Rechtzeitig zu den olympischen Spielen:

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von TOCAMAC, 7. August 2004.

  1. TOCAMAC

    TOCAMAC Alles wird gut.

  2. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    :D


    TOCA, hast du da auch was übers Hornussen gefunden?

    Ich meine, man will ja in der Schweiz nicht ganz wie ein Blöder dastehen... :crazy:
     
  3. TOCAMAC

    TOCAMAC Alles wird gut.

    Hornussen isch was chanz bodäschtändigis:

    http://www.spielederwelt.de/spiele/hornussen/index.html

    :D

    Alles dreht sich um eine kleine Plastikscheibe, den Hornuss. Die eine Mannschaft muss den Hornuss möglichst weit ins Spielfeld schlagen, die Gegner müssen ihn anfangen._ Der Hornuss darf nicht auf den Boden kommen, sonst erhält die abfangende Mannschaft, die Abtuer, wie es in der Hornussersprache heißt, einen Strafpunkt, ein sogenanntes Nümmerli.

    Die Mannschaft mit den wenigsten Nümmerli gewinnt, bei Gleichstand siegt das Team, das den Hornuss insgesamt am weitesten schlagen konnte.

    Das Spiel beginnt beim „Bock“, einer Art Startrampe aus geschwungenen Metallschienen, auf der der Hornuss mit Lehm befestigt wird. Das richtige „Setzen“ des Hornuss erfordert viel Können und Erfahrung. Von einem guten Setzer erwartet man, dass er die Schläger gleichzeitig beruhigt und motiviert.

    Die Abschläger schlagen der Reihe nach mit einem etwa 2,5 Meter langen biegsamen Stecken,_ den Hornuss weit ins Feld. Das Feld, das „Ries“,_ ist etwa 180 Meter lang, beginnt aber erst in 100 Meter Distanz zum Abschlagpunkt. So muss sich die vorderste Reihe der Abwehr nicht langweilen.
    Sollte der Hornuss im Niemandsland (der ersten 100 Meter) landen, zählt der Schlag nicht. Gute Hornusser können die Scheibe über 300 Meter weit schlagen. Über das Feld hinauszuschlagen gilt als ganz besondere Leistung.

    Die abtuende Mannschaft ist mit langen Holzschaufeln ausgerüstet, den sogenannten Schindeln, mit denen sie versuchen, den Hornuss abzufangen. Es gibt verschiedene Abwehrtechniken: in die Höhe springen, die Schindel in die Luft werfen, oder früher das „Radeln“, bei dem sich die Schindel wie ein Rad drehte. Für die letzte Variante sind heutzutage die Schindeln allerdings zu lang.

    Egal wie, der Hornuss muss irgendwie von der Schindel berührt werden. Der Hornuss fliegt so schnell (oft über 250 km/h), dass er mit bloßem Auge kaum zu verfolgen ist. Mit lauten Rufen verständigen sich die Spieler. Zusammen mit dem satten Aufprallen der Gummischeibe auf dem Holzbrett ergibt sich eine charakteristische Geräuschkulisse.
     
  4. macixus

    macixus Hofrat & Traktorist

    "Heute ist das Hornussen ein moderner Sport, dessen Heimat im Emmental liegt._ Hier schwingen die Abtuer und die Abschläger eifrig ihre langen Stecken und hölzernen Schaufeln."

    Was ist jetzt besser - Abtuer oder Abschläger? Klingt beides mehr als prickelnd wegen dieser Nümmerli. :embar:
     
  5. TOCAMAC

    TOCAMAC Alles wird gut.

    Jedenfalls könnte ein wenig Übung nicht schaden...

    ;)
     

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