien anzeigen lassen, und dann "usr" in den papierkorb verschoben.
     
  9. mikropu

    mikropu New Member

    und noch was: dieses löschen tat ich unter meinem aktiven osX 10.2.4.

    Direkt nach dem löschen ließen sich keine programme mehr öffnen, geschweige denn die systemeinstellungen.

    Lediglich der finder funktionierte noch.
    Dann wollte ich neustarten, aber beim start-bildschirm gings dnn nicht mehr weiter.

    Ich mach noch mal eben den "apfel+s"-schnickschnack und schreibe dann hier was dort gemeldet wird.

    putte
     
  10. mikropu

    mikropu New Member

    so: nach apfel+s folgendes (die ltzten zeilen):

    Load of /sbin/mach_init, errno 88
    trying /etc/mach_init
    Load of /etc/mach_init failed
    errno 2

    ---

    Eingeben kann ich daraufhin nichts, also auch kein fsck.

    putte
     
  11. TAOG

    TAOG New Member

    und genau darin liegt dein prob. du hast dir dein aktives OS zerschossen. das war ein schuss in den ofen. solche dinge macht man im terminal :)
     
  12. Imothep

    Imothep New Member

    Abgesehen davon hat Norton unter OS X nix verloren...
     
  13. mikropu

    mikropu New Member

    Norton unter osX habe und werde ich nicht verwenden.
    Stattdessen wrde ich versuchen genauer zu erklären auf daß keine misverständnisse entstehen. ich zitiere mich selbst:

    "norton unter os9 fand auf diesen beiden partitionen dann massenhaft fehler, die laut norton aber alle behoben wurden."

    Und: Ja, daß ich mein system zerschossen habe ist mir seit dem ersten wort dieses threads bewusst. ;) ;(

    Nur: wie gesagt, die gleiche prozedur gelang hier ja schon mal, ohne terminal.
    (also alle unsichtbaren dateien eines nicht mehr genutzten osX-systems auf einer ANDEREN partition zu löschen.)

    Ich mag ja kein superwisser sein, aber ein bißchen was habe auch ich gelernt.

    putte
     
  14. TAOG

    TAOG New Member

    kommt darauf an. firewall und antivirus schon :)
    und unter OS-9 hab ich norton schon oft eingesetzt um ein defrag auf dem OS-X durchzuführen. was auch immer die leute sagen das defrag schmarrn sei. es ist doch so. es geht beim defragmentieren doch um die Physikalische anordnung der dateien die nciht in einem stück geschrieben werdne konnten. wa sist also daran so verkehrt das mal zusammen fassen zu lassen? in jedem OS egal ob mac oder pc werden daten auseinander gerissen. sie sollten in regelmäßigen abständen zusammengefasst werden.
    unter unix kann man durch den einsatz von UFS das umgehen weil unix dann immer gleich den rechten platz sucht wo die datei zusammenhängend geschrieben werden kann. deswegen ist dieses filesystem auch so cpu lastig.

    ich weiss nciht warum das so wenige verstehen. ihr räumt doch auch eure wohung auf um wieder schneller etwas zu finden. oder lasst ihr von eurem brief auch nur eine hälfte im wohnzimmer um die andere hälfte jedesmal im schlafzimmer zu finden??????
     
  15. Imothep

    Imothep New Member

    Naja, defragmentieren ist denke ich eine gute Sache...

    Aber du musst es dir unter X so vorstellen:

    Stell dir vor du stehst in deinem garten mit einem Rechen in der Hand und es stürmt. Hat es da einen Sinn das Laub zusammen zukehren?
    Kaum oder?

    So ist es unter X auch, nach zwei tagen Benützung sieht die Platte wieder so aus wie vorher, und alle 48 Stunden Defragmentieren ist doch wohl nicht dein Ernst?

    Wenn du das so oft machst, steigt eher die Wahrscheinlichkeit, dass einmal beim Defragmentieren irgendwas schief läuft und man sich was Wichtiges am System zerschießt.

    Deswegen lassen es hier viele einfach bleiben...
     
  16. kawi

    kawi Revolution 666

    Naja die Wohnung räume ich auf damit ich Sachen (schneller) wiederfinde. Beim Defragmentieren unter OS X ist dieser Effekt erwiesener und getestetermaßen gleich NULL. Es macht keinen messbaren Unterschied wo und an welcher Stelle sich die Dateifragmente befinden. Deswegen wird es eben als "nutzlose Funktion" bezeichnet. Es bringt eben rein gar nix ... und dafür kann ich mir die Arbeit für diesen Vorgang auch sparen.
     
  17. Imothep

    Imothep New Member

    Das meine ich ja, selbst mit Norton für OS 9 habe ich mir mal eine OSX-Platte zerschossen, soviel also zu dem.

    Ach ja, gelernt habe ich auch was!
     
  18. Tiger

    Tiger New Member

    Ja, logisch. Imothep meint aber, dass Norton unter OS9 nix am OSX zu fummeln hat. Das geht in die Hose.

    Alf
     
  19. Tiger

    Tiger New Member

    Du warst schneller.
    ;-)

    Alf
     
  20. Kate

    Kate New Member

    Doch, deinen Aufräumdrang verstehen alle, die selber im Chaos hantieren, doch das Nutzen/Aufwand Verhältnis stimmt nicht.

    In der Regel lohnt sich das Defragmentieren nur wenn du
    a. dauernd viele Dateine anlegst und auch wieder löschst (VideoEditing z.B.)
    b. nach zwei Jahren Dauerbetrieb des Mac

    Normalerweise ist der Prozentuale Anteil der fragmentiert ist unter 10 Prozent. Da bringt das weder etwas beim Arbeiten, noch bei den Benchmarks. Es ist dann akademisch und mehr eine psychologische Geschichte.
     

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