PC-Spiel: 1x und nie wieder

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von vulkanos, 7. Juni 2012.

  1. vulkanos

    vulkanos New Member

    Gestern wagte ich es und lud den Egoshooter "Painkiller" auf meine Windows-Partition. Insgesamt 10 Stunden bzw. bis 3h morgens quälte ich, herumballernd und kettensägend, durch die verschiedenen Friedhofs-Spielebenen und richtete wahre Massaker unter den mit Ritterrüstungen bewehrten und Schwerter schwingenden Skeletten an. Bei der letzten machten mir widerliche Greise, Zombies mit Affen-Schädeln und so ein herumpolterndes Höllenmonster regelmäßig den Garaus. Selbst wenn ich meinte, alle Unholde (bis auf das Höllenmonster) zurück in ihr Jenseits geschickt zu haben, gab mir so ein feiges virtuelles Miststück von hinten noch einen drauf.


    Ich konnte kaum noch aufhören, musste mich direkt dazu zwingen, das Nachtlager aufzusuchen. Jetzt ist mir klar geworden, warum diese Spiele so ein hohes Suchtpotential haben: Es ist der Drang, besser der Zwang, die jeweilige Ebene abzuschließen, und je schwieriger diese ist, desto verbissener wird darin geschossen, was nicht und doch wiederum niet- und nagelfest ist.


    Fazit: Heute morgen verschwand auf Nimmerwiedersehen "Painkiller" im Datenorkus des partitionierten PC, und auch die DVD wurde mit einem Victorinox Taschenmesser in einem schönen pentagonalen Muster derart zerkratzt, dass selbst CIA, Mossad und KGB zusammen sie nicht wieder herstellen können.


    Da klimpere ich doch lieber auf meiner selbstgebauten Renaissance-Gitarre.

    Den Anhang $renguit.jpeg betrachten
     
  2. Convenant

    Convenant Haarfestiger

    Guter Plan! Gleich ma’ ’ne Runde Resident Evil 4 spielen!
     
  3. pewe2000

    pewe2000 New Member

    Ich fang erst gar nicht an mit sowas, weil ich den Grad der Suchtgefährdung kenne.
     
  4. Singer

    Singer Active Member

    Wie wird die gestimmt?
     
  5. maximilian

    maximilian Active Member

    Als damals Doom als erstes Spiel dieser Art herauskam (1995 oder so?), habe ich damit ein wenig herumgekettensägt. Das wars auch schon, habe seitdem (also seit 17 Jahren) kein Ballerspiel mehr gespielt. Mag ich nicht.

    Aufs iPad habe ich drei Dutzend Gratisspiele aller Art heruntergeladen, die meisten davon aber noch gar nicht ausprobiert. Das einzige, was ich regelmäßig spiele, ist „Pro Skat“ (für 79 Cent, was genau der Betrag ist, den ich bisher für Computerspiele ausgegeben habe). Würde ich aber lieber mit echten Karten und gegen echte Personen spielen, für eine regelmäßige Skatrunde fehlt mir aber leider ein regelmäßiger Dienstplan.
     
  6. maclin

    maclin New Member

    Zwischen zwei Flügen mal ne Runde...
     
  7. maximilian

    maximilian Active Member

    Wir haben leider nur eine Zweimann-Crew (kann ich ohne politisch unkorrekt zu sein so sagen, weil wir derzeit auf meinen Mustern keine Copilotinnen haben...), da geht das nicht. Früher, als sie noch einen Bordingenieur hatten, soll das anders gewesen sein, da hat man nicht nur zwischen den Flügen gespielt.
     
  8. maclin

    maclin New Member

    In der Kabine ist niemand, der mitspielen möchte?
     
  9. maximilian

    maximilian Active Member

    Nein, Kabinenpersonal haben wir auch nicht. Aber ich könnte ja bei Gelegenheit mal einen von den Passagieren fragen.
     
  10. maclin

    maclin New Member

    ...und da war noch der Chef vom "Tankwart", der sich wunderte, seit wann die Betankung eines Fliegers so lange dauern kann.

    Oder ein sogenannter Techniker. Manch einer von den Kollegen spielt Skat.
     
  11. maximilian

    maximilian Active Member

    Die sollen mal lieber nach den Flugzeugen schauen. Dafür verzichte ich gerne auf ein Spielchen :p
     
  12. maclin

    maclin New Member

    Zwischen zwei Fliegern spielen die dann Skat.
     
  13. vulkanos

    vulkanos New Member


    Ich habe sie wie eine 5chörige Vihuela gestimmt:

    DD gg cc f'f 'b'b'

    oder

    DD gg hh e'e' a'a'

    Man kann auch die beiden obersten Saiten weglassen. Dann ist es wirklich wie eine Renaissance Gitarre.
     

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