RAW/JPEG in Aperture, PSE,.. schauen anders aus?!?

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von UT83, 23. Januar 2008.

  1. UT83

    UT83 New Member

    Hallo!
    Ich habe bitte eine dringende Frage:

    Ichhabe eine Nikon D80 (digitale Spiegelreflexkamera).
    Auf der kann ich in unterschiedlichen Formaten aufnehmen. (RAW, JPEG, RAW und JPEG).
    Eigentlich möchte ich die beste Qualität haben, also tendiere ich auf 10 MegaPixel und RAW.
    Ich habe dazu ein paar Fragen:

    1.) Wieso braucht an eigentlich, wenn man eh RAW (das unkomprimierte beste Format) speichert eigentlich noch zusätzlich ein JPEG Bild? Was hat das für einen Sinn? Wenn es ganz unnütze wäre, dann würden nicht so viele Leute das machen.

    2.) Ich habe also probeweise (um einmal einen Vergleich zu haben) auf RAW + JPEG gestellt.
    Und dann ist mir etwas aufgefallen was ich nicht verstehe. Ich habe zwar einige Bücher und sehr viel im Internet gelesen, aber anscheinend etwas nicht verstanden:

    ich dachte: RAW Daten sind die selben Daten, nur unkompremiert (daraus folgt dass man eben falls notwendig nachher verlustfreier bearbeiten kann).

    ABER:
    Wenn ich mir das selbe Bild (in Photoshop Elements, Aperture, Finder, Explorer,..) ansehe es anders aussieht.

    Es also andere Einstellungen für Belichtung, (Blende, etc.) haben muß. Nicht ganz anders, aber doch unterschiedlich.

    Das versteh ich nicht. Ich will ja nicht jedes Bild erst bearbeiten müssen, sondern eigentlich die Fotos so nehmen wie ich sie geschossen habe und nur falls notwendig nachbearbeiten. Und das alles in der besten Qualität. Aber anscheinend fange ich schon mit einem anderen Start an.


    Wieso, wie läuft das?

    Danke wenn da jemand etwas Licht in die Sache bringt!
     
  2. friedrich

    friedrich New Member

    Das RAW enthält die Rohdaten, die auf dem Chip ankommen. Die Kamera interpretiert daraus anhand der Einstellungen an der Kamera und mittels ihrer Software ein Bild, was dann als JPG abgespeichert wird.

    In der Regel ist das JPG deshalb immer besser (und natürlich anders) als das RAW. Das RAW muß eigentlich meist nachbearbeitet werden, und das ist gern mal sehr frickelig, die Kameras machen das meist recht gut von allein. das RAW allerdings bietet immense Möglichkeiten - ein in den Lichtern weiträumig ausgefressenes JPG kann als RAW noch extrem viel Zeichnung haben. In solchen Fällen lohnt es sich, eines mitgeschossen zu haben und mal reinzuschauen.

    RAW wird nicht von so vielen Programmen (z.B. PS erst ab CS2, meine ich) unterstützt und erfordert Nacharbeit - deshalb gibt es die JPG-Option.

    Was Du eigentlich willst, ist wohl die TIF-Option - das wären fertige Bilddaten in bestmöglicher Qualität. TIF kann die D80 aber nicht.
     
  3. UT83

    UT83 New Member

    aber wenn ich einen Ulrlaub habe und da 3000 Bilder, dann kann es ja nicht sein, dass ich die ALLE nachbearbeiten muß. ich will ja nur gegebenenfalls etwas korregieren und nicht prinzipiell alle nachbearbeiten!!

    Und in JPEG ist dass ja öde oder? da nimmt die Qualität doch deutlich ab beim bearbeiten.
    Außerdem braucht dass ja dann Unmengen an Speicherplatz wenn ich RAW + bestes JPEG nehme.

    Ein weiteres Problem:
    In Aperture nimmt er nur die RAW Daten. Wenn ich beide oben habe, dan importiert er mir nur die RAW. keine JPEG.
    Also da müßt ich dann wieder über den Finder Cpoy Paste und anschließend importieren gehen oder?

