Rippen, Rendern, Codieren, Muxen ...

Dieses Thema im Forum "Software" wurde erstellt von ROMA, 7. November 2003.

  1. ROMA

    ROMA New Member

    Hallo Fachleute,
    als Autodidakt möchte ich mich mal rückversichern, ob ich häufig verwendeten Begriffe wie Rippen, Rendern, Codieren, Transcodieren, Muxen usw. richtig interpretiere.

    Als Ausgangspunkt nehme ich den Begriff >RIP<. >RIP< heißt >Raster Image Prozessor<. Dieser Prozessor erzeugt in einem Belichter aus Quark- oder InDesign-Dateien die 4 Farbauszüge (Filme) für den Offset-Druck. Dabei rechnet dieser Prozessor die Rasterbilder für die Druckauflösung.

    Ausgehend von diesem Basisbegriff wird der Begriff >rippen< für zahlreiche Umrechenprozesse ähnlicher Art verwendet. Es geht dabei im Prinzip darum, eine neue, für eine bestimmte Verwendung notwendige Pixelmatrix zu errechnen.

    Rendern, Codieren, Transcodieren sind auch solche Umrechenprozesse, bei denen bestimmte Parameter in einer neuen Datenstruktur erzeugt werden müssen.

    Multiplexen (Muxen) führt z.B. Bild-und Tondaten zu einer Datei zusammen. Die Software, die mit einer solchen gemultiplexten Datei umgehehen kann, ist in der Lage, Ton- und Bilddaten zu erkennen und entsprechnd zu verwenden.

    Kann man das so stehen lassen?

    ROMA
     
  2. kawi

    kawi Revolution 666

    Nein "rippen" steht in diesem Zusammenhang eher dafür einen bestimmtem multimedialen Inhalt auf einen anderen Datenträger zu "kopieren". (das mal unter Beibehaltung des Originalformates, mal gehts nicht.)
    Du rippst wenn:
    - Du einen Song einer CD auf deine Festplatte kopierts
    - Du den Inhalt einer DVD auf deine HD kopierst
    - Du z.B. einen Audiostream als "festes" Medium auf deine HD kopierst
    In diesem Falle steht rippen eher für to rip ... etwas an sich reißen, was vorher eben noch nicht da war.

    In den anderen Punkten würde ich dir soweit zustimmen :)
     
  3. CosmicAlien

    CosmicAlien New Member

    Der Ursprung des "Rippen" kommt aus der Druckvorstufe, eben das Rastern einer Vorlage für den Druck/Belichter. RIP = Raster Image Prozessor stimmt nach wie vor.


    Heute wird der Begriff eben aber vorwiegend für das Auslesen einer CD/DVD verwendet.
     
  4. ROMA

    ROMA New Member

    Danke kawi und CosmicAlien für euere Ausführungen. Mit der Zeit werde ich doch noch auf meine alten Tage zu einem zeitgemäßen Insider. Bei den Erläuterungen von kawi dachte ich auch an >Jack the ripper<...

    Danke und Gruß aus Leonberg
    ROMA
     
  5. ROMA

    ROMA New Member

    Hallo Fachleute,
    als Autodidakt möchte ich mich mal rückversichern, ob ich häufig verwendeten Begriffe wie Rippen, Rendern, Codieren, Transcodieren, Muxen usw. richtig interpretiere.

    Als Ausgangspunkt nehme ich den Begriff >RIP<. >RIP< heißt >Raster Image Prozessor<. Dieser Prozessor erzeugt in einem Belichter aus Quark- oder InDesign-Dateien die 4 Farbauszüge (Filme) für den Offset-Druck. Dabei rechnet dieser Prozessor die Rasterbilder für die Druckauflösung.

    Ausgehend von diesem Basisbegriff wird der Begriff >rippen< für zahlreiche Umrechenprozesse ähnlicher Art verwendet. Es geht dabei im Prinzip darum, eine neue, für eine bestimmte Verwendung notwendige Pixelmatrix zu errechnen.

