rätselhafte MPEG-2 Dateigrößen

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von heinzelmann, 10. Januar 2008.

  1. heinzelmann

    heinzelmann Member

    Hallo Mac-Gemeinde,

    mit meinem SAT-Receiver EyeTV 310 und der Software EyeTV 2.5 nehme ich Filme vom Fernsehen auf. Die Filme liegen als EyeTV-Archive vor und heißen <name>.eyetv. Die Dateien sind sehr groß, so um die 5 bis 6 GB für 2 Stunden Film. Das ist schon mal merkwürdig. Filme dieser Größe passen nicht auf eine DVD.

    Wenn ich aus EyeTV mit der Option MPEG-Program-Stream exportiere, wird eine Datei mit dem Namen <name>.mpg und dem Icon Quicktime erzeugt, die von Quicktime abgespielt werden kann. Ich kann sie auch in das geöffnete Video-Fenster von Toast ziehen und zu einer DVD brennen. So weit nichts Neues.

    Jetzt vergleiche ich die Größen der <name>.mpg-Dateien mit denen der <name>.eyetv-Dateien und stelle fest, dass die <name>.mpg-Dateien deutlich kleiner sind als die <name>.eyetv-Dateien. Für die ca. 30 Filme, die ich verglichen habe, liegen die exportierten <name>.mpg-Dateien bei 51 bis 71 % ihrer Erzeugerdateien, und jetzt passen sie auf eine DVD.

    Warum sind die <name>.eyetv-Dateien so groß?

    Was wird beim Exportieren weggelassen?

    Warum sind die mit einem DVB-T-Stick aufgenommenen Filme nur halb so groß wie die mit dem SAT-Receiver erzeugten?
     
  2. arnbas

    arnbas New Member

    Das ist wahrscheinlich der Heinzelmann-Effekt ;)
    Im Ernst, jedes Format arbeitet mit unterschiedlichen Komprimierungen, deshalb hat auch eine dv Datei wieder eine andere Größe als wav oder mov oder rm oder oder oder.
     
  3. heinzelmann

    heinzelmann Member

    Zu meinem Beitrag, den ich am 10.1.2008 gepostet hatte, kommt jetzt die Erklärung in einem heutigen Internetbeitrag der Macwelt: siehe

    http://www.macwelt.de/artikel/_Tipps/361135/mehr_platz_beim_brennen_auf_dvd/1

    Wie ich vermutet hatte, wird beim Exportieren aus EyeTV etwas an Daten weggelassen, in Wahrheit eine ganze Menge Zeug, das zum Abspielen des Films gar nicht gebraucht wird. Die Videodateien schrumpfen dadurch auf 51 bis 71 % der ursprünglichen Größe. Durch das Exportieren vor dem Brennen lässt sich eine ganze Menge mehr auf einer DVD speichern.
     

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