    Das gibts doch nicht, dass jeder der sich eine gute Kamera kauft und mit guter Qualität Fotos haben will, alles am Computer nachbearbeiten muß?!?


    Und noch etwas bitte:
    Ist Aperture dafür überhaupt gut geeignet?
    Oder sind die RAW Funktionen dafür in der Nikon Software, oder in Photoshop Elements besser?

    Vielen Dnak
     
  4. beeb

    beeb New Member

    ein jpg kann trotzdem ok sein. das hängt natürlich von deinem anspruch ab.
    möchtest du ein fotobuch machen, bilder ausgeben auf einen drucker oder per mail verschicken? all das geht auch mit jpgs.
    möglicherweise kann die kamera die jpgs in unterschiedlichen qualitäten auswerfen, unbedingt die höchste jpg qualität einstellen.
    um mal zu testen printe doch einfach mal ein original jpg und ein tif aus den raws entwickelt. beide bilder ausdrucken mit papiergröße in cm auf 300dpi in der auflösung.
    der einzige wirkliche unterschied ist beim raw, das du fehlbelichtungen bis zu einem gewissen grad korrigieren kannst (heller oder dunkler machen) und das du andere einstellungen wie kontrast ohne qualitätsunterschied "entwickeln" kannst.
    es ist in etwa so zu verstehen, das du erst fotografierst und danach den film einlegst welcher dir in seiner charakteristik gefällt.
    die jpgs sollten am besten so belichtet sein, das es dir die motive gefallen ohne groß am rechner korrekturen vorzunehmen.
    raw und jpg ist demnach eine sicherheit ein gutes bild zu haben.
    nur jpg entspricht vielleicht dem wie früher, auf film zu fotografieren.
    die einschränkung ist hier auch die pixelgröße der bilder, aber bei der d80 sollte es genügen von der pixelgröße.
    wie so oft, alles ist richtig und jeder macht es anders - ich würde es anhand des handlings und deinem fotoalltag entscheiden.
    wichtig wäre noch, ein geöffnetes jpg anschließend als tif zu sichern oder zumindest nicht in einer geringen jpg qualität.
     
  5. friedrich

    friedrich New Member

    RAWs sind nur für extreme oder ganz spezielle Anforderungen sinnvoll - vor allem, wenn die Lichtsituation schwierig ist (starke Kontraste, zu hell, zu dunkel). Dann kann man nachbearbeiten.

    Für alle Alltagsjobs in der Profiphotographie sowie für annähernd alle Amateur- und Semiprofi-Anwendungen ist nur JPG das Mittel der Wahl. Urlaubsphotos als RAW? Das ist was für Freaks. Die D80 macht gute Bilder, da muß man nicht groß nachbearbeiten, zumindest nicht im Amatuerbereich.

    In der Einstellung "JPG fine" sind keine Artfakte durch die Kompression in der Datei erkennbar. Wichtig ist allerdings, die Datei nach einer eventuellen Bearbeitung nicht wieder erneut als JPG zu speichern (sondern als TIF), denn irgendwann, auch bei "verlustfreiem" JPG, können sich Artefakte einschleichen.

    Zwischen "JPG fine" und RAW sind weder am Monitor und schon gar nicht im Ausdruck Unterschiede in der Dateiqualität feststellbar.

    Ich weiß, wovon ich spreche, ich habe eine D80 und bin Graphiker. Und Nikon weiß auch, wie man Kameras baut.
     
  6. UT83

    UT83 New Member

    Aber das versteh ich nicht.
    Hab immer gedacht und gelesen, dass alles im RAW so da ist we im JPEG und wenn man was bearbeiten will, dann mit mehr möglichkeiten und Verlustfrei.
    Aber nicht dass dass diese ganzen Informationen (ich Spreche von keinen Kamerapogrammen wie Sepia Schwarz weiß oder so, sondern normale Bilder ohne Effekte) dann in Raw Bildern nicht sichtbar sind. Oder zumindest schlechter. Das versteh ich nicht.
    Die ganzen Aufnahmeeinstelungen werden ja abgespeichert.
    Dann müßte dass doch im Bild drinnen sein?!?!?




