Panther und heterogene Netzwerke

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von oschi_mac, 20. Januar 2004.

  1. oschi_mac

    oschi_mac New Member

    Hallo zusammen,

    ich arbeite in einem Unternehmen das ca. 1200 leute beschäftigt!
    In diesem Unternehmen (könnt ihr euch wohl denken) sind die MACs
    in der Unterzahl :klimper: ! Nun verspricht unsere Lieblingsfirma mit
    Panther "zero configurations" im Netzwerk.
    Unsere IT weigert sich standhaft OSX generell einzuführen, sie hat
    jemanden im Team der aus einer MAC/PC Firma kommt und der testet
    die immer "neueren" Version von OSX und kommt zu dem Urteil das das
    im Netzwerk "alles Mist" ist und nix von den Versprechungen unserer
    Lieblingsfirma stimmt! (Samba – Scheiße, FTP – Scheiße, Kopiervorgänge
    – Schei..., Zugriffsrechtevergabe – Schei..., Server-Volumes sharen – ...
    ihr habt es sicher schon erraten, das Wort mit Sch, etc.)

    Zuhause auf meinem G4/350MhZ läuft Panther wie ein Glöckchen, aber
    ich habe ja kein Netzwerk (lach vom IT-Mann!). Ich kann also die Aussagen
    nicht nachprüfen. So werden wir langsam von der IT "ausgetrocknet", da die
    neuen Geräte nur noch mit OSX laufen und wir dann auf DOSen umstellen
    müßten... ;(

    Hat jemand "gute" Erfahrungen in "großen" Netzwerken mit Panther?????

    dazu muß man sagen das auch die Server-DOSen-Hardware und Software
    bei uns nich' die neueste ist...


    Gruß
    oschi_mac
     
  2. lemming

    lemming New Member

    Ich arbeite zwar in keiner grossen Firma, bin aber in einem ziemlich, naja heterogenen Netzwerk. zwar dominiert von Windows, aber dennoch wie ein Schinken durchzogen mit Novell, Linux und meinem iBook.

    Dazu noch. Mein iBook ist neben der linux Kiste das einzigste Gerät das wirklich Natlos mit allem zusammen arbeitet, ausser mit Novell. Da muss ich für Samba (Dateien kopiern) über einen Windows PC gehen. Aber das verkrafte ich. Aber sonst mache ich hier allen was vor. Sogar der Technik in unserer Firma. Die wollten mal nen Router konfigurieren. Keiner wusste den port mehr auf dem das Ding anspringt. HTTP auf 34324 irgendwas.

    Aber zum glück hat mein Mac ja nen Portscanner onboard. Somit war das echt kein Problem. Nur Zeroconf geht natürlich nur in einem DHCP Netzwerk oder mit einem ZeroConf Server. Ansonsten ist das hin und her tragen meines iBook zwischen Daheim und Arbeitsstelle kein Problem. hab daheim statische IP Adressen und @ work einen DHCP laufen. Mit den Profilen ja kein Problem.

    Noch ne lustige Story: Als die hier im Vertrieb, die Abteilung neben mir, mal einen neuen Farblaser aufgestellt hatten hat ein Techniker den ganzen Vormittag dran rum geschraubt: Druckt nicht. Trotz richtig konfiguriertem Print Server. Hat ganz schön blöd geglotzt als nen Ausdruck von mir raus kam. Dabei hat ncoh ned mal er ne Seite ausgedruckt. Unter allen Windows Rechnern hatt der Treiber gesponnen und er hat gedacht es läge am Print Server.

    Hehe, hat mein iBook einen Farblaser für 12.000 Mark entjungfert :)
     
  3. sandretto

    sandretto Gast

    Ein ganz kleiner Ausschnitt hier....

    http://www.macup.com/cgi-bin/forum/topic_show.pl?tid=23093

    Apple kümmert sich ja neuerdings mehr um die "Home-User". Das ist zwar legitim, und verspricht auch mehr Umsatz und grössere Verbreitung der Macplattform, ist aber für diejenigen die professionell mit Macs arbeiten (müssen), wie Netzwerkadmins, Print und Graphikfritzen, etc., ein schwacher Trost. Gerade ab 10.3 scheint die Netzwerkverwaltung ziemlich buggy mutiert zu sein. Es fällt schon auf, dass überdurchschnittlich viele Leute über Netzwerkprobleme klagen, und nicht wenige davon sind versierte User und Profis.

    Den Rest kannst du dir jetzt selber denken....
     
  4. newby

    newby New Member

    ich spreche hier mal aus Erfahrung:

    In meiner Schule sind täglich ca. 200 - 350 Rechner im Netzwerk (diese stark schwankende Zahl ist auf die große Anzahl von Laptops zurückzuführen).
    Unter diesen 200 - 350 Rechnern befinden sich 3 Apple PowerBooks mit OS 10.3.2 ein paar Linux Server und der Rest sind Windowsrechner und WinLaptops (die meisten mit XP oder 2000).

    Genau so mager wie es mit den Macs in meiner Schule aussieht, sieht es auch mit der Netzwerkunterstützung von Panther aus.

    Einige Probleme aus dem Alltag:
    1.)
    Beim klick auf Netzwerk im Finder-Sidebar erscheint die Fehlermeldung "... keine Zugriffsrechte ...", beim erneuten Versuch erscheint die Fehlermeldung "... Alias wurde nicht gefunden..."
    Hiergegen hilft dann nur ein Neustart.

