PDF erstellen aus Quark 6 oder Indesign CS für Druckerei

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von Reproline, 21. April 2004.

  1. Reproline

    Reproline New Member

    diese Frage wendet sich an alle Druckvorstufler oder Drucker.

    Wie erstellt man mit welchen Einstellungen am efektifsten und am sichersten ein PDF von einem Dokument aus Quark 6 oder Indesign CS?

    Ich stelle mir dabei ein Dokument vor mit einer Seitengröße von ca. 500 x700mm, darin sind enthalten TIF, Eps Binär, Text, Farbbalken, Verläufe.

    Welche Einstellungen muss man Grundsätzlich einhalten? Muss man einen bestimmte PPD dazu verweden? Muss man Auszüge erstellen, muss man Passmarken mit erstellen? Welche Einstellung für einen 60er Raster?

    Kann man im Distiller schon eine vorhandene Einstellung wie Druck oder Druckvorstufe verwenden, oder muss man diese noch erst richtig einstellen?

    Ich weiss, Fragen über Fragen, aber wär nicht fragt bleibt dumm!

    Ich hoffe mir kann einer weiterhelfen.

    Viele Grüße
    Axel
     
  2. ab

    ab New Member

    bei high end pdfs erfragt man von der druckerei die genauen einstellungen. das haben die gerne, weil's dann am wenigsten probs gibt. und du sparst geld, zeit und nerven.

    ich arbeite mit verschiedenen druckereien, die haben verschiedene rips, etc., etc.....

    ab
     
  3. Reproline

    Reproline New Member

    das habe ich auch schon versucht, die aussage war soweit das ich ein x.3 pdf erstellen soll, das auf jedenfall kompatibel ist?:confused:

    keine Ahnung!

    Gruss
    Axel
     
  4. loggin-good

    loggin-good New Member

    Lieber Axel,
    wie Du bereits im anderen Forum informiert wurdest, ist Mediengestaltung ein weit gefächertes Gebiet, daß normalerweise eine fundierte Ausbildung braucht.
    Man kann natürlich jetzt hier Deinen Threat mit Info nur so vollstopfen, allerdings solltest Du schon ein paar fundamentale Grundkenntnisse über die Datenformate, Überfüllungen, Paßmarken, Farbzuwachs, Rastewinkelungen mitbringen, damit Deine Arbeit nachher nicht in die Hose geht, oder der Dienstleister, der nach Dir folgt, Dir jede Menge Geld aus der Tasche zieht.

    Ist nur ein nett gemeinter Tipp.
     
  5. ab

    ab New Member

    meine kurzantwort: druckerei wechseln.
    meine langantwort: wenn sie dein business wirklich haben wollen, dann könnten sie dir bei den distiller spezifikationen ruhig ein wenig helfen. - es gibt genügend druckereien, die den service am kunden noch pflegen.

    ab
     
  6. marc12353

    marc12353 New Member

    Mensch seit hier heute Hilfsberreit. :wuerg:

    Echt ne Schande diese antworten hier. ich würde gerne helfen aber meine pdf mache ich nach Lust und Laune und irgendwie habe ich alles druckbar gekriegt.

    Eine nicht ganz sichere Lösung aber eine zu 99% bei mir erfolgreiche sind immer die Grundeinstellungen, zumindestens im Indesign, achte in ID auf diese x.3 Sache, oder wähle einfach die Print-Version aus.

    Aus Quark: PS über drucken erzeugen und dann in den Distiller jagen. ich jedoch mache es direkt aus Quark, soll zwar nicht so gut sein, aber klappt meistens immer.

    Zur Kontrolle empfehle ich dir Flightcheck, ein programm (Falls du es nicht kennst), das alle Einstellungen in einem pdf oder ps checkt und analysiert. Druckereien arbeiten damit auch in der Regel.

    Aber die richtigen Profis hier wissen viel mehr aber wollen Ihre Erfahrungen und Kenntnisse wohl nicht mit dir teilen.
     
  7. Macci

    Macci ausgewandert.

    >Der Hammer hängt dort, wo man ihn hingehangen hat.

    und bestimmte Arbeitsbereiche lassen sich nicht auf 3 Seiten Forumsbeitrag komprimieren - und letztlich haben die Profis für ihre Ausbildung reichlich Knete gelöhnt...(ein Meisterabschluß als Fotograf kostet locker 15-20.000 €, ein entsprechendes Studium kostet zumindest ein paar Jahre !!!)

    ;)
     
  8. neumi

    neumi New Member

    ok, schnittmarken sollten schon dabei sein.
    und schriften würde ich auch einbetten.
    der rest sollte dir die druckerei mitteilen.
    woher sollen wir wissen, was der laden für'n pdf braucht?

    wie stellst du dir das vor? wenn's gau gibt sagen: "aber die im forum haben doch geschrieben…"?
    :party:
    hak da noch mal nach, ansonsten wechseln.

    viel glück!
     