    Ein Problem dass ich noch habe:
    Unter Photoshop Elements, da geht, wenn man ein RAW Bild bearbeiten möchte zunächst ein "eigener Editor" auf. Wo man Blendenwerte eingeben kann, und auch so schöne Standards für den Weißabgleich hat wie z.B. Schatten, Glühlampe etc.
    Dies ist so ein Menü wie bei der Nikon eigenn Bearbeitungssoftware.

    Kann ich das bei Aperture denn auch einstellen?

    Weil die anderen Dinge wie Kontrast, Helligkeit etc. die müßten ja egal sein wo ich die einstelle oder? (also auch bei Photoshop Elements) ob im "normalen Editor bzw. Schnellkorrektur" oder eben in diesem RAW Plug In Fenster. Oder gibts da auch wieder eine unterschiedliche Qualität??


    Und noch eines:
    Aperure zeigt mir (ich habe eigentlich auf der Kamera Raw und niedere JPEG Auflösung gehabt) im Ordner NUR das RAW Bild an. (Hae gedacht er wird auch nur das importiert haben (direkt von der Kamera)


    Aber komischerweise exportiert er, wenn ich auf Originaldatei gehe, sowohl ein JPEG, als auch ein RAW Bild (beides mit dem richtigen Datum und es sehen auch beide unterschiedlich aus.)

    Also das JPEG ist so wie das von der Kamera.
    Kann ich die denn dann nicht irgendwie in Aperture anzeigen (ein Stapel ist es nicht. Und im Projekt werden eben auch nu 300 Bilder (das ist die Anzahl die ich geschossen habe) angezeigt.

    Also ganz hab ichs leider noch nicht verstanden. :-(
     
  7. Zixpack

    Zixpack New Member

    doch sicher, deshalb sprechen fotografen auch davon, dass sie ihre digitalen aufnahmen entwickeln... genauso wie es in der vergangenheit mit den analogen aufnahmen getan haben^^

    mach dir keinen kopf und stell die kamera auf max. jpg. ich kann mir nicht vorstellen, dass du die bearbeitungsmöglichkeiten des .raw formates ausnutzen wirst.
     
  8. UT83

    UT83 New Member

    Genau das ist es ja. Ich kann in Aperture genau die gleichen Bearbeitungen it JPEGs wie mir RAW machen. Das versteh ich ja eben nicht.
     
  9. UT83

    UT83 New Member

    Hallo!
    Ich bin heute drauf gekommen es muß an der D80 (Nikon) liegen!

    Weil ich es bei mehreren Programmen ausprobiert habe und immer waren die JPEGs besser.

    Jetzt habe ich aber 2 andere Kameramodelle ausprobiert: (Olympus 510 und E1) und bei beiden schauen die RAWs zwar leicht anders aus aber auf jeden Fall besser als die JPEGs. Kontrastreicher un etwas schärfer und wärmer.
    Bei meinen NEFs der D80 ist das genau anders!! Schlechtere Farben, weniger Kontrast, teilweise sehr dunkel,....

    Was kann da sein?
    Hab ich irgendwas bei der Kamera vielleicht falsch eingestellt? Habe das ganze Manual durch und nichts gefunden.
    Vor allem, weil wenn ich dinge wie Bildoptimierung verändere, dann kann ich das ja gar nicht ganz global machen, sondern es geht bei Programmen wie Automatik ja gar nicht. Es muß aer irgendwas globales sein, weil ich das Problem bei JEDEM Programm habe. Natürlich sind die Unterschiede nicht bei jedem Bild gleich stark ausgeprägt.

    Was kann da bitte sein??
     

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