    Rendern, Codieren, Transcodieren sind auch solche Umrechenprozesse, bei denen bestimmte Parameter in einer neuen Datenstruktur erzeugt werden müssen.

    Multiplexen (Muxen) führt z.B. Bild-und Tondaten zu einer Datei zusammen. Die Software, die mit einer solchen gemultiplexten Datei umgehehen kann, ist in der Lage, Ton- und Bilddaten zu erkennen und entsprechnd zu verwenden.

    Kann man das so stehen lassen?

    ROMA
     
  6. kawi

    kawi Revolution 666

    Nein "rippen" steht in diesem Zusammenhang eher dafür einen bestimmtem multimedialen Inhalt auf einen anderen Datenträger zu "kopieren". (das mal unter Beibehaltung des Originalformates, mal gehts nicht.)
    Du rippst wenn:
    - Du einen Song einer CD auf deine Festplatte kopierts
    - Du den Inhalt einer DVD auf deine HD kopierst
    - Du z.B. einen Audiostream als "festes" Medium auf deine HD kopierst
    In diesem Falle steht rippen eher für to rip ... etwas an sich reißen, was vorher eben noch nicht da war.

    In den anderen Punkten würde ich dir soweit zustimmen :)
     
  7. CosmicAlien

    CosmicAlien New Member

    Der Ursprung des "Rippen" kommt aus der Druckvorstufe, eben das Rastern einer Vorlage für den Druck/Belichter. RIP = Raster Image Prozessor stimmt nach wie vor.


    Heute wird der Begriff eben aber vorwiegend für das Auslesen einer CD/DVD verwendet.
     
  8. ROMA

    ROMA New Member

    Danke kawi und CosmicAlien für euere Ausführungen. Mit der Zeit werde ich doch noch auf meine alten Tage zu einem zeitgemäßen Insider. Bei den Erläuterungen von kawi dachte ich auch an >Jack the ripper<...

    Danke und Gruß aus Leonberg
    ROMA
     
  9. ROMA

    ROMA New Member

    Hallo Fachleute,
    als Autodidakt möchte ich mich mal rückversichern, ob ich häufig verwendeten Begriffe wie Rippen, Rendern, Codieren, Transcodieren, Muxen usw. richtig interpretiere.

    Als Ausgangspunkt nehme ich den Begriff >RIP<. >RIP< heißt >Raster Image Prozessor<. Dieser Prozessor erzeugt in einem Belichter aus Quark- oder InDesign-Dateien die 4 Farbauszüge (Filme) für den Offset-Druck. Dabei rechnet dieser Prozessor die Rasterbilder für die Druckauflösung.

    Ausgehend von diesem Basisbegriff wird der Begriff >rippen< für zahlreiche Umrechenprozesse ähnlicher Art verwendet. Es geht dabei im Prinzip darum, eine neue, für eine bestimmte Verwendung notwendige Pixelmatrix zu errechnen.

    Rendern, Codieren, Transcodieren sind auch solche Umrechenprozesse, bei denen bestimmte Parameter in einer neuen Datenstruktur erzeugt werden müssen.

    Multiplexen (Muxen) führt z.B. Bild-und Tondaten zu einer Datei zusammen. Die Software, die mit einer solchen gemultiplexten Datei umgehehen kann, ist in der Lage, Ton- und Bilddaten zu erkennen und entsprechnd zu verwenden.

    Kann man das so stehen lassen?

    ROMA
     
  10. kawi

    kawi Revolution 666

    Nein "rippen" steht in diesem Zusammenhang eher dafür einen bestimmtem multimedialen Inhalt auf einen anderen Datenträger zu "kopieren". (das mal unter Beibehaltung des Originalformates, mal gehts nicht.)
    Du rippst wenn:
    - Du einen Song einer CD auf deine Festplatte kopierts
    - Du den Inhalt einer DVD auf deine HD kopierst
    - Du z.B. einen Audiostream als "festes" Medium auf deine HD kopierst
    In diesem Falle steht rippen eher für to rip ... etwas an sich reißen, was vorher eben noch nicht da war.