  9. marc12353

    marc12353 New Member

    Fotografen waren aber auch nicht angesprochen;)
     
  10. suj arbeitet

    suj arbeitet dtp seelsorge

    naja, x3 ist doch eine Antwort, das ist ein Standard. Netter wär es natürlich wenn Sie es Dir genauer erklären

    hier ist eine Beschreibung
     
  11. Reproline

    Reproline New Member

    Vielen Dank erstmal für die ein oder andere brauchbare Antwort.

    um aber eines vorweg zunehmen: ich habe von 1992-1995 den Beruf Druckvorlagenhersteller erlernt und übe seitdem diesen beruf auch aus.

    die letzten jahre kam es noch nie vor, das unsere druckereien pdf's benötigt haben. Nun aber ist es langsam an der Zeit das PDF Format zu akzeptieren. Ich habe schon mit dem ein oder anderen Drucker gesprochen, der meinte ich solle die PDF's im X.3 Format erstellen.

    Ich finde zwar diese Einstellung, doch meine Frage ist, ob der ein oder andere damit erfahrungen hat und ob man sonst noch etwas einstellen muss.

    Gruss
    Axel
     
  12. suj arbeitet

    suj arbeitet dtp seelsorge

    guten Morgen!
    Also ich bin auch in der Druckvorstufe und liefere mittlerweile ca. 50% der Daten als PDF aus.

    Wenn ich keine genauen Vorgaben habe, fahre ich gut damit, ein PDF mit Passkreuzen, composit (also nicht farbsepariert) zu erstellen...
    In den Distillereinstellungen verwenden wir ZIP Komprimierung, betten alle Schriften ein, lassen Farben unverändert.

    Bisher hat sich keiner darüber beschwert.
     
  13. mpb

    mpb New Member

  14. Reproline

    Reproline New Member

    es ist doch aber so, wenn ich einen farbigen Text auf einer farbigen Fläche habe und dort einen Überfüller eingestellt habe, wird dieser Überfüller bei der Composit-Ausgabe nicht erkannt. Was macht man also, wenn man den Überfüller benötigt? Eine separierte Ausgabe und alle Auszüge wieder zusammenfügen mit plugin?

    Gruss
    Axel
     
  15. ident-i-fix

    ident-i-fix Feels good

    Ich gebe dem Macci da vollkommen Recht… für solche umfangreichen "Anfragen" ist hier tatsächlich nicht der richtige Ort - da sind spezialisierte Foren wie von Adobe UND eine gute Ausbildung noch immer das Wahre.

    Daran wird sich - dem Himmel sei Dank! - auch so schnell nix ändern.

    Geholfen wird hier sicherlich gerne bei dem einen oder anderen "Klemmer"… ganze Wissens- oder Ausbildungsdefizite kann und will hier aber keiner ausbügeln. Ist auch wenig spannend :D
    Da sind kniffelige Tipps und Tricks sowie Workarounds doch schon mit mehr "Unterhaltungswert" gesegnet ;)
     
  16. mac_heibu

    mac_heibu Active Member

    "wenn ich einen farbigen Text auf einer farbigen Fläche habe und dort einen Überfüller eingestellt habe, wird dieser Überfüller bei der Composit-Ausgabe nicht erkannt."
    Das ist nicht einfach so, das ist eine uralte Schwäche von Quark. Bei Composite-Ausgabe kann Quark keine Trappping-Infos mitliefern. InDesign kann das.
    Unsere Lösung ist simpel: Da die meisten Druckereien inzwischen über RIPs verfügen, die InRIP-Trapping beherrschen, lassen wir die Druckerei für die richtigen Werte sorgen - und das klappt in der Regel. (Wenn sie das nicht könnten, könnten sie keine Quark-produzierten PDFs verarbeiten und das wäre für die meisten Druckereien tödlich ...)
     
  17. mac_heibu

    mac_heibu Active Member

    Noch was:
    Such mal via Google folgende Datei:
    Distiller_5_Guide.pdf
    Hier findest du alles Relevante zum Distiller, PDF und Programmeinstellungen. Die Broschüre ist vom deutschen PDF-Papst Olaf Drümmer verfasst - das bürgt für Qualität!
     
  18. Reproline

    Reproline New Member

    Womit oder wie stellen die Druckereien das ein in der PDF datei? Oder muss man dafür eine PS datei anliefern?
     
  19. Rumo

    Rumo New Member

  20. mac_heibu

    mac_heibu Active Member

    "Womit oder wie stellen die Druckereien das ein in der PDF datei?"
    Das wird überhaupt nicht in der PDF eingestellt. Die RIP-Software analysiert die Farben und Objekte des Dokuments und errechnet die Trapping-Infos daraus. Esmacht auch durchaus Sinn, wenn man diese komplexe Materie an die Druckereien bzw. an deren Spezial-Software delegieren kann - die meisten Grafiker und Layouter sind mit der Definition von korrekten Über-/Unterfüllungswerten überfordert.
     

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