    2.)
    Wenn nun dieses Netzwerk-Teil im Finder einmal funktioniert, so ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass alle Arbeitsgruppen angezeigt werden.
    Statt dessen werden meist nur so ca. 10-20 Arbeitsgruppen von ca. 40-50 tatsächlich vorhandenen angezeigt.
    Oft werden aber auch gar keine Arbeitsgruppen angezeigt, da hilft warten auch nicht!

    3.)
    Schwierigkeiten bereitet auch das Konfigurieren des SAMBA Servers (Verzeichnisse freigeben, usw.).
    Standardmäßig muss beim Anmelden an Panther (über Windowsfreigabe) der Benutzer einen Account am Mac haben, sonst kommt er gar nicht hinein!
    Dieses kann man aber in /etc/smb.conf mit etwas geschick in den Griff bekommen.

    4.)
    Was ich bis jetzt noch nicht in den Griff bekommen habe, ist das Problem beim Uploaden.
    Will ein Windowsbenutzer in meinen selbst freigegebenen Ordner names "Upload" etwas hineinschreiben, so dauert das ewig!
    Der Datentransfer startet mit ca. 8 MByte/sec. und fällt nach ein paar Sekunden auf unter 100 KByte/sec.!
    Dieses Problem tritt jedoch nicht immer auf, manche haben es gar nicht, andere öfters - ich gehöre zu Letzeren.

    5.)
    Mountet man ein Share über "mit Server verbinden" funktioniert dies eigentlich immer! Es kommt jedoch auch des öfteren vor, dass das gemountete Laufwerk nicht im Finder Sidebar, sondern nur am Schreibtisch erscheint!

    6.)
    Jedes Share, dass über das Netzwerk Icon im Finder Sidebar geöffnet wird wird automatisch gemountet - klingt gut, ist es aber nicht!
    Durchstöbert man viele Rechner so werdern sehr viele Shares gemountet. Werden diese Rechner heruntergefahren, oder sind, warum auch immer, nicht mehr verfügbar, so erscheint andauern die Meldung, dass das gemountete Share nicht mehr verfügbar ist.

    7.)
    Kleinere Probleme beim Setzen der Rechte (rwx) wenn WindowsUser etwas auf den Mac hochladen


    Das waren jetzt einmal die Fehler die mir aufgefallen sind und mich extrem stören (bis auf #7)

    mfg newby
     
  5. newby

    newby New Member

    ok, bei wintel gibt es auch problem!

    Meiner Meinung nach hat die Netzwerkunterstützung bei Jaguar aber deutlich besser funktioniert!
     
  6. oschi_mac

    oschi_mac New Member

    Hi sandretto,

    dann haben unsere IT-Fuzzis recht und wenn unsere Lieblingsfirma, nicht schleunigst nachbessert, dann werden auch bei uns hier die MACs verschwinden (wie kürzlich in
    der Schweiz bei 2 Verlagen insgesamt 1.100 MACs gegen DOSen ausgetauscht worden sind, HALLO APPLE WANN WERDET IHR WACH!!);(
    Es ist traurig, denn das OSX ist wirklich klasse...
    Ich habe gedacht es würde an der Ignoranz unserer IT und ihrem UNIX-Nichtwissen (bei uns gibt es meines Wissens keine UNIX-Maschinen) liegen, aber nun bin ich doch ein wenig desillusioniert worden...

    Gruß
    oschi_mac
     
  7. pat

    pat New Member

    Stimmt seit Panther kann ich mit mein Windows-Notebook zwar an meinem G4 anschliessen, aber keine Daten mehr hin und her bewegen. Unter Jaguar war das problemlos!
     
  8. sandretto

    sandretto Gast

    MacOSX wird vor allem hier im Board viel zu gut bewertet. Mir gefällt es zwar auch, es werden aber fast ausschliesslich die Vorteile "gefunzelt", während es nur wenige Threads gibt, mal von den zahlreichen Problemfällen abgesehen, wo über die Unzulänglichkeiten diskutiert wird.
     
  9. oschi_mac

    oschi_mac New Member

    ... woran liegt das denn? Sind die meisten MACs "Einzelplatzrechner", oder wenn dann nur mit "ihresgleichen" verbunden?
    Hat irgendjemand 'ne E-Mail-Adresse von einem der Appple-Oberen hier in Germany um denen mal zu mailen das man mit "i-Pods" nicht alles wieder wett machen kann, was beim OSX verbaselt wurde.
    Unsere IT sagt: "das Microsoft bei der Entwicklung ihres OS genau die gleichen Fehler gemacht hat, nur das die jetzt schon zig Jahre Zeit hatte es zu verbessern. Im Gegensatz dazu ist OSX noch ein "Küken" und steckt somit voller Entwicklungslücken. Deshalb kommt es uns erst ins Haus wenn es ausgereifter ist, –Wir können warten!";(

    Gruss
    oschi_mac
     
  10. sandretto

    sandretto Gast

    Es ist die "Bananaware-Zeit" angebrochen, leider. Apple gehört mittlerweile auch dazu. Bananaware bedeutet, die Produkte reifen erst beim Kunden, wenn überhaupt.:sabber:
     
  11. nevis

    nevis New Member

    Hallo

    Beim Versuch mit meinem Mac (OS 10.3.4.) auf einen Windows-Server 2000 via smb:// zuzugreifen erscheint immer die Fehlermeldung, dass Passwort und Benutzername falsch seien.

    Unter "Mit Server verbinden..." erscheint der fragliche Server. Ausserdem zeigt die Nachfrage beim Server selbst an, dass ich mich korrekt angemeldet habe. Mit den gleichen Einstellungen und über das gleiche Netzwerk kann ich mich mit einem Windows-2000-Notebook anstandslos am Server anmelden.

    Was muss ich noch machen, um mein Problem zu lösen?
     

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