    In den anderen Punkten würde ich dir soweit zustimmen :)
     
  11. CosmicAlien

    CosmicAlien New Member

    Der Ursprung des "Rippen" kommt aus der Druckvorstufe, eben das Rastern einer Vorlage für den Druck/Belichter. RIP = Raster Image Prozessor stimmt nach wie vor.


    Heute wird der Begriff eben aber vorwiegend für das Auslesen einer CD/DVD verwendet.
     
  12. ROMA

    ROMA New Member

    Danke kawi und CosmicAlien für euere Ausführungen. Mit der Zeit werde ich doch noch auf meine alten Tage zu einem zeitgemäßen Insider. Bei den Erläuterungen von kawi dachte ich auch an >Jack the ripper<...

    Danke und Gruß aus Leonberg
    ROMA
     
  13. ROMA

    ROMA New Member

    Hallo Fachleute,
    als Autodidakt möchte ich mich mal rückversichern, ob ich häufig verwendeten Begriffe wie Rippen, Rendern, Codieren, Transcodieren, Muxen usw. richtig interpretiere.

    Als Ausgangspunkt nehme ich den Begriff >RIP<. >RIP< heißt >Raster Image Prozessor<. Dieser Prozessor erzeugt in einem Belichter aus Quark- oder InDesign-Dateien die 4 Farbauszüge (Filme) für den Offset-Druck. Dabei rechnet dieser Prozessor die Rasterbilder für die Druckauflösung.

    Ausgehend von diesem Basisbegriff wird der Begriff >rippen< für zahlreiche Umrechenprozesse ähnlicher Art verwendet. Es geht dabei im Prinzip darum, eine neue, für eine bestimmte Verwendung notwendige Pixelmatrix zu errechnen.

    Rendern, Codieren, Transcodieren sind auch solche Umrechenprozesse, bei denen bestimmte Parameter in einer neuen Datenstruktur erzeugt werden müssen.

    Multiplexen (Muxen) führt z.B. Bild-und Tondaten zu einer Datei zusammen. Die Software, die mit einer solchen gemultiplexten Datei umgehehen kann, ist in der Lage, Ton- und Bilddaten zu erkennen und entsprechnd zu verwenden.

    Kann man das so stehen lassen?

    ROMA
     
  14. kawi

    kawi Revolution 666

    Nein "rippen" steht in diesem Zusammenhang eher dafür einen bestimmtem multimedialen Inhalt auf einen anderen Datenträger zu "kopieren". (das mal unter Beibehaltung des Originalformates, mal gehts nicht.)
    Du rippst wenn:
    - Du einen Song einer CD auf deine Festplatte kopierts
    - Du den Inhalt einer DVD auf deine HD kopierst
    - Du z.B. einen Audiostream als "festes" Medium auf deine HD kopierst
    In diesem Falle steht rippen eher für to rip ... etwas an sich reißen, was vorher eben noch nicht da war.

    In den anderen Punkten würde ich dir soweit zustimmen :)
     
  15. CosmicAlien

    CosmicAlien New Member

    Der Ursprung des "Rippen" kommt aus der Druckvorstufe, eben das Rastern einer Vorlage für den Druck/Belichter. RIP = Raster Image Prozessor stimmt nach wie vor.


    Heute wird der Begriff eben aber vorwiegend für das Auslesen einer CD/DVD verwendet.
     
  16. ROMA

    ROMA New Member

    Danke kawi und CosmicAlien für euere Ausführungen. Mit der Zeit werde ich doch noch auf meine alten Tage zu einem zeitgemäßen Insider. Bei den Erläuterungen von kawi dachte ich auch an >Jack the ripper<...

    Danke und Gruß aus Leonberg
    ROMA
     

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