probleme mit time machine/time capsule

Dieses Thema im Forum "Hardware" wurde erstellt von tonicoutura, 10. August 2008.

  1. tonicoutura

    tonicoutura New Member

    ich sichere meine dateien mit time machine auf time capsule. bei der ersten sicherung sagt time machine mir, dass insgesamt 423 gb daten zu sichern sind. alles klar, ich starte die sicherung. dann kommt die meldung, dass nur 463,5gb zur verfügung stehen und 513gb benötigt werden? häh.

    ich schliesse meine itunes datei aus uns sichere den rest. wenn das abgeschlossen ist, dann lasse ich die itunes bibliothek mitsichern, was auch problemlos klappt. frage: warum nicht von beginn an.

    dann mache ich das gleich prozedere auf einer externen usb platte, nicht an time capsule angeschlossen. klappt auch. wochenlang wechsel ich zu sicherung zwischen den beiden volumes.

    gestern ist plötzlich time capsule zu klein, externe platte funzt (immer dieselben datenmenden), lösche die sicherung auf time capsule und sichere über nacht alles neu. gelungen, aber fängt wieder so an wie oben beschrieben... platte zu klein. heute, ist die externe platte auch zu klein.

    bin ich zu blöd oder ist time machine noch nicht ausgereift??!
     
  2. tonicoutura

    tonicoutura New Member

    noch mal ne andere frage:

    über das airport dienstprogramm kann ich die datensicherung von der time capsule auf eine usb-platte, die daran angeschlossen ist übertragen.
    frage: werden immer nur die geänderten dateien übertragen, oder immer die ganze sicherung
     
  3. DominoXML

    DominoXML New Member

    Hi,

    ich bin mir nicht sicher, ob ich dein Problem verstanden habe.

    TM sichert bei jeder Sicherung die geänderten Dateien und verfährt zusätzlich so, daß definierte Tages-, Wochen, Monats-Backups erstellt werden.

    Durch dieses Vorgehen sind auf der Sicherungsplatte mehrere Versionen einer Datei vorhanden und irgendwann ist dann auch die größte Platte voll.

    TM benachrichtigt dann, daß die Platte voll ist und der Prozeß erst den ältesten Sicherungssatz löschen muß, bevor neue Daten gesichert werden können.
    Gedanklich wird somit eine ältere durch eine neuere Kopie ersetzt.

    Sicherungsplatten müssen somit mindestens so groß sein, wie die zu sichernde Platte. Je größer diese ist, umso mehr alte Versionen passen auf die Platte.

    Als Entwickler bin ich mi dieser Arbeitsweise extrem glücklich, es gibt aber sicher User, welche eine andere Backup-Strategie bevorzugen.

    Gruß

    Volker
     
  4. tonicoutura

    tonicoutura New Member

    genauso ist es auch monatelang abgelaufen. alte backups werden gelöscht und durch neue ersetzt.

    aber warum reichen bei einer TC Platte von 500gb ein zu sicherndes Datenvolumen von 420gb nicht aus und TM zeigt an, dass die Platte zu klein ist?!

    Komisch, ich schliesse einige Dateien aus, TM fängt an zu sichern. Ist diese Sicherung dann durchgelaufen, dann lasse ich die vorher ausgeschlossenen Dateien mitsichern und plötzlich klappt es?
     
  5. DominoXML

    DominoXML New Member

    Ich bin mir nicht sicher, da ich mich noch nicht tief genug eingegraben habe um genauere Zahlen zu nennen, aber zu den reinen Netto-Daten kommen noch die Strukturinformationen wie Tag der letzten Änderung, Speicherung etc. und nicht zu vergessen der Spotlight Suchindex, welcher ja nach Art der Daten noch mal einiges an Speicherplatz "verbrät".
    Zusätzlich ist anzunehmen, daß während der Sicherung temporärer Speicher reserviert wird, um im Fehlerfall einen Status über die letzten Transfers wegschreiben zu können.

    Sollte dieser Overhead zusammen an die 10% verbrauchen, wäre dies eine Erklärung.

    Um das zweifelsfrei zu klären, müsste ich mir mal ein, zwei Tage Zeit nehmen und mittels ADC-Docs die Arbeitsweise tiefer beleuchten.

    Bin mir nicht sicher, ob ich die Zeit dafür finde, aber vielleicht findet ja Mr. Google etwas zu diesem Themenbereich.
     

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